AKTUALISIERT AM: Freitag, 12. März 2010, 18:40 Uhr
Der Hildegard-von-Bingen-Preis für Publizistik geht in diesem Jahr an den Autor und Literaturkritiker Fritz J. Raddatz. „Meinungsfroh und sprachmächtig“ vermittele Raddatz den Lesern die Welt der Literatur, hieß es in der Begründung der Jury.
Der Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, Gottfried Honnefelder, sieht das gedruckte Buch trotz Internet und E-Books nicht sterben. Insgesamt seien die Aussichten gut: Seit 2004 sei der Buchmarkt kontinuierlich gewachsen. Von Karolin Köcher
Am 18. März 2010 beginnt die Leipziger Buchmesse. Zu den Höhepunkten gehören sicherlich die Auftritte der beiden Nobelpreisträger Herta Müller und Günter Grass. Von der Wirtschaftskrise ist die Buchmesse als Unternehmen nicht betroffen. Von Sophia-Caroline Kosel
Das Buddenbrookhaus in Lübeck zeigt bis zum 18. April 2010 Kostüme, Requisiten und Dokumente, die der Schriftsteller Heinrich Mann für seine Romane über den französischen König Heinrich IV. zusammengetragen hat.
Als Kulturhauptstadt 2010 ist das Ruhrgebiet derzeit in aller Munde. Der ehemalige Polizeifotograf Horst Lang hat bewegende Aufnahmen gemacht, die wie ein Update in die Vergangenheit des Ruhrpotts der 60er Jahre sind. Von Thilo Resenhoeft
Die Nobelreisträgerin Herta Müller beschreibt in ihrem Debüt das Leben der Banater Schwaben im kommunistischen Rumänien. Ein eindringliches, bestürzendes und zuweilen komisches Meisterwerk, das jetzt in neuer Auflage erscheint. Von Peter Schulz
Hans-Ulrich Teichels neuer Roman „Grunewaldsee“ handelt von der Unentschlossenheit des modernen Mannes – im Leben und in der Liebe. Nicht spektakulär, aber mit einem ganz eigenen, lakonischen Charme. Von Frauke Lengermann
In „Lange Nächte Tag“ von Simon Froehling steht eine schwule Beziehung im Mittelpunkt. Froehling zeichnet in diesem berauschenden Leseerlebnis die Realität der homosexuellen Szene nach – entgegen jeder Political Correctness. Von Angelo Algieri
Roberto Zapperi erweist sich in „Abschied von der Mona Lisa“ als engagierter Historiker. Mit detektivischem Elan konstruiert er eine alternative Geschichte über den Ursprung des berühmten DaVinci Gemäldes. Von Roland H. Wiegenstein
Helene Hegemanns Debütroman handelt von Mifti, die die Schule schwänzt, trinkt und kifft. „Axolotl Roadkill“ löste eine heftige Debatte um Plagiatismus aus und wurde sowohl „sprachlich unerträglich“ als auch „phänomenal“ genannt. Von Martin Spieß
„Ach, in Wahrheit ... es ist kein Leben ... mein Leben existiert nicht. Ich lebe mit einer Eskorte von fünf Männern und zwei gepanzerten Autos.“ Seit Roberto Savianos Bestseller „Gomorrha“ gleicht sein persönliches Leben einem Gefängnis.
Sonntag, 14.3., arte, 17.00 – 17.45 Uhr
Am 13. März liest der amerikanische Lyriker Gerald Stern im Literaturhaus aus seinem Gedichtband „Alles brennt“. Beginn 20 Uhr. Weitere Termine im Literaturkalender.
Elisabeth Rank liest am 14. März in der Mathilde Bar in Hamburg aus ihrem Roman „Und im Zweifel für dich selbst“. Beginn 19 Uhr. Weitere Termine im Literaturkalender.
Im Literaturhaus Innsbruck trägt Andrea Winkler am 15. März aus ihrem Roman „Drei, vier Töne, nicht mehr“ vor. Weitere Termine im Literaturkalender.
Am 14. März liest Wolf Haas in Zug aus seinem Buch „Der Brenner und der liebe Gott“. Beginn 19 Uhr. Weitere Termine im Literaturkalender.
Kathrin Röggla, Helene Hegemann, Herta Müller, Walt Whitmann, Clemens Meyer, u. a. - Mit pdf
Warum gibt es die Welt? Warum gibt es mich? Achim Bröger zeigt in seinem Buch „Die schönsten Bibelgeschichten“, dass die großen Fragen der Menschheit auch Kinder etwas angehen.
Endlich legt Jay Amory alias James M. H. Lovegrove den Nachfolgeroman zu „Die Welt in den Wolken“ vor. Eine spannende Sci-Fi Geschichte um einen Jungen aus dem Wolkenvolk.
Der Roman „Die Entdeckung des Sonnenaufgangs“ des italienischen Politikers Walter Veltroni ist ein vielschichtiges und überraschend persönliches Erstlingswerk.
VIDEO DER WOCHE
Der deutsch-türkische Autor Feridun Zaimoglu spricht über sein Leben: vom zweifachen Studienabbrecher zum gefeierten Schriftsteller. Außerdem erklärt er, weshalb das Hässliche immer zuerst kommt.
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