BERLIN (BLK) – Literatur und Film aus Israel bieten die Deutsch-Israelischen Literaturtage sowie die Filmretrospektive „Israelisches Kino“ in Berlin aus Anlass des 60. Gründungstages des Staates Israel in diesem Jahr. Von Freitag bis Sonntag (11.-13. April 2008) treffen sich Autorinnen und Autoren der jüngeren Generation beider Länder wie Eshkol Nevo, Ron Leshem oder Katja Lange-Müller und Ulrich Peltzer. Sie wollen in Lesungen und Diskussionen den politischen und kulturellen Wandel reflektieren, „der die nach wie vor komplexen deutsch-israelischen Beziehungen prägt“, wie das Goethe-Institut betonte, das die Literaturtage gemeinsam mit der Heinrich-Böll-Stiftung veranstaltet.
Besondere Aufmerksamkeit widmet das Programm dem alltäglichen Leben. Sowohl Berlin als auch Tel Aviv werde eine Insellage zugeschrieben – „das Leben in den beiden Metropolen scheint sich sehr von dem Rest des Landes zu unterscheiden“. Neben den Lesungen und Diskussionen stehen Filmvorführungen und eine DJ-Party auf dem Programm.
Vom 29. April bis 16. Mai präsentiert das Deutsche Historische Museum in Berlin in seinem Zeughaus-Kino die Film- und Veranstaltungsreihe „Im Aufbau. Israelisches Kino. Eine Retrospektive“. In Zusammenarbeit mit der Jerusalem Cinematheque werden acht Spiel- und vier Dokumentarfilme aus den 50er bis 70er Jahren gezeigt. Die Retrospektive ist anschließend in weiteren bundesdeutschen Städten zu sehen, darunter in der Bonner Kinemathek, im Filmtheater Schauburg Dresden, im Deutschen Filmmuseum Frankfurt am Main, der Kinemathek Hamburg-Metropolis Kino und im Filmmuseum München. (dpa/wip)
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