KARLSRUHE(BLK) - Der Schweizer Schriftsteller Alain Claude Sulzer hat am Donnerstag im Karlsruher Rathaus den mit 15 000 Euro dotierten Hermann-Hesse-Preis erhalten. Der 1953 in Basel geborene Autor bekam die Auszeichnung für seinen Roman „Privatstunden“. Darin zeige sich Sulzer als „eleganter Stilist und einfühlsamer Psychologe“, so die Jury. Der mit 5000 Euro dotierte Förderpreis ging an den 1978 in Wiesbaden geborenen Autor Christophe Fricker für den Gedichtband „Das schöne Auge des Betrachters“.
Der Hermann-Hesse-Literaturpreis wird seit 1957 vergeben und zählt zu den wichtigen deutschen Literatur-Ehrungen. Die gleichnamige Stiftung wird von der Literarischen Gesellschaft Karlsruhe betreut. Seit 1977 ist die Auszeichnung mit dem Förderpreis der Stadt Karlsruhe verbunden. Zu den früheren Preisträgern gehören Martin Walser, Adolf Muschg und Hans-Ulrich Treichel. (dpa/wer)
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