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Beckett in Berlin

Die Streifzüge des irischen Schriftstellers durch die deutsche Hauptstadt

© Die Berliner Literaturkritik, 04.05.06

 

In ihrem Buch „Becketts Berlin“, erschienen im Nicolai-Verlag, folgt Erika Tophoven den Streifzügen des jungen irischen Schriftstellers durch die Stadt im Winterhalbjahr 1936/37. Gestützt auf seine minuziösen Tagebucheintragungen schildert die Autorin ausführlich seine Eindrücke und Erlebnisse, seine Beobachtungen und Begegnungen und vor allem seine Ausflüge in die Berliner Museen, die er mit kenntnisreichem Blick beschreibt.

Dabei werde deutlich, schreibt der Verlag, wie sich Beckett in den sechs Wochen seines Aufenthaltes in der Stadt „sein“ Berlin erobert habe. Ganz nebenbei entstehe aber auch, aus überraschender Perspektive, ein Panorama der deutschen Hauptstadt in der „politisch hoch brisanten Zeit“ nach den Olympischen Spielen im August 1936. Auszüge aus den Original-Tagebüchern und aufwändig recherchierte historische Fotografien und Abbildungen der von Beckett erwähnten Kunstwerke rundeten dieses außergewöhnliche Buch ab.

Erika Tophoven hat 35 Jahre lang, gemeinsam mit ihrem Mann Elmar Tophoven, das Werk von Samuel Beckett aus dem Französischen und Englischen ins Deutsche übertragen. Seit etwa zehn Jahren gilt ihr besonderes Interesse den frühen Schriften des irischen Autors. Sie hat darüber hinaus u.a. Werke von Natahalie Sarraute, Georges Simenon, Hélène Cixous ins Deutsche übersetzt und eine Sammlung von französisch/deutschen und englisch/deutschen Kinderreimen herausgegeben. Erika Tophoven lebt in Berlin und in Straelen am Niederrhein. (bor/nic)

Mehr: Becketts Berlin (Nicolai-Verlag) / Rezension

Literaturangaben:
TOPHOVEN, ERIKA: Becketts Berlin. Nicolai-Verlag Berlin 2005: 143 S., 24,90 €.

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