FRANKFURT AM MAIN (BLK) - Die Buchbranche fordert auch für den Verkauf von elektronischen Büchern (E-Books) den reduzierten Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels appellierte am Freitag an die Bundesregierung, dies bei der anstehenden steuerpolitischen Diskussion zu berücksichtigen. „Bücher sind mehr als ein Wirtschaftsgut, sie befördern Ideen und prägen unsere kulturelle Identität“, erklärte Hauptgeschäftsführer Alexander Skipis in Frankfurt. Digitale Bücher und auch Hörbücher müssten wie gedruckte Bücher behandelt werden. Ein niedriger Mehrwertsteuersatz sei ein wichtiger Investitionsanreiz in den digitalen Buchmarkt, der Steuermindereinnahmen ausgleichen werde. (dpa/guz)
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