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Heinrich-Mann-Preis 2011 für Marie-Luise Scherer

Die mit 8.000 € dotierte Auszeichnung wird am 3. April überreicht

© Die Berliner Literaturkritik, 28.01.11

BERLIN (BLK) - Die Schriftstellerin und Reporterin Marie-Luise Scherer erhält den Heinrich-Mann-Preis 2011 der Berliner Akademie der Künste. Die Preisträgerin habe aus ihren Reportagen für das Magazin „Der Spiegel“ eine eigene Kunstform geschaffen, für die der rechte Begriff noch nicht gefunden sei, heißt es in der am Freitag (28.1.) veröffentlichten Jurybegründung. Ihre Reportagen seien abgründig, filigran komponiert und sprachlich meisterhaft. Scherer wird die mit 8.000 € dotierte Auszeichnung am 3. April in Berlin entgegennehmen.

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Die 1938 in Saarbrücken geborene Scherer lebt in Damnatz an der Elbe (Niedersachsen). Von 1974 bis 1998 schrieb sie als Autorin für den „Spiegel“. Eine Auswahl ihrer Texte veröffentlichte sie 1988 erstmals als Buch unter dem Titel „Ungeheurer Alltag“. 2004 erschien ihr Erzählband „Der Akkordeonspieler“. (kum/dpa)


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