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Broder und Journalistin legen Streit bei

Beide Seiten verzichten auf weitere Äußerungen

© Die Berliner Literaturkritik, 17.06.09

HAMM (BLK) — Der Publizist Henryk M. Broder und eine Journalistin haben am Mittwoch (17.6.) vor dem Oberlandesgericht (OLG) Hamm ihren Zwist um beleidigende Äußerungen beigelegt. Beide Parteien hätten bei der Verhandlung ihren Rechtsstreit für erledigt erklärt, teilte ein Gerichtssprecher mit. Der Publizist hatte sich eine Klage wegen seiner Äußerungen zur Transsexualität der Autorin Tanja Krienen eingehandelt; diese hatte in der ersten Instanz Recht bekommen. Der 62-jährige Broder hatte die Autorin wiederholt als Mann betitelt und sie auch als „antisemitischen Schlamperich“ bezeichnet.

Vor Gericht erklärten die Anwälte, ihre Mandanten wollten sich nicht mehr über die jeweils andere Person äußern. Im Internet würden die jeweiligen Beiträge von den eigenen Webseiten gelöscht. Beide Seiten wollten auch bei anderen Internetseiten oder Blogs Dritter auf Entfernen der Artikel hinwirken. (dpa/köh/mül)


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