Felix Krull, Sohn eines bankrotten Sektfabrikanten, ist fest entschlossen, seinem Namen der „Glückliche“ alle Ehre zu machen. Für ihn kommt als Platz im Leben nur der an der Sonnenseite in Frage. Nachdem er mit Geschick und Einfallsreichtum dem Militärdienst aus dem Weg gegangen ist, bricht er auf zu seinem Traumziel Paris. Denn dort sind das Glück und die Liebe zu Hause, wie jeder weiß.
Er findet eine Anstellung als Liftboy in einem Hotel für die Reichen und Begünstigten. Dort trifft der charmante und höchst ansehnliche junge Mann die richtigen Leute für seine reichen Talente, zu denen gute Erziehung, beste Manieren, Zuvorkommendheit und vor allem das gewisse Etwas gehören, das nicht nur die Damen betört, sondern auch die Herren auf ihn aufmerksam macht. Die Gattin eines überaus reichen Fabrikanten wirbt - und das nicht vergebens - um seine Gunst, ein Millionärstöchterchen macht ihn zu ihrem Traumprinzen, und ein einsamer Lord will ihn auf sein Schloss in Schottland mitnehmen.
Felix Krull prüft die diversen Chancen, als sich ihm eine unwiderstehliche bietet: Der Marquis de Uenosta, den zärtliche Bande an Paris fesseln und der deshalb von seiner Familie auf Weltreise geschickt werden soll, tauscht mit Krull die Identität. Der Glückliche bricht auf ins große Abenteuer, ausgestattet mit reichhaltigen Geldmitteln, schickster Kleidung und feinsten Gepäckstücken.
Kurt Hoffmann, damals einziger deutscher Komödienregisseur von Format, inszenierte diese gelungene Leinwandadaption des berühmten, unvollendet gebliebenen Schelmenromans von Thomas Mann. Das Drehbuch schrieb Robert Thoeren zusammen mit der Mann-Tochter Erika Mann. In der Titelrolle brilliert Horst Buchholz, seine Partner sind unter anderem Hoffmanns Lieblingsschauspielerin Liselotte Pulver und Paul Dahlke. (Quelle: BR3)
Die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull, Literaturverfilmung, Samstag, 12.6., BR3, 21.55 – 23.40 Uhr
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