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Deutschland und Shakespeare sind Thema in London

Begeisterung der Deutschen für britischen Dichter

© Die Berliner Literaturkritik, 23.08.10

LONDON (BLK) - Die besondere Beziehung der Deutschen zu William Shakespeare beschäftigen in diesem Herbst die Briten. Mit einer Reihe von Aufführungen, Vorträgen, Buch- und Filmpräsentationen wird in London die Begeisterung der Deutschen für den britischen Dichter beleuchtet. Schauplatz ist unter anderem das „Globe“ Theater, ein nach historischem Vorbild nachgebautes Shakespeare-Theater an der Themse. „Die Deutschen sprechen von ‚unserem Shakespeare’“, hieß es am Freitag (20.8) vom Theater. „Er ist weiterhin der meistgespielte Autor auf deutschen Bühnen, auf denen mehr Shakespeare Stücke gespielt werden als in England.“

Zum Programm der Reihe mit dem Titel „Shakespeare is German“ gehört unter anderem eine Lesung des deutschen Schauspielers Sebastian Koch („Das Leben der Anderen“). Im Januar 2011 steht die Weltpremiere einer restaurierten Version von Sven Gades Stummfilm „Hamlet“ mit Live-Musik an. In dem Streifen von 1920 ist Hamlet eine Frau, gespielt von Asta Nielsen. In Vorträgen wird auch der Einfluss betrachtet, den Shakespeare auf deutsche Dichter wie Goethe oder Heine hatte. Die Reihe wird von der Deutschen Botschaft in London sowie vom Goethe-Institut unterstützt und mitgetragen. (dpa/kor)

 


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