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Literaturkalender für Berlin / März 2011

Ob Lesung oder Vorleseshow - viele Veranstaltungen zum Thema Literatur

© Die Berliner Literaturkritik, 30.03.11

Dienstag, 1. März

Schokofabrik Lesung. Mathilde Zeidler – „Mauerlieben“. Mathilde Zeidler siedelt ihre Liebesgeschichten im geteilten Berlin von 1961 bis 1989 an und gibt ihnen damit zusätzliche Brisanz. An keinem Ort der Erde wurden Liebende, Verwandte, Freunde von einem Tag auf den anderen so radikal getrennt und nirgends war der Drang der Menschen so stark, die best gesicherte Grenze zu überwinden und zueinander zu finden. Mathilde Zeidler hat während der Mauerzeit 1961 bis 1989 in unterschiedlichen Bereichen mit Frauen gearbeitet, sich politisch und gesellschaftlich betätigt. Später studierte sie Erziehungswissenschaften und ist seit 2003 Heilpraktikerin. 19.30 Uhr. Seminarraum, Naunynstraße 72, 10997 Berlin-Kreuzberg.

Literaturforum im Brechtzentrum Lesung & Gespräch. Science Fiction - Von der Zukunft erzählen. Hannes Riffel im Gespräch mit Andreas Eschbach. Was macht die Zukunft als Gegenstand des Erzählens so unwiderstehlich? Wo verläuft die Grenze zwischen Prognostik und reiner Phantasie? Andreas Eschbach gilt als einer der profiliertesten Zukunftsdenker Deutschlands. Er schrieb zahlreiche Thriller und Science-Fiction-Romane, Jugend- und Sachbücher, in denen er sich mal spielerisch, mal spekulativ mit der Zukunft beschäftigte. In Lesung und Gespräch gibt er Auskunft über seine Recherche- und Schreibtechniken und darüber, warum uns das Nachdenken über die Zukunft hilft, die Gegenwart besser zu verstehen. Der Abend bildet den Auftakt einer Reihe zur zeitgenössischen deutschsprachigen Science-Fiction. Weitere Veranstaltungen am jeweils ersten Dienstag im Mai, Juli und September. 20 Uhr. Chausseestraße 125, 10115 Berlin-Mitte.

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Literaturhaus Lesung. Anita Albus – „Im Licht der Finsternis. Über Proust“. Anita Albus liest aus ihrem Buch. Einführung und Gespräch: Andreas Isenschmid. 3-5 €. 20 Uhr. Kaminraum, Fasanenstrasse 23, 10719 Berlin-Charlottenburg.

Buchhändlerkeller Ausstellungseröffnung & Lesung. „Flügel“ Bilder und Holzschnitte von Fridolin Frenzel. Texte zum Thema Fliegen. 20.30 Uhr. Carmenstraße 1, 10623 Berlin-Charlottenburg.

Mittwoch, 2. März

Schmargendorf Literarischer Spaziergang Die starken Frauen von Schmargendorf - Spaziergang von der alten Dorfkirche zum Wilden Eber, zum Prominentenstandesamt im Rathaus Schmargendorf. Obwohl Lou Andreas Salome (1861-1937) bereits eine bedeutende Schriftstellerin und mit Friedrich Nietzsche befreundet war, bevor sie den 14 Jahre jüngeren Rainer Maria Rilke (1875-1926), den sie vom 1.8.1898 bis 20.10.1900 in die gemeinsame Wohnung mit ihrem Ehemann, dem Orientalisten  Professor  Friedrich Andreas (1846-1930), aufnahm, ist es nicht gelungen, auch für sie eine Gedenktafel an der ehemaligen Villa Waldfrieden in der Hundekehlestraße anzubringen. Rilke schrieb hier die Erstfassung seines „Cornets“ in einer einzigen stürmischen Herbstnacht, der 1906 als 1. Band der Insel-Bücherei erschien und eins der erfolgreichsten Bücher der Literaturgeschichte wurde. Die Führungen dauern ca. 2 Stunden und kosten pro Person 10 €. Nur mit Anmeldung unter 030/892 13 38. 14 Uhr.

Bode-Museum Preisverleihung. Die deutsche Jury hat im Dezember 2010 in Berlin getagt und unter 34 Bewerbern die diesjährigen Preisträger ausgewählt. Den mit 10.000 € dotierten Preis für die herausragende Übersetzung eines italienischen Werkes ins Deutsche erhält Barbara Kleiner. Barbara Kleiner wird für ihre Übersetzung von Ippolito Nievos Roman „Ein Engel an Güte“ (Manesse 2010) ausgezeichnet. Der ebenfalls mit 10.000 € dotierten Preis für das Lebenswerk geht an Maja Pflug. Der Deutsch-Italienische Übersetzerpreis 2010 wird vom Kulturstaatsminister Bernd Neumann und dem italienischen Kulturminister Sandro Bondi übergeben. Am Kupfergraben 1, 10178 Berlin-Mitte.

Akademie der Künste Lesung. Uwe Timm – „Freitisch“. Einführung und Gespräch Volker Weidermann. In seinem neuen Buch „Freitisch“, eine Novelle, erzählt Uwe Timm vom späten Aufeinandertreffen zweier Freunde, die in den frühen Sechzigern, noch vor dem großen Aufbruch, in München zusammen studierten. Am Freitisch saßen sie einst beieinander, ihre Gespräche kreisten um Gott und die Welt und einen gemeinsamen Bezugspunkt: Arno Schmidt. Als sich beide zufällig nach vielen Jahren in Anklam wiedertreffen, prallen zwei Lebensentwürfe aufeinander. Der Erzähler hat hier als Deutsch- und Geschichtslehrer gearbeitet, der andere, Euler, einst Mathematiker mit literarischen Ambitionen, kommt als Investor in die Stadt. Beide diskutieren über die gemeinsame Zeit, ihre Lektüren und die merkwürdige Reise, die sie einst in die Heide, zu Arno Schmidts Grundstück führte und über die Frage: Was ist aus ihren Wünschen und Hoffnungen geworden? Einführung und Gespräch mit Volker Weidermann. 3-5 €. 20 Uhr. Pariser Platz 4, 10117 Berlin-Mitte.

Literaturforum im Brechtzentrum Lesung und Gespräch. Esther Kinsky – „Banatsko“. Moderation: Jörg Plath. Esther Kinsky ist vor Jahren in die ungarische Tiefebene gezogen, dorthin, „wo alle Straßen in die Ferne“ führen und es auf den ersten Blick wenige Gründe zum Bleiben gibt. Die hochgelobte Übersetzerin blieb, kaufte ein Kino, beackerte den Garten, lernte Ungarisch. Und sie schrieb. „Banatsko“ ist das vorerst letzte von vier binnen Kurzem erschienenen Büchern, die allesamt dem Beinahestillstand in der Tiefebene Poesie, Ereignis und – ja: Glanz abringen. 20 Uhr. Chausseestraße 125, 10115 Berlin-Mitte.

Literaturhaus Lesung. Gastveranstaltung. Bücher to go – von E-Books und mobilen Lesern. Mit Marlies Hebler. Moderation: Susanne Klar. Veranstalter: BücherFrauen. Auskünfte: Tel. 85 60 30 84. 2,50-5 € (BücherFrauen frei). 20 Uhr. Kaminraum, Fasanenstrasse 23, 10719 Berlin-Charlottenburg.

Donnerstag, 3. März

Europäisches Haus Gespräch. Einladung zum Mittagsgespräch – „100 Jahre Internationaler Frauentag: Frauen in europäischer Politik und Gesellschaft“. Mit der Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments Dagmar Roth Behrendt. Durch das Gespräch führt Annette Riedel, Chefredaktion Deutschlandradio Kultur. Frank Piplat, Leiter des Informationsbüros des Europäischen Parlaments in Deutschland, lädt herzlich ein. 12 Uhr. Unter den Linden 78, 10117 Berlin-Mitte.

Museen Dahlem Lesung. Freya von Moltke und Helmut James von Moltke – Biographie und Briefwechsel. schleichersbuch zu Gast in den Museen Dahlem. An diesem Abend stellen wir zwei Bücher aus dem Verlag C. H. Beck vor – die Biographie einer mutigen und ungewöhnlichen Frau Freya von Moltke. Ein Jahrhundertleben von 1911-2010, geschrieben von der Historikerin Frauke Geyken, und den Briefwechsel Helmuth James und Freya von Moltke. Abschiedsbriefe Gefängnis Tegel. September 1944 – Januar 1945. Aus dem Briefwechsel lesen die bekannten Schauspieler der Münchner Kammerspiele Jovita Dermota und Jochen Striebeck. Moderation: Christian Richter. 8-12 €. 19.30 Uhr. Lansstraße 8, 14195 Berlin-Dahlem Dorf.

Backfabrik Clinker-Lounge Buchpremiere & Lesung mit Musik. Florian Werner – „Dunkle Marterie. Die Geschichte der Scheisse“. Zwischen Kot und Urin werden wir geboren” (Augustinus) – und damit beginnt unsere notgedrungen lebenslange Auseinandersetzung mit unseren Exkrementen. Sie prägen unser Verständnis von Kultur, Identität, Gesellschaft, Gesundheit, Schönheit, Anstand und Humor. In der Kunst, in den Naturwissenschaften, in der Ökonomie und in der Architektur spielen menschliche Ausscheidungen eine wesentliche Rolle. Aber auch in der Biographie jedes einzelnen: Anhand seiner Ausscheidungen erlernt der Mensch die Grammatik des Ekels, der Hygiene und des Wohlgeruchs. Nach dem Erfolgstitel „Die Kuh” verblüfft Florian Werner erneut mit einer so unterhaltsamen wie intelligent findigen Kulturgeschichte. 20 Uhr. Saarbrücker Straße 36-38, 10405 Berlin-Prenzlauer Berg.

Literaturhaus Lesung. Katharina Born – „Schlechte Gesellschaft“. Katharina Born stellt ihren neuen Roman vor. 3-5 €. 20 Uhr. Kaminraum, Fasanenstrasse 23, 10719 Berlin-Charlottenburg.

Literaturforum im Brechtzentrum Buchpremiere und Gespräch. Peggy Mädler – „Legende vom Glück des Menschen“. Sigrid Löffler im Gespräch mit der Autorin. Ein Fotoband von 1968, der „Vom Glück des Menschen” heißt, „komponiert und betextet von Rita Maahs und Karl-Eduard von Schnitzler”; dieser Fund aus dem Nachlass des Großvaters bringt die Geschichte ins Rollen: die Enkelin und Ich-Erzählerin wundert sich über die Anmaßung eines politisch verordneten Glücks. Der erzählerische Rahmen umfasst mehr als ein halbes Jahrhundert: von einer sowjetischen Nordpolexpedition bis in die jüngere Vergangenheit reichen die erzählten Erinnerungen. 20 Uhr. Chausseestraße 125, 10115 Berlin-Mitte.

Café Tasso Lesung & Vortrag & Gespräch. Flora E. Bernhagen – „Mauerbrüche“. Flora E. Bernhagen liest Geschichten aus der Wendezeit und Kurztexte zum alltäglichen Irr-Sinn aus ihren neu erschienenen Büchern „Mauer-Brüche“ und „Kleines Rotbuch“. Ihre aktuellen Kurzfilme runden den Abend ab. Als Jugendliche bereiste Bernhagen die Deutsche Demokratische Republik (DDR) und im Alter von 16 Jahren auch Berlin Ost und West. Ihre Eindrücke hat sie in Gedichten und Kurzgeschichten festgehalten. Bitter-süße und herbe Kritik, gepaart mit einer bestechenden Logik regen zum Nachdenken an und lösen Erstaunen darüber aus, wie die Welt doch auf andere Weise gesehen werden kann. Eintritt frei, Spende erbeten. 20 Uhr. Frankfurter Allee 11, 10247 Berlin-Friedrichshain.

Buchhändlerkeller Lesung. Thomas Willmann – „Das finstere Tal“. Der Autor liest aus seinem Roman „Das finstere Tal“ (Liebeskind Verlag). 20.30 Uhr. Carmenstraße 1, 10623 Berlin-Charlottenburg.

La Luz Vorleseshow. DIE BRAUSEBOYS. Vorleseshow. Mit Paul Bokowski, Hinark Husen, Frank Sorge, Robert Rescue, Volker Surmann, Heiko Werning und Gästen. Gäste: Tilmann Birr (Vorlese- und Vorsinge-Kabarettist) N.N. 20.30 Uhr. Osramhöfe, Oudenarderstraße 16-20, 13347 Berlin-Wedding.

Freitag, 4. März

Café Frau Schneider Lesung. Ernst Michael Schwarz und Xenia Cosmann – „LeseBlüten Prosa 2010“. Die Anthologie „LeseBlüten Prosa 2010“ ist eine Kurzgeschichtensammlung mehrerer Autoren. Die Genres sind ganz unterschiedlich, jede Geschichte ist etwas anderes und einzigartiges. So findet man in der Sammlung Liebesgeschichten, Krimis, Fantasy, aber auch Nachdenkliches oder Humorvolles. Zwei der 41 Autoren werden vier der 58 Kurzgeschichten an diesem Abend vortragen – Ernst Michael Schwarz und Xenia Cosmann. Der ganze Abend wird musikalisch untermalt. 19 Uhr. Luisenstraße 13, 10117 Berlin-Mitte.

Wirtshaus Moorlake Lesung. Hans Fallada – „Der eiserne Gustav“. Es liest Dieter Mann. Der Schauspieler und ehemalige Intendant des Deutschen Theaters, populär in der Rolle des Professor Bondzio (Der letzte Zeuge) , erinnert an eine der großen Urgestalten aus Berlin. Die legendäre Fahrt der Droschkenkutschers Gustav Hartmann von Berlin nach Paris nahm 1928 in Wannsee ihren Anfang.Fallada` s Roman war die Grundlage für zahlreiche Verfilmungen (Gustav Knuth / Heinz Rühmann). Ein echter Berliner liest eine echte Berliner Geschichte. Kartenpreis incl. Prosecco zum Empfang Hochwertiges 3-Gang Menü 60 € zzgl. Gebühr. 19 Uhr. Moorlakeweg 6, 14109 Berlin-Wannsee.

Hotel Bogota Szenische Lesung. Kammer 3. Hermann Broch – „Die Erzählung der Magd Zerline“. Für Hannah Ahrendt ist sie „die schönste Liebesgeschichte der Welt“, und erlebte eine späte Berühmtheit durch die Inszenierung von Klaus Michael Grüber mit Jeanne Moreau in der Titelrolle. Unsere Adaption dieser Erzählung, die wir  zerlines kammern  nennen, kreist um das Geheimnis dieser von Maria Baton erzählten Geschichte der Magd Zerline.  zerlines kammern  - das ist schonungslose Lebensbeichte einerseits, spannender Krimi andererseits. Beide oszillieren  zwischen Wahrheit und Lüge. Zerline, diese „Terroristen der Liebe“ mit der“ Bibel unterm Herzen“ (zitiert nach Klaus Michael Grüber) porträtiert dabei am Vorabend des 20zigsten Jahrhunderts nicht nur das Erleben eines Epochenumbruchs aus der Sicht einer „Erniedrigten und Beleidigten“, sondern wirft brandaktuell Fragen nach der Verantwortung im Allerprivatesten und Gesellschaftlichen auf. Was dabei Lüge ist und was Wahrheit, was Intrige ist und Selbstbetrug aus radikaler Leidenschaft und Rachegelüsten -  das wollen wir an vier Abenden  - dahingestellt sein lassen. Die vier Kammern der Zerline geben dem Publikum nicht nur Einblick in vier Lebenspannen der Magd, sondern stellen im eigentlichen Sinne auch vier „Tatorte“ dar. Begleitet wird Zerline  / Maria Baton von A., einem Conferencier und geheimnisvollen Untermieter / Philip Brehse. Premiere. 20 Uhr. Schlüterstraße 45 10707 Berlin-Charlottenburg.

Theater am Schiffbauerdamm Lesung. Günter Lamprecht liest Berlin Alexanderplatz.. 20 Uhr. Bertolt-Brecht-Platz 1, 10117 Berlin-Mitte.

Samstag, 5. März

Literatur und Kunst – Vom Brandenburger Tor zur Schloßbrücke. Untern Linden kannst du finden die schönsten Frauen, das dichtete bereits Heinrich Heine, als er von 1821 bis 1823 an der Berliner Universität sein Jurastudium fortsetzte. Er konnte die neueste Mode beobachten, die  die Damen trugen, unter anderem schöne Federhüte und Türkenschals. Und abends gingen sie noch feiner herausgeputzt in die Oper. Heine verkehrte im Salon von Rachel von Varnhagen, den sie in der Französischen Straße führte, er widmete ihr den Gedichtzyklus „Heimkehr“. 1822 wohnte er kurzfristig Unter den Linden. Der Bildhauer und Schöpfer der Quadriga auf dem Brandenburger Tor, Johann Gottfried Schadow, hatte sein Atelier in der ehemals Kleine Wall-, heute Schadowstraße.  Max Liebermann, impressionistischer Maler, Präsident der Akademie der Künste, war mit Walter Leistikow der Begründer der Berliner Sezession. Von  1893 bis zu seinem Tod 1935 wohnte und arbeitete er am Pariser Platz (Liebermann-Haus). Anna Dorothea Therbusch, geb. Lisiewiski (1721Berlin-1782 ebd.), war Portraitmalerin Friedrich II., sie portraitierte seine Familie ebenso wie Katharina II. von Russland. Sie malte in verschiedenen europäischen  Städten, in Paris wohnte sie bei Diderot. Sie war die erste Malerin, die sich traute, sich als alte Frau mit Monokel zu malen (Gemäldegalerie). Sie wohnte unweit der Akademie der Künste, die damals noch Unter den Linden war. Wegen Ernteausfall in europäischem Ausmaße gab es 1771/1772 Hungerjahre. Sie beklagte sich, „dass die Kaffeeregie keine einzige Bohne mehr herausgibt. Was nützen mir da die schönsten Brennscheine, die die Königin mir zukommen läßt.“ Die Königin Elisabeth Christine, die Gattin Friedrich II., die sommers in ihrem Schloß Schönhausen lebte und winters in der Stadt, war der Malerin zugetan. Die Führungen dauern ca. 2 Stunden und kosten pro Person 10 €. (Nur mit Anmeldung unter 030/892 13 38) 14 Uhr.

Wirtshaus Moorlake Lesung. Christian Quadflieg – „Wilhelm Busch: gemein – heiter. Eine Biografie, erzählt in Versen, Prosa und Briefen. Im Mittelpunkt stehen Busch`s Gedichte, die Christian Quadflieg zu einer Art poetischer Biografie komponiert hat. Eine unterhaltsame Mischung aus eigener Con-ferance, Zitaten aus Busch`s Briefen und Notizen seiner Freunde. Kartenpreis incl. Prosecco zum Empfang Hochwertiges 3-Gang Menü 60 € zzgl. Gebühr. 19 Uhr. Moorlakeweg 6, 14109 Berlin-Wannsee.

Heimathafen Neukölln Buchpräsentation. Eva Gritzmann und Denis Scheck – „SIE & ER – Der kleine Unterschied beim Essen & Trinken“. Eva Gritzmann und Denis Scheck erklären den kleinen Unterschied beim Essen und Trinken Eva Gritzmann & Denis Scheck stellen in Mannheim, Frankfurt, Heidelberg, Erfurt, Berlin und Rostock einen wahren Leckerbissen vor: Sie & Er – Der kleine Unterschied beim Essen & Trinken nimmt sich eines Thema an, das die meisten Bücher über Essen und Trinken ignorieren: Männer und Frauen schmecken, kochen und bestellen bewiesenermaßen anders. Deshalb begeben sich die Autoren auf einen lustvoll-lehrreichen Streifzug durch die Esskultur und betreiben komische, kenntnisreiche und vor allem kulinarische Geschlechterforschung. Sie & Er serviert die köstlichen Ergebnisse mit ausreichend Biss für Feingeister und Feinschmecker zugleich. 20 Uhr. Karl-Marx-Straße 141, Berlin-Neukölln.

Literaturhaus Lesung. Gastveranstaltung. Blanche Kommerell liest Else Lasker-Schüler – „Mein lieber blauer Reiter – Gedichte und Briefe an Franz Marc“. Mit Wilfried Vogel (perc.). Veranstalter: Blanche Kommerell. Auskünfte: 56 27 141. 6-12 €. 20 Uhr. Kaminraum, Fasanenstrasse 23, 10719 Berlin-Charlottenburg.

Sonntag, 6. März

Grunewald Literatur und Kunst um die Grunewaldseen III. - Vom Roseneck zum Hagenplatz. Literarischer Spaziergang. Auf diesem Spaziergang erinnern wir uns an die Salonkultur in Grunewald. Die Villa derEdith Andreae, einer Schwester von Walter Rathenau, ist noch weitestgehend erhalten. Sie lud zu ihrem berühmten Salon die gesellschaftliche Creme ihrer Zeit. Hermann Ullstein lebte nicht weit entfernt und in der Hubertusbader Straße hatte Gerhard Hauptmann eine seiner vielen Wohnungen in Grunewald. Die Sphinxe an der Brücke über die Hertha-Hubertus-Seen, ebenso wie die Bismarck-Skulptur am Bismarckplatz wurden von dem Bildhauer Max Klein geschaffen, einem verschwägerten Familienmitglied von Katja Mann geb. Pringsheim. Kladderadatsch-Redakteur Ernst Dohm und seine Ehefrau die Schriftstellerin und Frauenrechtlerin Hedwig Dohm waren die Großeltern von Katja Mann. Sie verkehrten im Hause des Verlegers Georg Bondi, der der Förderer des Kreises um Stefan George war! Er lebte in der Königsallee. Eine der größten  kulturstiftenden Villen war die des Bankiers und Freundes Wilhelms II.,  Franz von Mendelssohn, Wegbereiter der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft; sie ist neo-gotisch-expressionistisch nach dem Krieg von der Johannischen Kirche als Hotel und Sozialeinrichtung mit historischem Kern wiederaufgebaut worden. Im heutigen Schloßhotel wohnte der Justitiar Wilhelms II. Ihm wird eine Affäre mit der Gattin des Hausherrn nachgesagt. Die Geheimtreppe zu ihrem Schlafgemach existiert noch heute. Die Führungen dauern ca. 2 Stunden und kosten pro Person 10 €. Nur mit Anmeldung unter 030/892 13 38. 14 Uhr.

Buchhändlerkeller Lesung. LebensGeschichten mit Sabine Gieschler. ErzählBar. Zu Gast: Hans Wall, Unternehmer und Mäzen. 17 Uhr. Carmenstraße 1, 10623 Berlin-Charlottenburg.

Montag, 7. März

Literatur und Kunst am Gendarmenmarkt. Literarischer Spaziergang. Um 1800 haben die Salons der Damen, allen voran Rahel Lewin, später Verheiratete  Varnhagen von Ense, das kulturelle Leben um den Gendarmenmarkt geprägt, sie hatte ihren ersten Salon in dem Dachstübchen in der Jägerstraße, vis-à-vis vom Geburtshaus  Alexander von Humboldts. Heinrich von Kleist wohnte in der Mauerstraße, der Philosoph und Theologe Friedrich Schleiermacher in den Pfarrhäusern Ecke Glinka/Taubenstraße, E.T.A  Hoffman vis-à-vis dem Schauspielhaus, in der Charlottenstraße, ein paar Häuser weiter, im Wirtshaus Wegener,  gab’s den berühmten Sekt, der den freiheitlichen Geist beflügelte. Die Hugenotten brachten den Berlinern die Seidenkunst und das gute Essen, was ja manchem Gourmet als die höchste Kunst gilt. In der Französischen Straße war das Haus der Hugenottenfamilie Archad, der der Erfinder des Rübenzuckers, Franz Carl Archad  (1753-1821) entstammte. Die Führungen dauern ca. 2 Stunden und kosten pro Person 10 €. Nur mit Anmeldung unter 030/892 13 38. 14 Uhr.

Theater O.N. Lesung. Birgit Kreipe und Katharina Hacker. Gastgeber Martin Jankowski. 3-5 €. 20 Uhr. Kollwitzstraße 53, 10405 Berlin-Prenzlauer Berg.

Dienstag, 8. März

KulturBühne an der Sphinx Buchpräsentation. Martina Wagner-Egelhaaf, Lily Tonger-Erk (Hrsg.) – „Einspruch! Reden von Frauen“ Germanistin Lily Tonger-Erk präsentiert die berühmtesten Reden von Frauen gemeinsam mit Renate Künast, der Fraktionsvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen. Eintritt frei. 19 Uhr. Friedrichstraße 90, 10117 Berlin-Mitte.

HAU 1 Vortrag. Aaron Sahr/Philipp Staab – „Bahnhof der Leidenschaften - Zur politischen Semantik eines unwahrscheinlichen Ereignisses“. Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe: Stuttgart 21 –Reflexiv. Gesellschaftstheorie eines lokalen Ereignisses. Eine Kooperation des HAU (Berlin) mit dem HIS. 3 €. 19.30 Uhr. Stresemannstraße 29, 10963 Berlin-Kreuzberg.

Museen Dahlem Lesung. Daniel Hope – „Toi, toi, toi! Pannen und Katastrophen in der Musik“. schleichersbuch zu Gast in den Museen Dahlem.  Es ist schon eine kleine Tradition, dass der weltberühmte Geigenvirtuose Daniel Hope bei uns seine Bücher vorstellt. Pleiten, Pech und Pannen, die gibt es auch im Musikbetrieb. Was tun Solisten und Dirigenten, wenn es im Konzert plötzlich anders läuft als geplant? Eine heitere musikalische Lehrstunde mit dem Stargeiger Daniel Hope. Natürlich ist seine Geige wieder dabei!  Gespräch mit dem Autor. 8-12 €. 19.30 Uhr. Lansstraß3 8, 14195 Berlin-Dahlem Dorf.

Instituto Cervantes Gespräch. Kreative Frauen in der Literatur. Gespräch mit Carmen Velasco und Clara Sánchez. Im Rahmen des Festival Ellas Crean, welches jedes Jahr aus Anlass des Internationalen Frauentages stattfindet, widmet sich das Instituto Cervantes Berlin dem Thema der Literatur, geschrieben von Frauen. Für das Gespräch über die Rolle der Frau in der zeitgenössischen Literatur werden die beiden hoch geschätzten Autorinnen Carmen Velasco und Clara Sánchez zu Gast am Instituto Cervantes Berlin sein. Spanisch und Deutsch. Eintritt frei. 19.30 Uhr. Rosenstraße 18-19, 10178 Berlin-Mitte.

Haus der Kulturen der Welt Vortrag. Julia Kristeva – „The need to believe and the force of monotheism”. Kurztext: In ihrem Vortrag untersucht Julia Kristeva, was die post-freudianische Psychoanalyse heute „die Notwendigkeit zu glauben“ nennt. Mit Hilfe neuer Interpretationen einiger zentraler Begriffe der Freudschen Psychoanalyse soll das stereotype Bild überwunden werden, dass Freud religiöse Erfahrung auf die „Zukunft einer Illusion“ reduziere. Demgegenüber soll erläutert werden, dass die „Notwendigkeit zu glauben“ als anthropologische Konstante dem „Wille zu wissen“ im Judentum und im Christentum vorausgeht. Inauguralvortrag von Julia Kristeva als Honorary Member des ZfL. Moderation und Gespräch: Sigrid Weigel (ZfL); Vortrag und Gespräch finden auf Englisch statt! 3-5 €. 20 Uhr. John-Foster-Dulles-Allee 10, 10557 Berlin-Tiergarten.

Buchhändlerkeller Gespräch. Erinnerung und Gegenwart. Die Schriftstellerin Leonie Ossowski in Interviews aus vier Jahrzehnten. 20.30 Uhr. Carmenstraße 1, 10623 Berlin-Charlottenburg.

Club Monarch Buchpremiere. Gisela Elsner – „Flüche einer Verfluchten“ und „Im literarischen Ghetto“. Zu Lebzeiten von Gisela Elsner erschien eine Vielzahl ihrer kritischer Schriften, doch nur einige wenige waren schließlich in dem 1988 erschienenen Buch „Gefahrensphären“, Elsners einzigem Essayband, versammelt worden. In diesen beiden Bänden nun sind Gisela Elsners Schriften – ergänzt um zum Teil sehr umfangreiche Nachlasstexte erstmals in Gänze wahrzunehmen. Im ersten Band der Kritischen Schriften – „Flüche einer Verfluchten“ – finden sich ihre politischen Artikel und ihre Schriften zum Kommunismus. Im zweiten – „Im literarischen Ghetto“ – finden sich ihre literatur- und kulturkritischen Essays. Ob die Grünen, Kafkas Werke, die DKP oder Frauenmagazine – all diese Themen werden mit der gleichen sprachlichen Schärfe analysiert! Es lesen Thomas Keck und Jörg Sundermeier. 20.30 Uhr. Skalitzer Straße 134, 10999 Berlin-Kreuzberg.

Mittwoch, 9. März

Literaturhaus Gespräch. Gastveranstaltung. Komponistinnen im Porträt. Die Berliner Komponistin Susanne Stelzenbach im Gespräch mit der Musikwissenschaftlerin Dr. Adelheid Krause-Pichler. Veranstalter: VHS City West in Kooperation mit der GEDOK Berlin e.V.. Auskünfte: Tel. 9029-12080. 5,50-8 €. 18 Uhr. Kaminraum, Fasanenstrasse 23, 10719 Berlin-Charlottenburg.

KulturBühne an der Sphinx Buchvorstellung. Klaus Hoffmann – „Phillip und die Frauen“. Der bekannte Musiker und Schauspieler Klaus Hoffmann präsentiert im Gespräch mit rbb-Moderatorin Ute Büsing seinen neuen Roman. Ein intimes Buch: poetisch, präzise und voll ungeheurer Einsichten. Eintritt frei. 19 Uhr. Friedrichstraße 90, 10117 Berlin-Mitte.

Café Sibylle Lesung. Anlässlich des 100. Internationalen Frauentages lesen die Schauspielerinnen Angelika Neutschel und Angelika Perdelwitz aus dem Buch „Den Frauen nach - Ein Spaziergang am Landwehrkanal“. 4-7 €. 19.30 Uhr. Karl-Marx-Allee 72, 10243 Berlin-Friedrichshain.

Literaturwerkstatt Lesung. Poesiegespräch: Andreas Altmann. Moderation Nico Bleutge Autor und Literaturkritiker. Poesiegespräche bieten die Möglichkeit eines tiefen Einblicks in Schreibstätten und Konzepte von Dichtern, zumal wenn es um deren neuestes Buch geht. Nico Bleutge, selbst Dichter, wird als kritisch begleitender Gesprächspartner auch diese Veranstaltung der Reihe moderieren. 3-5 €. 20 Uhr. Knaackstraße 97, 10435 Berlin-Prenzlauer Berg.

Literaturforum im Brechtzentrum Gespräch. Walter Benjamin und seine „Heiterkeit des Kommunismus“. Burkhardt Lindner, Erdmut Wizisla und B.K. Tragelehn im Gespräch. Das Aufjaulen der pawlowschen Hunde, wenn das böse Wort „Kommunismus“ fällt und die grotesken Gefechte, die darauf folgen: Was zeigt uns das? Burkhardt Lindner, Herausgeber des Benjamin-Handbuchs, Erdmut Wizisla, Leiter des Benjamin-Archivs, und B.K. Tragelehn debattieren über Geschichte und Aktualität des Begriffs „Kommunismus“. Walter Benjamins „Heiterkeit des Kommunismus“, so befremdlich wie gegenwärtig, bildet den Ausgangspunkt. 20 Uhr. Chausseestraße 125, 10115 Berlin-Mitte.

Donnerstag, 10. März

Institut français Lesung. Die Nacht der Poesie im Institut français Berlin. Ein Haus voller poetischer Überraschungen und literarischer Entdeckungen – zum zweiten Mal feiert das Institut français die „Nuit de la Poésie“, gemeinsam mit der Literaturwerkstatt Berlin und mit Autoren und Künstlern aus Frankreich, Luxemburg, Österreich und Deutschland. Es wird eine Nacht der zweisprachigen Poesie, mit Lesungen, Performances, Filmen und literarischen Konzerten. Musikalisch begleitet wird der Abend von Erich Schachtner und Aidan Burke. Weitere Informationen unter: http://literaturwerkstatt.org 18 Uhr. Kurfürstendamm 211, 10719  Berlin-Charlottenburg.

Deutsches Theater Szenische Lesung. „Kleist. Geschichte einer Seele“. Szenische Lesung mit Ulrich Matthes. „So tief Ulrich Matthes in Hermann Beils Textfassung in die Abgründe und Sehnsüchte Kleists hineintaucht, so wenig stellt sich je Pathos ein. Das Gefühl des ewigen Ausgeschlossenseins, die Panik vor dem Mittelmäßigen, das verzweifelte Klammern an einen „Lebensplan“ als trügerischer Fluchtweg aus dem Gefühlschaos: Matthes bringt derart viele Facetten zutage, dass die Briefe in neuem Licht erscheinen.“. Der Tagesspiegel. 8 €. 19.30 Uhr. Schumannstraße 13a, 10117 Berlin-Mitte.

Café Tasso Lesung.  Reinhard Leube – „Die Selbstteilung Deutschlands und der Kalte Krieg“. Reinhard Leube stellt in einer Mischung aus Vortrag, Lesung und Interview seine speziellen Thesen zu den Ursachen und Umständen der Teilung Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg den Zuhörern als Denkanstoß zur Diskussion. Er kommt in Begleitung eines Journalisten, der die Veranstaltung moderieren wird. Eintritt frei, Spende erbeten. 20 Uhr. Frankfurter Allee 11, 10247 Berlin-Friedrichshain.

Literaturforum im Brechtzentrum Lesung und Gespräch. Rabea Edel – „Ein dunkler Moment“. Gabriele von Arnim im Gespräch mit der Autorin. Auf unheimliche Weise ist die Amerikanerin Amanda in zwei elf Jahre auseinander liegende Morde verwickelt. Schritt für Schritt wird das Geflecht von scheinbaren Zufällen und verborgenen Zusammenhängen gelöst. In bestechend klaren Bildern lesen wir die spannende Geschichte eines Mordes und seiner späten Konsequenzen. Ein einziger verhängnisvoller Augenblick vereint die Geschichten verschiedener Menschen miteinander… 20 Uhr. Chausseestraße 125, 10115 Berlin-Mitte.

Buchhändlerkeller Lesung. Wolfgang Schömel – „Die große Verschwendung“. Der Autor liest aus seinem Roman. 20.30 Uhr. Carmenstraße 1, 10623 Berlin-Charlottenburg.

Lehmanns Buchhandlung Buchpräsentation. Elisabeth Herrmann – „Zeugin der Toten“. Krimi-Star Elisabeth Herrmann stellt ihren neuen Roman Zeugin der Toten vor.  Im Rahmen der Buchpremiere bei Lehmanns ist Elisabeth Herrmann mit einem echten Tatort-Cleaner zu Gast. Ein Fest für alle Krimifans! Moderation: Peter Claus, rbb Kulturradio. 4-6 €. 20.30 Uhr. Hardenbergstraße 5, 10623 Berlin-Charlottenburg.

La Luz Vorleseshow. DIE BRAUSEBOYS. Vorleseshow. Mit Paul Bokowski, Hinark Husen, Frank Sorge, Robert Rescue, Volker Surmann, Heiko Werning und Gästen. Gäste: Sarah Bosetti (von der Lesebühne „Couchpoetos“), N.N. 20.30 Uhr. Osramhöfe, Oudenarderstraße 16-20, 13347 Berlin-Wedding.

Freitag, 11. März

Landhaus Hubertus Lesung. Alexander Kulpok – „Berlin – wie es lebt und lacht“. Ein anspruchsvoller Literatur- Abend im schönen historischen Ambiente, präsentiert von Alexander Kulpok. Berliner Humor ist, wenn nicht jede/r lacht. Humor in und aus Berlin ist etwas Besonderes. Das war schon immer so. Ob bei dem aus München reingeschneiten Seemann und Kabarett-Lyriker Joachim Ringelnatz, dem aus Berlin vertriebenen bissigen Zeitkritiker Kurt Tucholsky oder bei Günter Neumann, dem genialen Berliner Textdichter, der nach 1945 beim Sender RIAS mit seinen „Insulanern“ das Funk-Kabarett erfand. Alexander Kulpok  unternimmt mit Vortrag, Lesung, Ton- und Bildbeispielen einen Streifzug durch Berlins lustige und nachdenkliche Ecken. 24,50 € mit Apéritif und Menü. 18.30 Uhr. Staehleweg, 13465 Berlin-Frohnau.

Literaturhaus Lesung. Bora Ćosić – „Im Ministerium für Mamas Angelegenheiten“ Bora Ćosić liest zusammen mit Frank Arnold aus seinem Erzählungsband. 3-5 €. Kaminraum, Fasanenstraße 23, 10719 Berlin-Charlottenburg.

Buchhandlung Starick Lesung. Harald Martenstein – „Gefühlte Nähe“. Harald Martenstein schreibt Kolumnen für den „Tagesspiegel“ und die „ZEIT“.Sein zweiter Roman - in 23 Liebhabern - besticht durch genaue Beobachtung unseres Paarungsverhaltens. Die Geschichten und Situationen ergänzen sich, sind eine Sittengeschichte im Privaten, überraschend und komisch. 7 €. 20 Uhr. Breite Straße 35-36, 14199 Berlin-Schmargendorf.

EQUIPAGE Lesung. Tim Bussen und Stephanie Maria – „Liebe an der Schmerzgrenze“. Liebe und Zärtlichkeit auf der einen, Schmerz und Unterwerfung auf der anderen Seite – was für viele ein unvereinbares Gegensatzpaar zu sein scheint, gehört für andere Menschen zu ihrer sexuellen Identität. BDSM – Bondage & Discipline, Dominance & Submission, Sadism & Masochism – gibt es in ebenso vielen verschiedenen Facetten, wie es Menschen gibt, die diese spezielle Form der Sexualität leben. In 15 offenen und authentischen Gesprächen lassen die Autoren Stephanie Maria und Tim Bussen Menschen zu Wort kommen, die erzählen, wie sie ihre Neigung entdeckt haben, wie sie damit leben, welche Träume sie sich erfüllt haben und welche Sehnsüchte noch in ihnen schlummern. 21 Uhr. Nostitzstraße 30, 10965 Berlin-Kreuzberg.

Samstag, 12. März

Krumme Lanke  -  Schlachtensee. Waldsee, Fischerhütte,  Muthesius- und Bauhaus-Villen. Literarischer Spaziergang. Die „Neue Gemeinschaft“, eine der Reformgemeinschaften um die Jahrhundertwende 1900, wurde maßgeblich gegründet von den Brüdern Julius (1859-1930) und Heinrich (1855-1906) Hart, Peter Hille (1854-1904), Gustav Landauer (1870-1919), Erich Mühsam (1878-1934). Zunächst traf man sich seit 1900 in der Uhlandstraße in Charlottenburg-Wilmersdorf, dann bezog man 1902 unweit des Bahnhofs Schlachtensee eine große Villa mit 30 Zimmern. Hille schrieb damals: „Die Kindheit soll aus eigenem Rechte da sein…Es ist ein Unfug, die Kinder zu erziehen, will sagen, ihnen zu befehlen…“ Er ist damit einer der Begründer der heute viel diskutierten Reformpädagogik. Else Lasker-Schüler war die Weggefährtin Hilles. Sie schrieb „Das Peter Hille Buch“. Die Führungen dauern ca. 2 Stunden und kosten pro Person 10 €. Nur mit Anmeldung unter 030/892 13 38. 14 Uhr.

Lettrétage Lesung und Elektroakustik. Friederike Köpf – „Flamingos besteigen das Matterhorn“. Nach Gastspielen am Goethe Institut Budapest, im Theater Spielraum Wien, im „noch besser leben“ in Leipzig sowie am LOT-Theater Braunschweig ist die Künstlergruppe „erweiterte zugeständnisse“ nun erstmals auch in Berlin zu Gast – mit ihrem Programm Flamingos besteigen das Matterhorn. Die Schauspielerin Verena Noll interpretiert Kurzgeschichten der Leipziger Autorin Friederike Köpf. Die Texte loten zwischenmenschliche Beziehungen aus, fragen nach Lebensentwürfen, decken Abgründe auf. Die elektroakustischen Kompositionen von Robert Rehnig umrahmen die Lesung, schaffen eine begleitende Atmosphäre und setzen die Inhalte der Texte auf assoziativer Ebene fort. „erweiterte zugeständnisse“ wurde 2008 in Leipzig von der Autorin Friederike Köpf, der Schauspielerin Verena Noll und dem Elektroakustiker Robert Rehnig gegründet. 19.30 Uhr. Methfesselstraße 23-25, 10965 Berlin-Kreuzberg.

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Berliner Ensemble Lesung. Witold Gombrowicz – „Das Berliner Tagebuch (1964). Jürgen Holtz liest Bücher. I: „Frieden“. 20 Uhr. Gartenhaus, Bertolt-Brecht-Platz 1, 10117 Berlin-Mitte.

Sonntag, 13. März

Jüdisches Museum Präsentationstag. Stiftung Zurückgeben. Was passiert, wenn Berliner jüdische Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen aufeinander treffen? Beim Präsentationstag der Stiftung ZURÜCKGEBEN zur Förderung jüdischer Frauen in Kunst und Wissenschaft werden die Projekte ehemaliger Stipendiatinnen vorgestellt. Musik, Kunst, Filme und Vorträge vermitteln einen Eindruck, wie Juden heute in Deutschland leben, wie sich jüdische Tradition und Alltag gestalten, wo jüdische Räume liegen und wie die alten vergessenen Lieder klingen. Eintritt frei. 11 bis 19 Uhr. Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin- Friedrichshain-Kreuzberg.

Pankow/Niederschönhausen- von Königinnen und der Seidenzucht. Zwei Schlösser und eine Seiden-Plantage, die Königinnen im Schloß Schönhausen. Mit der Möglichkeit des Schloßbesuchs. Sommerfrischler und böhmische Raschmacher. Politiker und Dichter am Majakowski-Ring. Am Majakowski-Ring 34, im sogenannten „Städtchen“, lebte der Dichter der DDR-Nationalhymne „Auferstanden aus Ruinen“ Johannes R. Becher (1891-1958). Er unterstützte nach dem 2. Weltkrieg den drogen- und alkoholkranken Schriftsteller Hans Fallada (1893-1947) und verschaffte ihm eine Wohnung im Eisenmengerweg 19 (heute Rudolf-Ditzen-Weg), wo Fallada in seiner letzten schöpferischen Lebensphase den Roman „Jeder stirbt für sich allein“ schrieb. Seine Kräfte waren aufgebraucht, am 5. Februar 1947 stirbt er im Behelfskrankenhaus in der Blankenburger Straße 21-23 an Herzschwäche. Ebenfalls in Pankow verstorben ist der Friedensnobelpreisträger (1935) und Herausgeber der „Weltbühne“ Carl von Ossietzky (1889-1938) nach der KZ-Haft im Nordend-Krankenhaus. Die Führungen dauern ca. 2 Stunden und kosten pro Person 10 €. Nur mit Anmeldung  unter 030/892 13 38. 14 Uhr.

Literaturhaus Lesung. Erlesene Sonntage*. nachgesonnen – vom Sein, Dasein und Wegsein. Franziska Henning und Frank Kurt Schulz laden Kinder und Eltern ein, über Gott, die Welt und sich selbst nachzusinnen. * Für die ganze Familie mit Kindern ab 6 Jahren. Eintritt frei. 11 Uhr. Fasanenstrasse 23, 10719 Berlin-Charlottenburg.

Café Tasso Lesung. Cornelia Bera – „ Märchenrätsel mit der Truhe“. „Es war einmal vor gar nicht allzu langer Zeit...“Märchen werden vorgelesen oder erzählt. Cornelia Bera hat eine spezielle Form gefunden, Kindern von heute die alten Märchen, aber auch ganz neue, selbstgeschriebene, nahe zu bringen. Sie kommt mit ihrer Märchentruhe, deren  Inhalt staunen und rätseln lässt. Rätselfragen, märchenhafte Gegenstände und bekannte Märchen auf rätselhafte Weise erzählt. „Ach, du liebes Rumpelkäppchen“. Für Kinder ab 4 Jahren. 4,50 €. 11 Uhr. Frankfurter Allee 11, 10247 Berlin-Friedrichshain.

Buchhändlerkeller Lesung. Gastveranstaltung der Volkshochschule Neukölln. Schreiben in Cafés 3. Mitglieder der Neuköllner Schreibwerkstatt präsentieren Neue Texte. 18.30 Uhr. Carmenstraße 1, 10623 Berlin-Charlottenburg.

Hotel Bogota Szenische Lesung. Kammer 4. Hermann Broch – „Die Erzählung der Magd Zerline“. Für Hannah Ahrendt ist sie „die schönste Liebesgeschichte der Welt“, und erlebte eine späte Berühmtheit durch die Inszenierung von Klaus Michael Grüber mit Jeanne Moreau in der Titelrolle. Unsere Adaption dieser Erzählung, die wir  zerlines kammern  nennen, kreist um das Geheimnis dieser von Maria Baton erzählten Geschichte der Magd Zerline.  zerlines kammern  - das ist schonungslose Lebensbeichte einerseits, spannender Krimi andererseits. Beide oszillieren  zwischen Wahrheit und Lüge. Zerline, diese „Terroristen der Liebe“ mit der“ Bibel unterm Herzen“ (zitiert nach Klaus Michael Grüber) porträtiert dabei am Vorabend des 20zigsten Jahrhunderts nicht nur das Erleben eines Epochenumbruchs aus der Sicht einer „Erniedrigten und Beleidigten“, sondern wirft brandaktuell Fragen nach der Verantwortung im Allerprivatesten und Gesellschaftlichen auf. Was dabei Lüge ist und was Wahrheit, was Intrige ist und Selbstbetrug aus radikaler Leidenschaft und Rachegelüsten -  das wollen wir an vier Abenden  - dahingestellt sein lassen. Die vier Kammern der Zerline geben dem Publikum nicht nur Einblick in vier Lebenspannen der Magd, sondern stellen im eigentlichen Sinne auch vier „Tatorte“ dar. Begleitet wird Zerline  / Maria Baton von A., einem Conferencier und geheimnisvollen Untermieter / Philip Brehse. Premiere. 20 Uhr. Schlüterstraße 45 10707 Berlin-Charlottenburg.

Montag, 14. März

KulturBühne an der Sphinx Buchvorstellung. Günter Ederer und Rainer Brüderle – „Träum weiter, Deutschland“. Wie in Deutschland eine Zukunft ohne Staatsverschuldung und Bevormundung möglich sein kann, skizziert Wirtschaftsjournalist Günter Ederer. Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle hält dazu einen kurzen Einführungsvortrag. Eintritt frei. 18 Uhr. Friedrichstraße 90, 10117 Berlin-Mitte.

Europäischen Haus Lesung. Ivaila Alexandrova – „Heißes Rot“. Die aus Anlass des Jahres des interkulturellen Dialogs begonnene Veranstaltungsreihe „Europa literarisch“ wird nunmehr mit der neunundzwanzigsten Veranstaltung fortgesetzt. Wir setzen die zweite Runde fort mit einer Lesung, die der zeitgenössischen Literatur Bulgariens gewidmet ist. Zu Gast ist die Schriftstellerin Ivaila Alexandrova. Vorgestellt wird ihr Roman „Heißes Rot“, der demnächst in deutscher Übersetzung erscheint. Der Abend wird von Herrn Dr. Thomas Wohlfahrt, dem Leiter der Literaturwerkstatt Berlin, moderiert. 18 Uhr. Unter den Linden 78 (1. OG), 10117 Berlin-Mitte.

Deutsches Theater Lesung. Die Abenteuer des Homo Migrantes-Berlin. Einwanderungsgeschichten von Schülern von Isabella Mamatis. In Kooperation mit www.denk-mal-fuer Migration.com. Die Abenteuer des Homo Migrantes-Berlin' ist eine Lesung junger Prosa über die Einwanderung nach Berlin. 300 Schülerautoren der 2. und 3. Migrationsgeneration  schrieben über die Geschichte ihrer Familien, Freunde, Bekannten oder von Straßenpassanten. Vier Autoren verdichteten das Material zu zwölf Erzählungen. Gelesen werden die Geschichten von Berliner Schauspielstudierenden mit biografischer Einwanderungserfahrung. Es lesen: Reza Saadatian, Silvana Mango, Zübeyde Bulut, Sena Friemuth, N. d. C. Oliveira, Daria Kolembach. Eintritt frei. 19 Uhr. Schumannstraße 13a, 10117 Berlin-Mitte.

HAU 1 Vortrag. Ulrich Bielefeld – „Der Auftritt des Volkes auf der leergeräumten Bühne der Macht“.  Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe: Stuttgart 21 –Reflexiv. Gesellschaftstheorie eines lokalen Ereignisses.Eine Kooperation des HAU (Berlin) mit dem HIS. 3 €. 19.30 Uhr. Stresemannstraße 29, 10963 Berlin-Kreuzberg.

Buchhändlerkeller Lesung. Im Rahmen der „Woche der Brüderlichkeit“. Claude Vigée - Schriftsteller, Elsässer, Jude. Eine Erinnerung von Peter Moses-Krause. 20.30 Uhr. Carmenstraße 1, 10623 Berlin-Charlottenburg.

Dienstag, 15. März

Literaturhaus Buchpremiere. Susanne Schädlich – „Westwärts, soweit es nur geht“. „Amerika ist die Katze im Sack, das sag ich dir gleich. Es ist nie das, was du erwartest, und immer genau das, was du erwartest.“ Mir sollte es recht sein. Mir war alles recht, zerrissen wie ich war. Wie das Land, aus dem ich kam. 3-5 €. 20 Uhr. Fasanenstrasse 23, 10719 Berlin-Charlottenburg.

Literaturwerkstatt Lesung. Welttag der Poesie. Es lesen Dmitri Golynko Russland Nora Gomringer Deutschland István Kemény Ungarn Mariko Nagai Japan und Sjón Island  Moderation Knut Elstermann Journalist, Berlin. 20 Uhr. Knaackstraße 97, 10435 Berlin-Prenzlauer Berg.

Literaturforum im Literaturhaus Lesung und Gespräch. Beatrix Langer (Hg.) – „Johannes Kepler ‚Der Traum, oder Mond-Astronomie. Mit einem Leitfaden für Mondreisende’“. Ralph Schock im Gespräch mit der Herausgeberin. Wie im Rausch schrieb der Mathematiker und Astronom Johannes Kepler 1609 in zwei Nächten eine geheimnisvolle, später durch vielfältige Anmerkungen ergänzte Traumerzählung einer Reise zum Mond. Erst jetzt erscheint zum ersten Mal eine textkritische deutsche Übersetzung. In ihrem Essay stellt die Herausgeberin Beatrix Langner die Mond-Phantasie dieses ungewöhnlichen Denkers in den Zusammenhang mit den religions- und naturphilosophischen Debatten der Zeit und verfolgt deren Spur bis zu Arno Schmidt. Die Bruchkanten zwischen Poesie und Naturwissenschaften sind schroffer geworden; Kepler könnte Wege zu einer erneuten Annäherung weisen. 20 Uhr. Chausseestraße 125, 10115 Berlin-Mitte.

Literaturhaus Lesung. Gastveranstaltung. Der andere Rudolf Steiner. Nehmen Sie Platz und feiern Sie mit uns am Verbrechertisch. Biographische Erzählungen und Lesecollage zum jungen, lebensfrohen Rudolf Steiner in Berlin. Mit Manfred Kannenberg, Andreas Laudert und Wolfgang G. Vögele. Veranstalter: Rudolf Steiner Verlag, Futurum Verlag und Verlag für Anthroposophie zum 150. Geburtstag von Rudolf Steiner. Eintritt frei. 20 Uhr. Kaminraum, Fasanenstrasse 23, 10719 Berlin-Charlottenburg.

Backfabrik Clinker Lounge Lesung. Manuel Andrack – „Das neue Wandern“. Seit Manuel Andrack in seinen erfolgreichen Büchern über das neue Wandern aufklärt, ist das Laufen durch Wälder und Mittelgebirge nicht mehr spießig. Aber was ist eigentlich die perfekte Wanderung? Der Weg, der alle Sinne anregt und uns fit und gesund hält? Der Anblick einer lieblichen Landschaft oder doch eher die Einkehr ins Wirtshaus? Wandern ist kein Überraschungsei, denn die Promenadologen erforschen es ebenso akribisch wie andere das Genom. Mediziner empfehlen es sehr — wenn es in Maßen geschieht. In diesem Buch verrät er uns, wie wir es finden. 20 Uhr. . Saarbrücker Straße 36-38, 10405 Berlin-Prenzlauer Berg.

Akademie der Künste Lesung. Raoul Schrott und Arthur Jacobs – „Gehirn und Gedicht“. Einführung und Moderation Winfried Menninghaus. Warum können wir uns beim Lesen so sehr in ein Buch vertiefen, dass wir die Welt um uns vergessen? Warum gehen uns Reime ein Leben lang nicht aus dem Sinn, und warum schlagen Metaphern manchmal ein wie der Blitz? Zusammen mit dem in Berlin lehrenden Wissenschaftler Arthur Jacobs, der seit vielen Jahren die neurobiologische Basis der Sprache erforscht, arbeitet der österreichische Dichter Raoul Schrott die Überschneidungen zwischen Stilmitteln der Literatur und Prozessen im Gehirn heraus. Raoul Schrott, 1964 in Tirol geboren, in Tunis aufgewachsen, Dichter, Prosaautor, Übersetzer und Universalgelehrter, wird auch mit den Thesen dieses Buches – ähnlich wie mit seiner Neuübersetzung von Homers „Ilias“ – die Öffentlichkeit polarisieren. Der Berliner Literaturwissenschaftler und Autor Winfried Menninghaus führt ein und moderiert das Gespräch zwischen den beiden Autoren. 3-5 €. 20 Uhr. Pariser Platz 4, 10117 Berlin-Mitte.

Buchhändlerkeller Lesung. Nicolas Born: Liebesgedichte vorgestellt vom Herausgeber Tom Schulz (Insel/Suhrkamp Verlag). 20.30 Uhr. Carmenstraße 1, 10623 Berlin-Charlottenburg.

Mittwoch, 16. März

Literatur und Kunst am Kurfürstendamm. Zum 125. Geburtstag. Der Kurfürstendamm und seine Nebenstraßen beherbergten seit  der Bebauung 1886 großartige Menschen aus Literatur und Kunst, und das in allen Epochen. Der Kurfürstendamm ist immer noch in allen Befragungen die beliebteste Berliner Straße/Boulevard. Als in der Nacht vom 9./10. November 1989 die Mauer aufging, war das Ziel der nunmehr freien Ostberliner Bürger der Kurfürstendamm. Über Wochen waren die Parkplätze und die Gehwege des Kudamms mit ihren Trabbis voll geparkt. Am westlichsten Ende, in der Katharinenstraße, lebten die Lyrikerin Else Lasker-Schüler und Herwarth Walden, der Herausgeber der expressionistischen Zeitschrift „Der Sturm“, mit dem sie von 1903 bis 1912 verheiratet war. (Berliner Gedenktafel). Siegfried Kracauer wohnte unweit vom Kudamm, der Holtzendorffplatz ist erst kürzlich nach ihm umbenannt worden. Jeanne Mammen hatte ihr Atelier am Kudamm und Joseph Roth schrieb hier seinen „Radetzkymarsch“. Max Reinhardt machte das nunmehr bedrohte Kurfürstendammtheater berühmt und Peter Stein die „Schaubühne“ am Lehniner  Platz. Die Führungen dauern ca. 2 Stunden und kosten pro Person 10 €. Nur mit Anmeldung unter 030/892 13 38. 14 Uhr.

ND im Club Lesung. Friedrich Schorlemmer und Hans-Dieter Schütt – „Friedrich Schorlemmer. Zorn und Zuwendung“. Ich gebe mich mit allem hin – aber ich muss die Welt nicht retten. Friedrich Schorlemmer, einer der streitlustigsten Aktivisten der DDR-Opposition, ist ein umtriebiger und unbequemer Zeitgenosse geblieben. Im Gespräch mit Hans-Dieter Schütt erzählt er über Morgengeier und Hoffnungstauben, das Elend von Feindbildern, die Kultur eines Pfarrhauses, Gerechtigkeit und Glockenläuten, Wert und Wagnis von Utopien, das gefährdete Solidarprinzip und er erläutert warum eine konsequent kritische und engagierte Haltung für ihn zum Menschsein dazugehört. 2 €. 18.30 Uhr. Münzenbergsaal, Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin-Friedrichshain.

Museen Dahlem Lesung. Alfred Grosser – „Die Freude und der Tod. Eine Lebensbilanz“. schleichersbuch zu Gast in den Museen Dahlem. Das Lebensresümee des großen Politikwissenschaftlers und Publizisten! In seiner persönlichen Bilanz berichtet er über die geistigen Einflüsse, die ihn prägten, über politische Freunde und Feinde, über seine religiösen Erfahrungen und Überzeugungen. Eine faszinierende und lehrreiche Lektüre für alle an der Zeitgeschichte Interessierten. Im Gespräch mit dem Autor der Lektor des Rowohlt Verlages Uwe Naumann. Moderation: Christian Richter. 8-12 €. 19.30 Uhr. Lansstraße 8, 14195 Berlin-Dahlem Dorf.

Jüdisches Museum Lesung. Rahel Levin Varnhagen – „Rahel. Ein Buch des Andenkens für ihre Freunde“. Buchpremiere mit Corinna Harfouch. Rahel Levin Varnhagen, die große jüdische Salonière aus Berlin, unterhielt über Jahre hinweg einen lebhaften, oft leidenschaftlichen Briefwechsel mit einer Vielzahl von Freunden, Bekannten und Gästen ihres Salons. Ihre Briefe fesseln noch heute durch Unmittelbarkeit und Spontaneität und sind Zeugnisse ihrer Verbundenheit mit vielen Geistesgrößen der Zeit. Ihr Mann Karl August Varnhagen von Ense gab nach ihrem Tod zwei Fassungen der Sammlung heraus und bereitete eine erheblich erweiterte Fassung zur Veröffentlichung vor - ein Vorhaben, das erst jetzt mit dieser Ausgabe verwirklicht wurde. Corinna Harfouch wird eine Auswahl dieser Texte lesen.Mit einführenden Worten von Barbara Hahn (Herausgeberin) und Brigitte Kronauer. In Kooperation mit der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, der Wüstenrot Stiftung und dem Wallstein Verlag. Eintritt frei. Einlass nur mit Freikarte (an der Kasse erhältlich). Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. 19.30 Uhr. Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin- Friedrichshain-Kreuzberg.

Literaturwerkstatt Lesung. Vom Verse schmuggeln über die Oder. Übersetzungen zwischen Polen und Deutschland. In Lesung und Gespräch Jacek Podsiadło Autor, Polen Ulf Stolterfoht Autor, Berlin und Steffen Popp Autor, Berlin  Moderation Joachim Scholl Literaturkritiker, Berlin. Es ist da: Das Buch zum deutsch-polnischen VERSschmuggel. Jacek Podsiadło und Ulf Stolterfoht sowie Steffen Popp schmuggelten im poesiefestival berlin 2009 ihre Gedichte in die Sprache des anderen. Jetzt treffen sie sich wieder, das Buch VERSschmuggel/WERSszmugiel (Verlag Das Wunderhorn/K.I.T. Stowarzyszenie Żywych Poetów 2011) im Gepäck. Sie sprechen über die Erfahrung des Übersetzens sowie über die Nähe und Differenz polnischer und deutscher Lyrik, denn »Woanders kommt das Schöne zur Welt – alles nur eine Frage des Blicks« (Podsiadło). Fortgesetzt wird das Gespräch in Leipzig im Rahmen der Buchmesse, am 17.3. um 18:00 im Polnischen Institut Leipzig. 20 Uhr. Knaackstraße 97, 10435 Berlin-Prenzlauer Berg.

Literaturforum im Brechtzentrum Gespräch mit Lesungen. Das Literarische Trio. Sechs Bücher und ein Gast. Jörg Magenau und Frauke Meyer-Gosau im Gespräch mit Jutta Limbach. Zwei Kritiker laden einen prominenten Gast ins Literaturforum ein, um mit ihm über neu erschienene Romane zu diskutieren und ihn über seine Lese-Erlebnisse zu befragen. Der Gast stellt sein Lieblingsbuch vor, darüber hinaus geben die Gesprächspartner kurze Empfehlungen zu Büchern aus der laufenden Produktion. Aus jedem vorgestellten Buch gibt es eine kurze Lesung. Es geht u. a. um Michel Houellebecq „Karte und Gebiet“ und Siri Hustved „Der Sommer ohne Männer“. 20 Uhr. Chausseestraße 125, 10115 Berlin-Mitte.

Literaturhaus Lesung. Vladislav Todorov – „Die Motte. Roman Noir“. Der bulgarische Autor Vladislav Todorov liest zusammen mit seinem Übersetzer Roumen M. Evert aus seinem Roman. 3-5 €. 20 Uhr. Großer Saal, Fasanenstrasse 23, 10719 Berlin-Charlottenburg.

Buchhandlung SoSch Lesung. Bernd Stelter – „Wer abnimmt, hat mehr Platz im Leben“. Lebendgewicht 130 Kilo. Bernd Stelter war auf dem besten Weg, richtig dick zu werden. Sein Lieblingsgetränk war Bratensoße, und wenn er das Handy von der linken in die rechte Hand wechseln wollte, musste er werfen. Ein zweistelliges Gewicht hatte er zuletzt bei der Einschulung auf die Waage gebracht. So konnte es nicht weitergehen. Bernd verschrieb sich ein intensives Trainingsprogramm, allerdings nicht ohne vorherigen Gesundheitscheck - eine herbe Enttäuschung, beim Leistungstest der Sporthochschule landete er in der Schwangerengruppe. 20.30 Uhr. Johannisthaler Chaussee 301, 12351 Berlin-Neukölln

Donnerstag, 17. März

Literaturhaus Lesung. Gastveranstaltung. Zypern literarisch. 2011. Lesung und Gespräch mit den zyprischen Autoren Michalis Michaelides und Aimilios Solomou. Moderation Michaela Prinzinger. Veranstalter: Botschaft der Republik Zypern. Auskünfte: kulturattache@botschaft-zypern.de, www.botschaft-zypern.de. Eintritt frei. 19 Uhr. Kaminraum, Fasanenstrasse 23, 10719 Berlin-Charlottenburg.

KulturBühne an der Sphinx Lesung. Jakob Arjouni – „Cherryman jagt Mister White“. Achtzehn Jahre, Ostdeutscher, arbeitslos, Nazimitläufer – der Stoff, aus dem ein deutscher Held ist? Bestseller-Autor Jakob Arjouni zeigt in seinem neuen Roman, wie teuer der Griff nach dem Glück sein kann. Eintritt frei. 19 Uhr. Friedrichstraße 90, 10117 Berlin-Mitte.

Instituto Cervantes Lesung. Roberto Ampuero und Arturo Fontaine. Lesung und Gespräch mit den beiden chilenischen Autoren. Moderation: Prof. Dr. Hans-Otto Diehl. Die Botschaft von Chile in Deutschland und das Instituto Cervantes Berlin laden Sie herzlich zu einem Abend mit den chilenischen Autoren Roberto Ampuero und Arturo Fontaine unter der Moderation von Prof. Dr. Hans-Otto Diehl ein. Die Schriftsteller werden Auszüge aus ihren zuletzt erschienenen Romanen lesen, Roberto Ampuero aus La otra mujer und Arturo Fontaine aus La vida doble. In beiden Werken spielt die Handlung im Chile der Siebziger und Achtziger Jahre, zur Zeit der Pinochet- Diktatur. Beide Autoren wählen eine Frau zur Hauptfigur und in beiden Büchern spielt ein Verrat, jeweils auf verschiedene Weise, eine entscheidene Rolle. Spanisch und Deutsch. Eintritt frei. 19.30 Uhr. Rosenstraße 18-19, 10178 Berlin-Mitte.

Café Tasso Lesung. Die neue Lesebühne: Die Unerhörten. Die Neue Lesebühne mit den künftigen Stars der unerhörten Literatur - eine Gruppe unerhört guter/ interessanter/ talentierter…  auf jeden Fall noch zu entdeckender Autorinnen und Autoren, die sich der Unerhörten Literatur verschrieben haben und sich zusammenrauften, um ihre Texte mündlich zu verbreiten. Thema heute: „Wahl-Heimat“. Wenn die Heimat zur Qual wird, treibt es die Abtrünnigen ins Exil. Doch auch die Wahl-Heimat kann sich zur Qual-Heimat wandeln. Das Thema wird wie immer aus überraschenden Blickwinkeln beleuchtet. Unterhaltsam-abgründig, erdrückend herzerwärmend. Unerhört eben. Die Autoren: Friedhelm Feller, Doris Lautenbach, Ariane Meinzer, Mark Scheppert, Susanne Schmidt, Ralph Trommer - und ein/e Überraschungsautor/in aus diesem unerhörten Kreis! Eintritt frei, Spende erbeten. 20 Uhr. Frankfurter Allee 11, 10247 Berlin-Friedrichshain.

Literaturhaus Lesung. Suchers Leidenschaften: Rainer Maria Rilke. C. Bernd Sucher widmet sich Rainer Maria Rilkes Leben und Werk. 8-12 €. 20 Uhr. Großer Saal, Fasanenstrasse 23, 10719 Berlin-Charlottenburg.

La Luz Vorleseshow. DIE BRAUSEBOYS. Vorleseshow. Vorleseshow „ohne“ Paul Bokowski, Hinark Husen, Frank Sorge, Robert Rescue, Volker Surmann, Heiko Werning und Gästen, dafür (wahrscheinlich) „mit“: Daniela Böhle, Sarah Bosetti, Sarah Schmidt, Kali Drische, Marlen Pelny und oder anderen berühmten Berliner Vorleserinnen. Die Brauseboys werden 8. Das feiern sie am 19.3. Und seit ebenfalls 8 Jahren ist es eine liebgewonnene Tradition, dass die reine Boygroup am Donnerstag vor dem Jubiläumsfeier den Platz räumt und einer reinen Vorlese-Girlgruoup die Bühne überlässt. - Das Gipfeltreffen der Berliner Vorleserinnen! 20.30 Uhr. Osramhöfe, Oudenarderstraße 16-20, 13347 Berlin-Wedding.

Freitag, 18. März

AHA-Berlin Lesung. Martina Brandl – „Schwarze Orangen“. Die Komikerin und Sängerin - und über viele Jahre Berlinerin - präsentiert ihren dritten Roman: Maulheim, eine kleine Stadt am Fuße der Berge. Ein Ort, wie man ihn sich friedlicher nicht vorstellen kann. Keiner der Bewohner dieses Fleckens ahnt, welche unheilbringende Saat hier keimt. Nicht Frau Jasmin aus dem Obst- und Gemüseladen am Waldrand, nicht der Bademeister des Freibads, nicht der Graf und nicht die lange Blonde aus der Großstadt. Denn sie wissen nicht, dass Gemüse harmlos ist und Obst verschlagen Martina Brandl, Komikerin und Sängerin, trat zunächst als musikalischer Gast auf Lesebühnen auf und schrieb dann selbst Kurzgeschichten. Ihre Romane „Halbnackte Bauarbeiter“ und „Glatte runde Dinger“ sind Bestseller. Seit 1995 tourt sie mit ihren Programmen in ganz Deutschland, tritt im Fernsehen auf und spricht die Kanzlerinnen-Soap „Mad Merkel“. Martina Brandl wurde für ihr Werk mehrfach ausgezeichnet. Nach zwanzig Jahren in Berlin lebt sie jetzt wieder in Schwaben. „Martina Brandl schreibt originell und witzig. Mit einem Augenzwinkern erzählt sie, dass gesundes Obst gefährlich werden kann und auch unsere Mitmenschen nicht so harmlos sind, wie sie erscheinen. Als genaue Beobachterin der kleinstädtischen Szene weiß sie ihre Leser amüsant an der Nase herumzuführen.“ (Ingrid Noll). 19 Uhr. Monumentenstraße 13, 10829 Berlin-Schöneberg.

Samstag, 19. März

Wirtshaus Moorlake Lesung. Beatrice Richter – „Phantasie ist was phantastisches“ - Kurzgeschichten aus eigener Werkstatt. Premiere. Die Schauspielerin und Komödiantin (Sketchup) hat ihre überquellende Phantasie in Kurzgeschichten über Alltagsbeobachtungen fließen lassen. Skurril und komisch – eben phantastisch... Kartenpreis incl. Prosecco zum Empfang Hochwertiges 3-Gang Menü 60 € zzgl. Gebühr. 19 Uhr. Moorlakeweg 6, 14109 Berlin-Wannsee.

La Luz Vorleseshow 8 JAHRE BRAUSEBOYS - DIE GEBURTSTAGSGALA: Vorleseshow mit Paul Bokowski, Hinark Husen, Frank Sorge, Robert Rescue, Volker Surmann, Heiko Werning und Gästen. Jetzt ist es wieder soweit. Was Am 20.3.1993 zeitgleich mit Georg Bushs Irak-Feldzug begann, hat sich als hartnäckiger, langlebiger und nicht zuletzt deutlich erfolgreicher erwiesen. Viel weniger Verluste, deutlich mehr Sinn und Unterhaltung haben die Brauseboys in das innerstädtische Krisengebiet Berlin-Wedding gebracht. Seit 8 Jahren lesen die Brauseboys hier an 52 Wochen im Jahr neue Geschichten vor: 416 reguläre Shows. Manchmal erschrickt sie das selbst. Aber natürlich machen sie weiter. - Erst mal gibt es aber die 8. Jubiläumsshow mit Überraschungsgästen. 20.30 Uhr. Osramhöfe, Oudenarderstraße 16-20, 13347 Berlin-Wedding.

Sonntag, 20. März

Filmtheater Union Lesung. Knut Elstermann – „ Klosterkinder“. Deutsche Lebensläufe am Gymnasium zum Grauen Kloster in Berlin. Eine Klosterruine im Herzen Berlins, ein Stiftungsvermögen aus dem 18. Jahrhundert, die Auslöschung eines traditionsreichen Namens - Knut Elstermann nähert sich der spannenden Geschichte des 1574 gegründeten Berlinischen Gymnasiums zum Grauen Kloster. 10 €. 10.30 Uhr. Bölschestraße 69, 12587 Berlin-Friedrichshagen

Friedrichshagen- Ein Luftkurort am Müggelsee. Ein (böhmisches) Kolonistendorf. Von Seidenzucht und Dichtkunst. Gerhard Hauptmann lebt in Erkner, Fidus (Hugo Höppener) in Woltersdorf und Wilhelm Bölsche (1861-1939) begründet mit Bruno Wille (1860-1928) den „Friedrichshagener Dichterkreis“ und in Berlin „Die Volksbühne“. Seit den 1890er lebten und wirkten hier: Erich Mühsam, Peter Hille, Knut Hamsun, August Strindberg, Gebrüder Hart u.v.a., auch Else-Lasker-Schüler und Lou Andras Salome verkehrten in diesen Kreisen, viele Reformer tarnten sich als Sommerfrischler während der Wilhelminischen Zeit. Bruno Wille persifliert diese Zustände in seinem Roman „Das Gefängnis zum Preußischen Adler“. Im neuen Dichterkreis verkehrten Manfred Bieler, Johannes Bobrowski, Günter Bruno Fuchs (West-Berlin), Robert W. Schnell (West-Berlin), Klaus Wagenbach (West-Berlin). Die Führungen dauern ca. 2 Stunden und kosten pro Person 10 €. Nur mit Anmeldung unter 030/892 13 38. 14 Uhr.

Malzcafé Lesung. Vom 20.3.-21.3.2011  Gipfeltreffen deutscher Zunge im Prenzlauer Berg. Von den Alpen zum Prenzlauer Berg. Lesung mit Urs Heinz Aerni (CH), H. S. Eglund (D) und Frank Nussbücker (D). In Leipzig tobt die Buchmesse, in Berlin treffen sich die Literaten: Am 20. und 21. März findet im Prenzlauer Berg das erste „Gipfeltreffen deutscher Zunge“ statt. Anlässlich der Buchmesse im fernen Leipzig exhumieren die Autoren Urs Heinz Aerni, H. S. Eglund und Frank Nussbücker das totgesagte Genre der Short Story. Im Mittelpunkt der Lesung am 20. März 2011 stehen aufregende und merkwürdige Geschichten zwischen Bivio, Leipzig und dem Kollwitzplatz. Urs Heinz Aerni aus Zürich ist in der eidgenössischen Literaturszene als Frontmann einer neuen Unabhängigkeitsbewegung fernab des Mainstreams bekannt. Aerni wirbt in zahllosen Lesungen und Radiosendungen unermüdlich für die verborgenen Qualitäten im Alltag und zwischen den Buchdeckeln. Er stellt sein neues Buch „Bivio – Leipzig“ vor, das soeben im Schweizer Knapp Verlag erschienen ist. Die darin enthaltenen Artikel, Glossen und Kolumnen beschreiben auf charmante Weise, wie Aerni auf der Fahrt zur Leipziger Buchmesse genauestens die Geschehnisse um ihn herum beobachtet und sich gleichzeitig an allerlei vergangene Begebenheiten erinnert. In Leipzig haben sich Urs Heinz Aerni und H. S. Eglund kennengelernt, der Autor des Wenderomans „Die Glöckner von Utopia“. Eglund hat im Herbst drei Bände mit Kurzgeschichten veröffentlicht. Als Sparringspartner von Urs Heinz Aerni liest er am 20. März aus einer Sammlung von Stories über den Prenzlauer Berg: „Die Nonne und das Sterben“. So verlängert sich Aernis Reise nach Berlin, ins Herz der deutschen Literaturszene. 3 €. 20 Uhr. Knaackstraße 99 (Ecke Danziger Straße), 10435 Berlin-Prenzlauer Berg.

Montag, 21. März

Besucherzentrum im Auswärtigen Amt Lesung. Zülfü Livaneli – „Roman meines Lebens“. Zülfü Livaneli wurde als Künstler von Millionen gefeiert und musste dennoch jahrelang im Exil leben. Wie kaum ein anderer steht er für die Widersprüche der Türkei. In seinen mitreißenden Erinnerungen lässt er ein Leben Revue passieren, das spannender ist als jeder Roman. 19 Uhr. Werderscher Markt 1, 10117 Berlin-Mitte.

Jüdisches Museum Lesung. Lena Gorelik – „Lieber Mischa“. In ihrem neuen Buch erklärt Lena Gorelik ihrem Sohn, wie er sich später einmal ihrer mütterlichen Fürsorge entziehen kann. Sie erzählt ihm, warum bei Festen immer viel geweint wird, obwohl seine Eltern nicht gläubig sind. Warum sein Großvater lieber Sudokus macht als in der Thora liest. Und warum er auf seine Nase und seine Ohren stolz sein kann. Für Lena Gorelik ist jüdische Identität längst nicht mehr nur an den Holocaust gekoppelt. Sie gehört der neuen Generation junger Juden in Deutschland an, die sich über ihre Zukunft, nicht über ihre Vergangenheit definieren wollen. In Zusammenarbeit mit der Literaturhandlung. 7-9 €. 19.30 Uhr. Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin- Friedrichshain-Kreuzberg.

Malzcafé Lesung. Vom 20.3.-21.3.2011 Gipfeltreffen deutscher Zunge im Prenzlauer Berg. Von den Alpen zum Prenzlauer Berg. Lesung mit Urs Heinz Aerni (CH), H. S. Eglund (D) und Frank Nussbücker (D). Am 21. März 2011 wird das Duo durch Frank Nussbücker verstärkt, den Chefpoeten der Storyatella-Brigade. Nussbücker gehört zum Urgestein der Szene im Prenzlauer Berg. Seit nunmehr vier Jahren veröffentlicht er die Storysammlung „Storyatella – Geschichten aus dem Bauch der Stadt“, gemeinsam mit Autoren aus Prenzlauer Berg und Friedrichshain. Nussbücker steuert sehr persönliche Kurzgeschichten bei, die man durchaus als sarkastische Abrechnung mit der Moderne verstehen kann. 3 €. 20 Uhr. Knaackstraße 99 (Ecke Danziger Straße), 10435 Berlin-Prenzlauer Berg.

Literaturwerkstatt Lesung. Europäische Momente. Nachlese „Kleine Sprachen – große Literaturen“. Mit Nada Gašic Autorin, Kroatien Jovan Nikolic Autor, Köln und Zoran Živkovic Autor, Serbien  Moderation Joachim Scholl Literaturkritiker, Berlin. Seit Jahren erheben „Kleine Sprachen – Große Literaturen“ ihre Stimme auf der Leipziger Buchmesse. Anschließend ist die Literaturwerkstatt Berlin der Ort, um auch dem Berliner Publikum neue Texte, neue Stimmen und verschiedenste Literaturlandschaften vorzustellen. In diesem Jahr konzentriert sich die Nachlese auf den Schwerpunkt der Leipziger Buchmesse »Serbien« sowie auf Kroatien. Drei Autoren stellen ihre Literaturlandschaften und natürlich ihre ins Deutsche übersetzten Texte vor. 3-5 €. 20 Uhr. Knaackstraße 97, 10435 Berlin-Prenzlauer Berg.

Babylon Lesung. Miguel Gallardo – „Maria und ich“. Buchpremiere. Moderatorin und Übersetzerin: Rike Bolte. Maria liebt es, stundenlang dabei zuzusehen, wie der Sand durch ihre Finger rinnt. Sie lächelt gern und sie merkt sich dein Gesicht, auch wenn sie dich nur einmal gesehen hat. Wenn sie dich lieb hat, kneift sie dich. Wenn sie dich nicht lieb hat, kneift sie dich auch. Oft tut Maria Dinge, die fremde Menschen nicht verstehen können. Maria hat Autismus für Miguel Gallardo ist sie die beste Tochter, die ein Vater haben kann. Liebevoll und sachlich zugleich erzählt er von sich, seiner Tochter und ihrem Anderssein. Miguel Gallardo hat diese Geschichte zunächst als Graphic Novel umgesetzt, mit einfachen Zeichnungen, ganz ähnlich denen, die seiner Tochter dabei helfen, ihre Umwelt zu verstehen. Die Graphic Novel „Maria und ich“ ist 2010 bei Reprodukt auf Deutsch erschienen, im selben Jahr verfilmt worden und in verschiedenen Sprachen für den Goya 2011 nominiert. 8-10 €. 20.30 Uhr. Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin-Mitte.

Buchhändlerkeller Lesung. Flaneure in Berlin - Franz Hessel ausgewählt von Hartmut Mangold und Frank Arnold gelesen von Frank Arnold. 20.30 Uhr. Carmenstraße 1, 10623 Berlin-Charlottenburg.

Dienstag, 22. März

Alfred-Döblin Bibliothek Lesung. Michael André Werner – „Schwarzfahrer“. Doberstein, Kork und Zabel hecken den perfekten Plan aus: Als falsche Kontrolleure ziehen sie durch das U-Bahnnetz der Stadt. Das Geschäft läuft gut, die Tagesumsätze steigen, und sie erleben die absonderlichsten Geschichten. Ein mitreißend komisches Buch über Berliner Beamtenherrlichkeit und deutschen Autoritätsgehorsam. Eintritt frei. 16.15 Uhr. Vivantes Klinikum Am Urban, Dieffenbachstraße 1, 10967 Berlin-Kreuzberg.

KulturBühne an der Sphinx Buchvorstellung. Margot Käßmann – „Sehnsucht nach Leben“. Die evangelische Theologin Margot Käßmann stellt im Gespräch mit Matthias Drobinski (Süddeutsche Zeitung) ihr neues Buch vor, in dem sie die grundlegenden Sehnsüchte der Menschen beschreibt und welche Kräfte sie entfalten können. Eintritt frei. 19 Uhr. Friedrichstraße 90, 10117 Berlin-Mitte.

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Literaturforum im Brechtzentrum Buchvorstellung und Gespräch. „„Siegfried Unseld/Chronik 1970“, Bd. 1. KD Wolff im Gespräch mit dem Herausgeber Raimund Fellinger. Im Suhrkamp Verlag krachte es mitunter heftig. Unselds Verlegerchronik, zusammengestellt aus seinen Korrespondenzen und Protokollen, gibt Auskunft über die berühmt gewordenen Konflikte zu den Buchmessen von 1967/1968, dem „Aufstand der Übersetzer und Lektoren“, aber auch darüber, wie der Verleger seine Autoren und Lektoren gefördert hat. Die Geschichte des Suhrkamp Verlags und die Biographie seines Verlegers und damit ein Stück bundesrepublikanischer Geschichte, das alles beinhaltet die Siegfried-Unseld-Chronik. Gesprächspartner des Abends ist der Verleger und ehemalige SDS-Vorsitzende KD Wolff. 20 Uhr. Chausseestraße 125, 10115 Berlin-Mitte.

Literaturhaus Lesung. Juan Pablo Villalobos & Yuri Herrera. Die beiden mexikanischen Autoren lesen zusammen mit Frank Arnold aus ihren Romanen. Einführung und Gespräch: Michi Strausfeld. 3-5 €. 20 Uhr. Großer Saal, Fasanenstrasse 23, 10719 Berlin-Charlottenburg.

Berliner Ensemble Lesung. Thomas Bernhard – „Holzfällen“. Hermann Beil liest. 20 Uhr. Probebühne, Bertolt-Brecht-Platz 1, 10117 Berlin-Mitte.

Buchhändlerkeller Lesung. Willi Jasper – „Zauberberg Riva. Ein Sanatorium am Gardasee in der Literatur“. Der Autor liest aus seiner Monografie. 20.30 Uhr. Carmenstraße 1, 10623 Berlin-Charlottenburg.

Mittwoch, 23. März

Friedenau Literarischer Spaziergang. Friedenau - ein kunstsinniger Ort. Wo Nobelpreisträger und Expressionisten lebten. Friedhof Stubenrauchstraße: Marlene Dietrich, Jeanne Mammen, Helmut Newton. Die Niedstraße ist die Schriftstellerstraße der 60/70iger Jahre schlechthin. Auf Grass’ Terrasse, der seine Gäste leidenschaftlich bekochte, schallten die Stimmen des Friedenauer Literatenchors, der Nachbar Uwe Johnson, Hans Magnus Enzenberger, dessen Bruder mit den anderen Kommunarden nebenan in Johnsons Wohnung die Kommune I gründete,  Max Frisch, Ingeborg Bachmann. Kästners Sekretärin wohnte hier einige Häuser weiter, die nach 1933 heimlich die Texte ihres Chefs weiter tippte, gleich um die Ecke, in der Görresstraße, gründete sich 1951 der ehemalige Buchhändlerkeller und in Wolff’s Bücherei in der Bundesallee ist jetzt ein neuer magischer Ort:  „Der Zauberberg“, eine Buchhandlung, 2009  von der russischen Literaturwissenschaftlerin  Natalia Liublina mit überwiegend russischer Literatur bestückt. Die Führungen dauern ca. 2 Stunden und kosten pro Person 10 €. Nur mit Anmeldung unter 030/892 13 38. 14 Uhr.

KulturBühne an der Sphinx Lesung. Krimi-Abend mit Horst Bosetzky, Frank-Walter Steinmeier, Jan Eik und Klaus Vater. „Es geschah in Berlin“. Die Krimiautoren Horst Bosetzky, Jan Eik und Klaus Vater stellen bei einer Lesung ihre neuen Bände der packenden Krimireihe „Es geschah in Berlin …“ vor. Mit dabei sind rbb-Moderator Uwe Madel und der SPD-Fraktionsvorsitzende sowie bekennende Krimi-Fan Frank-Walter Steinmeier. Eintritt frei. 18 Uhr. Friedrichstraße 90, 10117 Berlin-Mitte.

Literaturhaus Gespräch. Gastvorstellung. Von Wilhelm von Humboldt bis Levinas und darüber hinaus: Der Andere im Miteinander der Menschen und Kulturen. Ein Gespräch mit Prof. Rudolf zur Lippe (Berlin/Hude). Veranstalter: Spree-Athen e.V.. Auskünfte: Tel. 39408043. Eintritt frei. 19 Uhr. Kaminraum, Fasanenstrasse 23, 10719 Berlin-Charlottenburg.

Museen Dahlem Lesung. Dirk Kurbjuweit – „Kriegsbraut“. schleichersbuch zu Gast in den Museen Dahlem. Als SPIEGEL-Journalist ist Dirk Kurbjuweit mit seinen Reportagen  am Nerv des politischen Zeitgeschehens, als Romanautor ist er Chronist unserer Zeit. In diesem bewegenden Afghanistan-Roman erzählt er vom Schicksal der jungen Soldatin Esther, deren Liebe zu einem afghanischen Schulleiter gegen alle Regeln verstößt. Aber der Krieg frisst sich unerbittlich in die Herzen der Menschen. Lesung und Gespräch mit dem Autor. Aus dem Roman liest der Schauspieler Wolfgang Condrus. Moderation: Christian Richter. 8-12 €. 19.30 Uhr. Lansstraße 8, 14195 Berlin-Dahlem Dorf.

Literaturwerkstatt Lesung & Gespräch. Brodskys Tod in China: Der Dichter Wang Jiaxin. Wang Jiaxin (Autor und Literaturkritiker, Peking) und Wolfgang Kubin (Autor und Sinologe, Bonn). n seinen Texten ist Wang Jiaxin unterwegs, kommt an, nimmt Abschied: In den Bergen Chinas, im Ausland, in Yorkshire, in Zügen oder auf Flughäfen. Unterwegs ist er in der Geschichte der Literatur: Er imaginiert Pasternak, schreibt über Brodskys Tod, über Milton und Yeats. Europa und Amerika, werden gespiegelt, einem fremden Blick ausgesetzt – und das macht die Texte für Leser hierzulande zusätzlich spannend. Gleichzeitig ist er unterwegs im eigenen Leben, in der Erinnerung an den Vater, im Abschied vom Sohn, der in den USA lebt. 3-5 €. 20 Uhr. Knaackstra0e 97, 10435 Berlin-Prenzlauer Berg.

Literaturforum im Brechthaus Lesung und Gespräch. Wilhelm von Sternburg – „Anna Seghers“. Sonja Hilzinger im Gespräch mit dem Autor. Auf der Flucht vor den Nazis verschlug es die Schriftstellerin Anna Seghers, Jüdin und Kommunistin, ins französische und mexikanische Exil, aus dem sie 1947 in den Osten Deutschlands zurückkehrte, wo sie 1983 starb. Als Netty Reiling wurde sie in Mainz geboren, und diese Herkunft hat vielfältige Spuren nicht nur in ihrer Lebensgeschichte, sondern vor allem in ihren Erzählungen und Romanen hinterlassen – auch und gerade während der Exiljahre. Dieser lebenslangen Verbindung Seghers‘ mit ihrer rheinhessischen Heimat geht Wilhelm von Sternburg in seinem biografischen Essay nach. 20 Uhr. Chausseestraße 125, 10115 Berlin-Mitte.

Kulturbrauerei Lesung. Lesung. Andrea Levy – „Das lange Lied eines Lebens“. Deutsche Lesung: Maria Schrader. Moderation: Sigrid Löffler. 20.30 Uhr. Schönhauser Allee 36, Knaackstraße 97, 10435 Berlin-Prenzlauer Berg.

Donnerstag, 24. März

Kulturbühne an der Sphinx Lesung. Giora Feidman und Minka Wolters – „Du gehst, du sprichst, du singst, du tanzt“. Giora Feidman hat jetzt zusammen mit Minka Wolters seine Lebenserinnerungen aufgezeichnet: „Du gehst, du sprichst, du singst, du tanzt“. Eintritt frei. 19 Uhr. Friedrichstraße 90, 10117 Berlin-Mitte.

Slowakisches Institut Lesung. Mária Bátorová – „Die Mitte“. Ein literarischer Abend. Die slowakische Schriftstellerin und Publizistin Mária Bátorová präsentiert ihren zeitgenössischen Roman „Die Mitte“. Herausgegeben: IKAR, Bratislava, 2010. Moderation: Prof. Manfred Jähnichen. 19 Uhr. Zimmerstraße 27, 10969 Berlin-Mitte.

Café Tasso Lesung. Helge Voegler – „Haruki Murakami: Der Affe von Shinagawa“. Die Schauspielerin und Sprachtherapeutin Helge Voegler liest von Haruki Murakami „Der Affe von Shinagawa“ aus dem Band „Blinde Weide, schlafende Frau“. Eine Frau, die ständig ihren Namen vergisst, geht zur Psychologin. Die Seelenärztin erfährt von ihr eine Geschichte aus der Kindheit. Eine Klassenkameradin gab, ehe sie in den Freitod ging, der Patientin ihr Namensschild mit der rätselhaften Bemerkung, dass kein Affe es klauen dürfe. Der Affe, der sprechen kann,  hat aber bereits sowohl das Namensschild der Klassenkameradin, wie auch jenes der Patientin gestohlen. Er offenbart der Frau die wahren Gründe ihrer Vergesslichkeit, und sie ist geheilt. Eintritt frei, Spende erbeten. 20 Uhr. Frankfurter Allee 11, 10247 Berlin-Friedrichshain.

Literaturforum im Brechthaus Lebenszeugnisse. Hazel Rosenstrauch – „Juden Narren Deutsche“- Essays zur deutschen und europäischen Erinnerungskultur. Wolfgang Benz im Gespräch mit der Autorin. Hazel Rosenstrauch bezeichnet sich als unjüdische Jüdin und nennt ihre Texte „Deutsche Studien“. Als Nachfahrin von Verfolgten beobachtet sie – skeptisch, heiter und auch böse – die Erinnerungskultur in Deutschland, Österreich, Europa. Denkmale, Stolpersteine und Orte der Erinnerung sollen mahnen. Wie aber wirken sie auf jemanden, der ständig an die Ausgrenzung seiner Vorfahren erinnert wird? In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Antisemitismusforschung. 20 Uhr. Chausseestraße 125, 10115 Berlin-Mitte.

Literaturhaus Gespräch & Ausstellungseröffnung. Friederike Gross & Hanns Zischler: Aus der Nachwelt. Friederike Groß und Hanns Zischler im Gespräch mit Andreas Platthaus. Eintritt frei. 20 Uhr. Großer Saal, Fasanenstrasse 23, 10719 Berlin-Charlottenburg.

Akademie der Künste Buchpremiere. Silvia Bovenschen – „Wie geht es Georg Laub?“. Einführung und Gespräch Lothar Müller. Silvia Bovenschen war über viele Jahre vor allem als Literaturwissenschaftlerin und Essayistin bekannt. Ihre Ende der 1970er Jahre erschienene Dissertation „Die imaginierte Weiblichkeit“ ist bis heute ein Standardwerk, ebenso ihr Essayband „Über-Empfindlichkeit. Spielformen der Idiosynkrasie“ von 2000. Als Erzählerin ist sie jedoch erst in den letzten Jahren in Erscheinung getreten, dies aber gleich mit großem Erfolg. Nach dem Bestseller „Älter werden“ von 2006, dem Erzählband „Verschwunden“ und dem Krimi „Wer Weiß Was“ erscheint nun ihr zweiter Roman. „Wie geht es Georg Laub?“ handelt von einem einst erfolgreichen Schriftsteller, dessen Stern dann sank. Nun wohnt er in einem heruntergekommenen Haus, in dem die Zeit stillzustehen scheint. Doch ein unerwünschter Besuch wirft Georg Laub aus der Bahn. Lothar Müller führt in das Buch ein. 3-5 €. 20 Uhr. Pariser Platz 4, 10117 Berlin-Mitte.

La Luz Vorleseshow. DIE BRAUSEBOYS. Vorleseshow. Mit Paul Bokowski, Hinark Husen, Frank Sorge, Robert Rescue, Volker Surmann, Heiko Werning und Gästen. Gäste: N.N. 20.30 Uhr. Osramhöfe, Oudenarderstraße 16-20, 13347 Berlin-Wedding.

Buchhändlerkeller Lesung. Wolfgang Schlüter – „Die englischen Schwestern“. Der Autor liest aus seinem Roman. 20.30 Uhr. Carmenstraße 1, 10623 Berlin-Charlottenburg.

Freitag, 25. März

Versammlungsraum der Caritas Lesung. Ian Johnson – „Die Vierte Moschee“. Religion als Waffe: Wie die Politik den Islam benutzt. Ian Johnson stellt sein Buch „Die vierte Moschee“ vor. 19.30 Uhr. Versammlungsraum der Caritas Mierendorffstraße 7, 10589 Berlin-Charlottenburg.

Samstag, 26. März

Volksbühne Lesung. Lesung mit Ulrich Peltzer und Murat Uyurkulak. Ulrich Peltzer, geboren 1956 in Krefeld, studierte Philosophie und Psychologie in Berlin, wo er seit 1975 lebt. Er veröffentlichte die Romane„Die Sünden der Faulheit“ (1987), „Stefan Martinez“ (1995), „Alle oder keiner“ (1999), „Bryant Park“ (2002) und „Teil der Lösung“ (2007). Sein Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter der Preis der SWR-Bestenliste, der Bremer Literaturpreis und der Berliner Literaturpreis. Im Wintersemester 2010/2011 hat Ulrich Peltzer die Frankfurter Poetikdozentur inne, die unter dem Titel „Angefangen wird mittendrin“ publiziert werden. 20 Uhr. Linienstraße 227, 10178 Berlin-Mitte.

Sonntag, 27. März

Berliner Ensemble Lesung und Vorträge. „Der ganze Kleist“. Matinee zur Vollendung der Brandenburger (Stroemfeld) Kleist Ausgabe. Es lesen Ulrich Matthes, Otto Sander und Martin Wuttke. Es sprechen KD Wolff, Roland Reuß, Peter Staengle. Die Brandenburger Kleist Ausgabe (BKA) stellt uns den ganzen Kleist in 21 historisch-kritischen Editionsbänden und 20 zusätzlichen Materialbänden zur Verfügung. Man kommt dem Dichter näher, man liest anders, man erlebt beim Lesen dieser 21 Bände einfach mehr! Am 15. November 1996 stellten die Verleger und Herausgeber – noch auf Einladung von Heiner Müller – im BE die ersten zwei Bände vor. Nun ist die 1988 begonnene Ausgabe fertiggestellt – Anlass für das Literaturforum im Brecht-Haus und den Stroemfeld Verlag zusammen mit dem Berliner Ensemble die nun vollendete Gesamtausgabe ebenda zu präsentieren. In Zusammenarbeit mit dem Berliner Ensemble und dem Stroemfeld Verlag. 11 Uhr. Bertolt-Brecht-Platz 1, 10117 Berlin-Mitte.

Buchhändlerkeller Lesung & Gespräch. Carmer Eins. Eigene Texte - Lyrik / Prosa - lesen und diskutieren mit Sabine Schönfeldt und Signe Ibbeken. 20.30 Uhr. Carmenstraße 1, 10623 Berlin-Charlottenburg.

Montag, 28. März

Ristorante Don Giovanni Lesung. Ernst Michael Schwarz – „Geheimsache Lima“. Der Autor Ernst Michael Schwarz liest aus seinem neuen historischen Roman/Thriller. 19 Uhr. Wendenschloßstraße 312 A, 12557 Berlin-Köpenick.

Dienstag, 29. März

Urania Buchvorstellung. Bettina Hitzer – „Zwischen Tanzboden und Bordell“. Berlin 1869: Mitten in der Debatte um eine Reform des preußischen Strafgesetzbuches befragt ein Gefängnispfarrer einhundert Frauen, wie und warum sie Prostituierte geworden sind. Seine Gesprächsprotokolle übergibt er der protestantischen Inneren Mission, die für eine Verschärfung der Prostitutionsgesetze eintritt, zugleich aber Wege sucht, Frauen vor der Prostitution zu bewahren. Diese Selbstzeugnisse gewähren einen einzigartigen Einblick in die Lebensumstände junger Unterschichtfrauen um 1869. Sie zeigen eine von den Stadtvätern gern verborgene Seite Berlins, die sonst fast nur in Polizeiakten ihren Niederschlag gefunden hat. Die mit zeitgenössischen Abbildungen, sachlichen Erklärungen und einer ausführlichen Einleitung versehene Edition lädt die Leser ein zu einer Spurensuche nach Berlin am Vorabend der Reichsgründung. 3,50-6 €. 17.30 Uhr. Kleiststraße 13, 10787 Berlin-Schöneberg.

Literaturforum im Brechtzentrum Lesung und Gespräch. „Verlass dich, dass ich dir nicht fehle – Briefwechsel zwischen Herz und Ruhm“, Teil 4: Gretha Jünger und Carl Schmitt - Briefwechsel 1934-1953. Sebastian Kleinschmidt im Gespräch mit der Herausgeberin Ingeborg Villinger. Es liest Johanna Schall. Fast zwanzig Jahre schrieben sie einander Briefe: Gretha Jünger, geborene von Jeinsen – Aristokratin, Autorin und elf Jahre jüngere Ehefrau des bis heute umstrittensten deutschen Schriftstellers –, und Carl Schmitt, Patenonkel ihres zweiten Sohn und bis heute umstrittenster deutscher Staats- und Völkerrechtler („Kronjurist des Dritten Reiches“). In ihrem Briefwechsel, der mit der Geburt seines Patenkinds beginnt und mit dem Zerwürfnis zwischen ihm und Ernst Jünger endet, geht es um das Leben hinter den Kulissen der Texte dieser drei hochkarätigen Intellektuellen im Deutschland der Nazi- und Nachkriegszeit, um Kinder und Ehekrisen, Zeitgeist, Antiamerikanismus, Haltung und Charakter. 20 Uhr. Chausseestraße 125, 10115 Berlin-Mitte.

Literaturwerkstatt Lesung. Wieder entdeckt: Konrad Weiß. Christian Lehnert (Autor und Theologe, Wittenberg), Moderation Norbert Hummelt Autor, Berlin. „Wieder entdeckt“ ist eine Veranstaltungs-Reihe in der Literaturwerkstatt Berlin, die sich auf die Suche nach Solitären in der Poesiegeschichte begibt. Der Dichter Norbert Hummelt stellt sie uns im Gespräch mit Fachleuten und kundigen Menschen vor. Es gilt, einen vergessenen Dichter neu zu entdecken: Konrad Weiß, geboren 1880 in Rauenbretzingen, Hohenlohe, gestorben 1940 in München. Er schrieb anders, als es das 20. Jahrhundert gern lesen wollte. Er schrieb nicht politisch und malte auch nicht die Natur als Fluchtraum aus. Er lobte nicht die Technik und war kein Dadaist. Er war Mystiker. Der Katholizismus war seine geistige Heimat. Seine Gedichte sprechen von der Seele und ihrer Stellung zu Gott. 20 Uhr. Knaackstraße 97, 10435 Berlin-Prenzlauer Berg.

Georg Büchner Buchladen Lesung. Zsuzsa Bánk – „Die hellen Tage“. Nach ihrem hochgelobten Debütroman „Der Schwimmer“ schreibt Zsuzsa Bánk die bewegende Geschichte dreier Kinder, die den Weg ins Leben finden. „Die hellen Tage“« ist ein großes Buch über Freundschaft und Verrat, Liebe und Lüge – über eine Vergangenheit, die erst allmählich ihre Geheimnisse enthüllt, und die Sekunden, die unser Leben für immer verändern. 20 Uhr. Wörther Straße 16, 10405 Berlin-Prenzlauer Berg.

Buchhändlerkeller Filmvorführung. LebensBilder präsentiert von Jürgen Tomm. Bloomsbury - Protest und Liebe.Filmdokumentation zum 70. Todestag von Virginia Woolf. 20.30 Uhr. Carmenstraße 1, 10623 Berlin-Charlottenburg.

Mittwoch, 30. März

Grunewald Literatur und Kunst um die Grunewaldseen I. - Halensee, Friedhof Grunewald. Literarischer Spaziergang. Auf dem Grunewald-Friedhof in Halensee ist die Begräbnisstätte des zu seiner Zeit mit Gerhard Hauptmann um Ruhm und Ansehen konkurrierenden, heute weniger bekannten Schriftsteller Hermann Sudermann (1857-1928) und seiner Ehefrau Clara, deren Drama „Die faule Mare“, 1904 in München uraufgeführt wurde unter dem Pseudonym E. Linde. Gerhard Hauptmann wohnte in der Nähe. Else Lasker-Schüler floh aus ihrer Ehe mit Herwarth Walden in die Humboldtstraße, in der auch die großen Soziologen und Philosophen Werner und Nicolaus Sombart, Vater und Sohn, lebten. Carl Zuckmayer wohnte in der Koenigsallee unweit vom Luna-Park, der in den 30iger Jahren dem Avus-Ausbau und der Halenseestraße weichen musste, ein fröhlicher Weinberg nach Preußischer Art verschwand Aufnimmerwiedersehn  und am Bismarckplatz thront noch immer über sein Areal wachend Otto von Bismarck mit seinem Lieblingshund, einer Dogge (Skulptur von Max Klein). Er gilt als Begründer des Kurfürstendamms und der Gemeinde Grunewald. Die Führungen dauern ca. 2 Stunden und kosten pro Person 10 €. Nur mit Anmeldung unter 030/892 13 38. 14 Uhr.

KulturBühne an der Sphinx Lesung. Gerhard Roth – „Bildung braucht Persönlichkeit“. Autor und Wissenschaftler Gerhard Roth beantwortet in seinem neuen Buch die wichtigsten Fragen zum Thema Bildung und Lernen. Sein Gesprächspartner: Berlins Bildungssenator Jürgen Zöllner. Eintritt frei. 19 Uhr. Friedrichstraße 90, 10117 Berlin-Mitte.

Museen Dahlem Lesung. Zsuzsa Bánk – „Die hellen Tage“. schleichersbuch zu Gast in den Museen Dahlem. Nach dem großen Erfolg mit ihrem Roman Der Schwimmer gibt es nun eine neue, einzigartige musikalische Prosa von Zsuzsa Bánk. In Die hellen Tage erzählt sie die bewegende Geschichte von drei jungen Menschen und ihren Familien, auf deren Vergangenheit ein Schatten liegt. Ein großer Roman über Freundschaft und Verrat, Liebe und Lügen und eine Vergangenheit, die erst allmählich ihre Geheimnisse enthüllt. 8-12 €. 19.30 Uhr. Lansstraße 8, 14195 Berlin-Dahlem Dorf.

Literaturforum im Brechtzentrum Editionspremiere und Gespräch. Kristin Schulz (Hg.) – „Heiner Müller mp3. Tondokumente 1972-1995“. Ludwig Haugk im Gespräch mit der Herausgeberin. Die Edition „Heiner Müller mp3“ (Alexander Verlag Berlin) versammelt 36 Stunden Tonmaterial: Lesungen, Gespräche, Interviews, Reden und Statements des Dichters, Dramatikers und Regisseurs. Müller ist hier erstmals umfassend zu erleben als Vorleser eigener Werke (von „Auftrag“ bis „Zement“) und fremder Autoren (von Benjamin bis Pasolini) sowie als Gesprächspartner u.a. von Ruth Berghaus, Frank Schirrmacher, Alexander Kluge und Hanns Zischler. Ob er den „Genuss an der Entwurzelung“ thematisiert oder gegen „die totale Besetzung mit Gegenwart“ polemisiert – Müllers kontinuierliche, beinahe ton- bzw. ausdruckslose Art des Vortrags eröffnet den Worten jenseits vorhergewusster Bedeutung einen eigenen Klangraum – im Idealfall im Kopf des Zuhörers. 20 Uhr. Chausseestraße 125, 10115 Berlin-Mitte.

Donnerstag, 31. März

Literaturhaus Lesung. Gastveranstaltung. Fast vergessene Schriftstellerinnen und Schriftsteller. Friedrich von Preußen (1712-1786), vorgestellt von Olaf Kappelt. Veranstalter: Berliner Verband deutscher Schriftsteller (VS) in Zusammenarbeit mit dem Kulturwerk Berliner Schriftsteller e.V.. Auskünfte: Tel. 8866 5403. Eintritt frei. 19 Uhr. Kaminraum, Fasanenstrasse 23, 10719 Berlin-Charlottenburg.

Urania Buchvorstellung. Laura Hottenrott und Rainer Herrn – „Die Charité zwischen Ost und West 1945-1992“. Das 300-jährige Jubiläum des ältesten Berliner Krankenhauses, der Charité, ist zugleich Anlass, seine jüngere Vergangenheit in den Blick zu nehmen. Kritische Aufarbeitung und Dokumentation der DDR-Geschichte sind auch zwanzig Jahre nach dem Mauerfall für Institutionen wie die Charité nicht selbstverständlich. Aufgrund seiner exponierten Stellung war das Klinikum Austragungsort unterschiedlichster gesellschaftspolitischer Entwicklungen, die den Arbeitsalltag seiner zahlreichen Angestellten prägten. Der vorliegende Band zeigt das Ineinandergreifen der verschiedenen politischen Ebenen der DDR in der Charité. In ihren Beiträgen diskutieren namhafte Historiker die politische Bedeutung dieser Ära. Erinnerungen von ZeitzeugInnen sowie Dokumente und Fotos aus privaten Sammlungen und Archiven machen die Ausstellung und den Begleitband zu einem Stück aktiver Erinnerungskultur. 3,50-6 €. 19.30 Uhr. Kleiststraße 13, 10787 Berlin-Schöneberg.

Lettrétage Buchpremiere. Hans Helmich – „Stadt der Spitzel“. In Zusammenarbeit mit der Krimibuchhandlung HAMMETT. Im winterlichen Berlin kommt es zu einem grausigen Fund. In einem alten Wohnhaus werden menschliche Knochen im düsteren Keller gefunden – eingemauert. Als der Fernsehjournalist Martin Pollock von einem anonymen Anrufer den Tipp erhält, dass an dieser Geschichte mehr dran ist, ist seine Neugierde geweckt. Während die Polizei den Fall nur mit mäßigem Interesse verfolgt, stößt Pollock auf Spuren, die ihn in die Berliner Hausbesetzer-Szene der 70er und 80er Jahre führen. Doch seine Nachforschungen bleiben nicht unbemerkt. Pollock gerät in das Visier undurchsichtiger Mächte. Welche Rolle spielt der geheimnisvolle Russe in diesem Fall? Und wie weit reicht der Arm des ehemals übermächtigen KGB? Der Kalte Krieg scheint noch lange nicht überwunden und fordert weitere Opfer ...Man kann sich sehr wohl die Frage stellen, wie so manche TV-Karriere zustande gekommen ist. Hans Helmich stellt diese Frage mit den Mitteln des Kriminalromans auf sehr hintergründige und spannende Weise. 19.30 Uhr. Methfesselstraße 23-25, 10965 Berlin-Kreuzberg.

Literaturwerkstatt Lesung. Berlin-Moskau. Wjatscheslaw Kuprijanow Autor, Moskau und Hendrik Jackson Autor, Berlin. Moderation Peter Geist Literaturwissenschaftler, Berlin. Die Verbindung zwischen Berlin und Moskau hat große kulturelle Tradition. Bücher sind darüber geschrieben und große Ausstellungen organisiert worden. Aber in den vergangenen Jahren hat sich diese Beziehung gelockert. Über die poetische Landschaft in Russland erfährt man in Berlin fast nichts. Es ist an der Zeit, wieder darüber zu diskutieren. Zwei Dichter, zwei Übersetzer, zwei Mittler zwischen den Kulturen sprechen über neue und alte Verbindungen und Tendenzen, und sie lesen eigene Texte: Wjatscheslaw Kuprijanow und Hendrik Jackson. 3-5 €. 20 Uhr. Knaackstraße 97, 10435 Berlin-Prenzlauer Berg.

Deutsches Theater Lesung. Pter Michalzik – „Kleist. Dichter, Krieger, Seelensucher“. Buchpräsentation mit Peter Michalzik. Anlässlich des 200. Todestages Heinrich von Kleists stellt der Journalist, Theaterkritiker und Buchautor Peter Michalzik seine neue Biographie vor – eine mit Hingabe und Präzision erzählte Geschichte eines kurzen, geheimnisvollen Lebens. 20 Uhr. Schumannstraße 13a, 10117 Berlin-Mitte.

Literaturforum im Brechtzentrum Buchvorstellung und Gespräch. Wolfgang Benz (Hg.) – „Vorurteile in der Kinder- und Jugendliteratur“. Mit Brigitte Mihok, Yasemin Shooman, Eske Wollrad und dem Herausgeber. Moderation: Sabine Mähne. Im Kindes- und Jugendalter erworben, bleiben Stereotype und Feindbilder besonders wirksam. Wolfgang Benz, Historiker und Herausgeber des Bandes „Vorurteile in der Kinder- und Jugendliteratur“, erläutert die Dringlichkeit des Themas. Drei beteiligte Autorinnen berichten über ihre Einzelstudien zu rassistischen Stereotypen bei Pippi Langstrumpf, über „Zigeuner“-Klischees im Comic und über das Orientbild bei Karl May. Der Abend wird moderiert von Sabine Mähne, Leiterin des Berliner Zentrums für Kinder und Jugendliteratur LesArt. In Zusammenarbeit mit LesArt – Berliner Zentrum für Kinder- und Jugendliteratur und dem Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin. 20 Uhr. Chausseestraße 125, 10115 Berlin-Mitte.

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Café Tasso Lesung. Storyatella: Berliner Kurzgeschichten. LITERATURSALOON LUNGE, STORYATELLA und die VirtuArtisten zum Thema: Die mißbräuchliche Verwendung eines Fingers. Tauchen Sie ein in ein Stück Berlin, das Sie so noch nicht erlebt haben: die Welt von STORYATELLA – das erzählte Berlin! Eine Kurzgeschichten-Anthologie aus dem Ort, der die Schreiber anzieht wie das Licht die Motten! Im März wird Heft 7 erscheinen. Erleben Sie heute die Abenteuer einer vom Aussterben bedrohten Berliner Pflanze, einen Regierenden Bürgermeister, der sich eines Morgens beim Blick in den Spiegel einem überaus delikaten Problem gegenüber sieht, sowie weitere Triumphe & Opfer im täglichen gefühlten Weltmeisterschaftsfight namens Großstadtleben – und in jedem Falle: gute Unterhaltung mit der Betonung beider Worte! Eintritt frei, Spende erbeten. 20 Uhr. Frankfurter Allee 11, 10247 Berlin-Friedrichshain.

Buchhändlerkeller Lesung. Klaus Modick – „Sunset“. Der Autor liest aus seinem Roman. 20.30 Uhr. Carmenstraße 1, 10623 Berlin-Charlottenburg.

La Luz Vorleseshow. DIE BRAUSEBOYS. Vorleseshow. Mit Paul Bokowski, Hinark Husen, Frank Sorge, Robert Rescue, Volker Surmann, Heiko Werning und Gästen. Gäste: N.N. 20.30 Uhr. Osramhöfe, Oudenarderstraße 16-20, 13347 Berlin-Wedding.


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