FRANKFURT AM MAIN (BLK) – Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ bespricht Norbert Abels’ „umfassende Monographie“ über den Komponisten Benjamin Britten (1913-1976).
Eine Lücke fülle Norbert Abels, Professor an der Folkwang-Hochschule Essen und Chefdramaturg der Oper Frankfurt, mit seinem nun erschienenen Sachbuch über Werk und Leben Benjamin Brittens, findet „FAZ“-Rezensentin Ellen Kohlhaas. Abels’ Darstellung sei eine „Klarstellung nach Brittens Vorbild“, der mit Hilfe seiner Musik Zusammenhänge zu klären und zu verfeinern versuchte, teilt die Rezensentin weiter mit. Abel erzähle „schnörkellos, doch mit Einfühlung und Nachdruck des Miterlebenden“ aus Brittens Kindheit, dem Beginn und weiteren Verlauf seiner Karriere als Pianist, Dirigent und Komponist sowie als Festivalgründer (Aldeburgh-Festival). Der Autor erwähnt laut Kohlhaas bei der Beschreibung auch die „manchmal verborgenen Hintergründe“ in Brittens Leben, als Beispiele werden seine sexuelle Veranlagung und die „gesellschaftliche Ächtung seiner Kunst- und Lebenspartnerschaft mit Tenor Peter Pears“ genannt. Die zweite Hälfte des Buches sei nach Gattungen geordnet und stelle sämtliche Werke in Einzelanalyen vor.
Ellen Kohlhaas beschreibt Norbert Abels’ Monographie als anschauliche Schilderung über den Künstler Benjamin Britten im Zusammenhang mit Land und politischen Verhältnissen. Es sei ein „konzentriertes Taschenbuch“, das durch das Fachwissen des Autors sowie durch die Klarheit im Ausdruck lebendig vermittelt werde. (mar/wip)
Literaturangaben:
ABELS, NORBERT: Benjamin Britten. Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg 2008. Rowohlt Monographien. 159 S., Farb- und S/W-Abb., br., 8,95 €.
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