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Gerlach-Stipendium für Jan Volker Röhnert

Junge Schriftsteller benötigen Freiräume zur kreativen Entfaltung

© Die Berliner Literaturkritik, 20.05.10

ERFURT (BLK) - Der in Weimar lebende Autor Jan Volker Röhnert hat das mit 12.000 Euro dotierte Harald-Gerlach-Stipendium für Literatur erhalten. Es gebe dem 33-Jährigen die Möglichkeit, einen weiteren Gedichtband vorzulegen, „der ihn als einen maßgeblichen deutschen Lyriker seiner Generation etablieren wird“, lobte die Jury. Thüringens Kultusminister Christoph Matschie (SPD) erklärte am Mittwoch (19.5.), dass junge Schriftsteller Freiräume benötigten, um sich kreativ entfalten zu können. Das Stipendium sei ein Ansporn.

Röhnert studierte Literaturwissenschaft in Jena und leitete unter anderem die Schreibwerkstatt an der Literaturakademie Ranis. Er schreibt Gedichte und Essays und übersetzt französische und amerikanische Lyrik ins Deutsche. 2001 debütierte er mit dem Künstlerbuch „Fragment zum französischen Süden 1 & 2“.

Das Stipendium ist nach dem 2001 gestorbenen Thüringer Lyriker Harald Gerlach benannt. Initiiert wurde es vom Schriftsteller Ingo Schulze, der bei seiner Kür zum Thüringer Literaturpreisträger im Jahr 2007 die Kulturförderung Thüringens kritisiert. Er bot sein Preisgeld von 6.000 Euro an, um junge Autoren zu fördern. Das Kultusministerium steuert jeweils 10.000 Euro bei. Die Preisträger müssen eine enge Beziehung zu Thüringen haben. (dpa/jos)

Literaturangabe:

RÖHNERT, JAN VOLKER: Metropolen. Gedichte. Carl Hanser Verlag, München 2007. 107 S., 14,90 €.

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