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Literaturkalender für Berlin / April 2011

Ob Lesung oder Vorleseshow - viele Veranstaltungen zum Thema Literatur

© Die Berliner Literaturkritik, 28.04.11

 

Freitag, 1. April

Clinker-Lounge Lesung. Eoin Colfer – „Artemis Fowl: Der Atlantis-Komplex“. Was ist los mit Artemis? Die Elfe Holly erkennt den legendären Meisterdieb nicht wieder. Der sonst so smarte Artemis leidet an einer seltsamen Krankheit. Er ist plötzlich abergläubisch und zwanghaft auf die Zahl Fünf fixiert. Außerdem hat er sich unsterblich in Holly verliebt und lässt keine Gelegenheit aus, ihr seine Gefühle zu gestehen. Damit treibt er sie in den Wahnsinn. Doch es kommt noch schlimmer: Eine geheimnisvolle böse Macht greift die unterirdische Stadt Atlantis an. Und niemand bemerkt die Gefahr. Wenn Holly nichts tut, werden sie, Artemis und alle Bewohner von Atlantis sterben. Eoin Colfer lebt mit seiner Frau und den beiden Söhnen in Irland. Für die BUCHBOX! kommt er mit Peter Lohmeyer nach Berlin. Eine Koop mit der Zitty-Leser-Lounge für Kinder. 18.30 Uhr. Saarbrücker Straße 36-38, 10405 Berlin-Prenzlauer Berg.

Italienische Kulturinstitut. Lesung. Roberto Alajmo – „Es war der Sohn“ (Hanser 2011; it.: È stato il figlio, Mondadori 2005; Ü.: Annette Kopetzki). Lesung und Buchpräsentation mit Roberto Alajmo. Moderation: Anna Leube. Auf Deutsch und Italienisch. Ein Familienmord im ärmsten Viertel Palermos in Italien gibt der Polizei Rätsel auf. Die ganze Familie gibt Tancredi die Schuld am Tod seines Vaters Nicola, und nach einer Weile sturen Schweigens gesteht der Sohn auch. Doch es gibt zu viele Ungereimtheiten. In Wahrheit war alles ganz anders: Im Streit um einen Kratzer im Auto des Vaters mischt sich ein Cousin ein, es löst sich ein Schuss. Nur ist der Cousin mit Job und Verdienst ein ungleich nützlicheres Familienmitglied als der Taugenichts Tancredi. Und so beschließt der Familienrat, der Polizei einen ganz anderen Tathergang zu erzählen. Mit grimmiger Komik zeichnet Roberto Alajmo ein Bild der Ärmsten der Gesellschaft - ohne den Menschen ihre Würde zu nehmen. 19 Uhr. Hildebrandstraße 2, 10785 Berlin-Tiergarten.

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Babylon Buchpremiere. Gisela Steineckert – „Immer Ich“. Gisela Steineckert sagt „Ich“ und erzählt offenherzig aus ihrem Leben. Von Kindheit und Familie, von der Evakuierung und Rückkehr nach Berlin, vom angeregten kulturellen Klima, das sie als Redakteurin und Autorin erlebte, vom üblichen Weiberweg und unübliche Umwege, von Freunden und Wegbegleitern und solchen, die verloren gingen. Gisela Steineckert schrieb Liedtexte für zahlreiche Musikgrößen der DDR, darunter Frank Schöbel, Harald Juhnke oder Karussell, und veröffentlichte rund 50 Bücher mit Gedichten, autobiografischen Geschichten und Essays. Anlässlich ihres 80. Geburtstages am 13. Mai 2011 erschien soeben ihre lang erwartete Autobiografie „Immer Ich“, die sie in Berlin vorstellt. Das Publikum hat im Anschluss der Buchpremiere die Gelegenheit mit der Autorin ins Gespräch zu kommen. 6-8 €. 19.30 Uhr. Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin-Mitte.

Buchladen Bayerischer Platz Lesung. Monika Maron liest Ida Fink. Herbst 1942 in Polen: Zuerst nennen sie sich Katarzyna und Elzbieta, die beiden ungleichen Schwestern, junge polnische Jüdinnen, die die Flucht aus dem Ghetto als ihre letzte Überlebenschance erkennen. Unter falschen Namen melden sie sich als Polinnen zur Zwangsarbeit ins Feindesland nach Deutschland. Es ist der Anfang einer sich fortsetzenden Flucht vor Verleumdung, Verhaftung, Tod. Wie lernt man lügen im Augenblick einer drohenden Entlarvung, wie wird man schlau, wie verwandelt man sich in... mehr jemanden, der man nicht ist, und verbirgt das wahre Selbst im Innern? Beschrieben wird die Odyssee der beiden Schwestern als eine „Reise“ durch alle Bezirke menschlichen Fühlens, Bangens und Hoffens. Eine Flucht, deren Ziel es zu verfehlen galt: Auschwitz. 20 Uhr. Grunewaldstraße 59, 10825 Berlin-Schöneberg.

Volksbühne Lesung. Lesung mit Ayfer Tunç, Hakan Günday, Betty Freudenberg und Christoph Letkowski. Junge Autoren, neue Geschichten, wortgewaltige türkische Sprachakrobatik – gelten als Vertreter eines neuen literarischen Zeitgeistes, fernab vom Korsett einer politischen Grundhaltung. DilDile bedeutet im Türkischen „Von Sprache zu Sprache“. Und DilDile ist auch Name und Motto des Festivals: Im Mittelpunkt steht der Dialog zwischen Autoren verschiedener Herkunft. Zwei Sprachen treffen aufeinander, die sich einem gemeinsamen Thema widmen, jenseits nationaler und kultureller Grenzen. Mit DilDile soll sich die neue türkische Literatur in Berlins Kunst und Kultur verankern. Hakan Günday und Ayfer Tunç stellen Texte vor, die kritisch die Geschlechterrollen in der Türkei hinterfragen. Während Günday sich mit der „Mannwerdung“ beim Militär auseinandersetzt, präsentiert Tunç originelle, widerspenstige Frauenfiguren. 20 Uhr. Roter Salon, Linienstraße 227, 10178 Berlin-Mitte.

AHA Lesung. Vorleseshow. Die Brauseboys on Tour: April, April in Schöneberg“. Vorleseshow mit Paul Bokowski, Hinark Husen, Frank Sorge, Robert Rescue, Volker Surmann und Heiko Werning. 20.30 Uhr. Monumentenstraße 13, Berlin-Schöneberg.

Kantine am Berghain Lesung. Anton Waldt – „Auf die Zwölf“. Anton Waldt liest Ravegeschichten, Nerdcore legt auf. „Tom frühstückt Schnapsmüsli und Acidwurst.“ Tom ist Raver. Tom nimmt Drogen. Tom säuft. Tom ist immer geil. Anton Waldt schrieb die Abenteuer des trotteligen Rave-Helden Tom in den vergangenen zehn Jahren zunächst für den Partysan Berlin, später waren Toms Rave-Erlebnisse auf den Monatsflyern des Clubs Berghain zu lesen. Die Geschichten sind legendär. Nun sind die besten dieser Kurzgeschichten erstmals in Buchform zu haben: „Toms Schwanz schmerzt wie Sau. Finally abgenutzt, offensichtlich. Tom summt: 'Es ist ne schmale Linie zwischen Liebe und Hass.' Tom sucht und findet den Darkroom- Putzlichtschalter. Tom konsultiert sein Hirn. Kein Resultat. Tom knipst und brüllt: 'Stimmung!' Tom hat eine gute Zeit auf der Intensivstation.“ 21 Uhr. Rüdersdorfer Straße 70, 10243 Berlin-Friedrichshain.

Samstag, 2. April

Volksbühne Lesung. Lesung mit Hatice Meryem und Inka Löwendorf. Junge Autoren, neue Geschichten, wortgewaltige türkische Sprachakrobatik – gelten als Vertreter eines neuen literarischen Zeitgeistes, fernab vom Korsett einer politischen Grundhaltung. DilDile bedeutet im Türkischen „Von Sprache zu Sprache“. Und DilDile ist auch Name und Motto des Festivals: Im Mittelpunkt steht der Dialog zwischen Autoren verschiedener Herkunft. Zwei Sprachen treffen aufeinander, die sich einem gemeinsamen Thema widmen, jenseits nationaler und kultureller Grenzen. Mit DilDile soll sich die neue türkische Literatur in Berlins Kunst und Kultur verankern. Hatice Meryem fragt sich: Was wäre, wenn ich mit einem Imam verheiratet wäre, oder mit einem Säufer, oder mit einem Banker? Zum Abschluss des Festivals spielt ab 22 Uhr die Band „Luxus“ aus Istanbul. 20 Uhr. Roter Salon, Linienstraße 227, 10178 Berlin-Mitte.

Alte Kantine Lesung. Kantinenlesen - das Gipfeltreffen der Berliner Vorlesebühnen mit Dan Richter und anderen. Die Berliner Lesebühnen haben ein Gipfeltreffen. Jeden Samstag um 20 Uhr beginnt eine Lesung der besonderen Art in der Alten Kantine. Delegierte der renommiertesten Lesebühnen Berlins LSD, Surfpoeten, Chaussee der Enthusiasten, Reformbühne Heim & Welt und Gäste bieten ihre besten Stücke dar. Hören und sehen Sie vergnügliche Texte, Gedichte, Szenen, Geschichten, Hörspiele und Lieder. Werden Sie Zeuge der Fingerübungen gestandener Autoren und der literarischen Hoffnungen Berlins. Sie werden sehen, das ist der Gipfel. 5-7 €. 20 Uhr. Knaackstraße 97, 10435 Berlin-Prenzlauer Berg.

Galerie Terzo im Terzo Mondo Lesung. Wjatscheslaw Kuprianow. Der Schriftsteller wurde im russischen Novosibirsk geboren. Er ist Lyriker und Übersetzer. Er ist Mitglied des russischen und serbischen Schriftstellerverbandes sowie des P. E. N. Der ausgebildete Mathematiker, Sprach- und Literaturwissenschaftler, der in Moskau lebt, überzeugt in seiner Dichtung mit freiem Vers, aber auch mit satirischer Kurzprosa. Er blickt auf zahlreiche Veröffentlichungen in Russland, England, Polen, Bulgarien, Mazedonien, den Niederlanden und Deutschland zurück.... mehr Kuprianow, 1986 Gaststipendiat der Stadt Mannheim, beteiligte sich an mehr als 40 klassischen und modernen Anthologien (Hölderlin, Novalis, Chamisso, Rilke, Brecht, Jandl u. a.) aus dem Deutschen (Lyrik und Prosa). Er publizierte in literarischen Zeitschriften, darunter mehr als 40 Artikel und Rezensionen über die deutsche Literatur. 2006 erhielt Kuprianow den Branko-Radicevic-Preis. Im selben Jahr veröffentlichte er im Berliner APHAIA VERLAG das Mitlesebuch 96, das im Rahmen des Deutsch-Russischen Dichtertreffens erschien. 20 Uhr. Grolmannstraße 28, 10623 Berlin-Charlottenburg.

Gorki Theater Buchpremiere. Joachim Meyerhoff – „Alle Toten fliegen hoch (Teil 1: Amerika)“. Die autobiografische Serie „Alle Toten fliegen hoch“ des Schauspielers Joachim Meyerhoff, die inzwischen sechs Folgen umfasst und am Burgtheater Wien vom Geheimtipp zum viel beachteten Erfolg wurde, erscheint nun als Fortsetzungsroman. „Amerika“ heißt der erste Teil, den Joachim Meyerhoff und der Verlag Kiepenheuer & Witsch präsentieren werden. Für alle, die die Fortsetzung nicht abwarten können: Die Teile 1 bis 4 laufen bereits im Repertoire des MGT Berlin. 20.15 Uhr. Studio, Hinter dem Gießhaus 2, 10117 Berlin-Mitte.

Deutsches Theater Szenische Lesung. Wolfgang Hilbig – „Ein Provisorium“. Szenische Lesung mit Corinna Harfouch und Catherine Stoyan. Es ist das genaue Sagen dessen, was man nicht sagen kann, die nach außen gekehrten Seelenlandschaften, die Lücken, die Delirien, die allumfassende Heimatlosigkeit und die beschriebene Sehnsucht in Form von manchmal kristallklaren Gedichten. Und die Atmosphäre, in der man sich das gegenseitig vorträgt. 20.30 Uhr. Box, Schumannstraße 13a, 10117 Berlin-Mitte.

Sonntag, 3. April

Literaturhaus Lesung. Erlesene Sonntage*. „Ein- und zugeschnappt – von Menschen und Mäusen“. Anne Fahß und Frank Kurz Schulz stellen Kindern und Eltern ungewöhnliche literarische Mäuse aus Fabeln, Märchen und phantastischen Romanen vor. * Für die ganze Familie mit Kindern ab 6 Jahren. Eintritt frei. 11 Uhr. Kaminraum, Fasanenstrasse 23, 10719 Berlin-Charlottenburg.

Theater O-TonArt Lesung. Tatjana Meissner – „finde-mich-sofort.de“. Gehören Sie auch zu den gutaussehenden und beruflich erfolgreichen Frauen, die optimistisch durchs Leben gehen? Allein – der richtige Mann ist Ihnen dabei nicht über den Weg gelaufen … Um dies zu ändern, probieren TV-Moderatorin Tatjana Meissner und ihre Schwester, die Schauspielerin Alexandra Winkler, die unterschiedlichsten Partner- und Flirtbörsen im Internet aus. Ob und wie sie dabei fündig geworden sind, teilen sie in unterhaltsamen und erotischen, manchmal tragischen und immer ehrlichen Episoden mit. 15 Uhr. Kulmer Straße 20 A, 10783 Berlin-Schöneberg.

Babylon Lesung. Florian Lukas liest aus Otfried Preußlers „Der kleine Wassermann“. Der kleine Wassermann – ungekürzt gelesen und in Idealbesetzung! Florian Lukas entführt in eine magische Unterwasserwelt und lässt den spitzbübischen Charme von Otfried Preußlers beliebtester Kinderfigur lebendig werden. Im Mühlenweiher bei den Fischen wohnt der kleine Wassermann mit den grünen Haaren, den Hosen aus Fischschuppen und der roten Zipfelmütze. Tagtäglich erlebt er neue Abenteuer. Doch eines Tages beginnt er, die Welt über dem Wasser zu erkunden. 9-13 €. 16 Uhr. Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin-Mitte.

Buchhändlerkeller Lesung. LebensGeschichten mit Sabine Gieschler. ErzählBar: Zu Gast: Klaus Völker, Dramaturg und Biograf großer Theaterleute. 17 Uhr. Carmenstraße 1, 10623 Berlin-Charlottenburg.

Akademie der Künste Preisverleihung. Heinrich-Mann-Preis 2011 an Marie-Luise Scherer. Laudatio Burkhard Müller, Dankesrede Marie-Luise Scherer, Hanns Zischler liest Texte von Heinrich Mann. Der Heinrich-Mann-Preis 2011 geht an die Schriftstellerin Marie-Luise Scherer. Diese Wahl trafen die Juroren Wolf Lepenies, Patrick Bahners und Michael Maar, der Preisträger des letzten Jahres. Marie-Luise Scherer, geboren 1938 in Saarbrücken, lebt in Damnatz an der Elbe. Legendär sind ihre literarischen Reportagen, die sie von 1974 bis 1998 für den „Spiegel“ verfasste und mit denen sie eine eigene Kunstform schaffte. Eine Auswahl ihrer Texte veröffentlichte sie 1988 erstmals als Buch unter dem Titel „Ungeheurer Alltag“. 2004 erschien in Hans Magnus Enzensbergers „Die andere Bibliothek“ ihr als große Literatur hochgelobter Erzählungsband „Der Akkordeonspieler“. „Scherer, wie ihr Preis-Patron an französischen Stilvorbildern geschult, sucht lange nach dem mot juste und hat einen proustschen Sinn fürs Detail. Ihre Kunst-Reportagen sind ins Novellistische spielende, abgründige, filigran komponierte und sprachlich meisterhafte Piècen von fast ungeheurer Akkuratesse“, heißt es in der Jury-Begründung. Die Laudatio hält Burkhard Müller, nach der Dankesrede der Preisträgerin liest Hanns Zischler Texte von Heinrich Mann. Eintritt frei. 19 Uhr. Pariser Platz 4, 10117 Berlin-Mitte.

Montag, 4. April

Neuköllner Oper Buchvorstellung. Klaus Wowereit und Franziska Richter (Hrsg.) – „Ich wär gern einer von uns“. Mit Klaus Wowereit und Franziska Richter. Einführung: Dr. Christine Bergmann, Vorstandsmitglied der Friedrich-Ebert-Stiftung. Das Buch erzählt Geschichten von Menschen, die in Deutschland zu Hause sind, aber in sehr unterschiedlichen Wirklichkeiten leben. Wir erfahren von den Schwierigkeiten des täglichen Lebens, aber auch von Wegen, wie Hindernisse überwunden werden können. Sie wollen in dieser Gesellschaft dazugehören und trotzdem „sie selbst bleiben“. Entstanden sind intensive Porträts, in denen die Vielfalt unserer Gesellschaft und unseres Zusammenlebens deutlich wird. Geschrieben von Tanja Dückers, Annett Gröschner, Jens Jarisch, Anton Landgraf, Nicol Ljubic, Peggy Mädler, Monika Radl, Waltraud Schwab, Holger Siemann, Judka Strittmatter, und Robin Thiesmeyer. 19 Uhr. Karl-Marx-Straße 131-133, 12043 Berlin-Neukölln.

Ingeborg-Drewitz-Bibliothek Lesung. Tanja Dückers – „Hausers Zimmer“. Tanja Dückers erzählt in ihrem neuen Roman vom Alltag in den Zeiten vor der Wende. Die Veranstaltung wird u.a. aus Mitteln des Berliner Autorenlesefonds finanziert. Eintritt: frei. 19 Uhr. Grunewaldstraße 3, 12165 Berlin-Steglitz.

Deutsches Theater Lesung. Heinz Hilpert – „Tagebuch für Nuschka“. Der Regisseur Heinz Hilpert, von 1934–1944 Intendant des Deutschen Theaters, schrieb in den Jahren 1944/45 ein Tagebuch für seine jüdische Geliebte und spätere Ehefrau Annelies Heuser, genannt Nuschka. Das Tagebuch gibt Zeugnis von einer ergreifenden, tiefen Liebe vor dem Hintergrund des vom totalen Krieg und der nationalistischen Herrschaft geprägten Berlins. Anlässlich der Buchveröffentlichung lesen Barbara Schnitzler und Helmut Mooshammer aus dem Tagebuch, erläutert und kommentiert von Herausgeber Michael Dillmann. Lesung mit Barbara Schnitzler & Helmut Mooshammer. 19.30 Uhr. Saal, Schumannstraße 13a, 10117 Berlin-Mitte.

Literaturhaus Lesung. Ben Lerner & Steffen Popp – „Die Lichtenbergfiguren“. Die beiden Lyriker lesen aus dem Gedichtband. en Lerner, geboren 1979 in Topeka, Kansas, lebte als Fulbright Stipendiat in Spanien und gründete die einflußreiche Literaturzeitschrift „A Journal of the Arts“. Er lebt und arbeitet in Brooklyn. Sein erstes Buch „The Lichtenberg Figures“ erschien 2004 und wurde vom Library Journal als eine der besten Lyrikpublikationen des Jahres ausgezeichnet. Für die Übersetzung dieses Buches ins Deutsche erhielten Ben Lerner und Steffen Popp 2011 den Preis für Europäische Poesie der Stadt Münster. 2006 veröffentlichte Ben Lerner den Gedichtband „Angel of Yaw“ und 2010 „Mean Free Path“. Sein erster Roman „Leaving the Atocha Station“ erscheint 2011. 3-5 €. 20 Uhr. Großer Saal, Fasanenstrasse 23, 10719 Berlin-Charlottenburg.

Münzsalon Lesung. Sema Kaygusuz und Emine Sevgi Özdamar in Lesung und Gespräch. Moderation: Verena Auffermann. Sema Kaygusuz, 1972 in Samsun am schwarzen Meer geboren, in Istanbul lebend, eine der faszinierendsten Autorinnen der türkischen Gegenwartsliteratur, deren Romanen, Erzählungen, Essays ein magischer Dualismus aus scharfem Verstand und poetischer, bildreicher Sprache eignet, ganz gleich ob sie über »multikulturalistische Reduktion«, »Religion und Toleranz« oder aber das Schweigen schreibt, das eine Überlebende des Massakers von Dersim wie ihre Großmutter den nachfolgenden Generationen hinterlassen hat (wie in Sema Kaygusuz’ jüngstem Roman »eine Stelle in deinem Gesicht«), und Emine Sevgi Özdamar, türkischstämmige Berliner Autorin, Schauspielerin und Regisseurin, fortgegangen aus dem Istanbul der Militärdiktatur, um an der Ostberliner Volksbühne bei Benno Besson und Matthias Langhoff das Brechttheater zu lernen, Menschenkennerin und »Poetin des verschwundenen, unsagbaren« (John Berger), Sprachwechslerin und Grenzgängerin, die in die deutsche Sprache mit ihrem ganzen türkischen Sprachgepäck eingewandert ist, um aus beiden eine unverwechselbare deutsch-türkische Sprachsymbiose zu schaffen (Sigrid Löffler), in Lesung und Gespräch über Muttersprachen, Mutterzungen und die Wege zum eigenen (weiblichen) Ich. 3-5 €. 20 Uhr. Münzstraße 23, 10178 Berlin-Mitte.

Heimathafen Neukölln Lesung. Norbert Blüm – „Ehrliche Arbeit“. Geld regiert die Welt, Geld ruiniert die Arbeit. Arbeit und Einkommen werden entkoppelt, Realwirtschaft und Finanzwirtschafttrennen sich. Unternehmen werden reduziert auf eine Geldgröße und gemessen an ihrem Augenblickswert (cashflow). Der arbeitende Mensch scheint in diesem Szenario nur noch eine lästige Größe zu sein, die auf Dauer eliminiert werden muss. Aber: Der Aufstand der alten Arbeit wird kommen! Die existenzielle Schwere der Arbeit ist ein anthropologisches Grundbedürfnis, das durch die virtuelle Leichtigkeit des Geldspiels nicht befriedigt werden kann. Schon deuten sich Vorboten einer Renaissance der Arbeit an. Norbert Blüm ist ein Freund deutlicher Worte und als gelernter Werkzeugmacher weiß er, wovon er spricht, wenn er über Arbeit redet. Der frühere Arbeitsminister legt hier eine kluge Analyse unserer modernen Wirtschaftswelt vor und wagt mutige Prognosen darüber, wie ein tragfähiges Zukunftskonzept aussehen muss. 8-10 €. 20 Uhr. Saal, Karl-Marx-Straße 141, 12043 Berlin-Neukölln.

Theater o.N. Lesung. Literatursalon am Kollwitzplatz - mit dem isländischen Schriftsteller Sjón und dem Berliner Bühnenpoeten Frank Klötgen. Der isländische Dichter Sjón wurde 1962 in Reykjavík geboren und ist in Deutschland vor allem mit dem Roman „Schattenfuchs“ bekannt geworden, für den er 2005 mit dem Literaturpreis des Nordischen Rates ausgezeichnet wurde. Im März 2011 erscheint sein neuer Roman „Das Gleissen der Nacht“ in deutscher Übersetzung. Die wenigsten Wissen jedoch, dass er in seiner Heimat vor allem auch ein erfolgreicher Lyriker bekannt ist – die meisten Songtexte der legendären Popsängerin Björk stammen von ihm! Aus dieser Textwerkstatt werden wir nun mehr von ihm hören. Der Dichter und Performer Frank Klötgen, 1968 in Essen geboren, ist einer der umtriebigsten Bühnenliteraten Berlins. Als Spoken-Word-Poet, Netzliterat und Buchautor sowie Sänger und Texter bei Marilyns Army ist er auf permanenter Lesereise durch alle Länder deutscher Zunge. Auch als Romanautor ist er inzwischen erfolgreich „Der Fall Schelling“ heißt sein aktuelles Buch. Niemand kann so unterhaltsam bestes deutsches Bildungsgut mit postmoderner Lässigkeit verbinden wie er. Höchste Zeit, dass er einen Stopp bei uns im Literatursalon einlegt. Gastgeber Martin Jankowski. 3-5 €. 20 Uhr. Kollwitzstraße 53, 10405 Berlin-Prenzlauer Berg.

Dienstag, 5. April

Distel Lesung. Hans Krause – „Ich war eine Distel. Erinnerungen eines Satirikers“. Ist einer zum Satiriker geboren? Hans Krauses Erinnerungen jedenfalls lassen auf eine gehörige Portion Schlitzohrigkeit schließen. Als Schüler zog er die UFA-Kinofilme dem Lateinunterricht vor. Er schnupperte Theaterluft, trug Gustaf Gründgens von der Bühne und zog mit Klaus Kinski um die Häuser. Er ließ drei Schauspielschulen hinter sich, wurde Distel-Direktor und schließlich Autor, der schwungvoll seine spitze Feder führte. Genügend erlebt hat er, um einen dicken Memoirenband zu füllen. Aber ganz wie es sich für einen Mann seines Metiers gehört, hat er sich für pointierte Episoden entschieden. Für seine Buchpremiere kehrt Hans Krause noch einmal zurück auf die Theaterbühne der DISTEL und erzählt amüsant und satirisch aus seinem Leben. An die Buchpremiere wird sich eine Signierstunde anschließen. Eintritt frei. 16 Uhr. Friedrichstraße 101, 10117 Berlin-Mitte.

Europäische Haus Lesung. Vladislav Bajac – „Hamam Balkania“. Die aus Anlass des Jahres des interkulturellen Dialogs begonnene Veranstaltungsreihe „Europa literarisch“ wird nunmehr mit der dreißigsten Veranstaltung fortgesetzt. Wir setzen die zweite Runde fort mit einer Lesung, die der zeitgenössischen Literatur Serbiens gewidmet ist. Zu Gast ist der Schriftsteller Vladislav Bajac. Vorgestellt wird sein Roman „Hamam Balkania“, der demnächst in deutscher Übersetzung erscheint. Der Abend wird von Herrn Dr. Thomas Wohlfahrt, dem Leiter der Literaturwerkstatt Berlin, moderiert. 18 Uhr. Unter den Linden 78 (1. OG), 10117 Berlin-Mitte.

Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des Kommunismus/Stalinismus Buchpräsentation. Nicole Glocke, Ralf Weber – „Erziehung hinter Gittern. Schicksale in Heimen und Jugendwerkhöfen der DDR“. Die Autorin Nicole Glocke und der Zeitzeuge Ralf Weber präsentieren das Buch „Erziehung hinter Gittern. Schicksale in Heimen und Jugendwerkhöfen der DDR“. Der Geschlossene Jugendwerkhof Torgau, der einzige dieser Art in der DDR, wurde von seinen Insassen als Hölle erlebt und hat sich angesichts der erfahrenen Misshandlungen tief in die Seelen der jungen Menschen eingebrannt. In diesem Buch berichten Betroffene zum Teil erstmals ausführlich über das Erlebte und offenbaren geradezu schockierende Details. Dabei wird deutlich, dass das in Torgau praktizierte Regime keine Ausnahme, sondern Teil eines perfiden Systems war. 19 Uhr. Nikolaikirchplatz 5-7, 10178 Berlin-Mitte.

Ibero-Amerikanisches Institut Buchpremiere & Diskussion. Benjamin Beutler – „Das weiße Gold der Zukunft“.Lithium: Fluch oder Segen für Boliviens Entwicklung? Gäste: Robert Sieland (Geoökologe) & Dr. Juliana Ströbele-Gregor (Ethnologin). Moderation: Jakob Augstein (Der Freitag). Längst ist Lithium ein unverzichtbarer Energiespeicher in Mobiltelefonen und Laptops. Die steigende Nachfrage nach Elektroautos könnte das Metall zu dem Rohstoff der Zukunft werden lassen. Bolivien besitzt im Salzsee von Uyuni die weltweit größten Lithium-Vorkommen. Uyuni liegt im Department Potosí, der unterentwickeltsten Region des ärmsten Landes Lateinamerikas. Die Ethnologin Dr. Juliana Ströbele-Gregor, der Autor Benjamin Beutler und der Geoökologe Robert Sieland diskutieren über die Frage, ob das Lithium Fluch oder Segen für die Entwicklung Boliviens ist. Die Moderation hat Jakob Augstein. Eintritt frei.19 Uhr. Simón-Bolívar-Saal, Potsdamer Straße 37, 10785 Berlin-Tiergarten.

Krimibuchhandlung totsicher Hörspiel. Turbine William wie die Birne inszeniert ein Live-Krimi-Hörspiel. Turbine William wie die Birne lädt wieder zu einem Live-Impro-Hörkrimi ein. Sie geben Ort, Zeit und Rahmen der Handlung vor und vor Ihren Augen und Ohren entsteht ein einmaliges, amüsantes Meisterwerk. 4 €. 20 Uhr. Winsstraße 16, 10405 Berlin-Prenzlauer Berg.

Berliner Ensemble Lesung. Christa Wolf – „Stadt der Engel oder The Overcoat of Dr. Freud“. Die Autorin liest aus ihrem neuen Buch. 20 Uhr. Bertolt-Brecht-Platz 1, 10117 Berlin-Mitte.

Literaturforum im Brechtzentrum Lesung und Gespräch. Günter Herburger. Ein Abend über Lyrik. Moderation: Cornelia Jentzsch. Günter Herburger ist vor allem als Autor kunstvoller und fantasievoller Prosa bekannt. Daneben aber ist er immer wieder auch als Lyriker hervorgetreten. Dieses dichterische Œuvre, seine formale Artistik und thematische Klaviatur steht im Mittelpunkt des Abends und des Gesprächs mit der Journalistin und Publizistin Cornelia Jentzsch. 20 Uhr. Chausseestraße 125, 10115 Berlin-Mitte.

Buchhändlerkeller Lesung. Zur Sache / Die lange Nacht des Max Frisch. Volker Weidermann liest aus seiner Biografie (bei Kiepenheuer & Witsch) Max Frisch. Sein Leben, seine Bücher. Anschl. Fernsehinterviews zu Literatur, Politik, Alter, Tod. 20.30 Uhr. Carmenstraße 1, 10623 Berlin-Charlottenburg.

Mittwoch, 6. April

Urania Vortrag. Jürgen Meyer-Kronthaler – „Berliner U-Bahn“. Schon 1902 rollte die erste U-Bahn durch Berlins Untergrund vom Stralauer Tor an der Oberbaumbrücke zum Bahnhof Zoo via Potsdamer Platz. Seitdem ist viel geschehen: Staaten sind verschwunden, Regierungssysteme wurden abgelöst, aber die Berliner U-Bahn fährt unbeirrt weiter. Der vorliegende Band erkundet neben der Entwicklung von Fahrkultur, Streckennetz und Betriebstechnik auch über 100 Jahre Stadtgeschichte von Kaiserreich und Weimarer Republik, Nazizeit und geteiltem Deutschland bis hin zur Wiedervereinigung. 3,50-6 €. 15.30 Uhr. Kleiststraße 13, 10787 Berlin-Schöneberg.

Heinrich-von-Kleist-Bibliothek Lesung Jürgen Mladek – „Professor Dathe und seine Tiere“. Der Autor legt die Biografie des berühmten Gründers des Berliner Tierparks vor: Professor Dr. Dr. Heinrich Dathe. Nach einigen Jahren als Mitarbeiter im Leipziger Zoo stellt sich nicht nur Respekt für die Arbeit der Tiergärten bei ihm ein, er wird auch zum Nachfolger des Direktors auserkoren. Einige Zeit später geht Dathe nach Berlin und erbaut dort den Tierpark Friedrichsfelde. Sein Leben vor, mit und nach dem Tierpark wird in der Biografie umfassend dargestellt. 18 Uhr. Eintritt frei. Havemannstraße 17 B, 12689 Berlin-Mahrzahn.

Akademie der Künste Buchpremiere. Yannick Haenel – „Das Schweigen des Jan Karski“. Einführung Manfred Flügge, Lesung aus der Übersetzung Christian Brückner. In Frankreich sorgte Yannick Haenels „Jan Karski“ im Herbst 2009 für eine lang anhaltende Kontroverse über den Zusammenhang von Erinnerung, Geschichte und Fiktion. Der Roman schildert das Leben des polnischen Widerstandskämpfers Jan Karski, der als Kurier für die polnische Exilregierung in London arbeitete und als Augenzeuge u.a. dem amerikanischen Präsidenten Roosevelt über das Warschauer Ghetto berichtete. In Claude Lanzmanns Film „Shoah“ spielt Karski als Zeitzeuge eine Schlüsselrolle. Haenel macht die reale Person Karski zu einer literarischen Figur und stellt die Frage nach der Verantwortung der Alliierten an der Vernichtung der europäischen Juden. Manfred Flügge führt in das Buch ein und spricht mit dem Autor, Christian Brückner liest aus der Übersetzung. 3-5 €. 20 Uhr. Pariser Platz 4, 10117 Berlin-Mitte.

Berliner Ensemble Lesung. Herrmann Beil liest Thomas Bernhard – „Der Stimmenimitator“. 20 Uhr. Bertolt-Brecht-Platz 1, 10117 Berlin-Mitte.

Buchladen Bayerischer Platz Lesung. Elisabeth Herrmann – „Zeugin der Toten“. Spuren eines quälend langsamen Todes, Blutlachen wie Seen, Hände, die verzweifelt Halt suchen. Judith Kepler hat viel gesehen. Sie wird gerufen, wenn die Spurensicherung geht. Sie macht aus Tatorten wieder bewohnbare Räume. Sie ist ein Cleaner. In der Wohnung einer grausam ermordeten Frau begegnet sie ihrer eigenen Vergangenheit. Die Tote kannte Judiths Geheimnis. Unter mysteriösen Umständen war Judith als Kind in ein Heim gebracht worden. Herkunft unbekannt. Immer im Schatten dabei, die... mehr Staatssicherheit. Als Judith Fragen zu stellen beginnt, gerät sie in das Visier mächtiger Gegner. 20 Uhr. Grunewaldstraße 59, 10825 Berlin-Schöneberg.

Literaturhaus Lesung. Tanja Langer – „Wir sehen uns wieder in der Ewigkeit. Die letzte Nacht von Henriette Vogel und Heinrich von Kleist“. Die Berliner Autorin Tanja Langer liest aus ihrer Erzählung. Am 21. November 1811 erschoß Heinrich von Kleist am Kleinen Wannsee zuerst Henriette Vogel und dann sich selbst. Sie waren am Nachmittag davor dort angekommen und hatten im Gasthaus der Familie Stimmig Tür an Tür, jedoch in getrennten Räumen übernachtet. Was tun zwei Menschen, die kein Liebespaar sind, in den letzten Stunden ihres Lebens? Tanja Langer, 1962 in Wiesbaden geboren und seit vielen Jahren als Autorin in Berlin lebend, rekonstruiert in ihrer Erzählung „Wir sehn uns wieder in der Ewigkeit. Die letzte Nacht von Henriette Vogel und Heinrich von Kleist“ (dtv) das Geflecht aus Lebensunmöglichkeiten, Freundschaften, Enttäuschungen und Verletzungen, das Henriette Vogel und Heinrich von Kleist in den Freitod führte. 3-5 €. 20 Uhr.Großer Saal, Fasanenstrasse 23, 10719 Berlin-Charlottenburg.

Literaturforum im Brechtzentrum Buchvorstellung und Gespräch. Verena Stefan – „Als sei ich von einem anderen Stern. Jüdisches Leben in Montréal“. Regina Scheer im Gespräch mit der Mitherausgeberin Verena Stefan. Der Band „Als sei ich von einem anderen Stern“ dokumentiert die Lebenswege einiger der letzten Überlebenden des Holocaust, die sich in Montréal, Kanada, niedergelassen haben. Hauptthema ist das zwiegespaltene Verhältnis der Vertriebenen zur deutschen Muttersprache, die durch den Nationalsozialismus massiv missbraucht worden ist und von den befragten Emigranten zunächst verbannt, später jedoch wiederentdeckt und erneut schätzen gelernt wurde. Verena Stefan ist vor allem als Ikone feministischer Literatur („Häutungen“, 1975) bekannt und lebt seit vielen Jahren in Kanada. 20 Uhr. Chausseestraße 125, 10115 Berlin-Mitte.

Buchhändlerkeller Lesung. Gastveranstaltung Hentrich & Hentrich. Dagmar Frings, Jörg Kuhn „Die Borchardts. Auf den Spuren einer Berliner Familie“. 20.30 Uhr. Carmenstraße 1, 10623 Berlin-Charlottenburg.

Donnerstag, 7. April

Café Tasso Lesung. Lesezeichen: Olaf Müller – „Chiffre“. Chiffre, ein Berlin-Thriller. Gregor, Publizistikstudent in Berlin, arbeitet als freier Mitarbeiter beim Stadtmagazin Touché. Im Kleinanzeigenmarkt der Hauptstadt wittert er seine Chance auf die große Enthüllungsstory: Mittels Chiffreanzeige sucht er Menschen, die bereit sind zu töten – für Geld oder den besonderen Kick. Gleichzeitig inseriert er privat, um seinem Liebesleben ein wenig auf die Sprünge zu helfen. Das Schicksal nimmt seinen Lauf … Olaf Müller geboren und aufgewachsen in Wilhelmshaven an der Nordsee, lebt in Berlin. Er studierte Publizistik, Informationswissenschaft und Politik und war zehn Jahre Fernsehjournalist, wechselte dann in die Unternehmenskommunikation. Sein Steckenpferd ist die Drehbuchschreiberei. Eintritt: frei, Spenden erbeten. 20 Uhr. Frankfurter Allee 11, 10247 Berlin-Friedrichshain.

Volksbühne Lesung. Lesebühne Michael Staravič – „Brenntage“. Die Grenzen zwischen Surrealität und Realität verschwimmen – Menschen verschwinden, durch die Wälder ziehen Soldaten, Hunderudel und mitunter sogar Geister, die auf längst geführte Kriege verweisen, überall Echos, deren eigentlicher Sinn verborgen bleibt. Da ist es nur gut, dass es den Onkel gibt, eine schier unerschöpfliche Quelle eigensinniger und abgründiger Weisheit. Und als die Siedlung durch ein großes Feuer in Schutt und Asche gelegt wird, übernimmt dieser das Kommando und veranlasst einen Umzug der Bewohner in eine der nahe gelegenen Minen ...- 20 Uhr. Roter Salon, Linienstraße 227, 10178 Berlin-Mitte.

Literaturforum im Brecht-Haus Lesung. Gustav Reglers Briefe an Klaus Mann. Lesung und Gespräch mit Thomas Hollaender, Ralph Schock und Gernot Krämer. Die Freundschaft zwischen Klaus Mann und Gustav Regler begann 1933, mit der Einladung an den Schriftsteller und Journalisten Regler, sich an der Exilzeitschrift „Die Sammlung“ zu beteiligen. Die politischen Ereignisse führten beide zusammen und wieder auseinander: Mann lebte seit 1938 in den USA und später wieder in Europa, Regler, der sich vom überzeugten Kommunisten zum Kritiker Stalins wandelte, nahm am Spanischen Bürgerkrieg teil und ging 1940 nach Mexiko. Aus ihrer engagiert geführten Korrespondenz blieben elf Briefe von Regler und ein Briefentwurf von Mann erhalten. In Heft 2/2011 von „Sinn und Form“ werden diese Dokumente erstmals veröffentlicht und kommentiert. Gernot Krämer, „Sinn und Form“, spricht mit Ralph Schock, Literaturredakteur beim SR und Mitherausgeber der Regler-Werkausgabe. Aus den Briefen liest Thomas Hollaender. 3-5 €. 20 Uhr. Chausseestraße 125, 10115 Berlin-Mitte.

Buchhändlerkeller Lesung. Astrid Rosenfeld – „Adams Erbe“. 20.30 Uhr. Carmenstraße 1, 10623 Berlin-Charlottenburg.

Lehmanns Buchhandlung Lesung. David Leukert – „Eltern-Deutsch Deutsch-Eltern“. Erziehung ist, wenn man trotzdem lacht! Comedian und Kabarettist David Leukert ist selbst engagierte Vater und Experte für Familie, Jugend und Spott. Sein Buch beleuchtet mit viel Humor die Spezies Eltern und alle Grauzonen der Erziehung. „Eltern-Deutsch Deutsch-Eltern“ ist eine „Kommunikationshilfe“ der besonderen Art: Mit viel Humor erfahren Eltern, wie sie sich eigentlich besser nicht verhalten sollten – und warum sie’s trotzdem tun! Die verschiedenen Kapitel erstrecken sich über die gesamte... mehr Eltern-Kind-Beziehung, von der ersten Zellteilung bis hin zur nie ganz vollzogenen Abnabelung, und beleuchten amüsant und (selbst-)kritisch die Spezies Eltern und sämtliche Grauzonen ihrer Erziehung. Also, keine Panik. Erziehung ist halb so wild, wenn man weiß, dass man nichts zu verlieren hat. Dafür aber jede Menge zu gewinnen: durchwachte Nächte, endlose Diskussionen oder auch hübsche Erinnerungsfotos der Führerscheinsprösslinge von der Autobahnkamera .20.30 Uhr. Hardenbergstraße 5, 10623 Berlin-Charlottenburg.

La Luz Lesung. Vorleseshow. Die Brauseboys im Monat des Hasen. Vorleseshow mit Paul Bokowski, Hinark Husen, Frank Sorge, Robert Rescue, Volker Surmann, Heiko Werning und Gästen. Gäste: Paula Jung (Schauspielerin und Autorin) u.a. 20.30 Uhr. Osramhöfe, Oudenarderstraße 16-20, 13347 Berlin-Wedding.

Freitag, 8. April

Museen Dahlem Lesung. Philipp Blom – „Böse Philosophen. Ein Salon in Paris und das vergessene Erbe der Aufklärung“. Philipp Blom, ein Könner der historischen Erzählung – zuletzt Der taumelnde Kontinent –, liefert in seinem neuesten Buch ein Meisterstück der Geschichtserzählung und ein philosophisches Plädoyer zugleich. Es ist die Geschichte des Salons des Barons d’Holbach am Vorabend der Französischen Revolution, seiner berühmten Gäste und der Idee der Aufklärung. Er zeigt, wie weit der Weg zu einer humanen Gesellschaft auch noch heute ist, und er zeigt, was wir zu verlieren haben, wenn wir diese Idee aufgeben. Mit dem Autor im Gespräch der Philosoph Prof. Dr. Holm Tetens (FU Berlin). Moderation: Christian Richter. schleichersbuch zu Gast in den Museen Dahlem. 8-12 €. 19.30 Uhr. Lansstraße 8, 14195 Berlin-Dahlem.

Buchhändlerkeller Lesung. Gastveranstaltung „Goldrotschwarz“. Jörg Sader – „Unter Tage“ Film: Anette Wörner / Jörg Stein; Lieder: Brigitte Sperling. 20.30 Uhr. Carmenstraße 1, 10623 Berlin-Charlottenburg.

Thalia Buchhandlung Lesung. Otto Mellies – „An einem schönen Sommermorgen ...“. Otto Mellies gehörte über 40 Jahre zu den bedeutenden Protagonisten am Deutschen Theater. In zahlreichen Filmrollen wurde er zum Schwarm des weiblichen Publikums. In seiner Autobiografie erzählt er von seiner Kindheit, von Arbeits- und Lebensstationen – und spart auch nicht mit feinen, uneitlen Anekdoten. 5 €. 20.30 Uhr. Forum Köpenick, Bahnhofstraße 33-38, 12555 Berlin-Köpenick.

Eschenbräu Lesung. Die Gebräuseboys. Vorleseshow im Brauhaus mit Paul Bokowski, Hinark Husen, Frank Sorge, Robert Rescue, Volker Surmann und Heiko Werning. 21 Uhr. Triftstraße 67, Berlin-Wedding

Samstag, 9. April

Lehmanns Buchhandlung Buchpräsentation. Cynthia Barcomi – „Backen. I love baking“. Cynthia Barcomis Cookies, Muffins und Bagels sind in aller Munde. Die Baking Queen aus Seattle hat das amerikanische Backwerk nach Berlin gebracht. Nach dem großen Erfolg ihres ersten Backbuchs legt sie in „Backen. I love baking“ 70 neue Rezepte nach: süße Leckereien und herzhafte Versuchungen, Muffins fürs Frühstück oder für zwischendurch, beeindruckende Torten für besondere Anlässe – alles wieder ganz einfach nachzubacken. 14.30 Uhr. Hardenbergstraße 5, 10623 Berlin-Charlottenburg.

Kulturbrauerei Lesung. Andreas „Spider“ Krenzke – „Im Arbeitslosenpark“. Spider - der Shooting Star der Berliner Lesebühnen . Seine Geschichten sind manchmal ebenso tragisch wie komisch, aber dem Publikum bleibt das Lachen nicht im Halse stecken, weil Spider sich nie auf Kosten der Underdogs der Berliner Republik lustig macht. 20 Uhr. Schönhauser Allee 36, 10435 Berlin-Prenzlauer Berg.

Alte Kantine Lesung. Kantinenlesen – das Gipfeltreffen der Berliner Vorlesebühnen mit Dan Richter und anderen. Die Berliner Lesebühnen haben ein Gipfeltreffen. Jeden Samstag um 20 Uhr beginnt eine Lesung der besonderen Art in der Alten Kantine. Delegierte der renommiertesten Lesebühnen Berlins LSD, Surfpoeten, Chaussee der Enthusiasten, Reformbühne Heim & Welt und Gäste bieten ihre besten Stücke dar. Hören und sehen Sie vergnügliche Texte, Gedichte, Szenen, Geschichten, Hörspiele und Lieder. Werden Sie Zeuge der Fingerübungen gestandener Autoren und der literarischen Hoffnungen Berlins. Sie werden sehen, das ist der Gipfel. 5-7 €. 20 Uhr. Knaackstraße 97, 10435 Berlin-Prenzlauer Berg.

Sonntag, 10. April

Café Tasso Lesung. WunderVollErzählerey: Baumwunder. Die Gräfin ist verärgert. Um sie aufzuheitern, erzählt ihr Diener Gregor die spannende Geschichte von Selim und der Schlangenkönigin. Der Hütejunge Selim wird für sein Flötenspiel von der Schlangenkönigin mit einem Baum beschenkt, der – oh Wunder! – zweierlei Früchte trägt. Doch ein Bösewicht luchst ihm den Baum ab... Wird es ihm gelingen, wieder in den Besitz seines wunderbaren Geschenkes zu kommen? Matthias Halbrock und Julia de Boor erzählen und musizieren für Zuschauer ab 4 Jahren und Erwachsene jeden Alters. 4,50 €. 11 Uhr. Frankfurter Allee 11, 10247 Berlin-Friedrichshain.

Villa Donnersmarck Buchpräsentation. Petra und Horst Rosenberger – „Globetrotter-Rollies on Tour“. Petra und Horst Rosenberger sind mit ihren Rollstühlen quer durch die ganze Welt gereist. Mit ihrem Buch hat das Ehepaar seine Erlebnisse festgehalten. Ein Reisebericht zweier mutiger Abenteurer mit unstillbarem Fernweh. Anschließend Signierstunde Eintritt frei. 15 Uhr. Schädestraße 9-13, 14165 Berlin-Zehlendorf.

Akademie der Künste Fünf-Uhr-Tee. Der Müller-Sound. Alexander Weigel, Martin Wuttke und Annett Gröschner (Moderation) im Gespräch über den Rhetoriker Heiner Müller. Materialpräsentation aus „müller mp 3“ (Alexander Verlag). Einmal im Monat, sonntags zur Teezeit, bringt die Sektion Darstellende Kunst Künstler und Künstlerinnen ins Gespräch über Theater, Bücher und die Welt. Das Café auf der Clubetage ist geöffnet. 36 Stunden O-Ton Heiner Müller versammelt die von Kristin Schulz im Alexander Verlag herausgegebene Edition „müller mp3“. Der Schauspieler Martin Wuttke und der Dramaturg Alexander Weigel erinnern sich, moderiert von der Schriftstellerin Annett Gröschner, an Heiner Müllers spezielle Sprechweise und Rhetorik. Im Anschluss an das Gespräch wird Material aus der Edition präsentiert, und nach dem Tee darf man ruhig auch zum Whisky wechseln. Eintritt frei (begrenztes Platzkontingent, Reservierung notwendig, Telefon (030) 20057-1000). 17 Uhr. . Pariser Platz 4, Berlin-Mitte.

BKA Buchpremiere. Mario Wirz – „Vorübergehend sterblich“. Der Literarische Salon: Britta Gansebohm lädt ein zu einer Buchpremiere mit Musik. Mario Wirz liest aus seinem neuen Lyrikband „Vorübergehend unsterblich“ (Aufbau Verlag). Der Gitarrist Tobias Schmidt antwortet mit eigenen Kompositionen auf die Gedichte! 19 Uhr. Mehringdamm 34, 10961 Berlin-Kreuzberg.

Montag, 11. April

Salon Berlingeflüster Lesung. Bascha Mika – „Die Feigheit der Frauen“. Rollenfallen und Geiselmentalität. Eine Streitschrift wider den Selbstbetrug 19 Uhr. Ludwigkirchstraße 10a, 10719 Berlin-Charlottenburg.

Italienische Kulturinstitut Lesung. „A casa nostra. Junge italienische Literatur“ (Wagenbach Verlag 2011). Präsentation der Anthologie mit den Autoren Gaia Rayneri und Nicola Lagioia und den Herausgeberinnen Paola Gallo und Dalia Oggero. Moderation: Maike Albath. Auf Deutsch und Italienisch. 10 Uhr. Hildebrandstraße 2, 10785 Berlin-Tiergarten.

Literaturforum im Brechtzentrum Lebenszeugnisse. Klaus Hillenbrand – „Der Ausgetauschte – Die außergewöhnliche Rettung des Israel Sumer Korman“. Wolfgang Benz im Gespräch mit dem Autor. November 1942: In einem Wiener Obdachlosenheim wartet der 15-jährige Israel Sumer Korman auf die Abfahrt des Zuges, der sein Leben retten wird. Es ist ein Sonderzug, mit dem 137 Menschen zunächst nach Istanbul fahren, um dann über Syrien weiter nach Palästina zu gelangen. Ohne es zu wissen, sind sie Teil eines Austauschs, der nach langen, zähen Verhandlungen zwischen Deutschland und Großbritannien zustande gekommen ist. Klaus Hillenbrand, taz-Redakteur und Buchautor, hat mit dem heute in Australien lebenden Korman gesprochen, seine Geschichte minutiös recherchiert und ein unbekanntes Kapitel des Zweiten Weltkriegs nachgezeichnet. 20 Uhr. Chausseestraße 125, 10115 Berlin-Mitte.

Dienstag, 12. April

Institut für Romanistik Lesung & Diskussion. Wie bringt man junge italienische Literatur nach Deutschland? Gespräch mit Dalia Oggero, Gaia Rayneri, Antje Peter und Susanne Müller-Wolff. Auf Italienisch. 10 Uhr. Humboldt Universität, Institut für Romanistik, (Raum 4.34), Dorotheenstraße 65, 10117 Berlin-Mitte.

FU-Berlin Lesung & Diskussion. „Wie bringt man junge italienische Literatur nach Deutschland“? Diskussion und Lesung. Gespräch mit Paola Gallo, Mirjam Bitter und Susanne Schüssler. Auf Italienisch. 12 Uhr. Freie Universität Berlin, Habelschwerdter Allee 45, (Raum siehe website), 14195 Berlin-Dahlem.

Ingeborg-Drewitz-Bibliothek Lesung. „Jenseits des Tweed – Fontanes Schottlandreise mit Lichtbildern“. Ernst-Christian Gädtke liest und Hans-Jürgen Pahn zeigt dazu Lichtbilder aus Schottland. Veranstalter: Theodor Fontane Gesellschaft, Sektion Berlin-Brandenburg. Eintritt: frei. 18 Uhr. Grunewaldstraße 3, 12165 Berlin-Steglitz.

Ribbeck-Haus Buchvorstellung und Lesung. Rolf Hochhuth – „Essayistische Prosa und Gedichte“. Hochhuths Spiegel-Essay „Der Klassenkampf ist nicht zu Ende“ brachte 1965 das politische und wirtschaftliche Establishment in Deutschland zum Toben. Der Essay markiert den Beginn eines faszinierenden publizistischen Werkes, dessen Leitlinien Geschichte und Politik sind. Immer wieder spürt Rolf Hochhuth „Einzeltätern“ nach und kommt ihnen in kundigen und einfühlsamen Porträts näher: von erfolgreichen Persönlichkeiten, wie Bismarck oder Churchill über tragische Figuren, wie die Geschwister Scholl oder die Hitler-Attentäter Bavaud und Elser bis hin zu Denkern wie Jakob Burckhardt, Karl Jaspers oder Oswald Spengler. Gerade diese drei Denker lehren nach Hochhuths Überzeugung, dass in der Geschichte kein Sinn ist und dass die Sorge deshalb allein den Lebenden, insbesondere den Benachteiligten gelten kann. Ganz in diesem Sinne ist Hochhuths essayistisches Werk „Aufruhr in Permanenz“.19 Uhr. Berlin-Saal, Breite Straße 36, 10178 Berlin-Mitte.

Literaturwerkstatt Lesung. Wieder entdeckt: Martin Opitz. In Lesung und Gespräch: Wolfgang Kessler (Direktor der Martin-Opitz-Bibliothek, Herne), Michael Lentz (Autor, Berlin), Roswitha Schieb (Autorin, Borgsdorf). Moderation: Norbert Hummelt (Autor, Berlin). „Wieder entdeckt“ ist eine Veranstaltungs-Reihe in der Literaturwerkstatt Berlin, die sich auf die Suche nach Solitären in der Poesiegeschichte begibt. Der Dichter Norbert Hummelt stellt sie uns im Gespräch mit Fachleuten und kundigen Menschen vor. Dem schlesischen Barockdichter Martin Opitz hat die deutsche Poesie viel zu verdanken. Im „Buch von der deutschen Poetery“, erschienen 1624, legte er die Regeln der Poesie fest. Es war die Übertragung der lateinischen Rhetorik auf die deutsche Dichtung. Das ermöglichte es den Dichtern, ihrem (lateinischen) humanistischen Bildungsideal auch in ihrer eigenen Sprache zu folgen. Diese Reform ging in die Literaturgeschichte ein. Aber Opitz war nicht nur ein bahnbrechender Theoretiker, sondern hinterließ neben vielen anderen Schriften auch anrührende Liebesgedichte und aufwühlende Poeme über die Gräuel des Dreißigjährigen Krieges. Wie würde die deutsche Poesie heute ohne das Werk dieses schlesischen Dichters, 1597 geboren in Bunzlau, heute Bolesławiec, gestorben 1639 in Gdansk/Danzig, aussehen? Was macht ihn aktuell? Die Regelpoetik, weitergeschrieben, ist heute noch Grundlage des Redens und Schreibens über Dichtung. Wer wäre also besser geeignet, über die Spätfolgen von Opitz’ „Poetery“ zu sprechen als Lyriker wie Michael Lentz und Norbert Hummelt, die am Leipziger Literaturinstitut angehende Dichter unterrichten? Gemeinsam mit dem Opitz-Spezialisten Wolfgang Kessler und Roswitha Schieb, die u.a. über Schlesien geschrieben hat, befragen sie Martin Opitz, lesen seine Texte, beleuchten seine Zeit und holen ihn ins Hier und Heute. 20 Uhr. Knaackstraße 97/Kulturbrauerei, 10435 Berlin-Prenzlauer Berg.

Schwartzsche Villa Lesung. Sarah Mondegrin – „Berlin am Meer“. Sarah Mondegrin liest aus ihrem Roman. Was geschieht, wenn sich eine Berliner Hundefriseurin zwischen den Plüschkissen einer Hotel-Lobby in Bournemouth verliebt und eine Engländerin daraufhin nach Berlin fährt, ohne genau zu wissen, was sie eigentlich sucht? Die Berliner Autorin Sarah Mondegrin erzählt eine Wintergeschichte mit doppeltem Boden. Das Buch ist im Querverlag erschienen. 3-5 €. 20 Uhr. Großer Salon, Grunewaldstraße 55, 12165 Berlin-Steglitz.

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Babylon Lesung. Susanne Schädlich – „Westwärts, so weit es nur geht“. Nach zweimal Deutschland, zwölf Jahren DDR und zehn Jahren Bundesrepublik, trat sie 1987 die Flucht nach Los Angeles an. Hier war es einfacher, Ostdeutsche und Westdeutsche zu sein, oder keines von beidem. Amerika war ein Neuanfang, war Abenteuer, Herausforderung. Und hier war sie, als die Mauer fiel. Dass sie Deutschland nicht entkommen konnte erfuhr sie erst Jahre später. Der Satz „Was willstn von der? Die ist aus dem Osten“ katapultierte sie zurück und zwang sie, sich nicht nur ihrer Biografie zu stellen, sondern die zweifache Prägung auch als Bereicherung zu erkennen. Susanne Schädlich lernte in Amerika ihren eigenen Weg zu gehen. Sie blieb elf Jahre.Jetzt kehrt sie noch einmal zurück nach Los Angeles, in die Stadt, die sie gerettet hat - und findet Antwort auf die Frage, die sie sich schuldig blieb. Was ist Zuhause? 8-10 €. 20 Uhr. Rosa-Luxemburg-Platz 30, 10178 Berlin-Mitte.

Literaturwerkstatt Lesung. Wieder entdeckt: Martin Opitz. In Lesung und Gespräch: Wolfgang Kessler (Direktor der Martin-Opitz-Bibliothek, Herne), Michael Lentz (Autor, Berlin), Roswitha Schieb (Autorin, Borgsdorf). Moderation: Norbert Hummelt (Autor, Berlin). „Wieder entdeckt“ ist eine Veranstaltungs-Reihe in der Literaturwerkstatt Berlin, die sich auf die Suche nach Solitären in der Poesiegeschichte begibt. Der Dichter Norbert Hummelt stellt sie uns im Gespräch mit Fachleuten und kundigen Menschen vor. Dem schlesischen Barockdichter Martin Opitz hat die deutsche Poesie viel zu verdanken. Im „Buch von der deutschen Poetery“, erschienen 1624, legte er die Regeln der Poesie fest. Es war die Übertragung der lateinischen Rhetorik auf die deutsche Dichtung. Das ermöglichte es den Dichtern, ihrem (lateinischen) humanistischen Bildungsideal auch in ihrer eigenen Sprache zu folgen. Diese Reform ging in die Literaturgeschichte ein. Aber Opitz war nicht nur ein bahnbrechender Theoretiker, sondern hinterließ neben vielen anderen Schriften auch anrührende Liebesgedichte und aufwühlende Poeme über die Gräuel des Dreißigjährigen Krieges. Wie würde die deutsche Poesie heute ohne das Werk dieses schlesischen Dichters, 1597 geboren in Bunzlau, heute Bolesławiec, gestorben 1639 in Gdansk/Danzig, aussehen? Was macht ihn aktuell? Die Regelpoetik, weitergeschrieben, ist heute noch Grundlage des Redens und Schreibens über Dichtung. Wer wäre also besser geeignet, über die Spätfolgen von Opitz’ „Poetery“ zu sprechen als Lyriker wie Michael Lentz und Norbert Hummelt, die am Leipziger Literaturinstitut angehende Dichter unterrichten? Gemeinsam mit dem Opitz-Spezialisten Wolfgang Kessler und Roswitha Schieb, die u.a. über Schlesien geschrieben hat, befragen sie Martin Opitz, lesen seine Texte, beleuchten seine Zeit und holen ihn ins Hier und Heute. 20 Uhr. Knaackstraße 97/Kulturbrauerei, 10435 Berlin-Prenzlauer Berg.

Literaturhaus Lesung. Matthias Zschocke – „Lieber Niels“. Matthias Zschocke liest aus seinem Briefroman. Ein Überfall auf die Leserschaft. Exzentrisch, egoman und extravagant. Ein Mahlstrom der Zeit, nennt Matthias Zschockes neuer Verlag (Wallstein) dessen Buch „Lieber Niels“. Beinahe täglich hat Matthias Zschocke zwischen 2002 und 2008 aufgeschrieben, was ihm durch den Kopf ging, was er erlebt und erfahren hat und worüber er sich ärgerte – im Leben, in der Literatur, in der Musik und Politik, in Theater und Kunst: Kollegenbeschimpfungen, Reiseberichte und politische Marginalien. Und all diese Notate und Berichte waren und sind für ein Gegenüber bestimmt, den langjährigen Freund Niels. Nun, da jeder Leser sich mit „Lieber Niels“ angesprochen sieht, wird aus der ursprünglich privaten Mitteilung ein Briefroman. 3-5 €. 20 Uhr. Großer Saal, Fasanenstrasse 23, 10719 Berlin-Charlottenburg.

Heimathafen Neukölln Lesung. Eckart Lohse & Markus Wehner – „Guttenberg-Biographie“. Karl-Theodor zu Guttenberg ist der beliebteste deutsche Politiker. Er pflegt das Image des Auftrechten, des Anti-Politikers, der den glatten Parteiengewächsen nicht ähnelt. Seine Abweichung von der Regierungslinie in Sachen Opel hat ihn bekannt gemacht. Dafür, dass er als erster Minister den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan „Krieg” nannte, wurde ihm applaudiert. Sein widersprüchliches und bis heute nicht plausibel erklärtes Verhalten im Zusammenhang mit dem Kundus- Bombardement hat ihm bislang nicht geschadet. Guttenberg scheint mit Teflon beschichtet zu sein. 6-8 €. 20 Uhr. Saal, Karl-Marx-Straße 141, 12043 Berlin-Neukölln.

Literaturforum im Brechtzentrum Dichterleben. Richard Pietraß im Gespräch mit Peter Gosse. Dieser sächsische Bukoliker aus Leipzig gehört zu der raren Spezies von Dichtern, denen der eigene Nabel nicht mehr gilt als die Nabelschnur der Menschheit und die Hutschnur der Völker. Solcherart ist mit ihm gut Kirschenessen und dem Weingeist Nachsinnen. Seine Bonhommie machte den brechtisch Denkvergnügten auch zu einem ob seiner Jovialität und Analyseschärfe geliebten Lehrmeister der Dichtkunst. Ein Königreich für einen guten Vers! 20 Uhr. Chausseestraße 125, 10115 Berlin-Mitte.

Buchhändlerkeller Lesung. Fundstelle und Spurensuche. Eine radikale Existenz. Der Schriftsteller, Regisseur und Nazi-Jäger Thomas Harlan (1929-2010). 20.30 Uhr. Carmenstraße 1, 10623 Berlin-Charlottenburg.

Mittwoch, 13. April

ND im Club Lesung. Ludmila Pavlova-Marinsky – „Juri Gagarin. Das Leben“. Moderation: René Heilig (Neues Deutschland). Der erste Mann im Weltall – ein besonderer Mensch auf der Erde. Ludmila Pavlovas ungewöhnliche Biografie bietet weitaus mehr, als aus den Schlagzeilen in Erinnerung blieb. Die Familien Pavlova und Gagarin lernten sich unmittelbar nach seiner Erdumrundung kennen, es entwickelte sich eine Freundschaft, die bis zum heutigen Tag andauert. Aus persönlicher Nähe zeichnet Ludmilia Pavlova ein Bild des Menschen Gagarin, spricht auch über den Konflikt, in dem er mit seinem Ruhm lebte. Am 12. April ist der 50. Jahrestag des ersten bemannten Raumflugs. 2 €. 18.30 Uhr. Münzenbergsaal, Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin-Friedrichshain.

Nikolaikirche Lesung. Knut Elstermann – „Klosterkinder“. Anhand der Lebensläufe von Direktoren, Lehrern und Schülern rekonstruiert Knut Elstermann die spannende Geschichte des 1574 gegründeten Berlinischen Gymnasiums zum Grauen Kloster. In seinem Buch (be.bra-verlag) erzählt er auch von Anpassung und Widerständen an der Nachfolgeeinrichtung in Ost-Berlin. Gezeigt werden außerdem erst jüngst identifizierte Schülerlisten des Grauen Klosters aus dem Turmknaufschatz der Nikolaikirche. 2.3 €. 19 Uhr. Nikolaikirchplatz 1, 10178 Berlin-Mitte.

Museen Dahlem Lesung. Günter Blamberger – „Heinrich von Kleist. Die Biographie“. Der Germanist und Präsident der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft Günter Blamberger stellt die definitive Biographie des literarischen Genies für unsere Zeit vor. Wie kein anderer Dichter hat Kleist die Leser fasziniert. Doch was ist sein Geheimnis? Woher kommt die Tragik seines Lebens? Was sagt uns sein Werk heute? Eine Biographie als intellektuelles Leseerlebnis! Mit dem Autor im Gespräch der Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Peter-André Alt (Präsident der FU Berlin). Aus Kleists Werk liest der Schauspieler Wolfgang Condrus. Moderation: Christian Richter. schleichersbuch zu Gast in den Museen Dahlem. 8-12 €. 19.30 Uhr. Lansstraße 8, 14195 Berlin-Dahlem.

Der Monarch Lesung. Friedrich Ani zieht mit Tabor Süden durch die Bars – Der Autor liest aus seinem neuen Krimi „Süden“. Der Anruf seines vor Jahrzehnten verschwundenen Vaters, bringt Tabor Süden zurück nach München. Aus Geldmangel heuert Süden in einer Privatdetektei an - sein erster Fall: Raimund Zacherl, ein seit zwei Jahren verschwundener Wirt aus Sendling. Süden taucht ein in das Leben des ehemaligen Wirts. Er sitzt, er beobachtet, er hört zu. Aus dem leutseligen Wirt war ein verschlossener Grübler geworden. Süden begreift, dass den Mann, der die Liebe gefunden und wieder verloren hatte, niemand wirklich kannte – am wenigsten seine Frau. Tabor Süden ist zurück, Friedrich Anis unverwechselbare literarische Figur, die längst Kultstatus besitzt. 20 Uhr. Skalitzer Strasse 134, 10999 Berlin-Kreuzberg.

Kino in der Kulturbrauerei Lesung. Oliver Wnuk – „Wie im richtigen Film“. Mit Hannah Herzsprung. 20 Uhr. Schönhauser Allee 36, 10435 Berlin-Prenzlauer Berg.

Kollwitz Buchhandlung Lesung. Anke Reuther – „Robert Blum. Auf dem Theater des Lebens“. „Die deutsche Revolution von 1848/49 hat manchen guten Volksmann hervorgebracht“, schrieb der Historiker Veit Valentin. „Einer aber hat doch wohl mehr getan und bedeutet als die anderen, einer hat geredet und organisiert wie sonst keiner, einer hat früher als viele (...) den Märtyrertod für die Freiheit gelitten.“ Robert Blum, Märtyrer der Revolution von 1848 und Vizepräsident des Paulskirchenparlamentes, ist einer der Hauptinitiatoren der Kirchenreformbewegung. Mit dem Buch ehrt die Berliner Freikirchliche Gemeinde Blums Kampf um religiöse und politische Freiheit. 20 Uhr. Danziger Straße 59, 10435 Berlin-Prenzlauer Berg.

Heimathafen Neukölln Doppel-Buchpremiere. Jan Uwe Fitz – „Entschuldigen Sie meine Störung“ & Matthias Sachau – „Linksaufsteher“. Jan-Uwe Fitz’ Erzähler ist völlig gestört, und das muss anders werden. Verfolgen Sie seinen Weg in die Anstalt und wieder zurück – auf ein paar Verfolger mehr kommt es bei einem Paranoiker ohnehin nicht an. Erfahren Sie alles über eine Welt, in der die Irren regieren – auf beiden Seiten. Stimmen Sie ab, wenn es wieder heißt: „Deutschland sucht den Super-Depri“! Oliver, der Held aus „Kaltduscher“, führt mittlerweile ein fast bürgerliches Leben. Aber Montage sind eine Qual für ihn. Regelmäßig geht zum Wochenanfang alles schief was schief gehen kann. Mit seiner schlechten Laune malträtiert er sein Umfeld und auch die therapeutischen Kneipenbesuche, die er gemeinsam mit seinem WG-Freund Tobi absolviert, bewirken keine Besserung. Ausgerechnet an einem solchen Morgen stößt er mit Lena zusammen und beschimpft sie wüst. Dass er sich dabei Hals über Kopf verliebt hat, merkt er erst, als es zu spät ist. Aber Oliver kämpft. Und das nicht alleine: In Liebesfragen lässt er sich von seinem sechsjährigen Freund Anton beraten, ein Scheidungskind, dass von seinen Eltern regelmäßig im Café eines Bekannten abgegeben wird und der seine ganz eigene Sicht auf das Beziehungswirrwarr der Erwachsenenwelt hat. Er bringt Oliver auf aberwitzige Ideen. 6-8 €. 20 Uhr. Saal, Karl-Marx-Straße 141, 12043 Berlin-Neukölln.

Backfabrik Clinker-Lounge Lesung. Philippe Djian – „Die Leichtfertigen“. Deutsche Texte und Moderation: Shelly Kupferberg (RBB). Francis ist als Schriftsteller erfolgreich, als Ehemann und Vater leidgeprüft. Seine erste Frau und eine seiner beiden Töchter sind vor seinen Augen ums Leben gekommen. Inzwischen ist Francis zum zweiten Mal verheiratet, wohnt in einem Haus am Meer an der Grenze zu Spanien, und seine Tochter Alice, die als Kind die Katastrophe überlebt hat, ist Mutter von Zwillingen und lebt nach wilden Jugendjahren in stabilen Verhältnissen in Paris. Doch plötzlich ist Alice wie vom Erdboden verschluckt. Tage und Wochen verstreichen ohne eine Nachricht. Ihr Mann Roger und die beiden Mädchen sind beunruhigt, Francis ebenso. Ist ihr etwas zugestoßen? Hat sie eine Affäre? Oder nimmt sie wieder Drogen? Roger dreht fast durch. Und Francis nimmt die Zwillinge bei sich auf und erzählt ihnen Gutenachtgeschichten, obwohl an Schlaf nicht zu denken ist. Je schlimmer die familiären Sorgen werden, desto mehr verschanzt sich Francis in einer mentalen Festung, wo niemand und nichts ihm etwas anhaben kann – er schreibt. Doch so einfach kann er sich dem Leben nicht entziehen: Begehrenswerte Frauen, traumatisierte Kinder und schamlose Hochstapler rütteln an seiner Tür und wollen geliebt, getröstet und beachtet werden.20 Uhr. Saarbrücker Straße 36-38, 10405 Berlin-Prenzlauer Berg.

Literaturforum im Brechtzentrum Buchvorstellung und Gespräch. Moshe Zimmermann – „Das Amt und die Vergangenheit. Deutsche Diplomaten im Dritten Reich und in der Bundesrepublik“. Franziska Augstein im Gespräch mit dem Mitherausgeber Moshe Zimmermann. „Das Amt und die Vergangenheit“ gilt als eines der wichtigsten zeithistorischen Bücher, die jüngst erschienen sind. Es berichtet über die Verwicklung des Auswärtigen Amtes in die NS-Verbrechen. Dabei geht es um das Ausmaß, in dem die Diplomaten beim Holocaust kollaborierten ebenso, wie um die Tatsache der Reinwaschung und äußerst erfolgreichen Organisation ihrer Nachkriegskarrieren. Nur – ist das alles wirklich neu? 20 Uhr. Chausseestraße 125, 10115 Berlin-Mitte.

Donnerstag, 14. April

Tegeler Bücherstube Lesung. Peter Freund – „Die Drachen-Bande – Im Bann des schwarzen Ritters“. Die Drachenbande, das sind Jan, Einstein, Marie und Julia. Das Baumhaus „Drachennest“ ist ihr Geheimversteck. Hier stecken die verschworenen Vier die Köpfe zusammen, um über rätselhaften Ereignissen in ihrer Heimatstadt Steiningen zu brüten. Denn: Mysteriöses, Spuk und dunkle Geheimnisse ziehen die Vier geradezu magisch an – und kein Fall ist ihnen zu heiß! 17 Uhr. Grußdorfstraße, 13507 Berlin-Tegel.

Kulturbühne an der Sphinx Lesung. Heinz Florian Oertel – „Halleluja für Heuchler“. Zu Gast: Manfred Stolpe. So kennt und schätzt man ihn! Wieder greift Heinz Florian Oertel Themen auf, die bewegen und zur Diskussion herausfordern. Er spricht über Moral und Verantwortung der Führungskräfte und über die Werte der Gesellschaft, ist provokant, engagiert und positioniert sich. In seiner gewohnt polemischen Art stellt er Fragen und verbindet seine Überlegungen mit Berichten über Stationen aus der eigenen Biografie . Im Gespräch mit Manfred Stolpe, ehemaliger Bundesminister für Verkehr-, Bau- und Wohnungswesen und ehem. Ministerpräsident des Landes Brandenburg, präsentiert Heinz Florian Oertel sein neues Buch „Halleluja für Heuchler“. Im Anschluss der Buchpremiere folgt eine Signierstunde. Eintritt frei. 19 Uhr. Kulturkaufhaus Dussmann, Friedrichstraße 90, 10117 Berlin-Mitte.

Ingeborg-Drewitz-Bibliothek Lesung. Alexandra Senfft – „Fremder Feind, so nah“. Frieden zwischen Palästinensern und Israelis – eine Utopie? Alexandra Senfft zeigt, dass Verständigung möglich ist. In Kooperation mit dem Bildungswerk Berlin der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. Eintritt: frei. 19 Uhr. Grunewaldstraße 3, 12165 Berlin-Steglitz.

Berliner Stadtbibliothek Lesung. Otto Mellies – „An einem schönen Sommermorgen ...“. Otto Mellies gehörte über 40 Jahre zu den bedeutenden Protagonisten am Deutschen Theater. In zahlreichen Filmrollen wurde er zum Schwarm des weiblichen Publikums. In seiner Autobiografie erzählt er von seiner Kindheit, von Arbeits- und Lebensstationen – und spart auch nicht mit feinen, uneitlen Anekdoten. 19 Uhr. Berlin-Saal im Ribbeck-Haus, Breite Straße 30-36, 10178 Berlin-Mitte.

Literarischer Salon der Allianz Lesung. Prosa Prognosen. Paula Coulin, Katharina Hartwell, Vea Kaiser, Anne Krüger, Malte Lamprecht, Tobias Roth, Philipp Schönthaler und Eva Ruth Wemme. Moderation: Ursula Krechel und Marcel Regenberg. Lesung der Teilnehmer unserer Autorenwerkstatt Prosa 2010 an einem besonderen Ort: Die Veranstaltung im obersten Stockwerk des Allianzgebäudes in Treptow bietet dem Publikum nicht nur ein Panorama junger deutschsprachiger Prosa, sondern auch einen großartigen Blick über Berlin. Die Autorenwerkstatt Prosa wurde von der Abteilung Kulturelle Angelegenheiten der Berliner Senatskanzlei gefördert. In der 197. Ausgabe der Zeitschrift „Sprache im technischen Zeitalter“ sind Texte der jungen Autorinnen und Autoren abgedruckt. Eintritt frei. 19 Uhr. Tower-Lounge im 30. Stock. An den Treptowers 1, 12435 Berlin-Treptow.

Urania Lesung. Michael Jürgs – „BKA Europol Scotland Yard – Die Jäger des Bösen“. Die Jäger des Bösen – die Mitarbeiter des Bundeskriminalamts und ihre Kollegen bei EUROPOL und Scotland Yard – kommen aus allen Berufen. Um das moderne Verbrechen zu besiegen, braucht es nicht nur Ermittler, Zielfahnder, Mobile Einsatzkommandos, sondern Techniker, Wissenschaftler, Psychologen. Im 21. Jahrhundert ist die Organisierte Kriminalität sowohl in der realen Welt als auch in der virtuellen des Internet zu einem globalen Geschäft geworden. Die Kriminellen haben aufgerüstet, aber ebenso die Polizei. Michael Jürgs recherchierte innerhalb und außerhalb des BKA den Wandel von der verstaubten Behörde zur Schaltstelle nationaler und internationaler Ermittlungsarbeit, studierte bei Scotland Yard, wie Verbrechen geographisch erfasst und als „Landkarten des Verbrechens“ gestaltet werden, und erfuhr bei EUROPOL, wie Terrorismus, Waffenhandel und Menschenschmuggel über alle Grenzen hinweg bekämpft werden. 19.30 Uhr. An der Urania 17, 10787 Berlin-Schöneberg.

Café Tasso Lesung. Die Unerhörten. Die Neue Lesebühne mit den künftigen Stars der unerhörten Literatur zum Thema heute: „Verscherzt“. - eine Gruppe unerhört guter/ interessanter/ talentierter…  auf jeden Fall noch zu entdeckender Autorinnen und Autoren, die sich der Unerhörten Literatur verschrieben haben und sich zusammenrauften, um ihre Texte mündlich zu verbreiten. Es lesen für Sie (in alphabetischer Reihenfolge): Friedhelm Feller, Doris Lautenbach, Ariane Meinzer, Mark Scheppert, Susanne Schmidt, Ralph Trommer - und ein/e Überraschungsautor/in aus diesem unerhörten Kreis! Das Thema wird wie immer aus überraschenden Blickwinkeln beleuchtet. Unterhaltsam-abgründig, erdrückend herzerwärmend. Unerhört eben. Eintritt frei, Spenden erbeten. 20 Uhr. Frankfurter Allee 11, 10247 Berlin-Friedrichshain.

Literaturwerkstatt Lesung. Poesiegespräch: Nora Bossong. In Lesung und Gespräch: Nora Bossong (Autorin, Berlin). Moderation: Nico Bleutge (Autor und Literaturkritiker, Berlin). Poesiegespräche bieten die Möglichkeit eines tiefen Einblicks in Schreibstätten und Konzepte von Dichtern, zumal wenn es um deren neuestes Buch geht. Nico Bleutge, selbst Dichter, wird als kritisch begleitender Gesprächspartner auch diese Veranstaltung der Reihe moderieren. Nora Bossong hat mit zwei hintergründigen Romanen und einem Gedichtband bravourös bewiesen, wie gut Intellektualität, Wahrnehmungsschärfe und höchste Sinnlichkeit zusammenpassen. Nun erscheint in der Edition Lyrik Kabinett ihr neuer Band „Sommer vor den Mauern“ (Carl Hanser Verlag 2011). Ihre Gedichte, allesamt schräge Idyllen und märchenhafte Ausflüge in die Welt und die Geschichte, bieten für vieles Platz: Die norddeutsche Kindheit, vorgetäuschte Paradiese, Geschichten von Heiligen, die nicht immer heilig enden. Ihre Lyrik zeigt: Man muss nur die Augen aufmachen und Worte finden, um die Welt neu zu entdecken. „unfassbar / wie weit man bisweilen mit Worten reicht.“ (Nora Bossong, „Sonntag“). „Nora Bossong überzeugt in ihren Gedichten durch die Kunst der Aussparung … Die lakonische Kürze dieser genau beobachteten und wie beiläufig charakterisierenden Gedichte besitzt einen hohen Wiedererkennungswert.“ (Norbert Hummelt). 20 Uhr. Knaackstraße 97/Kulturbrauerei, 10435 Berlin-Prenzlauer Berg.

Volksbühne Lesung. Kathrin Röggla – „Publikumsberatung“. Remixed durch Leopold von Verschuer. Buch- und Hörbuchpräsentation mit L. v. Verschuer, dem Spieluhrkomponisten Franz Tröger und dem Zeichner Oliver Grajewski. 20 Uhr. Roter Salon, Linienstraße 227, 10178 Berlin-Mitte.

Literaturforum im Brechtzentrum Lesung und Gespräch. Literarische Nachbarschaft: Der gestiefelte Berliner – Ludwig Tieck. Einführung Michael Bienert, Gesprächspartner Conrad Wiedemann. Es liest Klaus Kowatsch. Vom Handwerkersohn zum Hofrat brachte es Ludwig Tieck (1773–1853) mit dem Schreiben, ein erfolgreicher Verwandlungskünstler wie der gestiefelte Kater in seiner gleichnamigen Märchensatire. Im Berlin der Aufklärung aufgewachsen, war Tieck zugleich Großstadtliterat und „König der Romantik“. Schon kurz nach seinem Tod wurde die Tieckstraße in der Nähe des Literaturforums nach ihm benannt. Der Abend eröffnet eine neue Veranstaltungsreihe über die Namensgeber des Romantikerviertels und das Berlin ihrer Zeit. 20 Uhr. Chausseestraße 125, 10115 Berlin-Mitte.

Lehmanns Buchhandlung Lesung. Dr. Bernhard Blaszkiewitz – „Ein Zoodirektor auf Reisen. Meine Lieblingszoos rund um die Welt“. Gut 300 Zoologische Gärten in aller Welt hat der Berliner Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Bernhard Blaszkiewitz bisher besucht. 25 Zoos, die am meisten beeindruckt haben, beschreibt er in seinem reich bebilderten Buch. „Die dabei gewonnenen Eindrücke möchte ich dem Leser in Wort und Bild vorstellen. Dabei führt uns unsere Zooreise nicht nur durch Europa, sondern auch nach Amerika, Asien, Australien und (Süd)Afrika. Die Schilderungen sollen Appetit machen auf Zoologische Gärten und zu deren Besuch... mehr anregen. Nirgendwo sonst auf der Welt kann man so konzentriert und bequem Eindrücke von Tieren, ihrem Verhalten und ihrer Lebensweise gewinnen. Zoos sind die idealen Orte zur Erholung beim Durchschreiten der Naturlandschaften.“ Eine Weltreise ganz besonderer Art wird somit dem Leser – und Betrachter – geboten. Denn neben eigenen Fotografien des Autors sind es vor allem die stimmungsvollen Aufnahmen bekannter Tierfotografen, mit denen das Besondere der jeweiligen Zoos im Bild festgehalten wird. 4-6 €. 20.30 Uhr. Hardenbergstraße 5, 10623 Berlin-Charlottenburg.

La Luz Lesung. Vorleseshow. Die Brauseboys im Monat des Hasen. Vorleseshow mit Paul Bokowski, Hinark Husen, Frank Sorge, Robert Rescue, Volker Surmann, Heiko Werning und Gästen. Gäste: Sebastian Lehmann (Lesedüne) u.a.. 20.30 Uhr. Osramhöfe, Oudenarderstraße 16-20, 13347 Berlin-Wedding.

Buchhändlerkeller Lesung. Kathrin Schmidt – „Finito. Schwamm drüber“. Die Autorin liest aus ihrem neuen Erzählband. 20.30 Uhr. Carmenstraße 1, 10623 Berlin-Charlottenburg.

Freitag, 15. April

Literaturhaus Lesung. Léon Hanssen – „Menno ter Braak, Leben und Werk eines Querdenkers“. Léon Hanssen stellt seine Biographie Menno ter Braaks vor, musikalisch begleitet von Hanna Shybayeva (Klavier) und Dovlet Nurgeldiyev (Gesang). Als der niederländische Autor Menno ter Braak am 14. Mai 1940, dem Tag der Kapitulation der niederländischen Armee, den Freitod wählte, markierte dies die Stunde Null der niederländischen Literatur des 20. Jahrhunderts. Denn Menno ter Braak, ein Kämpfer für Humanität und Wahrheit, stand in der Tradition von Erasmus und Multatuli. Bereits als junger Mann entwickelte er eine starke Verbundenheit mit Deutschland. Sein Geschichtsstudium schloß er mit einer Promotion über Kaiser Otto III. ab. Er setzte sich in den Niederlanden für das Werk Friedrich Nietzsches ein. Zugleich wurde er in seinem Heimatland der wichtigste Kritiker des „Dritten Reichs“ und der Judenverfolgung. Thomas Mann war er freundschaftlich verbunden. Zusammen mit dem Historiker Johan Huizinga, einem Verwandten des Autors, gilt Menno ter Braak als bedeutendster Non-Fiction-Autor der modernen niederländischen Literatur. Léon Hanssen hat dem großen niederländischen Autor eine umfangreiche Biographie gewidmet, die soeben in der Übersetzung von Marlene Müller-Haas erschienen ist. Musikalische Begleitung: Hanna Shybayeva (Klavier) und Dovlet Nurgeldiyev (Gesang). Eintritt frei. 16 Uhr. Großer Saal, Fasanenstrasse 23, 10719 Berlin-Charlottenburg.

Museum für Kommunikation Buchpräsentation. Sönke Neitzel & Harald Welzer – „Soldaten. Protokolle vom Kämpfen, Töten und Sterben“. Dieses Buch legt auf der Basis von 150.000 Seiten Abhörprotokollen erstmals eine überzeugende Mentalitätsgeschichte des Krieges vor. In von Briten und Amerikanern eigens eingerichteten Lagern wurden deutsche Kriegsgefangene aller Ränge und Waffengattungen zwischen 1940 und 1945 heimlich abgehört. Sie sprachen über militärische Geheimnisse, über ihre Sicht auf die Gegner, auf die eigene Führung und auf die Judenvernichtung. Das Buch zeigt die Kriegswahrnehmung von Soldaten in historischer Echtzeit und vermittelt eine faszinierende und erschreckende Innenansicht des Zweiten Weltkriegs durch jene Soldaten, die große Teile Europas verwüsteten. Zudem wird im Vergleich zu anderen Kriegen herausgearbeitet, was am Fühlen und Handeln der deutschen Soldaten spezifisch für den Nationalsozialismus war und was nicht. Moderation: Rüdiger Suchsland. 19 Uhr. Leipziger Straße, 10117 Berlin-Mitte.

Bodo-Uhse-Bibliothek Lesung. Carl Heinz Choynski – „Det is nich allet Kunst!“. Carl Heinz Choynski gibt Schaupielerschnurren zum Besten. Von Biermann zur Schauspielerei überredet; mit Dieter Mann an der Ostsee; mit Carmen-Maja Antoni im Bett; von Helene Weigel ans Berliner Ensemble geholt; – viele Rollen, viele Menschen, viele Länder – ein Leben für den Beruf und die Berufung. Carl Heinz Choynski, geboren 1936 in Brooklyn, New York, studierte an der Hochschule für Schauspielkunst Berlin. Er war 28 Jahre lang Ensemblemitglied am Berliner Ensemble und in Produktionen des DFF zu sehen. Von viele Rollen, viele Menschen, viele Länder – ein Leben für den Beruf, der Berufung ist. 3-4 €. 19 Uhr. Erich-Kurz-Straße 9, 10319 Berlin-Friedrichsfelde.

SPREElacART Lesung. Ernst Michael Schwarz – „Geheimsache Lima“. Bei Bauarbeiten im Jahre 2009 werden auf dem Gelände der Universität von Lima, im ehemaligen Iglesia y Convento San Francisco in einer versteckten Bibliothek der Dominikaner brisante Dokumente und Schriften gefunden. Der Vatikan, der Erzbischof von Lima und der Opus Dei werden in den Fall involviert. Die Dokumente gehen auf Geschehnisse des 1. Jahrhunderts in Gallien, Rom und Alexandria zurück. Zur Entschlüsselung der Schriften wird aus den USA eine bekannte Altertums und Sprachwissenschaftlerin eingeflogen. Eine geheime Organisation versucht mit allen Mitteln die Entschlüsselung der Schriften zu verhindern. Eine gnadenlose Jagd durch Peru beginnt und endet erst im Geheimarchiv des Vatikans. Die Geschichte von Faustus geht weiter! 19.30 Uhr. Brückenstraße 10, 12439 Berlin-Niederschöneweide.

Berliner Ensemble Buchpremiere. Zum 75. Geburtstag von B. K. Tragelehn – „Der fröhliche Sisyphos“.Der Übersetzer, die Übersetzung, das Übersetzen. Mit: Jutta Hoffmann, Gerhard Ahrens, B.K. Tragelehn. 19.30 Uhr. Bertolt-Brecht-Platz 1, 10117 Berlin-Mitte.

Literaturhaus Preisverleihung. Preis der Literaturhäuser 2011. Verleihung des Preises mit einer Laudatio auf die Preisträgerin und einer Lesung aus ihrem Werk. Die zu literaturhaus.net zusammengeschlossenen Literaturhäuser in der Schweiz, in Österreich und Deutschland (Zürich, Graz, Salzburg, München, Stuttgart, Frankfurt am Main, Leipzig, Köln, Berlin, Hamburg und Rostock) zeichnen jedes Jahr eine Autorin / einen Autor mit dem Preis der Literaturhäuser aus. Die Preisträgerin des Jahres 2011 wird am Freitag, 18. März, 18 Uhr auf dem Blauen Sofa der Leipziger Buchmesse vorgestellt. Heute überreichen wir den Berliner Teil des Preises mit einer Laudatio auf die Preisträgerin und einer Lesung aus ihrem Werk. Feiern Sie mit uns eine bedeutende Autorin. Eintritt frei. 20 Uhr. Großer Saal, Fasanenstrasse 23, 10719 Berlin-Charlottenburg.

Buchhandlung Starick Lesung. Michael Kleeberg – „Das amerikanische Hospital“. Paris, im Winter 1991. Hélène steht in der Empfangshalle des amerikanischen Hospitals, als vor ihr ein Mann zusammenbricht. Sein Blick brennt sich in ihre Augen. Das ist die erste Begegnung zwischen der dreißigjährigen Pariserin und David Cote, einem amerikanischen Soldaten. Die beiden vom Schicksal Gebeutelten freunden sich an und stützen einander auf ihrer schmerzhaften Suche nach der Wahrheit über sich selbst. 20 Uhr. Breite Straße 35/36, 14199 Berlin-Schmargendorf.

Samstag, 16. April

BuchBox Lesung. Shaun das Schaf. Bei Shaun und seinen Freunden ist immer was los: Da wird das ganze Jahr über gefeiert was das Zeug hält. Egal ob Ostern, Halloween oder Weihnachten – jedes Fest artet völlig aus. Und natürlich darf auch Timmys Geburtstag nicht vergessen werden, genauso wenig wie die Schnarchalarm-Pyjama-Party oder das wilde Sommerfest im Freibad. Zu euch nach Berlin und da natürlich in Shauns Lieblingsbuchladen kommt das Schaf in Lebensgröße, ganz lebendig und signiert euch seine Bücher. 12 Uhr. Hufelandstraße Ecke Greifswalder Straße, 10409 Berlin Prenzlauer Berg.

Kurfürstendamm I. Literatur und Kunst am Kurfürstendamm. Zum 125. Geburtstag. . Halensee bis Olivaer Platz. Der Kurfürstendamm und seine Nebenstraßen beherbergten seit  der Bebauung 1886 großartige Menschen aus Literatur und Kunst, und das in allen Epochen. Der Kurfürstendamm ist immer noch in allen Befragungen die beliebteste Berliner Straße/Boulevard. Als in der Nacht vom 9./10. November 1989 die Mauer aufging, war das Ziel der nunmehr freien Ostberliner Bürger der Kurfürstendamm. Über Wochen waren die Parkplätze und die Gehwege des Kudamms mit ihren Trabbis voll geparkt. Am westlichsten Ende, in der Katharinenstraße, lebten die Lyrikerin Else Lasker-Schüler und Herwarth Walden, der Herausgeber der expressionistischen Zeitschrift „Der Sturm“, mit dem sie von 1903 bis 1912 verheiratet war. (Berliner Gedenktafel). Siegfried Kracauer wohnte unweit vom Kudamm, der Holtzendorffplatz ist erst kürzlich nach ihm umbenannt worden. Jeanne Mammen hatte ihr Atelier am Kudamm und Joseph Roth schrieb hier seinen „Radetzkymarsch“. Max Reinhardt machte das nunmehr bedrohte Kurfürstendammtheater berühmt und Peter Stein die „Schaubühne“ am Lehniner  Platz. Die Führung dauert ca. 2 Stunden und kosten pro Person 10 €. Nur mit Anmeldung unter 030/892 13 38. Treff: S-Bahnhof Halensee. 14 Uhr.

Steglitz-Museum Lesung. Antje Leschonski – „Anna, Lily und Regine“. 30 Frauenporträts aus Brandenburg-Preußen. Die Autorin liest aus ihrem Buch. Eintritt: frei. 19 Uhr. Drakestraße 64 A, 12205 Berlin-Lichterfelde.

Alte Kantine Lesung. Kantinenlesen - das Gipfeltreffen der Berliner Vorlesebühnen mit Dan Richter und anderen. Die Berliner Lesebühnen haben ein Gipfeltreffen. Jeden Samstag um 20 Uhr beginnt eine Lesung der besonderen Art in der Alten Kantine. Delegierte der renommiertesten Lesebühnen Berlins LSD, Surfpoeten, Chaussee der Enthusiasten, Reformbühne Heim & Welt und Gäste bieten ihre besten Stücke dar. Hören und sehen Sie vergnügliche Texte, Gedichte, Szenen, Geschichten, Hörspiele und Lieder. Werden Sie Zeuge der Fingerübungen gestandener Autoren und der literarischen Hoffnungen Berlins. Sie werden sehen, das ist der Gipfel. 5-7 €. 20 Uhr. Knaackstraße 97, 10435 Berlin-Prenzlauer Berg.

Sonntag, 17. April

Gorki Theater Lesung Kleist lesen! Recht. Vom 4.-21. November 2011, 200 Jahre nach Kleists Selbstmord am Kleinen Wannsee, feiert das MGT Berlin ein großes Kleist-Festival. Zweieinhalb Wochen lang wird das Haus zur begehbaren und besehbaren Kleist‘schen Gedankenwelt. Gemäß Kleists Theorie einer „allmählichen Verfertigung der Gedanken beim Reden“, laden wir Sie ein, an jedem 3. Sonntag im Monat seine Sprachlandschaften gemeinsam mit uns lesend und sprechend zu erkunden. Begleitet werden wir dabei von temporären Weggefährten: Diesmal von dem Autor und Regisseur Holger Teschke. Lesen Sie mit uns! 15 Uhr. Gorki Brinkmannzimmer, Am Festungsgraben 2, 10117 Berlin-Mitte.

Montag, 18. April

Theater o.N. Erzählbühne. Jeden 3. Montag im Monat gibt es eine Offene Bühne für das Erzählen traditioneller Geschichten. Wer will, kann eine Geschichte mitbringen und erzählen. 19 Uhr. Kollwitzstraße 53, 10405 Berlin-Prenzlauer Berg.

Buchhändlerkeller Lesung. Zum ersten Mal im Buchhändlerkeller: Bär unter Palmen: Nord-Südlicher Literatursalon mit Husein Chawich und Günther Orth. Thema: Der Irak-Krieg in der Literatur. 20.30 Uhr. Carmenstraße 1, 10623 Berlin-Charlottenburg.

Dienstag, 19. April

Krimibuchhandlung totsicher Lesung. Doktor Watsons krimineller Salon trifft Pater Brown. Stephan Reher alias Doktor Watson widmet sich einen Abend lang seinem ungewöhnlichen Kollegen, der er sich in den Täter hineinversetzt und dabei das Verbrechen selbst begeht, wie er sagt. Dazu gibt es ein Buffet. 4,50 €. 20 Uhr. Winsstraße 16, 10405 Berlin-Prenzlauer Berg.

Literaturforum im Brechtzentrum Lesung und Gespräch. Silvia Bovenschen – „Wie geht es Georg Laub?“. Thomas Meinecke im Gespräch mit der Autorin. Silvia Bovenschen fragt in ihrem neuen Roman „Wie geht es Georg Laub?“. Georg Laub ist Schriftsteller, einer, dessen Zeit vorbei ist. Einst erfolgreich und begehrt, lebt er nun in einem heruntergekommenen Haus und lässt die Zeit verstreichen. Ein unerwarteter Besuch jedoch sorgt für Unruhe in seinem Leben und zieht rätselhafte Ereignisse und Begegnungen nach sich. Bovenschen kritisiert in „Georg Laub“ mit scharfer Zunge unsere Gesellschaft, ohne dabei je ihren Humor zu verlieren. Mit ihr im Gespräch ist ihr Autorenkollege und –freund Thomas Meinecke. 20 Uhr. Chausseestraße 125, 10115 Berlin-Mitte.

Buchhändlerkeller Filmvorführung. LebensBilder präsentiert von Jürgen Tomm. Der Menschensammler: Harry Graf Kessler (1868-1937). Filmdokumentation über den Literaten, Verleger,  Mäzen, Kunstsammler, Diplomaten, Politiker, Pazifisten. 20.30 Uhr. Carmenstraße 1, 10623 Berlin-Charlottenburg.

Mittwoch, 20. April

Friedenau Literarischer Spaziergang. Wo Nobelpreisträger und Expressionisten lebten. Friedhof Stubenrauchstraße: Marlene Dietrich, Jeanne Mammen, Helmut Newton. Die Niedstraße ist die Schriftstellerstraße der 60/70iger Jahre schlechthin. Auf Grass’ Terrasse, der seine Gäste leidenschaftlich bekochte, schallten die Stimmen des Friedenauer Literatenchors, der Nachbar Uwe Johnson, Hans Magnus Enzenberger, dessen Bruder mit den anderen Kommunarden nebenan in Johnsons Wohnung die Kommune I gründete,  Max Frisch, Ingeborg Bachmann. Kästners Sekretärin wohnte hier einige Häuser weiter, die nach 1933 heimlich die Texte ihres Chefs weiter tippte, gleich um die Ecke, in der Görresstraße, gründete sich 1951 der ehemalige Buchhändlerkeller und in Wolff’s Bücherei in der Bundesallee ist jetzt ein neuer magischer Ort:  „Der Zauberberg“, eine Buchhandlung, 2009  von der russischen Literaturwissenschaftlerin  Natalia Liublina mit überwiegend russischer Literatur bestückt. Treff: Friedenau, Friedrich-Wilhelm-Platz, vor der Kirche; Die Führung dauert ca. 2 Stunden und kosten pro Person 10 €. Nur mit Anmeldung unter 030/892 13 38. 14 Uhr.

Gendarmenmarkt. Literatur und Kunst am Gendarmenmarkt. Um 1800 haben die Salons der Damen, allen voran Rahel Lewin, später Verheiratete  Varnhagen von Ense, das kulturelle Leben um den Gendarmenmarkt geprägt, sie hatte ihren ersten Salon in dem Dachstübchen in der Jägerstraße, vis-à-vis vom Geburtshaus  Alexander von Humboldts. Heinrich von Kleist wohnte in der Mauerstraße, der Philosoph und Theologe Friedrich Schleiermacher in den Pfarrhäusern Ecke Glinka/Taubenstraße,  E.T.A  Hoffman vis-à-vis dem Schauspielhaus, in der Charlottenstraße, ein paar Häuser weiter, im Wirtshaus Wegener,  gab’s den berühmten Sekt, der den freiheitlichen Geist beflügelte. Die Hugenotten brachten den Berlinern die Seidenkunst und das gute Essen, was ja manchem Gourmet als die höchste Kunst gilt. In der Französischen Straße war das Haus der Hugenottenfamilie Archad, der der Erfinder des Rübenzuckers, Franz Carl Archad (1753-1821) entstammte. Treff: Mitte, vor dem Hilton Hotel, Mohrenstraße. Die Führung dauert ca. 2 Stunden und kosten pro Person 10 €. Nur mit Anmeldung unter 030/892 13 38. 14 Uhr.

Deutsches Historisches Museum Lesung. Martin Pollack – „Mein Vater, der Gestapomann“. Lesung und Gespräch im Auditorium. Der Autor liest im Rahmen der Mittwochsreihe. Eintritt frei. 18 Uhr. Auditorium Pei-Bau, Unter den Linden 2, 10117 Berlin Mitte.

Literaturhaus Lesung. Peter Kurzeck – „Vorabend“. Peter Kurzeck liest aus seinem neuen Roman. Einführung und Gespräch: Maike Albath. Seit Mitte der neunziger Jahre arbeitet Peter Kurzeck an dem großen autobiographisch-poetischen Projekt „Das alte Jahrhundert“, dessen erste vier Bände bereits erschienen sind: „Übers Eis“ (1997), „Als Gast“ (2003), „Ein Kirschkern im März“ (2004) und „Oktober und wer wir selbst sind“ (2007). In diesem Frühjahr erscheint in Fortschreibung dieses Projektes der umfangreiche Roman „Vorabend“ (Stroemfeld Verlag). 3-5 €. 20 Uhr. Großer Saal, Fasanenstrasse 23, 10719 Berlin-Charlottenburg.

Literaturforum im Brechtzentrum Gespräch mit Lesungen. Das literarische Trio. Sechs Bücher und ein Gast. Jörg Magenau und Frauke Meyer-Gosau im Gespräch mit Thierry Chevel, dem Erfinder des Online-Magazin Perlentaucher. Zwei Kritiker laden einen prominenten Gast ins Literaturforum ein, um mit ihm über neu erschienene Romane zu diskutieren und ihn über seine Lese-Erlebnisse zu befragen. Der Gast stellt sein Lieblingsbuch vor, darüber hinaus geben die Gesprächspartner kurze Empfehlungen zu Büchern aus der laufenden Produktion. Aus jedem vorgestellten Buch gibt es eine kurze Lesung. Im April geht es u. a. um Peter Handke „Der große Fall“ und Peter Kurzeck „Vorabend“. 20 Uhr. Chausseestraße 125, 10115 Berlin-Mitte.

Donnerstag, 21. April

Literaturforum im Brechtzentrum Vortrag und Lesung. Shakespeare deutsch. Mit Jutta Hoffmann und B. K. Tragelehn. Es ist jetzt einhundert Jahre her, dass Friedrich Gundolfs Frühwerk „Shakespeare und der deutsche Geist“ erschienen ist; Geschichte der Aneignung Shakespeares in Deutschland und eine bis heute relevante Darstellung. Shakespeares weitere Passage durch das 20. Jahrhundert und der dadurch veränderte Blick sind Gegenstand des Vortrags von B. K. Tragelehn. Jutta Hoffmann liest aus Übersetzungen von Heiner Müller und B. K. Tragelehn. 20 Uhr. Chausseestraße 125, 10115 Berlin-Mitte.

Café Tasso Autorenlesung. Stephan Sarek liest aus seinem Roman „Der Mumiengarten“ und dem Erzählband „Was versteht Horst schon von Lyrik“.  Sarek erblickt 1957 das Licht der Welt in Berlin-Schöneberg. Früh ist klar, dass aus dem Jungen ein Künstler werden soll. Nach vielen Aufregungen, wendet er sich der Literatur zu. Kryptische Dreizeiler von bizarrer Schönheit entstehen, sich gegenseitig ausschließende Phrasenfragmente, tiefgründige Lautäu-ßerungen unbekannter Nomenklatur. Auf dem besten Weg, einer der größten Literaten aller Zeiten zu werden, beschließt er verständlich zu schreiben. Kurzgeschichten mit erkennbarer Handlung folgen, Romane im klassischen Erzählstil, sogar Gedichte die sich reimen! Eintritt frei, Spenden erbeten. 20 Uhr. Frankfurter Allee 11, 10247 Berlin-Friedrichshain.

Literaturhaus Lesung. Suchers Leidenschaften: Fjodor Michailowitsch Dostojewski. C. Bernd Sucher widmet sich Leben und Werk Dostojewskis. Fjodor Dostojewski ist wahrscheinlich der gewaltigste, der sprachgewaltigste russische Romancier des 19. Jahrhunderts, einer, der den psychologischen Realismus beherrschte wie kaum ein anderer. Er war Gesellschaftskritiker und ein Gott-, ein Christus-Sucher, der die Erneuerung Europas, die Gesundung dieses Erdteils sich nur vorstellen konnte unter der Führung der Russen. Er glaubte an die Kraft des russischen Volkes, des einfachen Volkes, nicht der Intelligenzia. Seine großen Romane gehören zur Weltliteratur. C. Bernd Sucher wird sich in seinem Vortrag in der Reihe Suchers Leidenschaften aber auch mit den frühen Romanen, mit den Erzählungen und mit dem Roman „Der Spieler“ auseinandersetzen. Ungewöhnlich großen Raum wird er diesmal auch dem Leben des Dichters widmen, weil es den größten Einfluß auf sein Werk hatte. 8-12 €. 20 Uhr. Großer Saal, Fasanenstrasse 23, 10719 Berlin-Charlottenburg.

La Luz Lesung. Vorleseshow. Die Brauseboys im Monat des Hasen. Vorleseshow mit Paul Bokowski, Hinark Husen, Frank Sorge, Robert Rescue, Volker Surmann, Heiko Werning und Gästen. Gäste: Manfred Maurenbrecher (Liedermacher) u.a.. 20.30 Uhr. Osramhöfe, Oudenarderstraße 16-20, 13347 Berlin-Wedding.

Buchhändlerkeller Lesung. Angela Krauß – „Im schönsten Fall“. Die Autorin liest aus ihrem aktuellen Roman. 20.30 Uhr. Carmenstraße 1, 10623 Berlin-Charlottenburg.

Freitag, 22. April

Berliner Ensemble Lesung. Hermann Beil liest: Thomas Bernhard – „Ein Kind“. 20 Uhr. Bertolt-Brecht-Platz 1, 10117 Berlin-Mitte.

Samstag, 23. April

Kurfürstendamm I. Literatur und Kunst am Kurfürstendamm. Zum 125. Geburtstag. . Halensee bis Olivaer Platz. Der Kurfürstendamm und seine Nebenstraßen beherbergten seit  der Bebauung 1886 großartige Menschen aus Literatur und Kunst, und das in allen Epochen. Der Kurfürstendamm ist immer noch in allen Befragungen die beliebteste Berliner Straße/Boulevard. Als in der Nacht vom 9./10. November 1989 die Mauer aufging, war das Ziel der nunmehr freien Ostberliner Bürger der Kurfürstendamm. Über Wochen waren die Parkplätze und die Gehwege des Kudamms mit ihren Trabbis voll geparkt. Am westlichsten Ende, in der Katharinenstraße, lebten die Lyrikerin Else Lasker-Schüler und Herwarth Walden, der Herausgeber der expressionistischen Zeitschrift „Der Sturm“, mit dem sie von 1903 bis 1912 verheiratet war. (Berliner Gedenktafel). Siegfried Kracauer wohnte unweit vom Kudamm, der Holtzendorffplatz ist erst kürzlich nach ihm umbenannt worden. Jeanne Mammen hatte ihr Atelier am Kudamm und Joseph Roth schrieb hier seinen „Radetzkymarsch“. Max Reinhardt machte das nunmehr bedrohte Kurfürstendammtheater berühmt und Peter Stein die „Schaubühne“ am Lehniner  Platz. Die Führung dauert ca. 2 Stunden und kosten pro Person 10 €. Nur mit Anmeldung unter 030/892 13 38. Treff: S-Bahnhof Halensee. 14 Uhr.

Alte Kantine Lesung. Kantinenlesen - das Gipfeltreffen der Berliner Vorlesebühnen mit Dan Richter und anderen. Die Berliner Lesebühnen haben ein Gipfeltreffen. Jeden Samstag um 20 Uhr beginnt eine Lesung der besonderen Art in der Alten Kantine. Delegierte der renommiertesten Lesebühnen Berlins LSD, Surfpoeten, Chaussee der Enthusiasten, Reformbühne Heim & Welt und Gäste bieten ihre besten Stücke dar. Hören und sehen Sie vergnügliche Texte, Gedichte, Szenen, Geschichten, Hörspiele und Lieder. Werden Sie Zeuge der Fingerübungen gestandener Autoren und der literarischen Hoffnungen Berlins. Sie werden sehen, das ist der Gipfel. 5-7 €. 20 Uhr. Knaackstraße 97, 10435 Berlin-Prenzlauer Berg.

Sonntag, 24. April

Buchhändlerkeller Lesung. Lesebühne. Carmer Eins: Eigene Texte - Lyrik / Prosa - lesen und diskutieren mit Sabine Schönfeldt und Signe Ibbeken. 18.30 Uhr. Carmenstraße 1, 10623 Berlin-Charlottenburg.

Montag, 25. April

Grunewaldseen III. Literatur und Kunst um die Grunewaldseen III.  - Vom Roseneck zum Hagenplatz. Auf diesem Spaziergang erinnern wir uns an die Salonkultur in Grunewald. Die Villa der Edith Andreae, einer Schwester von Walter Rathenau, ist noch weitestgehend erhalten. Sie lud zu ihrem berühmten Salon die gesellschaftliche Creme ihrer Zeit. Hermann Ullstein lebte nicht weit entfernt und in der Hubertusbader Straße hatte Gerhard Hauptmann eine seiner vielen Wohnungen in Grunewald. Die Sphinxe an der Brücke über die Hertha-Hubertus-Seen, ebenso wie die Bismarck-Skulptur am Bismarckplatz wurden von dem Bildhauer Max Klein geschaffen, einem verschwägerten Familienmitglied von Katja Mann geb. Pringsheim. Kladderadatsch-Redakteur Ernst Dohm und seine Ehefrau die Schriftstellerin und Frauenrechtlerin Hedwig Dohm waren die Großeltern von Katja Mann. Sie verkehrten im Hause des Verlegers Georg Bondi, der der Förderer des Kreises um Stefan George war! Er lebte in der Königsallee. Eine der größten  kulturstiftenden Villen war die des Bankiers und Freundes Wilhelms II.,  Franz von Mendelssohn, Wegbereiter der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft; sie ist neo-gotisch-expressionistisch nach dem Krieg von der Johannischen Kirche als Hotel und Sozialeinrichtung mit historischem Kern wiederaufgebaut worden. Im heutigen Schloßhotel wohnte der Justitiar Wilhelms II. Ihm wird eine Affäre mit der Gattin des Hausherrn nachgesagt. Die Geheimtreppe zu ihrem Schlafgemach existiert noch heute. Die Führung dauert ca. 2 Stunden und kosten pro Person 10 €. Nur mit Anmeldung  030/892 13 38. Treff: Grunewald, Taxistand Roseneck/Hundekehlestraße. 14. Uhr.

Dienstag, 26. April

Literaturforum im Brechtzentrum Lesung. Tiere im Text: Arno Camenisch – „Sez Ner“. Einführung: Katja Lange-Müller. Erzählen heutige Dichter und Schriftsteller von Tieren so gleichnishaft wie frühere? Eher sehen sie im Tier den Mit-Anarchisten, den Art-Genossen im Sinne der Überlebenskunst. Insgesamt vier gegenwärtige Autoren, die sich den „unmenschlichen“ Geschöpfen auf unterschiedliche, aber oft überraschende, ja ergreifende Weise nähern, wird die neue Lesereihe „Tiere im Text“ vorstellen. Den Anfang macht der Schweizer Arno Camenisch mit seinem Roman „Sez Ner“, in dem er von Kühen und Schweinen, Katzen und Hunden auf einer Graubündener Alp erzählt. 20 Uhr. Chausseestraße 125, 10115 Berlin-Mitte.

Buchhändlerkeller Lesung. Wiedergelesen. „Auf Berlin lasse ich nichts kommen...“. Georg Hermanns Berliner Gesellschaftsromane. Mit Gerold Ducke (Auswahl), Wolfgang Lörzer (Sprecher). 20.30 Uhr. Carmenstraße 1, 10623 Berlin-Charlottenburg.

Mittwoch, 27. April

Literaturforum im Brechtzentrum Lesung und Gespräch. Stephan Wolle – „Aufbruch nach Utopia. Alltag und Herrschaft in der DDR 1961–1971“. Christoph Links im Gespräch mit Christian Semler und dem Autor. August 1961: Die Mauer stand, die Welt Richtung Westen war dicht. Die Sowjetführung verkündete 1961 den Aufbau des Kommunismus. So utopisch es war, auch in der DDR begann 1962/63 eine Zeit der Reformen. Der Historiker Stefan Wolle greift bei seiner Darstellung der DDR Alltagsgeschichte nicht allein auf Akten zurück, sondern lässt das gesamte Material – von Kinderzeitschriften über Filme und Schlager bis hin zur Literatur – zu Wort kommen. Gesprächspartner sind der Verleger Christoph Links und der taz-Journalist Christian Semler. 20 Uhr. Chausseestraße 125, 10115 Berlin-Mitte.

Donnerstag, 28. April

Urania Lesung. Claus-Dieter Steyer – „Neuhardenberg – Preußens Perle im Oderbruch“. Neuhardenberg - wie kaum ein anderer Ort in Brandenburg verkörpert das kleine Dorf, 80 Kilometer nordöstlich Berlins, die Geschichte Preußens und Deutschlands. Den Herrensitz formte Schinkel zum Schloss des preußischen Staatskanzlers Hardenberg, 1944 trafen sich hier die Verschwörer des 20. Juli. Den Park gestalteten Peter Joseph Lenné und Fürst Pückler-Muskau. Nach 1945 in Marxwalde umgetauft, fiel der Ort in einen Dornröschenschlaf, bis das Anwesen 1997 restauriert wurde und zum kulturellen Leuchtturm der Region aufstieg. 3,50-6 €. 15.30 Uhr. Kleiststraße 13, 10787 Berlin-Schöneberg.

Ingeborg-Drewitz-Bibliothek Lesung. Eva Ziebura – „Kein Mitleid mit den Frauen“. Das Leben der Königin Elisabeth Christine und ihrer Schwester Louise Amalie am preußischen Hof. Eine Veranstaltung des Freundeskreises der Stadtbibliothek Steglitz-Zehlendorf und der Schwartzschen Villa e.V. und der Friedrich-Spee-Akademie Berlin. Eintritt: frei. 18 Uhr. Grunewaldstraße 3, 12165 Berlin-Steglitz.

Italienische Kulturinstitut Lesung. Dacia Maraini – „Der Zug in die jüngste Nacht“. (Piper Verlag 2010; it: Il treno dell’ultima notte, Rizzoli 2008; Ü.: Eva-Marie Wagner). Lesung und Buchpräsentation mit Dacia Maraini. Lesung auf Deutsch: Monica Gruber. Moderation: Elettra De Salvo. Auf Deutsch und Italienisch. 19 Uhr. Hildebrandstraße 2, 10785 Berlin-Tiergarten.

Literaturhaus Lesung. Die Bestenliste des SWR. Die Literaturkritiker Martin Ebel und Jens Jessen aus der Jury diskutieren über ausgewählte Bücher. Über 90.000 Buchtitel pro Jahr oder etwa 245 Titel pro Tag erscheinen in Deutschland. Eine Jury aus derzeit 30 renommierten Literaturkritikern wählt jeden Monat zehn Bücher auf die SWR-Bestenliste, denen sie möglichst viele Leser und Leserinnen wünscht. Während die üblichen Bestsellerlisten auf das Bekannte und Etablierte vertrauen, ist die SWR-Bestenliste auf der Suche nach Neuentdeckungen, nach unbekannten Autoren, für die nicht gleich der große Werbeetat eines Verlages zur Verfügung steht, die aber Aufmerksamkeit verdienen: Das garantiert monatlich immer wieder Neues, Überraschendes und Unterhaltendes. Die Literaturkritiker Martin Ebel und Jens Jessen aus der Jury diskutieren über ausgewählte Bücher. Moderation: Hajo Steinert. Aus den besprochenen Büchern lesen Doris Wolters und Karl-Rudolf Menke.3-5 €. 20 Uhr. Großer Saal, Fasanenstrasse 23, 10719 Berlin-Charlottenburg.

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Literaturwerkstatt Lesung. Leonce und Lena. Die Preisträger des Literarischen März 2011. Es lesen die Preisträger des Literarischen März: Steffen Popp (Leonce-und-Lena-Preis), Jan Volker Röhnert und Andre Rudolph (Wolfgang-Weyrauch-Förderpreise). Moderation: Sibylle Cramer (Literaturkritikerin, Berlin). Die Vergabe des Leonce-und-Lena-Preises gehört zu den Höhepunkten im deutschen Literaturbetrieb. Er ist einer der bedeutendsten Wettbewerbe deutschsprachiger Lyrik – die Altersgrenze der Bewerber liegt bei 35 Jahren – für Dichtung in Deutschland. Die Liste der Preisträger liest sich wie ein Who’s who der Gegenwartslyrik. Dotiert mit 8000 EUR, wurde er 1979 erstmals verliehen, alle zwei Jahre schreibt ihn die Wissenschaftsstadt Darmstadt im Rahmen des Literarischen März aus. Mit ihm vergeben werden zwei Wolfgang-Weyrauch-Förderpreise. In die Vorentscheidung des Lektorates geschafft hatten es Ann-Kathrin Ast, Tom Bresemann, Tobias Falberg, Sascha Kokot, Thilo Krause, Nadja Küchenmeister, Steffen Popp, Jan Volker Röhnert, Andre Rudolph, Walter Fabian Schmid, Jan Skudlarek und Levin Westermann, Letzterer der Gewinner des Lyrikpreises beim open mike 2010. Die Jury – Sibylle Cramer, Kurt Drawert, Jan Koneffke, Monika Rinck und Raoul Schrott – entschied am 26.3.2011, die Preisträger sind: Steffen Popp (Leonce-und-Lena-Preis), Jan Volker Röhnert und Andre Rudolph (Wolfgang-Weyrauch-Förderpreise).  Im Anschluss an die Preisverleihung in Darmstadt treten die Preisträger auch in Berlin auf, dieses Jahr präsentiert von Sibylle Cramer. Die Lesung in der Literaturwerkstatt Berlin ist, ebenso wie die Aufnahme für lyrikline.org, die Plattform für Poesie im Internet, fester Bestandteil des Preises. 20 Uhr. Knaackstraße 97/Kulturbrauerei, 10435 Berlin-Prenzlauer Berg.

Café Tasso Lesung. Storyatella kommunizieren– Berliner Kurzgeschichten. Thema heute: Die Straße der Exzesse endet in den Tempeln der Weisheit. Es lesen für Sie:  Lydia Kraft, Stefan W. Thielke, Oliver Bauer. Diese Autorenbesetzung ist  ohne Gewähr, d.h., kurzfristige Änderungen sind möglich. Der eine oder andere Gast kommt sicher auch noch dazu.... Seit 2001 veranstalten die VirtuArtisten die Kommunikationskunst-Veranstaltung LUNGE. Mittlerweile hat sich die LUNGE zu einer literarischen Leseveranstaltung abseits der Lach-Lesebühnen-Literatur Berlins entwickelt, an der explizit zu einem Thema jeweils neu verfasste Kurzgeschichten und Erzählungen von den VirtuArtisten und den STORYATELLA-Autoren vorgetragen werden. Ausgewählte Kurzgeschichten werden in der Kurzgeschichten-Taschenzeitschrift „STORYATELLA“ veröffentlicht, die zweimal im Jahr erscheint. Eintritt frei, Spenden erbeten. 20 Uhr. Frankfurter Allee 11, 10247 Berlin-Friedrichshain.

Volksbühne Buchpremiere. Mathias Kopetzki – „Teheran im Bauch“. Zurück zu den Wurzeln: Eine dramatische Familiengeschichte, eine große Love-Story und viele Einblicke in das Leben einer streng muslimischen Großfamilie im Iran. Mathias Kopetzki erzählt vom Zauber seines persischen Herkunftslandes. Eine kulturelle Entdeckungsreise. 20 Uhr. Roter Salon, Linienstraße 227, 10178 Berlin-Mitte.

Heimathafen Neukölln Deutsch-Türkische Lesung. Gerrit Wustmann – „Beyoglu Blues & Fixpoeten lesen“. Im Februar dieses Jahres erschien „Beyoglu Blues“, ein zweisprachiger Gedichtband von Gerrit Wustmann, ins Türkische übertragen von Miray Atli im FIXPOETRY.verlag. Aus diesem Anlass findet eine Buchpräsentation im Theater Heimathafen Neukölln statt, die wir mit einer Lesung weiterer Autoren, die auf FIXPOETRY.com veröffentlichen, verbinden. Fixpoetry ist ein Online Format für Literatur mit Schwerpunkt zeitgenössische Lyrik, ein virtueller Raum, der Autoren und Künstlern die Möglichkeit bietet, Texte und Illustrationen einer interessierten Leserschaft zu präsentieren. Im Rahmen der Veranstaltung lesen sechs weitere Autoren aus ihren Werken: Tanja Dückers, Birgit Kreipe, Orla Wolf , Carl-Christian Elze, Christian Kreis, Clemens Schittko. Musik:  Liz Hanley und Thomas Lebioda. Moderation: Julietta Fix. 6-8 €. 20 Uhr. Saal, Karl-Marx-Straße 141, 12043 Berlin-Neukölln.

La Luz Lesung. Vorleseshow. Die Brauseboys im Monat des Hasen. Vorleseshow mit Paul Bokowski, Hinark Husen, Frank Sorge, Robert Rescue, Volker Surmann, Heiko Werning und Gästen. Gäste: Sylvia, die Unvollendete (Chansons) u.a.. 20.30 Uhr. Osramhöfe, Oudenarderstraße 16-20, 13347 Berlin-Wedding.

Buchhändlerkeller Lesung. Martin Smaus – „Mach mal Feuer, Kleiner“. Der Autor liest aus seinem Roman. Moderation: Christina Frankenberg. 20.30 Uhr. Carmenstraße 1, 10623 Berlin-Charlottenburg.

Freitag, 29. April

Friedenau Literarischer Spaziergang. Wo Nobelpreisträger und Expressionisten lebten. Friedhof Stubenrauchstraße: Marlene Dietrich, Jeanne Mammen, Helmut Newton. Die Niedstraße ist die Schriftstellerstraße der 60/70iger Jahre schlechthin. Auf Grass’ Terrasse, der seine Gäste leidenschaftlich bekochte, schallten die Stimmen des Friedenauer Literatenchors, der Nachbar Uwe Johnson, Hans Magnus Enzenberger, dessen Bruder mit den anderen Kommunarden nebenan in Johnsons Wohnung die Kommune I gründete,  Max Frisch, Ingeborg Bachmann. Kästners Sekretärin wohnte hier einige Häuser weiter, die nach 1933 heimlich die Texte ihres Chefs weiter tippte, gleich um die Ecke, in der Görresstraße, gründete sich 1951 der ehemalige Buchhändlerkeller und in Wolff’s Bücherei in der Bundesallee ist jetzt ein neuer magischer Ort:  „Der Zauberberg“, eine Buchhandlung, 2009  von der russischen Literaturwissenschaftlerin  Natalia Liublina mit überwiegend russischer Literatur bestückt. Treff: Friedenau, Friedrich-Wilhelm-Platz, vor der Kirche; Die Führungen dauern ca. 2 Stunden und kosten pro Person 10 €. Nur mit Anmeldung unter 030/892 13 38. 14 Uhr.

Gendarmenmarkt. Literatur und Kunst am Gendarmenmarkt. Um 1800 haben die Salons der Damen, allen voran Rahel Lewin, später Verheiratete  Varnhagen von Ense, das kulturelle Leben um den Gendarmenmarkt geprägt, sie hatte ihren ersten Salon in dem Dachstübchen in der Jägerstraße, vis-à-vis vom Geburtshaus  Alexander von Humboldts. Heinrich von Kleist wohnte in der Mauerstraße, der Philosoph und Theologe Friedrich Schleiermacher in den Pfarrhäusern Ecke Glinka/Taubenstraße,  E.T.A  Hoffman vis-à-vis dem Schauspielhaus, in der Charlottenstraße, ein paar Häuser weiter, im Wirtshaus Wegener,  gab’s den berühmten Sekt, der den freiheitlichen Geist beflügelte. Die Hugenotten brachten den Berlinern die Seidenkunst und das gute Essen, was ja manchem Gourmet als die höchste Kunst gilt. In der Französischen Straße war das Haus der Hugenottenfamilie Archad, der der Erfinder des Rübenzuckers, Franz Carl Archad (1753-1821) entstammte. Treff: Mitte, vor dem Hilton Hotel, Mohrenstraße. Die Führung dauert ca. 2 Stunden und kosten pro Person 10 €. Nur mit Anmeldung unter 030/892 13 38. 14 Uhr.

Lettrétage Lesung. Nathanael West – „Eine glatte Million“. Buchpremiere. Es liest Denis Abrahams. Nathanael Wests bitterböse Satire auf das Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist eines der abgründigsten Bücher der US-Literatur – von markerschütternder Tragik und zugleich zum Schreien komisch. Nie wurde der amerikanische Traum genüsslicher konterkariert als in dieser temporeichen Wildwestfarce. Dieser Roman entlarvt den Aberwitz einer Welt, in der alles den Gesetzen von Show und Big Business unterworfen ist. Die heiter-beschwingte Art, in der der Erzähler die größten Ungeheuerlichkeiten Revue passieren lässt, macht das Buch zur aufwühlenden Provokation. Mit formvollendeter Perfidie strapaziert Nathanael West die amerikanische Glücksrhetorik, bis diese in puren Zynismus umschlägt. 5 €. 19.30 Uhr. Methfesselstraße 23-25, 10965 Berlin-Kreuzberg.

Backfabrik Clinker-Lounge Lesung. Clemens Meyer und Benedikt Geulen lesen – „Das Herz auf der Haut“. Spätestens, seit die Tätowierung der neuen deutschen First Lady Bettina Wulff im Sommer 2010 durch die Medien ging, ist klar: Der permanente Körperschmuck ist salonfähig geworden. Dabei war die Geschichte der Tätowierung wechselhaft. Während Charles Darwin auf seinen Entdeckungsfahrten feststellte, dass schon die „Wilden auf ihre persönliche Erscheinung größten Wert legten“, und kein einziges Land bereiste, „in welchem die ursprünglichen Bewohner sich nicht tätowierten“, war der von den Seefahrern nach Europa getragene Körperkult in Zeiten der hristianisierung hierzulande zunächst verpönt. Dennoch setzte sich die Mode durch: Im 19. und 20. Jahrhundert verbreiteten sich die Tätowierstudios ausgehend von den großen Hafenstädten durch die Lande. Zwar galt die Tätowierkunst noch lange als anrüchig-provokatives Markenzeichen der Subkultur, etablierte sich aber auch als literarischer Topos. 20 Uhr. Saarbrücker Straße 36-38, 10405 Berlin-Prenzlauer Berg.

Buchhändlerkeller Preisverleihung und Lesung. 5. Günter Bruno Fuchs-Literaturpreis. Vorstellung der Preisträger zum Thema „Irgendwann ist Feierabend“. 20.30 Uhr. Carmenstraße 1, 10623 Berlin-Charlottenburg.

Samstag, 30. April

Berliner Stadtbibliothek Ribbeck-Haus Konzert. Konzert mit Wilhelm ten Haaf: Vertonungen von Benn-Gedichten. Eine Veranstaltung der Benn-Gesellschaft in Zusammenarbeit mit dem RBB. 19.30 Uhr. Breite Straße 36, 10178 Berlin-Mitte.

Sophiensaele Präsentation. „Polar“. Halbjahresmagazin für Politik, Theorie, Alltag. Die Zeitschrift polar lädt aus Anlass des Erscheinens ihrer 10. Ausgabe wieder in die sophiensæle. Über die Endlichkeit – und was aus ihr folgt – gemeinsam nachzudenken und zu sprechen ist wahrscheinlich eines der letzten Tabus unserer Gesellschaft. Niemand will sie an sich heranlassen. Niemand sich mit ihr befassen. Zumindest solange, bis sie bei Angehörigen, Freunden oder einem selbst anklopft. Und so vertagen wir das... mehr Leben, unsere Wünsche und Sehnsüchte. Heute nochmals in Büro. Morgen ist auch noch ein Tag. Wirklich? Sich den Tod schön reden ist eine Möglichkeit: Schritt ins ewige Leben, ewige Wiederkehr, etwas schaffen, das bleibt. Ihm Rechnung zu tragen eine andere. Dann lautet die entscheidende Frage: Gibt es ein Leben vor dem Tod? Und was müssen wir dafür tun, was lassen? Der Tod als Aufruf zu leben. Dabei macht es doch einen Unterschied ums Ganze, ob wir vergehen oder ob wir ewig leben. Man muss nicht wie Elias Canetti dem Tod den Krieg erklären um zu begreifen: Du hast nur dies eine Leben. Und wir sollten uns darüber austauschen, was daraus folgt – individuell, im engen Kreis, aber auch gesellschaftlich und politisch. Fragen wir also nochmals philosophisch nach dem Skandal des Todes und wie wir mit ihm umgehen sollen. Fragen wir politisch nach einer Lebensführung und einer Gesellschaft, die dem Memento Mori Rechnung trägt. Und wo Philosophie und Politik schweigen: Schauen wir auf die Kunst als Bearbeiterin dieser Fragen. Eine Veranstaltung über den Tod als Skandal und Politikum, über das Leben in der Immanenz, über große und kleine Tode. All das diskutieren wir mit interessanten Gästen aus Wissenschaft, Politik und Kultur. polarkreis e.V. feiert die zehnte Ausgabe in den sophiensælen mit Präsentation, Podiumsdiskussion und anschließender Party mit dem polar-DJ-Team. Eintritt frei. 19.30 Uhr. Sophienstraße 18, 10178 Berlin-Mitte.

Alte Kantine Lesung. Kantinenlesen - das Gipfeltreffen der Berliner Vorlesebühnen mit Dan Richter und anderen. Die Berliner Lesebühnen haben ein Gipfeltreffen. Jeden Samstag um 20 Uhr beginnt eine Lesung der besonderen Art in der Alten Kantine. Delegierte der renommiertesten Lesebühnen Berlins LSD, Surfpoeten, Chaussee der Enthusiasten, Reformbühne Heim & Welt und Gäste bieten ihre besten Stücke dar. Hören und sehen Sie vergnügliche Texte, Gedichte, Szenen, Geschichten, Hörspiele und Lieder. Werden Sie Zeuge der Fingerübungen gestandener Autoren und der literarischen Hoffnungen Berlins. Sie werden sehen, das ist der Gipfel. 5-7 €. 20 Uhr. Knaackstraße 97, 10435 Berlin-Prenzlauer Berg.

 


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