2.12. --- Barockfabrik Lesung. „Autorentreff“. Sie schreiben? Und würden gerne erfahren, wie Ihre Texte bei anderen ankommen? Was noch verbesserungswürdig und was schon genau richtig ist? Dann schauen Sie beim offenen Autorentreffen vorbei! Hören Sie, was andere schreiben, und lesen Sie selbst. Eintritt frei. 20 Uhr. Löhergraben 22, 52062 Aachen.
5.12. --- Audimax Lesung. Jürgen Becker – „So was lebt und Goethe musste sterben“. „Als Hochschullehrer mit rheinischem Humor begeistert Jürgen Becker in der WDR-Fernsehsendung ‚Der dritte Bildungsweg’. Zusammen mit dem ewigen Studenten Martin Stankowski und dem Co-Autor der Sendung, Dietmar Jacobs, hat er dieses Buch verfasst – und alle drei gehen ab September 2009 auf Tour.“ (Kiepenheuer & Witsch) 20 Uhr. Wüllnerstraße 9, 52062 Aachen.
16.12. --- Sprachakademie Lesung. „Lyriktreff“. Mehr Raum für Lyrik – Lyriker und Interessierte treffen sich, um eigene Gedichte zu lesen, die von anderen zu hören und sich auszutauschen. Eintritt frei. 18 Uhr. Schulungsraum, Theaterstraße 77, 52062 Aachen.
3.12. --- Buchhandlung Rupprecht Lesung. Stephan Kulle – „40 Tage im Kloster des Dalai Lama“. „Als erster westlicher Journalist lebte Stephan Kulle mehrere Wochen im Kloster des Dalai Lama. Stephan Kulle gehört zu den profiliertesten Kennern des Papstes und des Vatikans. Für dieses Buch suchte er den anderen großen religiösen Führer unserer Zeit auf, den Dalai Lama. In dessen Kloster im nordindischen Exil gewährten ihm die Mönche 40 Tage lang einen ungewöhnlich offenen Zugang zum Innersten des tibetischen Buddhismus.“ (S. Fischer) 20 Uhr. Georgenstraße 10, 92224 Amberg.
13.12. --- Hofgarten Lesung. Kim Fisher und Martina Conradt – „Schöne Bescherung“. „Weihnachten – kaum ein Wort verbinden die Menschen mit einer so großen Erwartung: Alles muss perfekt sein. Die Welt heile, das Essen lecker, die Liebsten in bester Stimmung und gleicher Meinung. Der Schnee soll rieseln und die Sterne funkeln. Kurzum: Das kann nicht klappen.“ (Goldmann) 20 Uhr. Hofgartenstraße 1a, 63739 Aschaffenburg.
15.12. --- Hofgarten Lesung. Jan Weiler – „Mein Leben als Mensch“. „Und wo es einmal nicht um die Familie geht, werden andere, mindestens ebenso brisante Themen erörtert: der grassierende Kevinismus unter Deutschlands Eltern etwa, das Wesen des schwedischen Krimis oder das Geheimnis erfolgreicher Kontaktanzeigen. Die 61 allerschönsten Kolumnen – jetzt erstmals in Buchform.“ (Rowohlt) 20 Uhr. Hofgartenstraße 1a, 63739 Aschaffenburg.
4.12. --- Neue Stadtbücherei Lesung. Jörg Maurer – „Föhnlage“. „Bei einem Konzert in einem idyllischen bayerischen Alpen-Kurort stürzt ein Mann von der Decke ins Publikum – tot. Und der Zuhörer, auf den er fiel, auch. Kommissar Jennerwein nimmt die Ermittlungen auf: War es ein Unfall, Selbstmord, Mord? Er schlägt sich mit widersprüchlichen Zeugenaussagen herum, die Einheimischen spekulieren genussvoll bei Föhn und Bier.“ (S. Fischer) 19.30 Uhr. Ernst-Reuter-Platz 1, 86150 Augsburg.
9.12. --- Taschenbuchladen Krüger Lesung. Eva Menasse – „Lässliche Todsünden“. „In einer postmodernen Gesellschaft forscht Eva Menasse nach archaischen Mustern. Sie spürt den sieben Todsünden nach und findet Trägheit und Gefräßigkeit, Wollust und Hochmut, Zorn, Neid und Habgier in den Taten ihrer ganz und gar weltlichen Protagonisten. Wie schon in ihrem Debütroman ‚Vienna’ erzählt sie mit der ihr eigenen Mischung aus Poesie und Komik Geschichten, die einem nicht mehr aus dem Kopf gehen.“ (Kiepenheuer & Witsch) 20 Uhr. Färbergässchen 1, 86150 Augsburg.
1.12. --- Stadtbücherei Lesung. Petra Schier – „Die Stadt der Heiligen“. „Aachen, anno 1412: Der Geselle Klas liegt erschlagen im Dom. Verdächtigt wird sein Meister, der Reliquienhändler Reinold Markwardt. Dessen Frau Marysa glaubt an eine Verschwörung. Unterstützt von dem Mönch Christophorus stößt sie bei ihren Nachforschungen auf einen Handel mit gefälschten Reliquien.“ (Suhrkamp) 19 Uhr. Burgstraße 16, 52499 Baesweiler.
13.12. --- Struwwelin Lesung. Thomas Fuchs – „Grenzverkehr“. „Ein Sittenroman über die Herrschaft der Torheit, den Traum vom Westen, die Jagd nach dem Geld und der Sehnsucht, dem Schlamassel zu entkommen. Vergnüglich, spannend, ernst und mit einem guten Schuss Erotik, wobei unsere Heldin im Herzen immer ‚rein’ bleibt.“ (Heyne) 19.45 Uhr. Berliner Straße 54, 55583 Bad Münster.
1.12. --- Internationales Künstlerhaus Villa Concordia Lesung. Sema Kaygusuz – „Wein und Gold“. Lesung im Rahmen des Symposiums „Zwischen zwei Welten“. 19 Uhr. Concordiastraße 28, 96049 Bamberg.
22.12. --- Boddenbühne Lesung. Kim Fisher und Martina Conradt – „Schöne Bescherung“. „Weihnachten – kaum ein Wort verbinden die Menschen mit einer so großen Erwartung: Alles muss perfekt sein: Die Welt heile, das Essen lecker, die Liebsten in bester Stimmung und gleicher Meinung. Der Schnee soll rieseln und die Sterne funkeln. Kurzum: Das kann nicht klappen.“ (Goldmann) 19.30 Uhr. Trebin 35a, 18356 Barth.
1.12. --- Villa Zanders Lesung & Gespräch. Jürgen Becker – „Schnee in den Ardennen“. Jürgen Becker liest und äußert sich im Gespräch mit Hartmut Wunsch. 4 €. 19.30 Uhr. Konrad-Adenauer-Platz 8, 51465 Bergisch-Gladbach.
Den Literaturkalender für Berlin im Dezember 2009 gibt es hier.
13.12. --- Märchenhotel & Restaurant „anno 1640“ Lesung. Bärbel Schäfer und Monika Schuck – „Das Glücksgeheimnis. Paare erzählen von ihrer Liebe“. Trotz hoher Scheidungsraten, Rosenkriegen, Patchworkfamilien und Lebensabschnittspartnern – es gibt sie noch, die glückliche Beziehung. In diesem Buch erzählen langjährige Paare – prominente, nicht prominente, homo- ebenso wie heterosexuelle, kinderreiche und kinderlose – davon, wie sie ihr Zusammenleben so gestalten, dass Überdruss, Langeweile und Entfremdung keine Chance haben. 16 Uhr. Kallenfelsstraße 25-27, 54470 Bernkastel-Kues.
2.12. --- Literarische Gesellschaft OWL Lesung. Tilman Rammstedt – „Der Kaiser von China“. „Keith Stapperpfennig kommt aus einer einzigartigen Familie. Von der Mutter weiß er wenig, vom Vater gar nichts. Zusammen mit vier vermeintlichen Geschwistern wuchs er beim Großvater auf – mit immer neuen, immer jüngeren Großmüttern. In eine von ihnen hat Keith sich selbst verliebt. Zum Achtzigsten schenken die Enkel ihrem Großvater eine gemeinsame Reise an ein Ziel seiner Wahl. Als er sich China wünscht, will keiner ihn begleiten – am Ende bleibt es an Keith hängen.“ (Dumont Verlag) 20 Uhr. Zur Schwedenschanze 55, 33619 Bielefeld.
3.12. --- Thalia Buchhandlung Lesung. Andreas Fiebig – „Christel Kind“. Was kommt dabei heraus, wenn das Christkind die Zahlen von 1 bis 24 an Autoren verschenkt – unter der Bedingung, über ihre Zufallszahl etwas zu schreiben? Eine wunderbare Nummernrevue mit Geschichten für jeden Tag bis Weihnachten! 18.30 Uhr. Oberntorwall 23, 33602 Bielefeld.
10.12. --- Frauenkulturzentrum Lesung. Mithu M. Sanyal – „Vulva“. Diese freche, facettenreiche, lustvoll erzählte Kulturgeschichte des weiblichen Geschlechts, eine Geschichte von Aberkennung und Aneignung, stellt die aktuelle Diskussion um Post- und Popfeminismus sowie um öffentlich enthüllte Privatgebiete auf ein solides Fundament. 19.30 Uhr. Meller Straße 2, 33613 Bielefeld.
11.12. --- Gemeindebibliothek Lesung. Claudia Rusch – „Aufbau Ost“. „Claudia Rusch war zwischen Zinnowitz und Zwickau unterwegs, sie hat in allen 15 ehemaligen DDR-Bezirken von Rostock bis Gera Geschichten gefunden, die eine neue Realität erzählen, ohne die alte zu vergessen.“ (S. Fischer) 19.30 Uhr. Zossener Damm 1b, 15827 Blankenfelde-Mahlow.
16.12. --- CaféKlatsch Lesung. Isabelle Müller – „Phönixtochter“. „Isabelle Müller erzählt die Geschichte einer bemerkenswerten Frau, die sich vom Unglück nicht überwältigen lässt, die das Leben meistert und am Ende – trotz aller Schicksalsschläge – eine erfolgreiche Unternehmerin in Deutschland wird.“ (S. Fischer) 18 Uhr. Poststraße 57, 71032 Böblingen.
2.12. --- Bahnhof Langendreer Lesung. Christoph Hein – „Landnahme“. „Christoph Hein erzählt die Lebensgeschichte Bernhard Habers über fast fünfzig Jahre aus der Sicht und mit den Stimmen von fünf Wegbegleitern. Es ist der Lebenslauf eines Außenseiters in der Provinz, der mit der großen Geschichte scheinbar nichts zu tun hat und doch den Verlauf deutscher Geschichte vom Zweiten Weltkrieg bis zur Jahrtausendwende exemplarisch spiegelt.“ (Suhrkamp) 8 / 5 €. 20 Uhr. Wallbaumweg 108, 44894 Bochum.
3.12. --- Lenchens Dachstube Lesung. Burkhard Spinnen – „Müller hoch Drei“. „Sieben Tage vor seinem 14. Geburtstag wird Paul Müller von seinen Eltern verlassen. Die gehen mal eben auf Weltreise. Paul, ein zögerliches und übervorsichtiges Einzelkind, soll jetzt fix erwachsen werden und alleine zurechtkommen. Das findet er nicht so toll. Im Gegenteil, das haut ihn um.“ (Schöffling & Co.) 20 Uhr. Kirchplatz 12, 59199 Bönen.
10.12. --- Kunst- und Ausstellungshalle Lesung. Mircea Cartarescu – „Warum wir die Frauen lieben“. Mircea Cartarescu, dessen gewaltiger Roman „Die Wissenden“ als „Meisterwerk des literarischen Manierismus“ (NZZ) gefeiert wird, umkreist in allen seinen Büchern eine so rätselhafte wie unverzichtbare Erfahrung: die „namenlose Ergriffenheit“. Eine Ergriffenheit, wie Frauen sie auslösen, aber auch das Leid einer unerwiderten oder verlorenen Liebe; eine Ergriffenheit vom Leben überhaupt, das hin und wieder von den „verrückten Blitzen des großen und wahren Glücks durchzuckt wird“. 19 Uhr. Friedrich-Ebert-Allee 4, 53113 Bonn.
2.12. --- Buchhandlung Graff Lesung. Ulla Hahn – „Aufbruch“. „Ihr Leben scheint vorgezeichnet: Kinder, Küche, Kirche. Doch Hilla träumt sich weg aus dem Dorf am Rhein. Nichts kann dem Kind kleiner Leute die Sehnsucht nach der Freiheit des Geistes austreiben. Unverhofft bietet sich ihr ein neues Leben: Abitur, Studium, ihre selbst gewählte Zukunft liegt vor ihr. Nach ‚Das verborgene Wort’ hat die Lyrikerin und Bestsellerautorin Ulla Hahn erneut ein imposantes Epos vorgelegt, das feinnervig vom Erwachsenwerden, Wachwerden, Menschwerden erzählt.“ (DVA) 20.15 Uhr. Sack 15, 38100 Braunschweig.
3.12. --- Thalia Buchhandlung Lesung & Buchpräsentation. Kim Fisher besucht uns in der Vorweihnachtszeit, um den gestressten Weihnachtsflüchtern und besorgten Festvorbereitern ein wenig Gelassenheit im Umgang mit dem schönsten Fest des Jahres zu vermitteln. Ihr neues Buch wirkt wie ein Labsal für die überreizte Seele. Witzig und charmant und auf gar keinen Fall piefig! 6-8 €. Hutfiltern 9, 38100 Braunschweig.
3.12. --- Stadtbibliothek Lesung & Musik. „tonSpur eXtra: Kraut & Rüben plus N.N.: Oje, du fröhliche … !“. Ein vorweihnachtliches Familienfest mit Geschichten und Musik. Zwischen Nikolaus, dem Weihnachtsmann, Santa Claus und all den anderen Geschenke-Dienstmännern geht es nicht immer friedlich zu. Auch die Geduldzone zwischen ‚Stille Nacht’, ‚White Christmas’ und ‚Rock around the Christmas Tree’ ist nicht frei von Problemen. 5 €. 19.30 Uhr. Am Wall 201, 28195 Bremen.
3.12. --- Stadtbibliothek Lesung. Christhard Läpple – „Verrat verjährt nicht. Lebensgeschichten aus einem einst geteilten Land“. „Sieben Menschen, sieben Schicksale. Als der Kalte Krieg heiß war, kämpften sie an unsichtbarer Front. Ihre Waffen: Vertrauen, Verführung, Verrat. Als die Mauer in Deutschland fiel, war nichts mehr wie es war. Ihr Doppelleben verfolgt sie weiter, bis heute.“ (Hoffmann & Campe) 19 Uhr. Am Wall 201, 28195 Bremen.
4.12. --- Buch- und Kunsthandlung Leuwer Lesung. Peter Richter – „Der Süden“. „Für die antiken Völker führte der Weg nach Süden ins Unbekannte. Selbst wagemutige Seefahrer gaben ihre Reisepläne immer wieder auf, weil ihnen das Meer unendlich schien. Für die Römer war der Süden eine Gegend lebensfeindlicher Extreme: Die Glut der Sonne versenge die Menschen und lasse sie fast wie verkohlt aussehen. In der christlichen Tradition ist es der missratene Sohn Noahs, dessen Nachkommen den südlichen Teil der Erde bevölkern. Auf ihnen lastete der Fluch der Knechtschaft, womit man die angebliche Minderwertigkeit der Afrikaner bis heute – nicht nur im christlichen Kulturkreis – begründet.“ (Wagenbach) 19 Uhr. Am Wall 171, 28195 Bremen.
6.12. --- Café Ambiente Lesung. Nora Bossong – „Webers Protokoll”. Konrad Weber ist stellvertretender Leiter des deutschen Generalkonsulats in Mailand, 1943 eine scheinbar friedliche Enklave, die ihn vor der nationalsozialistischen Diktatur und dem Krieg schützt. Beim Einmarsch deutscher Truppen in Italien wird ihm der im diplomatischen Dienst unerfahrene, weit jüngere Parteischnösel Palmer vor die Nase gesetzt, der das Konsulat bis unter das Dach nazifizieren soll. Palmer entdeckt Unstimmigkeiten in den Rechnungsbüchern, die in die Verantwortung Webers fallen. 7 / 5 €. 20 Uhr. Osterdeich 69a, 28205 Bremen.
10.12. --- swb-Kundencenter Lesung. Anton Tschechow – „Die Dame mit dem Hündchen“. Der Bankangestellte Dmitritsch Gurow ist mit seinem Leben unzufrieden. Er wurde früh verheiratet. Seine Frau hält er für engstirnig und unelegant. Sie haben drei Kinder, eine Tochter und zwei Söhne. Sein Unbehagen gegenüber Frau und Kinder lässt ihn zur Erholung nach Jalta reisen, wo er bald nach seiner Ankunft ‚die Dame mit dem Hündchen’ – Anna Sergejewa – kennen lernt. 19 Uhr. Sögestraße 59, 28195 Bremen.
15.12. --- Bildungszentrum für Frauen Buchpräsentation & Diskussion. Franziska Rauchut – „In Bewegung bleiben“. 2007 erschien das Buch „In Bewegung bleiben“ – 100 Jahre Politik, Kultur und Geschichte von Lesben. In einem bisher einmaligen Projekt zeichnet dieses spannende Sachbuch ein lebendiges Bild der politischen Lesbenbewegung in Deutschland vom Ende des 19. bis zum Beginn des 21. Jahrhundert. 20 Uhr. Sonnenstraße 8, 28203 Bremen.
6.12. --- Heron Buchhandlung Weiland Lesung. Heinz-Richard Heinemann – „Schokoladenträume“. „Schokolade, speziell wenn sie so verführerisch gut schmeckt wie die von Heinemann, kann kaum ein Feinschmecker widerstehen. Denn der Name steht für reinen und unverfälschten Genuss. In diesem Buch beschreibt der diplomierte Konditormeister Heinz-Richard Heinemann, wie die Zubereitung köstlicher Torten, edler Pralinen oder die eigene Herstellung von Schokoladentafeln mit ungewöhnlichen Geschmacksrichtungen garantiert gelingt.“ (Südwest) 14 Uhr. Mauerstraße 8, 03046 Cottbus.
12.12. --- Buchhandlung Decius Lesung. Heinz-Richard Heinemann – „Schokoladenträume“. „Schokolade, speziell wenn sie so verführerisch gut schmeckt wie die von Heinemann, kann kaum ein Feinschmecker widerstehen. Denn der Name steht für reinen und unverfälschten Genuss. In diesem Buch beschreibt der diplomierte Konditormeister Heinz-Richard Heinemann, wie die Zubereitung köstlicher Torten, edler Pralinen oder die eigene Herstellung von Schokoladentafeln mit ungewöhnlichen Geschmacksrichtungen garantiert gelingt.“ (Südwest) 11.30 Uhr. Lange Straße 11, 27749 Delmenhorst.
13.12. --- Haus Münsterberg Lesung. Muriel Baumeister – „Erzählungen aus Tausendundeiner Nacht“. Muriel Baumeister spricht von Damen und Sklavinnen, die listig, gewitzt und weltgewandt sind, und von jungen Männern, die leiden und denen von klugen Frauen aus der Not geholfen wird. 15 € (inkl. Tee und Gebäck). 17 Uhr. Hornsche Straße 38, 32756 Detmold.
20.12. --- Haus Münsterberg Lesung. Gerd Wameling erzählt die „Geschichte vom Buckligen“, eine der humorvollsten Erzählungen voller Verwirrungen zwischen jüdischem Arzt, muslimischem Koch und christlichem Kaufmann. 15 € (inkl. Tee und Gebäck). 17 Uhr. Hornsche Straße 38, 32756 Detmold.
10.12. --- Bücherinsel Lesung. Hans Jacob Christoffel von Grimmelshausen – „Der abenteuerliche Simplicissimus Deutsch“. „Ein Roman über den Krieg und das Geld, über das Leben und Lieben, das Hauen und Stechen in einer verkehrten Welt, in der es drunter und drüber geht — ein Weltbuch und Zeitbild, das nichts auslässt und auf der literarischen Klaviatur alle Register zum Klingen bringt.“ (Eichborn) 20 Uhr. Rheingaustraße 21, 64807 Dieburg.
13.12. --- Rathaus Lesung & Vortrag. Friedrich Schorlemmer – „Wohl dem, der Heimat hat“. Zur aktuellen Debatte über Werte und Tugenden in der Kapitalgesellschaft“. 16 Uhr. Markt 2, 01744 Dippoldiswalde.
3.12. --- Bürgerhaus Lesung. Eva Demski – „Gartengeschichten“. „Er hat mich mehr als einmal gerettet, der Garten: die Dinge zurechtgerückt, mich zum Lachen gebracht, wenn mir zum Heulen war. Er bereitet mir Niederlagen, aber er tröstet mich, wenn die Welt mir welche bereitet.“ 20 Uhr. Fichtestraße 50, 63303 Dreieich.
1.12. --- Landeskirchliche Gemeinschaft Lesung. Titus Müller – „Das Mysterium“. Gottes Liebe. Gottes Hass. Gottes Geheimnis. Erleben Sie den dramatischen Kampf um das heilige Vermächtnis. Titus Müllers Roman ist farbenprächtig, bildmächtig und mitreißend wie großes Kino. 19.30 Uhr. Georgenstraße 2, 01097 Dresden.
2.12. --- KulturHaus Loschwitz Lesung. Judith Hermann – „Alice“. Wenn jemand geht, der dir nahe ist, ändert sich dein ganzes Leben, es ändert sich, ob du willst oder nicht. Alles wird anders. Alice ist die Heldin dieser fünf Geschichten, alle erzählen von ihr – und davon, wie das Leben ist und das Lieben, wenn Menschen nicht mehr da sind. 10 / 8 €. 20 Uhr. Friedrich-Wieck-Straße 6, 01326 Dresden.
3.12. --- Tagungszentrum Clara-Wolff-Haus Vortrag. Franzpeter Messmer und Georg-Friedrich Händel – „Gesundheitlicher Zusammenbruch und künstlerischer Neuanfang – Über Krankheit und Kreativität“. Der Händelbiograph Franzpeter Messmer erzählt mit zahlreichen Bildern und Musikeinspielungen von Händels schwerer Erkrankung 1737. Er zeigt die Ursachen dieser persönlichen und beruflichen Krise und wie dem bereits 52-jährigen Künstler ein künstlerischer Neuanfang gelingt, der einer musikalischen und gesellschaftlichen Revolution gleich kommt. 19 Uhr. Canalettostraße 13, 01307 Dresden.
4.12. --- Deutsches Hygiene-Museum Lesung. Markus Orths – „Das Zimmermädchen“. Gezeichnet wird das Porträt einer labilen, obsessiven jungen Frau, die das Hotel Eden, in dem sie arbeitet, zum Zufluchtsort ihres Lebens erklärt. 6 / 3 €. 20 Uhr. Lingnerplatz 1, 01069 Dresden.
4.12. --- Coselpalais Lesung. Daniela Dahn – „Wehe dem Sieger!“. „Was ist aus uns geworden in den 20 Jahren seit dem Mauerfall? Warum konnte der Sieger mit seinem Sieg nichts anfangen? Sein Abstieg setzte just im Moment des größten Triumphes ein. Für die simple Einsicht, dass der Markt nicht perfekt ist, hat er zu lange gebraucht. Fehlte ihm das Korrektiv sozialistischer Ideen? Waren beide Seiten gar nicht autonom, sondern hingen an einer Nabelschnur? Haben wir aus 40 Jahren Teilung nichts gelernt?“ (Rowohlt) 19.30 Uhr. An der Frauenkirche 12, 01067 Dresden.
5.12. ---- Deutsches Hygiene Museum Lesung. Karen Duve – „Taxi“. „Ich meldete mich auf eine Anzeige, in der nicht nur Taxifahrer, sondern ausdrücklich auch Taxifahrerinnen gesucht wurden. 1983 war es in Stellenanzeigen noch nicht üblich, jedem Beruf auch eine weibliche Endung anzufügen. Man tat es nur, wenn man andeuten wollte, dass man praktisch jeden nahm.“ (Eichborn) Eintritt frei. 16 Uhr. Lingnerplatz 1, 01069 Dresden.
9.12. --- KulturHaus Loschwitz Lesung. Jens Wonneberger – „Heimatkunde Dresden“. Elbflorenz, Barockstadt, Tal der Ahnungslosen – diese Stadt ist voller Glanz und Geschichte! Jens Wonneberger erzählt Geschichten, die hinter barocken Fassaden und Supermarktkassen spielen, er schreibt von gläsernen Menschen und blauen Wundern, seine Helden sind Kurfürsten, Indianerhäuptlinge oder auch nur eine kleine Fledermaus. 8 / 6 €. 20 Uhr. Friedrich-Wieck-Straße 6, 01326 Dresden.
16.12. --- KulturHaus Loschwitz Szenische Lesung. Uwe Tellkamp – „Reise zur blauen Stadt“. Eine Stadt mit Serapionstheater, Nautischer Akademie und Basar, eine Stadt, in der die Häuser empfindliche Wangen haben, die Walfänger im alten Getreidehafen rosten und die Menschen gegen den Uhrzeigersinn träumen. Zart und schwebend, farbig und vielstimmig: Uwe Tellkamp legt mit „Reise zur blauen Stadt“ ein Gedicht in vierzig Kapiteln vor, und alle zusammen ergeben sie das Bild eines magischen Ortes, dessen Bewohner nach dem „wirklichen Blau“ suchen. 10 / 8 €. 20 Uhr. Friedrich-Wieck-Straße 6, 01326 Dresden.
18.12. --- KulturHaus Loschwitz Lesung. „Hilfe, die Herdmanns kommen!“. Die Herdmann-Kinder sind die schlimmsten Kinder aller Zeiten. Sie lügen, klauen, rauchen Zigarren (auch die Mädchen) und bringen die Nachbarn zur Verzweiflung. Jetzt haben sie es sogar geschafft, sämtliche Rollen in dem Krippenspiel zu bekommen, das zu Weihnachten aufgeführt werden soll. Natürlich erwartet jeder das schlimmste Krippenspiel aller Zeiten. Aber es kommt ganz anders, denn die Herdmanns übertragen die Weihnachtsgeschichte völlig unvoreingenommen in ihr eigenes Leben und wecken damit bei den Zuschauern ein ganz neues Verständnis für die Weihnachtsbotschaft. 7 / 5 €. 19 Uhr. Friedrich-Wieck-Straße 6, 01326 Dresden.
19.12. --- KulturHaus Loschwitz Lesung. „Erzählungen am Abend. Die Vierte“. „‚Der Teufelsbraten oder Stille Nacht, heilige Nacht …’ Welch frommer Wunsch angesichts endloser Vorbereitungen, der immer-gleichen Schwierigkeit, sich das Rechte zu wünschen, der Aufregung um die lang ersehnten kulinarischen Genüsse... und sogar der Teufel hat hie und da seine Hand im Spiel! ,Gott steh mir bei’, wird so mancher stöhnen – aber am Ende wird alles gut, und es wird einmal mehr ein unvergleichliches Fest. Weihnachtsgeschichten in humorvoller Verpackung. 8 / 6 €. 20 Uhr. Friedrich-Wieck-Straße 6, 01326 Dresden.
4.12. --- Die Weinvilla Ein Abend mit Stuart Pigott – „Wein weit weg“. „Noch nie gab es so weit im Norden so reife und aromareiche Weine: In Kanada, in Dänemark und Norwegen lotet Stuart Pigott die polaren Grenzen der neuen Weinwelt aus. In China und Japan begegnet ihm eine aufstrebende fernöstliche Weinwirtschaft, die auf dem besten Weg ist, westliche Spitzenweinerzeuger in den Schatten zu stellen. An der Schnittstelle zwischen Europa und Asien entdeckt Pigott im Kaukasus zahlreiche Ur-Rebsorten, die in Amphoren ausgebaut grandiose Weine ergeben.“ (S. Fischer) 20 Uhr. Mülheimer Straße 103, 47058 Duisburg.
11.12. --- Hundertmeister Lesung. Alexander Schimmelbusch – „Blut im Wasser“. „In klarer und kalter Sprache erzählt Alexander Schimmelbusch die Geschichte von Pia und Alex, zweier Frankfurter Vorstandskinder, die in ihrer Jugend unzertrennlich waren und sich seit Jahren nicht mehr gesehen haben. Beide leben inzwischen in den luxuriösen amerikanischen Anwesen ihrer verstorbenen Eltern. Alex besucht Empfänge, hat Affären, geht im Schneetreiben spazieren. Pia, die weiß, dass sie den Frühling nicht mehr erleben wird, will ihn wieder sehen. Sie ahnt, dass er sich über die Feiertage nach Montauk zurückgezogen hat, und bricht auf zu einer letzten Reise.“ (Blumenbar Verlag) 23 Uhr. Dieselstraße 18, 47166 Duisburg.
4.12. --- Volkshochschule Lesung. Felix Bernhard – „Dem eigenen Leben auf der Spur“. „Seit 13 Jahren feiert Felix Bernhard zwei Mal Geburtstag: den zweiten am Tag nach seinem schweren Motorradunfall. Der frühere Leistungssportler beschreibt in seinem Buch, mit welcher Willensanstrengung er lernen musste, sein Leben als Rollstuhlfahrer in den Griff zu bekommen. Allen Widerständen zum Trotz pilgerte er deshalb drei Mal auf dem Jakobsweg und machte das Unmögliche möglich. Er überwand die steilen Pässe und endlosen Ebenen unter sengender Sonne und strömendem Regen. Alleine und – im Rollstuhl.“ (S. Fischer) 19 Uhr. Violengasse 2, 52348 Düren.
14.12. --- Volkshochschule Lesung. Majella Lenzen – „Das möge Gott verhüten“. „Über die Katholische Kirche wird viel geredet und noch mehr spekuliert, denn nur selten können wir hinter die Mauern des Vatikans oder der Klöster schauen. Informationen aus erster Hand gibt nun Majella Lenzen, sie bricht das Schweigen und berichtet von ihren Erfahrungen als Schwester Maria Lauda. 33 Jahre war sie im Dienst der Kirche in Afrika tätig.“ (Random House Audio) 19.30 Uhr. Violengasse 2, 52349 Düren.
2.12. --- Schauspielhaus Lesung. Rüdiger Safranski – „Goethe und Schiller. Geschichte einer Freundschaft“. „Ihre Freundschaft ist eine Sternstunde des deutschen Geistes: Friedrich Schiller bringt seine Dramen mit Goethes Hilfe auf die Bühne. Johann Wolfgang von Goethe erlebt durch Schiller in Weimar seine zweite Jugend. Dennoch ist ihre gemeinsame Geschichte nicht frei von Konflikten: etwa Schillers Neid auf den bewunderten Goethe oder Goethes Angst vor dem Aufstieg Schillers. Trotz aller Gegensätze lernte Schiller in der Freundschaft, ‚dass es dem Vortrefflichen gegenüber keine Freiheit gibt als die Liebe’. Und jeder der beiden sagte vom anderen: Er sei ihm der wichtigste Mensch gewesen.“ (Carl Hanser Verlag) 19.30 Uhr. Bolkerstraße 53, 40213 Düsseldorf.
10.12. --- Schloß Elmau Lesung & Diskussion. Terézia Mora – „Der einzige Mann auf dem Kontinent“. „Umgeben von globalen Wirtschaftskatastrophen macht sich ein Mann daran, sein Lebensidyll zu verteidigen, auch wenn er schon längst zugeben müsste, dass die Firma, für die er arbeitet, zusammengebrochen ist und seine Ehe vor dem Aus steht.“ (Luchterhand Literaturverlag) 19 Uhr. In Elmau 2, 82493 Elmau.
9.12. --- Stadthalle Lesung. Waldemar Hartmann – „Born to be Waldi“. „Immer witzig, immer treffsicher, immer Waldi: Ob im Gespräch mit Rudi Völler (‚Du sitzt hier locker auf deinem Stuhl’) oder im Ring mit Wladimir Klitschko – niemand ist vor ihm sicher. Aber das dicke Ende kommt noch, denn jetzt plaudert Waldi aus der Schule. Und erzählt von den Spielerfrauen (er wäre selber gern eine!) über die Geheimnisse aus den Fußball-Kulissen bis zu den schönsten Bars dieser Welt (und wen man dort trifft).“ (Heyne) 20 Uhr. Alois-Schießl-Platz 1, 85435 Erding.
2.12. --- Atrium der Stadtwerke Lesung. Joachim Gauck – „Winter im Sommer – Frühling im Herbst“. „Eine Schlüsselfigur der jüngsten deutschen Geschichte erinnert sich: Joachim Gauck, engagierter Systemgegner in der friedlichen Revolution der DDR und herausragender Protagonist im Prozess der Wiedervereinigung als erster Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen. Der politische und sehr persönliche Rückblick eines friedlichen Revolutionärs.“ (Siedler) 20 Uhr. Magdeburger Allee 34, 99086 Erfurt.
4.12. --- Hugendubel Lesung. Sylvia Englert – „Frag doch mal die Maus! – Weltall“. „Warum fällt uns der Mond nicht auf den Kopf? Gibt es Außerirdische? Und woraus besteht die Milchstraße? Zum Glück bringt die Maus Licht ins Dunkel des Weltalls. Anschaulich wird unser Sonnensystem auf der großen Panorama-Aufklappseite erklärt. Wie es in Raumschiffen und Raketen aussieht, zeigen die farbigen Folienseiten. Und nachdem man im Maus-Lexikon alle wichtigen Begriffe vom Astroidengürtel bis zum Weißen Zwerg nachgeschlagen hat, lädt das große Sammelposter auf eine kurzweilige Entdeckungsreise zu den Sternbildern ein.“ (cbj) 15 Uhr. Anger 62, 99084 Erfurt.
4.12. --- Gewerkschaftshaus Lesung. Achill Moser – „Das Glück der Weite“. Zu Fuß und mit Kamelen durch 25 Wüsten der Welt: Achill Moser erzählt von den Höhepunkten seiner Reisen und nimmt den Leser mit auf seine Wanderungen durch die geheimnisvollsten Einöden der Erde. Atemberaubende Fotos geben auch einen bildlichen Eindruck davon. 20 Uhr. Juri-Gagarin-Ring 150, 99084 Erfurt.
7.12. --- Theater Lesung. Armin Rohde – „Größenwahn und Lampenfieber“. „Die Welt der Schauspieler wird von Klischees und Vorurteilen bestimmt – Armin Rohde nimmt kein Blatt vor den Mund. Warum muss man keinen Mörder treffen, um einen darzustellen? Warum kann ein Proll mit Lederjacke auch einen Schönheitschirurgen spielen? Und warum will man immer wieder an der Rampe stehen, obwohl man die Hose gestrichen voll hat?“ (Rowohlt) 20 Uhr. Theaterplatz 1, 99084 Erfurt.
8.12. --- Theater Lesung. Rüdiger Safranski – „Goethe und Schiller. Geschichte einer Freundschaft“. „Ihre Freundschaft ist eine Sternstunde des deutschen Geistes: Friedrich Schiller bringt seine Dramen mit Goethes Hilfe auf die Bühne. Johann Wolfgang von Goethe erlebt durch Schiller in Weimar seine zweite Jugend. Dennoch ist ihre gemeinsame Geschichte nicht frei von Konflikten: etwa Schillers Neid auf den bewunderten Goethe oder Goethes Angst vor dem Aufstieg Schillers. Trotz aller Gegensätze lernte Schiller in der Freundschaft, ‚dass es dem Vortrefflichen gegenüber keine Freiheit gibt als die Liebe’. Und jeder der beiden sagte vom anderen: er sei ihm der wichtigste Mensch gewesen.“ (Carl Hanser Verlag) 20 Uhr. Theaterplatz 1, 99084 Erfurt.
17.12. ---- Bürgersaal Lesung. Waldemar Hartmann – „Born to be Waldi“. „Immer witzig, immer treffsicher, immer Waldi: Ob im Gespräch mit Rudi Völler (‚Du sitzt hier locker auf deinem Stuhl’) oder im Ring mit Wladimir Klitschko – niemand ist vor ihm sicher. Aber das dicke Ende kommt noch, denn jetzt plaudert Waldi aus der Schule. Und erzählt von den Spielerfrauen (er wäre selber gern eine!) über die Geheimnisse aus den Fußball-Kulissen bis zu den schönsten Bars dieser Welt (und wen man dort trifft).“ (Heyne) 18.30 Uhr. Lindenstraße 40, 84030 Ergolding.
1.12. --- E-Werk Lesung. Wolf Haas – „Der Brenner und der liebe Gott“. „Der Brenner, Expolizist und Exdetektiv, hat endlich einen guten Job gefunden. Noch nie im Leben hat er sich so wohl gefühlt. Aber es wäre nicht der Brenner, wenn es lange dauern würde, bis wieder was passiert. So sorgt eine Tafel Schokolade für eine Kettenreaktion, an deren Ende sieben Begräbnisse stehen.“ (Hoffmann & Campe) 14 / 12.50 €. 20.30 Uhr. Fuchsenwiese 1, 91054 Erlangen.
14.12. --- E-Werk Lesung. Jan Weiler – „Mein Leben als Mensch“. „Und wo es einmal nicht um die Familie geht, werden andere, mindestens ebenso brisante Themen erörtert: der grassierende Kevinismus unter Deutschlands Eltern etwa, das Wesen des schwedischen Krimis oder das Geheimnis erfolgreicher Kontaktanzeigen. Die 61 allerschönsten Kolumnen – jetzt erstmals in Buchform.“ (Rowohlt) 20.30 Uhr. Fuchsenwiese 1, 91054 Erlangen.
7.12. --- Buchhandlung Proust Wörter + Töne Lesung. Michael Maar – „Proust Pharao“. „Marcel Proust ist der Größte: Über Mann und Nabokov hat Michael Maar Bücher geschrieben, in denen er in unnachahmlicher Weise anhand neuer Sichtweisen auf unbeachtet gebliebene biographische Details Neuinterpretationen von großer Tragweite gewagt hat. Keiner der beiden aber vermag wie Proust, den Spürsinn des Interpretationsjägers zu wecken und gleichzeitig sein Herz zu erwärmen. Der große Marcel war kein Hohepriester seiner selbst, sondern ein ebenso liebenswürdiger wie boshafter Plauderer. Wie kaum ein anderer hat er seine Freunde, seine Liebhaber, seine Welt, die eigene Biographie in Literatur verwandelt und die Geheimnisse des eigenen Lebens in den unergründlichen Weiten, den verborgenen Ecken und Nebenräumen jenes prächtigen Gebäudes untergebracht, das die ‚Recherche du temps perdu’ für alle Zeiten darstellt.“ (Berenberg Verlag) 20 Uhr. Am Handelshof 1, 45127 Essen.
9.12. --- Schauspiel Lesung. Prof. Alfred Grosser – „Von Auschwitz nach Jerusalem“. „Der Gaza-Krieg hat die Fragen wieder aufgeworfen: Wie scharf darf man Israel kritisieren? Messen die Israel-Kritiker mit zweierlei Maß – oder die Israel-Verteidiger? Und wann ist die Grenze zum Antisemitismus überschritten?“ (Rowohlt) 20 Uhr. Cafe Central, Theaterplatz 11, 45127 Essen.
1.12. --- Buhlsche Mühle Ein Abend mit Stuart Pigott – „Wein weit weg“. „Noch nie gab es so weit im Norden so reife und aromareiche Weine: In Kanada, in Dänemark und Norwegen lotet Stuart Pigott die polaren Grenzen der neuen Weinwelt aus. In China und Japan begegnet ihm eine aufstrebende fernöstliche Weinwirtschaft, die auf dem besten Weg ist, westliche Spitzenweinerzeuger in den Schatten zu stellen. An der Schnittstelle zwischen Europa und Asien entdeckt Pigott im Kaukasus zahlreiche Ur-Rebsorten, die in Amphoren ausgebaut grandiose Weine ergeben.“ (S. Fischer) 20 Uhr. Pforzheimer Straße 68, 76275 Ettlingen.
16.12. --- Weiche Huus Lesung. Kim Fisher und Martina Conradt – „Schöne Bescherung“. „Weihnachten – kaum ein Wort verbinden die Menschen mit einer so großen Erwartung: Alles muss perfekt sein. Die Welt heile, das Essen lecker, die Liebsten in bester Stimmung und gleicher Meinung. Der Schnee soll rieseln und die Sterne funkeln. Kurzum: Das kann nicht klappen.“ (Goldmann) 20 Uhr. Alter Husumer Weg 222, 24941 Flensburg.
4.12. --- Diakonie Lesung. Marion Titze – „Niemandskind“. Was tun, wenn das eigene Kind durchdreht? Eine Mutter erzählt: „Es ist als bräche ein Damm. Das Denken wird fortgespült von den Furien des Empfindens, und dein Leben starrt dich an wie ein Feind.“ Bei der Scheidung war Jan 14 und ist dann bei seinem Vater aufgewachsen. Nach einem misslungenen LSD-Experiment kriegt er nichts mehr auf die Reihe. Er lässt sein Studium schleifen, hängt mit dubiosen Freunden rum und wird von abgründigen Ängsten gebeutelt. Wie die Eltern mit der eigenen Hilflosigkeit umgehen, angesichts dieses Kinds, dem – trotz allem aufgebotenen sächsischen Pragmatismus („wahrscheinlich sind Psychosen das kommende Outfit“) – nicht zu helfen ist, das beschreibt Marion Titze wunderbar authentisch und mit nachfühlbarer Genauigkeit. 18 Uhr. Bahnhofstr. 8b, 09557 Flöha.
1.12. --- Goethe-Universität Vortrag & Lesung. Durs Grünbein – „Die Bars von Atlantis“. „In 14 Essays spürt Durs Grünbein der Faszination des Meeres nach, nicht nur in Büchern, sondern auch im Museo Archeologico von Paestum und auf dem Grund des Tyrrhenischen Meers.“ (Suhrkamp) 18 Uhr. Grüneburgplatz 1, 60303 Frankfurt am Main.
2.12. --- Literaturhaus Lesung. Durs Grünbein – „Strophen für übermorgen“. Durs Grünbein liest aus älteren, ‚klassischen’ Stücken und neuen, auch noch unveröffentlichten Arbeiten. ‚Ich mache wieder einmal eine kleine Ausstellung’, sagt er, ‚und führe das Publikum so unterhaltsam wie möglich durchs Atelier.’“ 6 / 3.50 €. 20 Uhr. Schöne Aussicht 2, 60311 Frankfurt am Main.
3.12. --- Haus am Dom Lesung. Thomas von Aquin – „Die doctrina christiana als Wissenschaft“. „Den Schwerpunkt der neuen Ausgabe bilden Texte, in denen Thomas von Aquin die Theologie als die erste unter allen Wissenschaften, als Glaubenswissenschaft und heilige Lehre vollständig bestimmt. Ferner werden Schriften abgedruckt, die den reichen Inhalt der christlichen Lehre, der ‚doctrina christiana’, darlegen sowie die politische und kirchengeschichtliche Position des Autors widerspiegeln.“ (Suhrkamp) 19.30 Uhr. Domplatz 3, 60311 Frankfurt.
3.12. --- Literaturhaus Abschlussabend. „Open Writing“ mit Markus Orths und den Teilnehmern der Schreibwerkstatt. Elf junge Menschen konnten sich beim „Open Writing“ selbst erleben, Schreiberfahrungen machen, sich inspirieren lassen, eigene Texte erstellen. In zwölf Sitzungen arbeiteten sie mit dem Schriftsteller Markus Orths zusammen, einem ehemaligen Open Mike-Preisträger. Die schreibbegeisterten Schüler antworteten mit ihren Texten auf konkrete Schreibanlässe und tragen die besten Texte vor. Eintritt frei. 20 Uhr. Schöne Aussicht 2, 60311 Frankfurt am Main.
4.12. --- Zentralbibliothek Lesung. Kerim Pamuk – „Allah verzeiht, der Hausmeister nicht“. „Intelligent, witzig, hintersinnig. Mit orientalischer Gelassenheit blickt Kerim Pamuk auf Bier in der Badewanne, DIN-Normen und kalendarische Brückentage. Kurz: auf alles, was uns Deutschen lieb und teuer ist.“ (Eichborn) 19.30 Uhr. Hasengasse 4, 60311 Frankfurt am Main.
6.12. --- LiteraturLounge Lesung. Matthias Frings – „Der letzte Kommunist. Das traumhafte Leben des Ronald M. Schernikau“. Im Sommer 1980 zieht Ronald M. Schernikau (1960-1991) nach West-Berlin. Er ist eine Lichtgestalt der Literatur, Autor der provokanten „Kleinstadtnovelle“. Er stürzt sich ins Nachtleben, in die Welt der Cabarets, Saunen, Discos. Er trifft die Liebe seines Lebens. Unter seinen Freunden, die wie er die Welt erobern wollen, ist der junge Schauspieler Matthias Frings. Doch in einem Punkt unterscheidet sich Schernikau von den anderen. Er ist Kommunist. Zum Entsetzen seiner Freunde will er DDR-Bürger werden. 11 Uhr. Hauptbahnhof, 60329 Frankfurt.
6.12. --- Literaturhaus Lesung. Anu und Friedbert Stohner – „Die Weihnachtsmäuse“. Meistens geht an Weihnachten alles glatt: Die Kinder bekommen ihre Geschenke und alle freuen sich. Nur einmal soll es im Waisenhaus keine Geschenke geben. Alles Geld ist aufgebraucht und es gibt nicht mal einen Weihnachtsbaum. Hier müssen die Weihnachtsmäuse eingreifen! In 24 Adventskalendergeschichten folgt ein Mäuseabenteuer auf das nächste. 3 €. 15 Uhr. Schöne Aussicht 2, 60311 Frankfurt am Main.
7.12. --- Literaturhaus Lesung. Peter Heusch liest Laurence Sterne - „Leben und Ansichten von Tristram Shandy, Gentleman“. Auf dem Weg zum Grabmal der Liebenden aller Liebenden gerät Tristram in einen tiefsinnigen Disput mit einem Esel. Die Tatsache, dass in Frankreich sogar der Wechsel eines Verkehrsmittels besteuert wird, lässt den Grandtouristen auf einen Frieden zwischen England und Frankreich hoffen, dem man wirklich trauen kann. In Lyon lösen sich alle Reiseziele Tristrams in Luft auf, kommen dem Autor seine Bemerkungen abhanden – außer einer einzigen, ganz kurzen, und die macht der Reisende über die Stadt Avignon. 6 / 3.50 €. 20 Uhr. Schöne Aussicht 2, 60311 Frankfurt am Main.
8.12. --- Instituto Cervantes Lesung. Rosa Ribas – „Kalter Main“. „Hochwasser in Frankfurt, und in den Fluten des Mains treibt ein Toter: Marcelino Soto, beliebtes Mitglied der spanischen Gemeinde in Frankfurt, wurde brutal ermordet. Hauptkommissarin Cornelia Weber-Tejedor übernimmt den Fall und ist bald mehr in die Ermittlungen verstrickt, als ihr lieb ist.“ (Suhrkamp) 5 / 4 €. 19 Uhr. Staufenstraße 1, 60323 Frankfurt am Main.
8.12. --- Arkadensaal Vortrag. Prof. Winfried Woesler – „Schillers Jungfrau von Orleans“. Schiller schloss im Frühjahr 1801 das Buchmanuskript für die „Jungfrau von Orleans“ ab, fast gleichzeitig entstand ein von ihm selbst verfasstes Bühnenmanuskript. Dieses lag der Uraufführung in Leipzig am 11. September 1801 zugrunde, war allerdings von der Selbstzensur durch den dortigen Theaterintendanten Opitz und die öffentliche Zensur in Leipzig und Dresden verstümmelt und entstellt worden. 4 €. 19 Uhr. Großer Hirschgraben 23-25, 60311 Frankfurt am Main.
9.12. --- EVAngelisches Frauenbegegnungszentrum Vortrag. Luise F. Pusch – „Sprache und Gerechtigkeit. Die Eier des Staatsoberhaupts...“. „Sie trug weder Streitaxt noch Männerkleider wie Jeanne d’Arc, nein, sie betrat die politische Bühne im Kostüm und mit Handtasche. Auf die Frage, wie man sich denn so fühle als weiblicher Premier, antwortete Margaret Thatcher: Keine Ahnung, ich habe die Alternative nie ausprobiert. Inzwischen hat nicht nur Deutschland eine Kanzlerin, auch in Liberia, Mosambik, Chile, Neuseeland, Pakistan, Irland, Lettland und Finnland machen Frauen Staat. Hundert Politikerinnen präsentiert Luise F. Pusch in ihrem kleinen ‚Lexikon’.“ (Suhrkamp) 10 / 7 €. Saalgasse 15, 60311 Frankfurt am Main.
10.12. --- Literaturhaus Lesung. Rüdiger Safranski – „Goethe und Schiller“. Selten hat es eine Zusammenarbeit von Dichtern gegeben, die so weit ging. Sie waren von dem Gefühl ihrer Freundschaft so beseelt, dass keiner, wie Goethe schrieb, „ohne den Anderen leben konnte“. In seinem neuen Buch erzählt Rüdiger Safranski von der einzigartigen Freundschaft dieser ungleichen Männer, wie sich die beiden umkreisen und voneinander fliehen, sich beschimpfen und schließlich zusammenfinden. 8 / 4.50 €. 20 Uhr. Schöne Aussicht 2, 60311 Frankfurt am Main.
2.12. --- Bibliothek Lesung. Kathrin Gerlof – „Alle Zeit“. Als Juli und Klara einander im winterlichen Park begegnen, ahnen sie nicht, wie ihrer beider Leben verwoben sind. Die eine ist blutjung, hochschwanger und mutter-seelenallein. Die andere, alt und gebrechlich, verliert mehr und mehr den Bezug zur Welt und weiß, fürs Erinnern bleibt nicht mehr viel Zeit. 19.30 Uhr. Waldstraße 26/27, 15370 Fredersdorf.
3.12. --- Carl-Schurz-Haus Lesung. Ralph Martin – „Ein Amerikaner in Berlin“. „Als er in Deutschland ankommt, ist Ralph Martin der typische New Yorker: smart, snobistisch, immer ein wenig overdressed. Die ideale Mischung, um in Berlin so richtig schön anzuecken. Für ihn, der aus dem Big Apple kommt, ist die deutsche Hauptstadt allenfalls ein wurmstichiger Bioapfel. Eins ist klar: Einer von beiden muss sich ändern. Und da Berlin sich standhaft weigert, über Nacht zu New York zu werden, muss sich der Manhattaner in einen Berliner verwandeln.“ (Dumont Verlag) 20 Uhr. Eisenbahnstraße 58-62, 79098 Freiburg.
5.12. ---- Galerie im Alten Wiehrebahnhof Fortbildung. „Zeit-Fragen“ – Ganztägige Übersetzerfortbildung zum deutschen Tempussystem“. „Gehört das Doppelte Perfekt (Ich habe gegessen gehabt) den südlichen Dialekten allein an? Breitet sich das Perfekt aus? Sollten Konstruktionen wie ‚Ich kriege geholfen’, ‚Ich bin am Aufstehen’ oder ‚Er tut gar nichts verstehen’ dem mündlichen Sprachgebrauch vorbehalten bleiben? Wie verhalten sich überhaupt die Tempora des Schriftlichen und des Mündlichen zueinander? Ja, wie viele Zeiten gibt es im Deutschen eigentlich, sechs oder zwölf oder fünfzehn? Wie greifen Tempus, Modus und Aspekt ineinander, wie Dialekt und Hochsprache, Standard und Non-Standard und bringen das hervor, was den individuellen Stil eines Autors oder Übersetzers ausmacht?“ 11 / 8 €. 10 Uhr. Urachstraße 40, 79102 Freiburg.
6.12. --- Galerie im Alten Wiehrebahnhof Lesung. Ilma Rakusa – „Mehr Meer. Erinnerungspassagen“. „Eine Kindheit und Jugend in Mitteleuropa, als dieses Mitteleuropa nach dem Zweiten Weltkrieg gerade seine politischen und kulturellen Konturen neu eingeschrieben bekam: Ilma Rakusa geht in ihren Erinnerungen dem kleinen Mädchen nach, der Tochter eines slowenischen Vaters und einer ungarischen Mutter, deren Lebensstationen von einer slowakischen Kleinstadt über Budapest, Ljubljana, Triest nach Zürich und von da weiter ausgreifend nach Ost und West, nach Petersburg und Paris reichen.“ (Droschl) 5 / 3 €. 11 Uhr. Urachstraße 40, 79102 Freiburg.
8.12. --- Institut Francais Lesung. Michèle Lesbre – „Das rote Canapé“. „Anne fährt mit der Transsibirischen Eisenbahn nach Irkutsk, um ihren Geliebten Gyl am Baikalsee zu suchen. Während der Zug sie immer weiter nach Osten bringt, wandern ihre Gedanken zurück zu ihrem Leben in Paris. Vor allem an Clémence Barrot muss sie denken, ihre Nachbarin auf dem roten Canapé, der sie oft etwas vorgelesen hat. Während der Zeit der Résistance führte Clémence ein abenteuerliches Leben, später wurde sie Hutmacherin. Ihre große Liebe starb im Krieg – vergessen aber hat sie Paul nie.“ (DTV) 19.30 Uhr. Münsterplatz 11, 79098 Freiburg.
17.12. --- Galerie im Alten Wiehrebahnhof Lesungen & Gespräch. „Literarischen Werkstattgespräch“. Im „Literarischen Werkstattgespräch“ können Schreibende unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion stellen. Die Veranstaltung findet monatlich jeweils am letzten Donnerstag statt. Textbewerbungen bitte bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch ans Literaturbüro schicken. Eintritt frei. 20 Uhr. Urachstraße 40, 79102 Freiburg.
1.12. --- Buchhandlung RavensBuch Lesung. Benedict Wells – „Spinner“. „Jesper Lier, 20, weiß nur noch eines: Er muss sein Leben ändern, und zwar radikal. Er erlebt eine turbulente Woche und eine wilde Odyssee durch das neue Berlin. Ein tragikomischer Roman über die Angst, wirklich die richtigen Entscheidungen zu treffen.“ (Diogenes Verlag) 20 Uhr. Karlstraße 42, 88045 Friedrichshafen.
9.12. --- Jokus Lesung. Gerhard Henschel – „Jugendroman“. Gerhard Henschel lebt als freier Schriftsteller bei Hamburg. Zuletzt erschienen seine Bücher „Neidgeschrei. Antisemitismus und Sexualität“, „Die Springer-Bibel. Ein Panorama der Mediengeschichte“ und „Da mal nachhaken. Näheres über Walter Kempowski“. Vom Leben der Familie Schlosser hat er bereits in seinem Briefroman „Die Liebenden“ (2002) und im „Kindheitsroman“ (2004) erzählt. Beide Bücher wurden von der Kritik gefeiert. 20 Uhr. Ostanlage 25a, 35390 Gießen.
1.12. --- Ethnologisches Institut Buchpräsentation. Carl Heinrich Merck – „Das sibirisch-amerikanische Tagebuch aus den Jahren 1788 – 1791“. „Seit dem Ende des 17. Jahrhunderts bemühte sich das Russische Reich um die Erschließung neuer Territorien im asiatischen und pazifischen Raum. 1786 schloss sich der deutsche Arzt Carl Heinrich Merck (1761-1799) einer von der russischen Zarin Katharina II. entsandten geheimen astronomischen und geografischen Expedition zur Erkundung Ostsibiriens und Alaskas an. Seine geographischen, botanischen, zoologischen und ethnologischen Beobachtungen hielt Merck in einem Tagebuch fest, das lange Zeit der Öffentlichkeit vorenthalten blieb.“ (Wallstein Verlag) 18.30 Uhr. Friedländer Weg 2, 37075 Göttingen.
2.12. & 3.12. --- Aula Vortrag. Felicitas Hoppe – „Poetikvorlesungen I“. Warum boomt das Mittelalter? Was haben Ritter im 21. Jahrhundert verloren? Wozu Helden und Heilige? Und welche Möglichkeiten hat die Literatur, jenseits des Historischen Romans, alte Stoffe in neue Formen zu gießen? 20 Uhr. Wilhelmsplatz 1, 37073 Göttingen.
9.12. --- Junges Theater Lesung. Harry Rowohlt und Christian Maintz – „Wie seine eigne Spucke schmeckt, das weiß man nicht …“. Rowohlt, der derzeit republikweit wohl kompetenteste, ach was: begnadetste Rezitator, wird Gedichte, Prosa und Briefe von Ringelnatz und einigen seiner Vorläufer und Nachfolger lesen, deklamieren und notfalls auch singen. Der Germanist Christian Maintz wird die Texte kommentieren und Biographisches zur Person des Dichters beisteuern. 20 Uhr. Hospitalstraße 6, 37073 Göttingen.
16.12. --- World Coffee Lesung. Steven Bloom – „Stellt mir eine Frage“. „1950 im Brooklyner Viertel Brownsville. Fast täglich kommen Meyer Woolf, Archie Feinstein, Izzy und ihre Freunde in Sams Cafeteria, um beim Kaffee über Gott und die Welt zu debattieren: Liebe, Ehe, Eifersucht, Alltagssorgen, Koreakrieg und Rassismus sind nur einige der Themen. Zu jedem weiß einer einen Witz zu erzählen. Einer Meinung sind die Männer selten, auch wenn ihr Jüdischsein sie verbindet. Und ständig fallen sie sich ins Wort, frotzeln, auch wenn sie sich mögen. Oder gerade deshalb. Die Schrecken antisemitischer Verfolgung haben sie alle ins amerikanische Exil geführt. Immerhin sind sie dem Schlimmsten entronnen, aber sie schleppen doch an ihrer Vergangenheit, und so amerikanisch sie sich geben, so wenig selbstverständlich ist ihnen vieles.“ (Wallstein Verlag) 19.30 Uhr. Bahnhofsplatz 1, 37073 Göttingen.
13.11. – 23.1. --- Koeppen-Haus Ausstellung. „Rückblende: Greifswald in der Wende-Zeit“. Fotografien aus und von Greifswald zwischen 1987 und 1992. Anlässlich des Jahrestags des Mauerfalls richten sich erneut viele Augen auf jene Ereignisse, welche den Verlauf der letzten 20 Jahre nicht nur in Deutschland, sondern gleichermaßen weltweit nachhaltig geprägt haben. Bahnhofstraße 4, 17489 Greifswald.
2.12. --- Pommersches Landesmuseum Lesung & Vortrag. Friedrich Schorlemmer – „Wohl dem, der Heimat hat“. Wo ist meine Heimat, wo ist mein Zuhause? Wo ich verstanden werde und wo ich verstehe. Wo ich verwurzelt und verpflichtet bin. Wo ich hinein- und wo ich hinausgewachsen bin. Heimat in einer Landschaft und einer Gemeinschaft, in einer Kirche und einem Garten, an einem Fluss und in einer Straße, in einem Buch und einer Melodie. In einem Traum. 18.30 Uhr. Mühlenstraße 15, 17491 Greifswald.
2.12. --- Dorfgemeinschaftshaus Habichtswald Lesung. Rolf Bläsing – „Der Halbmarathon-Mann“. Männer brauchen Konkurrenz. Wettkampf. Und: einen Plan! Rimbach verliebt sich in Julia – eine Frau, die eigentlich eine Nummer zu groß für ihn ist. Um sie zu erobern und sich als ihr Traummann zu inszenieren, ruft er das Projekt „Conquest“ ins Leben. An dessen Ende steht eine Hochzeit. Oder ein Halbmarathon. Oder beides. Ein wunderbarer Roman über einen Mann, den eine Frau und der Blick in den Spiegel auf Trab bringen. 19 Uhr. Warmetalstraße 13, 34317 Habichtswald.
1.12. --- Thalia Lesung. Judith Hermann – „Alice“. „Wenn jemand geht, der dir nahe ist, ändert sich dein ganzes Leben, es ändert sich, ob du willst oder nicht. Alles wird anders. Alice ist die Heldin dieser fünf Geschichten, alle erzählen von ihr – und davon, wie das Leben ist und das Lieben, wenn Menschen nicht mehr da sind. Dinge bleiben zurück, Bücher, Briefe, Bilder, und ab und zu täuscht man sich in einem Gesicht. Lebenswege kreuzen sich, ändern die Richtung und werden unwiederbringlich auseinandergeführt.“ (S. Fischer) 20.15 Uhr. Marktplatz 3, 06108 Halle.
7.12. --- Thalia Lesung. Rüdiger Safranski – „Goethe und Schiller. Geschichte einer Freundschaft“. „Ihre Freundschaft ist eine Sternstunde des deutschen Geistes: Friedrich Schiller bringt seine Dramen mit Goethes Hilfe auf die Bühne. Johann Wolfgang von Goethe erlebt durch Schiller in Weimar seine zweite Jugend. Dennoch ist ihre gemeinsame Geschichte nicht frei von Konflikten: etwa Schillers Neid auf den bewunderten Goethe oder Goethes Angst vor dem Aufstieg Schillers. Trotz aller Gegensätze lernte Schiller in der Freundschaft, ‚dass es dem Vortrefflichen gegenüber keine Freiheit gibt als die Liebe’. Und jeder der beiden sagte vom anderen: er sei ihm der wichtigste Mensch gewesen.“ (Carl Hanser Verlag) 20.15 Uhr. Marktplatz 3, 06108 Halle.
1.12. --- Literaturhaus Lesung. Rüdiger Safranski – „Freundschaft – Goethe & Schiller“. „Ihre Freundschaft ist eine Sternstunde des deutschen Geistes: Friedrich Schiller bringt seine Dramen mit Goethes Hilfe auf die Bühne. Johann Wolfgang von Goethe erlebt durch Schiller in Weimar seine zweite Jugend. Dennoch ist ihre gemeinsame Geschichte nicht frei von Konflikten, etwa Schillers Neid auf den bewunderten Goethe oder Goethes Angst vor dem Aufstieg Schillers. Trotz aller Gegensätze lernte Schiller in der Freundschaft, ‚dass es dem Vortrefflichen gegenüber keine Freiheit gibt als die Liebe’. Und jeder der beiden sagte vom anderen, er sei ihm der wichtigste Mensch gewesen.“ (Carl Hanser Veralg) 12 / 10 / 8 €. 19 Uhr. Schwanenwik 38, 22087 Hamburg.
2.12. --- Literaturhaus Lesung. Regula Venske – „Als Papa den Mond abschoss“. „Lena und Paul können es kaum fassen: Papa hat in der Silvesternacht mit einer Rakete den Mond vom Himmel geschossen! Gemeinsam ziehen die Geschwister los, um die Mondsplitter zu suchen – denn schließlich muss der Mond so schnell wie möglich an den Himmel zurück!“ (Tulipan Verlag) Eintritt frei. 15.30 Uhr. Schwanenwik 38, 22087 Hamburg.
2.12. --- Altonaer Theater Lesung. Friedrich Dönhoff – „Die Welt ist so, wie man sie sieht“. „Regelmäßig trafen sich Marion Gräfin Dönhoff und ihr Großneffe Friedrich zum sehr persönlichen Gedankenaustausch. Friedrich Dönhoff begleitete seine Tante bis zu ihrem Tod und schildert in seinem Buch auch die letzten, besonders intensiven Gespräche, die er mit ihr führte.“ (Hoffmann & Campe) 19 Uhr. Museumstraße 17, 22765 Hamburg.
2.12. --- VIVA CON AQUA Lesung. Jasmin Ramadan und Philip Baltus – „Soul Kitchen“. Die Geschichte von ‚Soul Kitchen’ ist eigentlich eine Familiengeschichte. Nur ohne Verwandtschaft. Jasmin Ramadan fasst die dunklen Haare zusammen und zwirbelt die offenen Locken zum Zopf. ‚Stimmt schon’, sagt sie und lacht, ‚ein Familienprojekt.’ Unter ihrem linken Auge trägt sie einen kleinen Schönheitsfleck. Sie spricht schnell und unkompliziert, vor ihr im Ottenser Restaurant Eisenstein steht ein Espresso, ein doppelter. 21 Uhr. Feldstraße 66e, 20359 Hamburg.
6.12. --- Hotel Wedina Lesung. Felicitas Hoppe – „Der beste Platz der Welt“. „Felicitas Hoppes Bücher sind immer auch Bücher vom Reisen. Mit ‚Der beste Platz der Welt’ ist die Autorin am Ziel. Aber welches Ziel? Und wie gelangt sie dorthin? Durch einen Tunnel, beängstigend wie der im Märchen vom Schlaraffenland. In dem Märchen, das Felicitas Hoppe hier erzählt, mündet er direkt an den Mauern einer Kirche auf einem Plateau über der Rhone.“ (Dörlemann Verlag) Eintritt frei. 17 Uhr. Gurlittstraße 23, 20099 Hamburg.
6.12. --- Völkerkundemuseum Buchpremiere & Lesung. Achill Moser – „Das Glück der Weite“. „Zu Fuß und mit Kamelen durch 25 Wüsten der Welt: Achill Moser erzählt von den Höhepunkten seiner Reisen und nimmt den Leser mit auf seine Wanderungen durch die geheimnisvollsten Einöden der Erde. Atemberaubende Fotos geben auch einen bildlichen Eindruck davon.“ (Hoffmann & Campe) 18 Uhr. Rothenbaumchaussee 64, 20148 Hamburg.
7.12. --- Schauspielhaus Lesung. Henning Kober – „Unter diesem Einfluss“. „Neujahr, Berlin versinkt im Schnee, die Party geht weiter: Janus feiert mit Freunden und vermisst seinen Bruder Bobby. Der ist verschwunden und schreibt im Internet wütende Briefe. Janus macht sich auf die Suche, zwölf Monate lang ist er unterwegs: nach London, Paris, Los Angeles, nach Las Vegas und in den Himalaja. Überall trifft er auf Menschen, die die Ekstase, die echten Gefühle, suchen. Auf der Peloponnes findet er seinen Bruder wieder, aber Bobby scheint merkwürdig verändert. Und die Schrecken der der neuen Zeit, die Bilder der Zerstörung, reichen überallhin.“ (S. Fischer) 20.30 Uhr. Kirchenallee 39, 20099 Hamburg.
8.12. --- Literaturhaus Gespräch. Michael Maar – „Proust Pharao“. „Marcel Proust ist der Größte: Über Mann und Nabokov hat Michael Maar Bücher geschrieben, in denen er in unnachahmlicher Weise anhand neuer Sichtweisen auf unbeachtet gebliebene biographische Details Neuinterpretationen von großer Tragweite gewagt hat. Keiner der beiden aber vermag wie Proust, den Spürsinn des Interpretationsjägers zu wecken und gleichzeitig sein Herz zu erwärmen. Der große Marcel war kein Hohepriester seiner selbst, sondern ein ebenso liebenswürdiger wie boshafter Plauderer. Wie kaum ein anderer hat er seine Freunde, seine Liebhaber, seine Welt, die eigene Biographie in Literatur verwandelt und die Geheimnisse des eigenen Lebens in den unergründlichen Weiten, den verborgenen Ecken und Nebenräumen jenes prächtigen Gebäudes untergebracht, das die ‚Recherche du temps perdu’ für alle Zeiten darstellt.“ (Berenberg Verlag) 8 / 6 / 4 €. 20 Uhr. Schwanenwik 38, 22087 Hamburg.
10.12. --- Literaturhaus Lesung. Annemarie Stoltenberg und Rainer Moritz – „Gemischtes Doppel“. Das Bücherjahr 2010 steht vor der Tür und wird wieder einmal schlappe 80.000 (oder sind es bereits 10.000 mehr?) Neuerscheinungen präsentieren – eine Titelflut, die niemand bewältigen kann und niemand bewältigen möchte. Doch noch flackert an der Spitze des Bücherberges ein Hoffnungslichtlein: Annemarie Stoltenberg, NDR-Redakteurin, und Rainer Moritz, Leiter des Literaturhauses, haben sich von keinem der üppigen Verlagskataloge abschrecken lassen und präsentieren in kurzweiliger Art 16 Novitäten, Sachbuch und Belletristik bunt gemischt. 8 / 6 / 4 €. 20 Uhr. Schwanenwik 38, 22087 Hamburg.
11.12. --- Polittbüro Lesung. Jürgen Kuttner – „Die Geburt des radikalen Islamismus aus dem Hüftspeck des deutschen Schlagers“. „Kuttner erklärt die Welt: Grundsätzliches wie Liebe, Sex, Kampf der Geschlechter, Essen oder Autos, aber auch diffizile Probleme wie das Demokratisierungspotenzial des deutschen Schlagers nimmt er scharfzüngig und mit seinem unerbittlichen Blick für das Detail unter die Lupe.“ (Rowohlt) 20 Uhr. Steindamm 45, 20099 Hamburg.
12.12. --- Speicherstadtmuseum Lesung. Krystyna Kuhn – „Totenkind“. „Frankfurt, kurz vor Weihnachten: Als Staatsanwältin Myriam Singer nach einem harten Arbeitstag spät am Abend nach Hause kommt, erhält sie Besuch von einem verwahrlosten Kind mit einer Plastiktüte in der Hand. Myriam kann es nicht fassen, als sie einen Schädel in der Tüte findet und einen Zettel mit der Aufschrift: ‚Kümmern Sie sich um Maja!’ Die Polizei steht vor einem Rätsel, denn das Kind spricht nicht und wird offenbar nirgends vermisst. Doch dann findet die Gerichtsmedizin heraus, dass der Schädel der Mutter des Mädchens gehörte.“ (Goldmann) 12 €. 19.30 Uhr. St. Annenufer 2, 20457 Hamburg.
18.12. --- Beatlemania Lesung. Kim Fisher und Martina Conradt – „Schöne Bescherung“. „Weihnachten – kaum ein Wort verbinden die Menschen mit einer so großen Erwartung: Alles muss perfekt sein. Die Welt heile, das Essen lecker, die Liebsten in bester Stimmung und gleicher Meinung. Der Schnee soll rieseln und die Sterne funkeln. Kurzum: Das kann nicht klappen.“ (Goldmann) 20 Uhr. Nobistor 10, 22767 Hamburg.
3.12. --- Literaturbüro Lesung. Hans-Ulrich Treichel und Katja Lange-Müller – „Die Nacht, in der die Mauer fiel“. „25 Autoren aus Ost und West lassen die historische Nacht Revue passieren. In persönlichen Texten, die eigens für dieses Buch geschrieben wurden, erzählen sie, was sie erlebten, was sie fühlten und wie sie sich heute daran erinnern.“ (Suhrkamp) 19.30 Uhr. Sophienstraße 2, 30159 Hannover.
10.12. --- Künstlerhaus Lesung. Nora Bossong – „Webers Protokoll“. Konrad Weber ist stellvertretender Leiter des deutschen Generalkonsulats in Mailand, 1943 eine scheinbar friedliche Enklave, die ihn vor der nationalsozialistischen Diktatur und dem Krieg schützt. Beim Einmarsch deutscher Truppen in Italien wird ihm der im diplomatischen Dienst unerfahrene, weit jüngere Parteischnösel Palmer vor die Nase gesetzt, der das Konsulat bis unter das Dach nazifizieren soll. Palmer entdeckt Unstimmigkeiten in den Rechnungsbüchern, die in die Verantwortung Webers fallen. 7 / 5 €. 19.30 Uhr. Sophienstraße 2, 30159 Hannover.
1.12. --- Universität Florence Ehnuel – „Das schöne Geschlecht der Männer“. „Zahllos sind die Bücher, in denen ‚Das schöne Geschlecht’ der Frauen beschworen wird, aber die Feier des männlichen Körpers ließ bisher auf sich warten. Florence Ehnuel schließt mit ihrem mitreißenden Buch diese Lücke, indem sie den Leser teilhaben lässt an ihrer ganz persönlichen Geschichte. Sie wächst auf in einem Milieu, das Sexualität und Sinnlichkeit mit einem Tabu belegt, und so ist es für sie zunächst kein Leichtes, die ihr auferlegten Begrenzungen hinter sich zu lassen und in ihrer Ehe zu einer erfüllten Sexualität zu gelangen. Doch erst als sie Mitte dreißig ist und sich von ihrem Mann trennt, entdeckt sie in vollem Ausmaß, was ihr bisher verborgen geblieben war: die völlige Hingabe an die Faszination und Schönheit des männlichen Körpers.“ (Goldmann) 20 Uhr. Seminarstraße 3, 69117 Heidelberg.
2.12. --- Buchhandlung Lichtblick Lesung. Isabelle Mülle – „Phönixtochter“. „‚Aus jedem Stein, den sie uns vor die Füße werfen, werden wir unseren Weg bauen.’ Das ist das trotzige Lebensmotto von Isabelle. Von Loan, ihrer lebenstüchtigen vietnamesischen Mutter hat sie den Willen, immer wieder Mut zu fassen und nach vorne zu blicken. Auch wenn das Leben fast unerträglich scheint. ‚Phönixtochter’ erzählt die Geschichte einer bemerkenswerten Frau, die sich vom Unglück nicht überwältigen lässt, die das Leben meistert und am Ende – trotz aller Schicksalsschläge – eine erfolgreiche Unternehmerin in Deutschland wird.“ (S. Fischer) 20 Uhr. Plöck 46a, 69117 Heidelberg.
10.12. --- Deutsch - Amerikanisches Institut Lesung. Rafik Schami – „Poetischer Spaziergang durch Damaskus“ und „Das Geheimnis des Kalligraphen“. „In Damaskus macht ein Gerücht die Runde. Nura, die schöne Frau des berühmten Kalligraphen Hamid Farsi, sei geflüchtet. Warum hat sie ein Leben, um das viele sie beneiden, hinter sich gelassen? Oder war sie Opfer einer Entführung der Gegner ihres Mannes? Schon als junger Mann wird Farsi als Wunderkind der Kalligraphie gefeiert. Nun arbeitet er verbissen an Plänen für eine radikale Reform der arabischen Sprache, nicht ahnend, dass zwischen Nura und seinem Lehrling Salman eine leidenschaftliche Liebe ihren Anfang nimmt – die Liebe zwischen einer Muslimin und einem Christen.“ (Carl Hanser Verlag) 20.15 Uhr. Sofienstraße 12, 69115 Heidelberg.
11.12. --- Osiander Lesung. Rüdiger Safranski – „Goethe und Schiller. Geschichte einer Freundschaft“. „Ihre Freundschaft ist eine Sternstunde des deutschen Geistes: Friedrich Schiller bringt seine Dramen mit Goethes Hilfe auf die Bühne. Johann Wolfgang von Goethe erlebt durch Schiller in Weimar seine zweite Jugend. Dennoch ist ihre gemeinsame Geschichte nicht frei von Konflikten: etwa Schillers Neid auf den bewunderten Goethe oder Goethes Angst vor dem Aufstieg Schillers. Trotz aller Gegensätze lernte Schiller in der Freundschaft, ‚dass es dem Vortrefflichen gegenüber keine Freiheit gibt als die Liebe’. Und jeder der beiden sagte vom anderen: er sei ihm der wichtigste Mensch gewesen.“ (Carl Hanser Verlag) 20 Uhr. Fleinerstraße 3, 74072 Heilbronn.
3.12. --- Stadtbücherei Lesung & Musik. Jörg Maurer – „Föhnlage“. „Bei einem Konzert in einem idyllischen bayerischen Alpen-Kurort stürzt ein Mann von der Decke ins Publikum – tot. Und der Zuhörer, auf den er fiel, auch. Kommissar Jennerwein nimmt die Ermittlungen auf: War es ein Unfall, Selbstmord, Mord? Er schlägt sich mit widersprüchlichen Zeugenaussagen herum, die Einheimischen spekulieren genussvoll bei Föhn und Bier. Was hatte der Gestürzte oben auf dem Dachboden zu suchen? Und warum ist der hoch angesehene Bestattungsunternehmer Ignaz Grasegger auf einmal so nervös? Derweil muss Jennerwein einen verdächtigen Trachtler durch den ganzen Ort jagen und stößt unverhofft auf eine heiße Spur.“ (S. Fischer) 20 Uhr. Eselsburger Straße 8, 89542 Herbrechtingen.
11.12. --- Pumpwerk Lesung. Kim Fisher und Martina Conradt – „Schöne Bescherung“. „Weihnachten – kaum ein Wort verbinden die Menschen mit einer so großen Erwartung: Alles muss perfekt sein. Die Welt heile, das Essen lecker, die Liebsten in bester Stimmung und gleicher Meinung. Der Schnee soll rieseln und die Sterne funkeln. Kurzum: Das kann nicht klappen.“ (Goldmann) 19.30 Uhr. Beim Pumpwerk 1, 68766 Hockenheim.
5.12. --- Altenbegegnungsstätte Lesung. Christoph Nagel und Michael Pahl – „FC St. Pauli. Das Buch“. „Einer der beliebtesten Fußballvereine Deutschlands zieht zum 100-jährigen Bestehen Bilanz. Ein opulentes Jubiläumsbuch präsentiert die Geschichte des FC St. Pauli erstmals zusammen mit der seines Stadtteils: von der Wunderelf, die um die Deutsche Meisterschaft mitspielte, bis zum Weltpokalsiegerbesieger, vom Niemandsland zwischen Hamburg und Altona zum pulsierenden Vergnügungsviertel.“ (Hoffmann & Campe) 11 Uhr. Norderstraße 2, 25813 Husum.
1.12. --- Stadtbibliothek Lesung. Kim Fisher und Martina Conradt – „Schöne Bescherung“. „Weihnachten – kaum ein Wort verbinden die Menschen mit einer so großen Erwartung: Alles muss perfekt sein. Die Welt heile, das Essen lecker, die Liebsten in bester Stimmung und gleicher Meinung. Der Schnee soll rieseln und die Sterne funkeln. Kurzum: Das kann nicht klappen.“ (Goldmann) 19.30 Uhr. Bahnhofstraße 7, 98693 Ilmenau.
15.12. --- Literaturhotel Franzosenhohl Lesung. Hellmuth Karasek – „Ihr tausendfaches Weh und Ach“. „Leicht und doch mit chaplineskem Ernst erzählt Karasek, wie Männer versuchen, zu lieben und zu flüchten, zu erobern und zu vergessen. Der ‚publizistische Turbokarpfen im Teich der grauen Hechte’ (Gerhard Stadelmaier) berichtet von glücklichen und schmerzlichen Selbstversuchen und von Ausflügen in das unbekannte Land der Frauen.“ (Hoffmann & Campe) 20 Uhr. Danzweg 25, 58644 Iserlohn.
13.12. --- Kulturbahnhof Lesung. Majella Lenzen – „Das möge Gott verhüten“. „Über die katholische Kirche wird viel geredet und noch mehr spekuliert, denn nur selten können wir hinter die Mauern des Vatikans oder der Klöster schauen. Informationen aus erster Hand gibt nun Majella Lenzen, sie bricht das Schweigen und berichtet von ihren Erfahrungen als Schwester Maria Lauda.“ (Dumont Verlag) 11.30 Uhr. Bahnhofstraße 13, 52428 Jülich.
1.12 --- Literarische Gesellschaft Lesung. Eva Menasse – „Lässliche Todsünden“. „In einer postmodernen Gesellschaft forscht Eva Menasse nach archaischen Mustern. Sie spürt den sieben Todsünden nach und findet Trägheit und Gefräßigkeit, Wollust und Hochmut, Zorn, Neid und Habgier in den Taten ihrer ganz und gar weltlichen Protagonisten. Wie schon in ihrem Debütroman ‚Vienna’ erzählt sie mit der ihr eigenen Mischung aus Poesie und Komik Geschichten, die einem nicht mehr aus dem Kopf gehen.“ (Kiepenheuer & Witsch) 20 Uhr. Karlstraße 10, 76133 Karlsruhe.
2.12. --- Literarische Gesellschaft Buchvorstellung. Florian Voß – „Bitterstoffe“. Julia und Felix waren schon einmal ein Paar, damals, nach dem Abitur. Fünfzehn Jahre später stehen sich die beiden Mittdreißiger wieder gegenüber, gebeugt über das Grab der zu früh verstorbenen Jugendfreundin. Sie sind längst ihrer kleinstädtischen Herkunft entflohen, doch weder können sie den Ängsten ihrer Adoleszenz wirklich entkommen, noch sind ihnen die urbanen Landschaften Berlins und Hamburgs zur Heimat geworden. Unter anderen Bedingungen hätte eine Liebe daraus werden können. Aber zu viel Zeit ist vergangen und zu fest stecken beide in den Zwängen ihrer Vorstellungen, als dass die kurze, heftige Affäre nach ihrem Wiedersehen von Dauer sein könnte. Leise und klug erzählt Florian Voß vom Gelingen und mehr noch vom Scheitern der Liebe. Es ist die Geschichte zweier Leben, die sich flüchtig kreuzen, in deren Welten alles unverbindlich und nichts konkret ist. 3-6 €. 20 Uhr. Karlstraße 10, 76133 Karlsruhe.
5.12. --- Regierungspräsidium Lesung. Isabelle Müller – „Phönixtochter“. „‚Phönixtochter’ erzählt die Geschichte einer bemerkenswerten Frau, die sich vom Unglück nicht überwältigen lässt, die das Leben meistert und am Ende – trotz aller Schicksalsschläge – eine erfolgreiche Unternehmerin in Deutschland wird.“ (S. Fischer) 20 Uhr. Karl-Friedrich-Straße 17, 76133 Karlsruhe.
7.12. --- Literarische Gesellschaft Lesung Süd. Dilek Güngor: „Der ganz normale Wahnsinn – grenzüberschreitendes Familienleben“. Dilek Güngör hat eine türkische Familie – die ihr, wie das in einer Familie nun mal ist, zuweilen mächtig auf die Nerven geht. Nur eine ironisch treffsichere, aber immer liebevolle Weise, davon zu erzählen, bringt hier Linderung. 5 €. 20 Uhr. KOHI-Kulturraum e.V., Werderstraße 47, 76137 Karlsruhe.
8.12. – 10.12. --- Karlsruher Literaturhaus Lesung. Amélie Nothombs – „Antéchrista – Theaterstück in französischer Sprache“. In Amélie Nothombs „Antéchrista“ geht es um die Freundschaft zweier junger Mädchen. Blanche, Einzelgängerin, freundet sich mit der umschwärmten Christa an, dieauch Blanches Eltern im Sturm erobert, bald bei Blanche einzieht und diese zunehmend verdrängt: sie ist die Antéchrista, die gekommen ist, um Blanche auf teuflische Weise ins Unglück zu stürzen. Um Reservierung wird gebeten. 6-10 €. 10.30 Uhr. Xenia-Theater, Rüppurrer Straße 41, 76137 Karlsruhe.
10.12. --- Literarische Gesellschaft Vortrag. Kerstin Porzner – „50 Jahre ‚Die Blechtrommel’ von Günter Grass. Als der Roman „Die Blechtrommel“ von Günter Grass im Herbst 1959 erschien, gab es im Deutschland des „Wirtschaftswunders“ heftige Vorwürfe wegen angeblich blasphemischer Textstellen. Tatsächlich gibt es vielfältige „religiöse“ Anspielungen und Verweise, die jetzt erstmal in vollem Umfang untersucht werden. 20 Uhr. Karlstraße 10, 76133 Karlsruhe.
22.12. – Karlsruher Literaturhaus SWR-Bestenliste. Eine Jury aus 31 renommierten Literaturkritikern wählt monatlich zehn Bücher aus, denen sie möglichst viele Leserinnen und Leser wünscht. 3-5 €. 20 Uhr. Literaturhaus im Prinz-Max-Palais, Karlstraße 10, 76133 Karlsruhe.
3.12. --- Buchhandlung Reul Lesung. David Wagner – „Spricht das Kind“. Kindsein ist bei David Wagner nicht zu denken ohne Vatersein, ja, erst das Eingebettetsein in die Abfolge der Generationen macht den besonderen Zustand der Kindheit aus. Der Anblick des eigenen Kindes weckt Erinnerungen an das Kind, das man selbst einmal war, über das einen, später dann, die eigenen Eltern informiert haben. David Wagner geht in Spricht das Kind den kleinen Ritualen und Abläufen auf den Grund, die „das Kind“ tagtäglich vorführt. In ihnen spiegeln sich die Moden der unmittelbaren Gegenwart, aber auch die Kindheit des Vaters und sogar der Großeltern. Ein ruhiger, ganz unaufgeregter Blick ist in diesem Buch am Werk, und dazu ein ebenso gutes Gehör für die Sprachen der Kindheit. „Und so wie ich, das mag man mir ja vorwerfen, nicht erwachsen werden will, so wollen meine Eltern nicht aufhören, Eltern zu sein. Wollen nicht loslassen, wollen nicht Großeltern sein.“ 19.30 Uhr. Basilikastraße 4, 47623 Kevelaer.
2.12. --- Stadt- und Schulbibliothek Lesung. Karl-Heinz Ott – „Tumult und Grazie. Georg Friedrich Händel.“ Karl-Heinz Ott wurde 1957 in Ehingen an der Donau geboren und studierte Philosophie, Germanistik und Musikwissenschaft. Anschließend arbeitete er als Dramaturg an den Theatern in Freiburg, Basel und Zürich. 1998 erschien sein Romandebüt „Ins Offene“, das mit dem Friedrich-Hölderlin-Förderpreis sowie dem Thaddäus-Troll-Preis ausgezeichnet wurde. Für seinen zweiten Roman „Endlich Stille“, der 2005 bei Hoffmann und Campe herauskam, erhielt er den Alemannischen Literaturpreis, den Candide-Preis sowie den Preis der LiteraTour Nord. 20 Uhr. Am Mittelfeld 15, 65451 Kelsterbach.
3.12. --- Literaturhaus Lesung. Peter Stamm – „Sieben Jahre“. Alexander, ein Mann mittleren Alters, der sich als erfolgreicher Architekt in besseren Kreisen bewegt, lebt mit seiner klugen, charmanten und attraktiven Gattin Sonja eine „glückliche Ehe“. Und er lebt mit der polnischen Studentin Iwona, die weder hübsch noch gebildet ist und in ihrer Erscheinung einen Gegenentwurf zu Sonja verkörpert, eine unauflösliche Beziehung. Gewohnt nüchtern und lakonisch erzählt Peter Stamm diese Dreiecksgeschichte und er erzählt von einer Gesellschaft, in der dieser Konflikt keine Tragik mehr birgt. 7 / 4 €. 19 Uhr. Schwanenweg 13, 24105 Kiel.
4.12. --- Literaturhaus Lesung. Josep Maria de Sagarra – „Privatsachen“. „Ein unbezahlter Wechsel und seine fatalen Folgen – als sich Don Tomàs de Lloberola, das kauzig-hypochondrische Oberhaupt einer verarmten Barceloneser Adelsfamilie, weigert, für die Spielschulden seines ältesten Sohnes Frederic zu bürgen, provoziert er mit seiner Entscheidung eine Reaktion mit weitreichenden Konsequenzen. In seinem bekanntesten Roman (erschienen 1932) beschreibt Josep Maria de Sagarra, der selbst der katalanischen Aristokratie entstammt, mehr als nur den finanziellen und moralischen Niedergang der mittellosen, aber stolzen Lloberolas.“ (Elfenbein) 5 / 3 €. 20 Uhr. Schwanenweg 13, 24105 Kiel.
9.12. --- Literaturhaus Lesung. „Lesebühne Schleswig-Holstein: Lesungen aus dem Manuskript“. Die Lesebühne SH bietet seit 2003 Autoren aus Schleswig-Holstein jeweils fünfzehn Minuten die Gelegenheit, sich mit unveröffentlichten Texten dem Publikum zu präsentieren. Nach den Lesungen der drei Teilnehmer hat das Publikum das Wort. Die Zuhörer wählen ihren ‚Text des Abends’. Der Lohn der Mühe besteht in der Veröffentlichung des Tagessiegers auf der Homepage des Literaturhauses – und in den Reaktionen der Zuhörer. 1.50 €. 20 Uhr. Schwanenweg 13, 24105 Kiel.
17.12. --- Metrokino Lesung. Kim Fisher und Martina Conradt – „Schöne Bescherung“. „Weihnachten – kaum ein Wort verbinden die Menschen mit einer so großen Erwartung: Alles muss perfekt sein. Die Welt heile, das Essen lecker, die Liebsten in bester Stimmung und gleicher Meinung. Der Schnee soll rieseln und die Sterne funkeln. Kurzum: Das kann nicht klappen.“ (Goldmann) 20 Uhr. Holtenauerstraße 162-170, 24105 Kiel.
3.12. --- Buchhandlung Margot Schieferle Lesung. Hanns-Josef Ortheil – „Die Erfindung des Lebens“. „‚Die Erfindung des Lebens’ ist die Geschichte eines jungen Mannes von seinen Kinderjahren bis zu seinen ersten Erfolgen als Schriftsteller. Als einziges überlebendes Kind seiner Eltern, die im Zweiten Weltkrieg und der Zeit danach vier Söhne verloren haben, wächst er in Köln auf. Die Mutter ist stumm geworden, und auch ihr letzter Sohn lebt zunächst stumm an ihrer Seite. Nach Jahren erst kann er sich aus der Umklammerung der Familie lösen, in Rom eine Karriere als Pianist beginnen und nach deren Scheitern mit dem Schreiben sein Glück zu machen versuchen.“ (Luchterhand Literaturverlag) 20 Uhr. Wellingstraße 24, 73230 Kirchheim.
2.12. --- Bücherstube Lesung. Hans Jacob Christoffel von Grimmelshausen – „Der abenteuerliche Simplicissimus Deutsch“. „Ein Roman über den Krieg und das Geld, über das Leben und Lieben, das Hauen und Stechen in einer verkehrten Welt, in der es drunter und drüber geht — ein Weltbuch und Zeitbild, das nichts auslässt und auf der literarischen Klaviatur alle Register zum Klingen bringt.“ (Eichborn) 20 Uhr. Freiburger Straße 5, 79199 Kirchzarten.
1.12. --- Buchhandlung Goltsteinstraße Lesung. Peter Henning – „Die Ängstlichen“. Mit diesem Buch legt Peter Henning seinen lang erwarteten großen Roman vor. Die Chronik einer musterhaften Familie ist eine aberwitzige, rabenschwarze menschliche Komödie, ein Mosaik aus Hoffnung, Glück, kleinen und großen Schrecken – ein Buch des Lebens. 10 €. 20 Uhr. Goltsteinstraße 78, 50968 Köln.
1.12. --- Klub Junge Literatur Lesung. Christian Kortmann – „Der Läufer“. Carlo wünscht sich Erfolg im Leben, er will etwas schaffen. Doch erscheint ihm dieser Erfolg oft wie ein Hologramm: Man sieht ihn vor sich, greift hin, aber da ist nichts. Irgendwann hält er die falschen Ideen und Machtkämpfe in seiner Umgebung nicht mehr aus. Er haut ab. Er läuft los und hält einfach nicht mehr an. Auf seinem Lauf begegnet er Menschen und der Natur, doch vor allem sich selbst. 20 Uhr. Schönhauser Straße 8, 50968 Köln.
2.12. --- Museum Ludwig Lesung. Marcel Pott – „Der Westen in der islamischen Falle“. „Mit Krieg wollte Amerika einen neuen Nahen Osten schaffen. Die Eroberung des Irak sollte der Aufbruch in die ‚globale demokratische Revolution’ sein. Doch der Nahe Osten ist heute noch instabiler und gefährlicher als vor dem Feldzug der USA. Statt Freiheit und Demokratie herrschen Autokraten und rückwärtsgewandte Stammesführer. Und die Ideologie militanter Islamisten ist auf dem Vormarsch.“ (Kiepenheuer & Witsch) 19 Uhr. Filmforum, Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln.
6.12. --- Die Kunstbar Lesung. Thomas Fuchs – „Grenzverkehr“. „Ein Sittenroman über die Herrschaft der Torheit, den Traum vom Westen, die Jagd nach dem Geld und der Sehnsucht, dem Schlamassel zu entkommen. Vergnüglich, spannend, ernst und mit einem guten Schuss Erotik, wobei unsere Heldin im Herzen immer ‚rein’ bleibt.“ (Heyne) 20 Uhr. Chargesheimer Platz 1, 50667 Köln.
8.12. --- Literaturhaus Lesung & Gespräch. Ein Abend mit Jürgen Becker und Bernt Hahn zu Uwe Johnson – „Anruf bei Gesine Cresspahl“. Statt wie viele seiner Autorenkollegen nach dem 11. September 2001 in einen Wettstreit mit den Medien einzutreten, einen Wettstreit der Beschreibung, Analyse oder des Kommentars zum damaligen Geschehen, beharrt Jürgen Becker in Schnee in den Ardennen auf dem Eigensinn, auf dem Terrain der Literatur. Sein Erzähler überlegt, Gesine Cresspahl, die in New York lebende Hauptfigur aus Uwe Johnsons Jahrestage, anzurufen, um zu erfahren, wie sie den Tag der Anschläge erlebt hat. 20 Uhr. Schönhauser Straße 8, 50968 Köln.
8.12. --- Kunstverein Lesung. Kathrin Schmidt – „Du stirbst nicht“. „Helene Wesendahl weiß nicht, wie ihr geschieht: Sie findet sich im Krankenhaus wieder, ohne Kontrolle über ihren Körper, sprachlos, mit Erinnerungslücken. Ihr Weg zurück ins Leben konfrontiert sie mit einer fremden Frau, die doch einmal sie selbst war.“ (Kiepenheuer & Witsch) 20 Uhr. Hahnenstraße 6, 50667 Köln.
8.12. --- Freiraum e.V. Lesung. Feridun Zaimoglu – „Hinterland“. „Mit ‚Liebesbrand’, dem ‚wuchtigen Plädoyer für jenes kopflose Wagnis zwischen Lächerlichkeit und Leidenschaft, genannt Liebe’ (taz), hat sich Feridun Zaimoglu als großer Romantiker erwiesen. Sein neuer Roman ‚Hinterland’ folgt dieser Spur in die Grenzbereiche der modernen Zivilisation.“ (Kiepenheuer & Witsch) 20 Uhr. Gottesweg 116a, 50939 Köln.
9.12. --- Junges Literaturhaus Buchpremiere. Monika Feth – „Teufelsengel“. Die siebzehnjährige Romy hat ihren Traumjob ergattert: ein Volontariat beim ‚Köln Journal’. Und gleich stehen gefährliche Recherchen an. Im Fall einer Leiche in einem See und der Leiche eines völlig abgemagerten Mädchens. Die Spur führt zu einer gefährlichen Bruderschaft, die ihre Mitglieder mit skrupellosen Methoden gefügig macht. 19 Uhr. Schönhauser Straße 8, 50968 Köln.
10.12. --- Literaturhaus Ein Abend mit Preisträger Uwe Timm – „Heinrich Böll-Preis 2009“. Die Liste der Träger des Heinrich Böll-Preises umfasst unter anderem Uwe Johnson, Hans Magnus Enzensberger und Elfriede Jelinek. In diesem Jahr erhält Uwe Timm den mit 20.000 € dotierten Literaturpreis der Stadt Köln. 20 Uhr. Schönhauser Straße 8, 50968 Köln.
14.12. --- Junges Literaturhaus Abschlusspräsentation. „Mein Block“. Nach einem weiteren Jahr der Schreibwerkstatt stellen die Teilnehmer ihre neuen Texte vor. 19 Uhr. Schönhauser Straße 8, 50968 Köln.
2.12. --- Osiandersche Buchhandlung Lesung. Benedict Wells – „Spinner“. „Jesper Lier, 20, weiß nur noch eines: Er muss sein Leben ändern, und zwar radikal. Er erlebt eine turbulente Woche und eine wilde Odyssee durch das neue Berlin. Ein tragikomischer Roman über die Angst, wirklich die richtigen Entscheidungen zu treffen.“ (Diogenes Verlag) 20 Uhr. Rosgartenstraße 29, 78462 Konstanz.
10.12. --- Osiandersche Buchhandlung Lesung. Jaume Cabré – „Senyoria“. Jaume Cabré entfaltet in seinem preisgekrönten und international erfolgreichen Roman „Senyoria“ ein packendes Gesellschaftspanorama und führt uns zurück ins Barcelona des ausklingenden 18. Jahrhunderts. 8 / 4 €. 20 Uhr. Rosgartenstraße 29, 78462 Konstanz.
13.12. --- Neue Mediothek Verleihung des Niederrheinischen Literaturpreises der Stadt Krefeld. 17 Uhr. Theaterplatz 2, 47798 Krefeld.
12.12. --- Victor's Residenz Margarethenhof Lesung. Isabelle Müller – „Phönixtochter“. „‚Phönixtochter’ erzählt die Geschichte einer bemerkenswerten Frau, die sich vom Unglück nicht überwältigen lässt, die das Leben meistert und am Ende – trotz aller Schicksalsschläge – eine erfolgreiche Unternehmerin in Deutschland wird.“ (S. Fischer) 15 Uhr. Mergenthalerstraße 3, 30880 Laatzen.
4.12. --- Schloss Eicherhof Lesung. Renan Demirkan – „Septembertee oder Das geliehene Leben“. „In ihrem 50. Lebensjahr steht Renan Demirkan am Grab ihrer Mutter in deren türkischem Heimatdorf, erinnert sich noch einmal an die gemeinsamen Jahre und fragt nach den Vorstellungen von Leben und Glück, die ihre Generation mit der ihrer Mutter zugleich verbanden und von ihr trennten. Demirkan kam als Siebenjährige nach der türkischen Staatskrise 1962 nach Deutschland, wuchs in Hannover auf und machte Karriere als Schauspielerin und Autorin. In diesem Buch zieht sie die bewegende und sehr persönliche Bilanz eines Migrantenlebens, das geprägt war von der Frage nach der Identität zwischen den Kulturen. Diese ‚zwei Leben in einer Haut’, so das Credo von Renan Demirkan, waren Last und Chance zugleich.“ (Kiepenheuer Verlag) 12 €. 19.30 Uhr. Eicherhof 13, 42799 Leichlingen.
4.11. – 30.12. --- Literaturhaus Ausstellung. „Herfurths schönste Seiten“. Eine Ausstellung des Leipziger Bibliophilen-Abends zum 65. Geburtstag des Graphikers und Illustrators Egbert Herfurth. Geöffnet Montag bis Donnerstag: 9.00-18.00 Uhr und Freitag: 9.00-15.00 Uhr. Foyer, Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig.
27.10 – 30.12. --- Literaturhaus Ausstellung. „Lyrik-Schaufenster“. Ab sofort präsentiert die Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik in ihrem Lyrik-Schaufenster Gedichtbände, die im Zusammenhang mit ihren Veranstaltungen und Aktivitäten stehen bzw. zur Bestandspflege der Leipziger Lyrikbibliothek gehören. Geöffnet Montag bis Donnerstag: 9.00-18.00 Uhr und Freitag: 9.00-15.00 Uhr. Foyer I. Etage, Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig.
1.12. --- Haus des Buches Lesung. David Grossman – „Eine Frau flieht vor einer Nachricht“. „Ora erzählt: von ihrer Liebe zu zwei Männern, von Wut und Zärtlichkeit, Verzweiflung und Leidenschaft und von ihrem Sohn Ofer, der sich freiwillig für einen Militäreinsatz im Westjordanland meldet. Seine Mutter hofft, das drohende Unglück zu bannen, indem sie ihrem Jugendfreund Avram, der im Jom-Kippur-Krieg selbst Soldat war, von Ofers Vorhaben berichtet.“ (Carl Hanser Verlag) 4 / 3 €. 20 Uhr. Saal 3, Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig.
9.12. --- Institut Francais Lesung. Michèle Lesbre – „Das rote Canapé“. „Anne fährt mit der Transsibirischen Eisenbahn nach Irkutsk, um ihren Geliebten Gyl am Baikalsee zu suchen. Während der Zug sie immer weiter nach Osten bringt, wandern ihre Gedanken zurück zu ihrem Leben in Paris. Vor allem an Clémence Barrot muss sie denken, ihre Nachbarin auf dem roten Canapé, der sie oft etwas vorgelesen hat. Während der Zeit der Résistance führte Clémence ein abenteuerliches Leben, später wurde sie Hutmacherin. Ihre große Liebe starb im Krieg – vergessen aber hat sie Paul nie.“ (DTV) 19.30 Uhr. Thomaskirchhof 20, 04109 Leipzig.
11.12. --- Bührnheims Literatursalon Lesung. Gunter Böhnke – „Der Sachse liebt das Reisen sehr“. Wenn Gunter Böhnke seinem liebsten Hobby nachgeht, dem Reisen, stößt er immer und überall auf kuriose Menschen, eigensinnige Tiere und reich gedeckte Tafeln. Mit großer Erzähllaune und typisch sächsischem Humor tischt er kulinarische Geschichten zwischen Neufünf- und Neufundland auf. 19 Uhr. Mozartstraße 8, 04107 Leipzig.
15.12. --- Literaturhaus Lesung. Clemens Meyer – „Treffpunkt“. Du liegst auf der Straße. Und dabei hast du gedacht, die neunziger Jahre sind vorbei. Und sie sind ja auch fast vorbei, kurz überlegst du, welches Jahr genau ist, du weißt es, du weißt es doch, bist das ganze Jahr über aufgestanden und schlafen gegangen, aufgestanden und schlafen gegangen und hast deine Geschäfte gemacht und viel Schlaf war nicht, du rollst dich auf die Seite. Da blinkt und glitzert etwas neben dir. Du greifst danach. Eine Patronenhülse. Die Sirenen werden leiser. Der Boden unter dir ist nass. Du drehst dich wieder. Da vorne blinkt eine Ampel, gelb. Kühl vom Fluss. Du zitterst. Die Türme des alten Stadions. So dunkel. 19.30 Uhr. Großer Saal, Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig.
4.12. --- Forum Lesung. Jürgen Becker - „So was lebt und Goethe musste sterben“. „Als Hochschullehrer mit rheinischem Humor begeistert Jürgen Becker in der WDR-Fernsehsendung ‚Der dritte Bildungsweg’. Zusammen mit dem ewigen Studenten Martin Stankowski und dem Co-Autor der Sendung, Dietmar Jacobs, hat er dieses Buch verfasst – und alle drei gehen ab September 2009 auf Tour.“ (Kiepenheuer & Witsch) 20 Uhr. Büchelter Hof 9, 51373 Leverkusen.
5. 12. --- Thalia Lesung. Uwe Schreiber – „Das Bouquet der Leidenschaft“. Der Komet von 1811 verheißt Großartiges. Nicht nur ein fantastischer Wein wird im Jahr seines Erscheinens in der Pfalz gekeltert, sondern auch ein ungewöhnlich talentierter Winzer erblickt das Licht der Welt. Emil Jordan hat ein gutes Händchen und eine ausgezeichnete Nase für Wein. Ihm gelingt die Kreation der viel gefeierten Spätlese, doch den Ruhm erntet Carl Bassermann, der missgünstige Sohn des Weingutbesitzers. Als sich auch noch seine große Liebe Josefine aus unerklärlichen Gründen von ihm abwendet, bricht für Emil eine Welt zusammen. Er wandert nach Amerika aus und verwirklicht in Kalifornien seinen Traum vom eigenen Weingut. Seine Weine erlangen Weltruhm, doch schon bald rafft die Reblaus alles dahin. Wieder steht Emil vor den Trümmern seines Lebens. Ein letztes Mal bricht er auf, um in der pfälzischen Heimat sein Glück zu suchen. 18 Uhr. Rathaus-Center , 67059 Ludwigshafen.
2.12. --- Buddenbrookhaus Führung. „Von Thomas Mann zu Günter Grass“ mit Annette Eickhölter. 8 €. 14-15.30 Uhr. Treffpunkt vor dem Buddenbrookhaus! Mengstraße 4, 23552 Lübeck.
2.12. --- Museum Behnhaus Drägerhaus Lesungen. „Lübecker Literaturtreffen 2009“. Es lesen Günter Grass, Eleonora Hummel, Michael Kumpfmüller, Dagmar Leupold, Eva Menasse, Norbert Niemann, Knut Romer, Tilman Spengler und Juli Zeh. 12 / 8 €. 19.30-22 Uhr. Königstraße 9-11, 23552 Lübeck.
4.12. ---- Buddenbrookhaus „Weihnachtscafé“. Am 27.11.2009 hat das Weihnachtscafé im historischen Gewölbekeller eröffnet. An den Advents-Wochenenden können Sie bei Kaffee und Buddenbrook-Plumcake fernab der vorweihnachtlichen Hektik die ruhige Atmosphäre im Buddenbrookhaus genießen. Eintritt frei. 14-18 Uhr. Jeden Freitag. Mengstraße 4, 23552 Lübeck.
4.12. --- Buddenbrookhaus Führung & Lesung. „Weihnachten bei Buddenbrooks“. Lesung bei Kaffee und Kuchen, Kurzführung durch das Buddenbrookhaus, literarische Stadtrundgang mit Zwischenstopp bei einem Glas Bischof, kalt-warmes Buffet im Burgkloster an ‚Hannos Schulweg’, Ausklang bei Rotsporn gegen 22 Uhr. 59 €. 18 Uhr. Mengstraße 4, 23552 Lübeck.
5.12. --- Buddenbrookhaus Szenische Führung mit Jan Bovensiepen. Erleben Sie Romangestalten, die Jan Bovensiepem für Sie zum Leben erweckt. „Welt der Buddenbrooks – erfahren Sie Weltliteratur am authentischen Ort.“ 8 €. 14-15.30 Uhr. Mengstraße 4, 23552 Lübeck.
6.12. --- Buddenbrookhaus Spaziergang. „Spaziergang durch das vorweihnachtliche Lübeck mit Kurzbesuch im Behnhaus Drägerhaus“ mit Heide Aumann. 8 €. 11-12.30 Uhr. Mengstraße 4, 23552 Lübeck.
7.12. --- Buddenbrookhaus Lesung. Nora Bossong – „Webers Protokoll”. Konrad Weber ist stellvertretender Leiter des deutschen Generalkonsulats in Mailand, 1943 eine scheinbar friedliche Enklave, die ihn vor der nationalsozialistischen Diktatur und dem Krieg schützt. Beim Einmarsch deutscher Truppen in Italien wird ihm der im diplomatischen Dienst unerfahrene, weit jüngere Parteischnösel Palmer vor die Nase gesetzt, der das Konsulat bis unter das Dach nazifizieren soll. Palmer entdeckt Unstimmigkeiten in den Rechnungsbüchern, die in die Verantwortung Webers fallen. 7 / 5 €. 20 Uhr. Mengstraße 4, 23552 Lübeck.
17.12. --- Buddenbrookhaus Führung. „Träumerische Experimente“. Sonderführung im Buddenbrookhaus zur aktuellen Felix-Krull-Inszenierung mit Christina Ulrich. 8 €. 16-17 Uhr. Mengstraße 4, 23552 Lübeck.
19.12. --- Günter Grass-Haus Lesung. Volker Schlöndorff – „Licht, Schatten und Bewegung“. „Eine Jugend in Hessen, ein Leben in vielen Sprachen und Ländern: Seit vier Jahrzehnten gehört Volker Schlöndorff zu den wenigen deutschen Filmemachern, die Weltgeltung haben. In dieser Autobiographie erzählt er anschaulich von seiner Kindheit im Nachkriegsdeutschland, von seinem politischen Engagement um 1968, von der Entstehung seiner ‚Blechtrommel’, für die er den ersten deutschen Nachkriegs-Oscar erhielt, von seinem Leben in Deutschland, Frankreich, Italien und Amerika, von Regisseuren wie Jean-Pierre Melville und Rainer Werner Fassbinder und von Schauspielern wie Alain Delon und Jeanne Moreau.“ (Carl Hanser Verlag) 19.30 Uhr. Glockengießerstraße 21, 23552 Lübeck.
23.12. --- Buddenbrookhaus Lesung. „Weihnachtslesung mit Antje Birnbaum“. Eine feste Institution im Buddenbrookhaus ist die alljährliche Lesung des Weihnachtskapitels aus „Buddenbrooks“ mit der Schauspielerin Antje Birnbaum. 10 / 5 €. 19-20.30 Uhr. Mengstraße 4, 23552 Lübeck.
30.12. --- Buddenbrookhaus „Jahresausklang bei Buddenbrooks mit Prosecco-Empfang“ mit Heide Aumann. 10 €. 11-12.30 Uhr. Mengstraße 4, 23552 Lübeck.
13.12. --- Scala Kabarett. Waldemar Hartmann – „Born to be Waldi“. „Immer witzig, immer treffsicher, immer Waldi: Ob im Gespräch mit Rudi Völler (‚Du sitzt hier locker auf deinem Stuhl’) oder im Ring mit Wladimir Klitschko – niemand ist vor ihm sicher. Aber das dicke Ende kommt noch, denn jetzt plaudert Waldi aus der Schule. Und erzählt: von den Spielerfrauen (er wäre selber gern eine!) über die Geheimnisse aus den Fußball-Kulissen bis zu den schönsten Bars dieser Welt (und wen man dort trifft).“ (Heyne) 20 Uhr. Stuttgarter Straße 2, 71638 Ludwigsburg.
3.12. --- Galerie Der Mondmann Lesung. Thomas Fuchs –„Grenzverkehr“. „Ein Sittenroman über die Herrschaft der Torheit, den Traum vom Westen, die Jagd nach dem Geld und der Sehnsucht, dem Schlamassel zu entkommen. Vergnüglich, spannend, ernst und mit einem guten Schuss Erotik, wobei unsere Heldin im Herzen immer ‚rein’ bleibt.“ (Heyne) 20.30 Uhr. Lünetorstraße 20, 21335 Lüneburg.
4.12. ---- Literaturbüro Lesung. Hans-Ulrich Treichel und Katja Lange-Müller – „Die Nacht, in der die Mauer fiel“. „25 Autoren aus Ost und West lassen die historische Nacht Revue passieren. In persönlichen Texten, die eigens für dieses Buch geschrieben wurden, erzählen sie, was sie erlebten, was sie fühlten und wie sie sich heute daran erinnern.“ (Suhrkamp) 20 Uhr. Am Ochsenmarkt 1, 21335 Lüneburg.
9.12. --- Heinrich Heine Haus Lesung. Nora Bossong - „Webers Protokoll”. Konrad Weber ist stellvertretender Leiter des deutschen Generalkonsulats in Mailand, 1943 eine scheinbar friedliche Enklave, die ihn vor der nationalsozialistischen Diktatur und dem Krieg schützt. Beim Einmarsch deutscher Truppen in Italien wird ihm der im diplomatischen Dienst unerfahrene, weit jüngere Parteischnösel Palmer vor die Nase gesetzt, der das Konsulat bis unter das Dach nazifizieren soll. Palmer entdeckt Unstimmigkeiten in den Rechnungsbüchern, die in die Verantwortung Webers fallen. 20 Uhr. Am Ochsenmarkt 1, 21335 Lüneburg.
15.12. --- Heinrich Heine Haus Lesung. Steven Bloom – „Stellt mir eine Frage“. „Aus dem Amerikanischen von Silvia Morawetz. 1950 im Brooklyner Viertel Brownsville. Fast täglich kommen Meyer Woolf, Archie Feinstein, Izzy und ihre Freunde in Sams Cafeteria, um beim Kaffee über Gott und die Welt zu debattieren: Liebe, Ehe, Eifersucht, Alltagssorgen, Koreakrieg und Rassismus sind nur einige der Themen. Zu jedem weiß einer einen Witz zu erzählen. Einer Meinung sind die Männer selten, auch wenn ihr Jüdischsein sie verbindet. Und ständig fallen sie sich ins Wort, frotzeln, auch wenn sie sich mögen. Oder gerade deshalb. Die Schrecken antisemitischer Verfolgung haben sie alle ins amerikanische Exil geführt. Immerhin sind sie dem Schlimmsten entronnen, aber sie schleppen doch an ihrer Vergangenheit, und so amerikanisch sie sich geben, so wenig selbstverständlich ist ihnen vieles.“ (Wallstein Verlag) 20 Uhr. Am Ochsenmarkt 1, 21335 Lüneburg.
2.12. --- Alte Schmiede Lesung. Peter Stamm – „Sieben Jahre“. Alexander, ein Mann mittleren Alters, der sich als erfolgreicher Architekt in besseren Kreisen bewegt, lebt mit seiner klugen, charmanten und attraktiven Gattin Sonja eine ‚glückliche Ehe’. Und er lebt mit der polnischen Studentin Iwona, die weder hübsch noch gebildet ist und in ihrer Erscheinung einen Gegenentwurf zu Sonja verkörpert, eine unauflösliche Beziehung. Gewohnt nüchtern und lakonisch erzählt Peter Stamm diese Dreiecksgeschichte und er erzählt von einer Gesellschaft, in der dieser Konflikt keine Tragik mehr birgt. 7 / 5 €. 19 Uhr. Oberstraße 21a, 24321 Lütjenburg.
25.11. – 26.2. --- Literaturhaus Ausstellung. Günter Kunert – „Im Bilde sein“. Radierungen, Holzschnitte und Zeichnungen. Eine Ausstellung in Kooperation mit dem Kulturbüro der Landeshauptstadt Magdeburg und in Zusammenarbeit mit dem Verein der Bibliophilen und Graphikfreunde Magdeburg und Sachsen-Anhalt e.V. Willibald Pirckheimer. Thiemstraße 7, 39104 Magdeburg.
9.12. --- Literaturhaus Vortrag mit Lichtbildern. Dr. Ute Willer – „William Morris (1834-1896) und die moderne Buchkunst“. 19 Uhr. Thiemstraße 7, 39104 Magdeburg.
16.12. --- Literaturhaus Lesung. Sabine Swoboda – „Die Weihnachtsgans Auguste“ von Friedrich Wolf. Eine Gemeinschaftsveranstaltung mit der Literarischen Gesellschaft Magdeburg e.V. 17 Uhr. Thiemstraße 7, 39104 Magdeburg.
5.12. --- Walpodenakademie Lesung. Martin Büsser – „Der Junge von nebenan“. Vorbei die Zeiten, als einem die korrekte Schreibweise des Wortes ‚Queer’ noch als Fehler angestrichen wurde. Vorbei auch die Zeiten, als gerade die Besten einer Generation sich in das brandgefährliche Experiment des bewaffneten Kampfes stürzten, um die alte Ordnung finit aus den Angeln zu heben. 8 / 5 €. 20 Uhr. Neubrunnenstraße 8, 55116 Mainz.
2.12. --- Literaturmuseum der Moderne Vortrag. „Zeitkapsel 19“ mit Jan Bürger und Andreas Heusler. 1946 treffen sich zwei Männer in Jerusalem, die dem Holocaust entkommen konnten. Sie wollen gemeinsam ein Buch schreiben. 5 / 3 €. 20 Uhr. Schillerhöhe 10, 71672 Marbach am Neckar.
5.12. --- Schiller-Nationalmuseum Führung. Eine literarische Wanderung durch die Literatur des 18. und 19. Jahrhunderts – von Mörikes Stuttgarter „Hutzelmännlein“ zu Schillers „Wilhem Tell“ und Annette von Droste-Hülshoffs Gedichten – auf der immer wieder auch Gegenstände in den Blick fallen: Schillers Tischklingel und sein Zahnstocher, Hölderlins Liebesgabe, Mörikes Baumblättersammlung und Kerners Maultrommel. Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie hält man die Erinnerung an die Literatur lebendig? 15 Uhr. Schillerhöhe 10, 71672 Marbach am Neckar.
1.12. --- Café am Grün Lesung. Mario Wirz – „Sturm vor der Stille“. „Das ist virtuos und ohne Bitterkeit geschrieben und wirkt wie eine poetische Anleitung zum Leben selbst“ (Die Welt) 20.30 Uhr. Am Grün 28, 35037 Marburg.
8.12. --- Forum Wasserturm Lesung. Jan Weiler – „Mein Leben als Mensch“. „Und wo es einmal nicht um die Familie geht, werden andere, mindestens ebenso brisante Themen erörtert: der grassierende Kevinismus unter Deutschlands Eltern etwa, das Wesen des schwedischen Krimis oder das Geheimnis erfolgreicher Kontaktanzeigen. Die 61 allerschönsten Kolumnen – jetzt erstmals in Buchform.“ (Rowohlt) 20 Uhr. Rheinstraße 10, 40668 Meerbusch.
18.12. --- Buchhandlung Stoll Lesung. Henning Kober –„ Unter diesem Einfluss“. „Neujahr, Berlin versinkt im Schnee, die Party geht weiter: Janus feiert mit Freunden und vermisst seinen Bruder Bobby. Der ist verschwunden und schreibt im Internet wütende Briefe. Janus macht sich auf die Suche, zwölf Monate lang ist er unterwegs: nach London, Paris, Los Angeles, nach Las Vegas und in den Himalaja. Überall trifft er auf Menschen, die die Ekstase, die echten Gefühle, suchen. Auf der Peloponnes findet er seinen Bruder wieder, aber Bobby scheint merkwürdig verändert. Und die Schreckender der neuen Zeit, die Bilder der Zerstörung, reichen überallhin.“ (S. Fischer) 19.30 Uhr. Schönbeinstraße 7, 72555 Metzingen.
8.12. --- Thalia Lesung & Buchpräsentation. Burkhardt Hedtmann – „Zugabe“. Wer Burkhardt Hedtmann ist, braucht man wohl keinem Mindener mehr zu erklären! Wir freuen uns auf eine Lesung mit dem beliebten Mindener Autor. Er stellt an diesem Abend sein lange erwartetes neues Buch vor. 10 €.19.30 Uhr. Prinz Friedrich, Club 74 Johansenstraße 1., 32423 Minden.
1.12. --- Tschechisches Zentrum Lesung. Radka Denemarková – „Ein herrlicher Flecken Erde“. „Gita muss in ihrem Leben durch mehrere Höllen gehen: von den Nazis als Jüdin gequält, von den Tschechen als Kollaborateurin vertrieben, schließlich von den ehemaligen Nachbarn als habgierige Alte abgestempelt, als sie den Familienbesitz zurückfordert. Doch trotz aller körperlicher und emotionaler Wunden führt Gita den Kampf gegen Unrecht und für Verständigung weiter. Ebenso kompromisslos wie ergreifend schildert dieser preisgekrönte Roman die menschliche Seite der unmenschlichen Geschichte.“ (Host) 19 Uhr. Prinzregentenstrasse 7, 80538 München.
1.12. --- Literaturhaus Ein Abend mit Heinrich August Winkler und Klaus-Dieter Lehmann – „Geschichte des Westens“. Der Westen – seit dem Zeitalter der Entdeckungen ist er gleichsam das welthistorische Maß aller Dinge. Er hat mit einer unvergleichlichen Dynamik fremde Reiche erobert und ganze Kontinente unterworfen, die Erde bis in ihre entlegensten Winkel erschlossen, die modernen Naturwissenschaften und das Zeitalter der Technik hervorgebracht, die Menschen- und Bürgerrechte, die Herrschaft des Rechts und die Demokratie erfunden. Aber er hat auch oft genug gegenüber den nichtwestlichen Teilen der Welt seine Werte verraten, Freiheit gepredigt und Habgier gemeint und mit dem Kapitalismus eine Ökonomisierung aller Lebensverhältnisse entfesselt, die bis heute die Menschheit in Atem hält. 8 / 6 €. 20 Uhr. Saal, Salvatorplatz 1, 80333 München.
1.12. Café Gap – Lesung. Albert Ostermaier, Fritz Ani und Anton G. Leitner – „Das Gedicht“. 50 bedeutende Schriftsteller öffnen eigens für diese Sammlung ihre Hausapotheke und berichten in Gedichten über Krankheit und Genesung. Dabei lassen sie keine lyrische Diagnose aus: Das inhaltliche Spektrum reicht von Fußpilz, Husten, Schnupfen, Heiserkeit über Herz-und Kreislauferkrankungen bis hin zu Schlafstörungen und Depressionen. 19.30 Uhr. Goethestraße 34, 80336 München.
3.12. --- Münchner Kammerspiele Gespräch. Raul Zelik und Elmar Altvater – „Vermessung der Utopie“. „Ob Klimawandel, industrielle Überkapazitäten, Arbeitslosigkeit oder Verteilung des Reichtums – der freie Markt scheint grundlegende soziale und wirtschaftliche Probleme nicht lösen zu können. Doch ist eine Gesellschaft jenseits des Kapitalismus überhaupt noch vorstellbar? Raul Zelik und Elmar Altvater liefern in ihrem Gespräch eine radikal-kritische Analyse der Gegenwart. Ihr gemeinsamer Versuch, ein utopisches Gesellschaftsmodell zu entwickeln, geht von einem Ökonomiebegriff aus, der das ökologische und soziale Gemeinwohl einbezieht und auf Vernunft gegründet ist.“ (Blumenbar Verlag) 9 / 5 €. 20 Uhr. Falckenbergstraße 2, 80539 München.
3.12. --- Fraunhofertheater Lesung. Manfred Grunert – „Amerikanskij Wolp“. „Das psychedelische Roulette um Leben und Tod führt Gernow in einen unsichtbaren Krieg und um die halbe Welt: von Berlin nach London und Plymouth-on-Sea bis nach Tokyo und weiter über das Ochotskijsche Meer im Sturm der Purga nach Magadan in die Polarnacht der Kolyma. Mit jedem seiner Schritte weiten sich die Dimensionen des Kriegs mit seinem Doppelgänger aus, der ihn seiner Identität zu berauben beginnt und ihn vollständig in seinen schlimmsten Feind zu verwandeln droht. Am Ende kann nur einer lebend sein Ziel erreichen.“ (Matthes & Seitz) 10 €. 20 Uhr. Fraunhoferstraße 9, 80469 München.
7.12. --- Lyrik Kabinett Lesung. Bei Dao – „Das Buch der Niederlage“. Bestandsaufnahme und Rückblick: Bei Daos Gedichte – als Exilliteratur in den USA entstanden – bedienen sich hauptsächlich der Paradoxie als Stilmittel. Dies sei, so sagt er, für ihn der einzige Weg, um die Welt in ihrer Widersprüchlichkeit zu entdecken. Indem er sein Leben poetisch analysiert, kommt auch die Geschichte zu Wort: die zerstobenen Illusionen eines Dichters, der von einer anderen, besseren Welt geträumt hat. 20 Uhr. Amalienstraße 83a, 80799 München.
9.12. --- Literaturhaus Buchvorstellung. Wolfgang Martynkewicz – „Salon Deutschland. Geist und Macht 1900-1945“. „Literaten, Musiker, Gelehrte: Das Haus des Münchner Verlegerpaars Bruckmann war der Treffpunkt großer Geister. Doch mit dem Auftritt Adolf Hitlers wurde der Salon zum Schauplatz, an dem das Unvereinbare zusammenkam: eine kunstsinnige Elite und die radikale Rechte. Man dachte groß von der Kunst im Haus des Verlegers Bruckmann. Unter der Regie der Salonnière Elsa Bruckmann traf sich ein elitärer Kreis, den das Unbehagen an der Moderne einte. Im Mittelpunkt standen die Charismatiker, Visionäre, Geistesaristokraten: Rainer Maria Rilke, Hugo von Hofmannsthal, Harry Graf Kessler, Houston Stewart Chamberlain, Norbert von Hellingrath und viele andere. Nach dem Ersten Weltkrieg machte der Salon eine bemerkenswerte Entwicklung zum politischen Salon durch. Im Dezember 1924 trat hier Adolf Hitler auf und gehörte nun mit Rudolf Heß und Alfred Rosenberg zu den Gästen. War im Hause Bruckmann ein Gesinnungswandel eingetreten? Oder liegen die Gegensätze enger beieinander, als es scheint?“ (Aufbau Verlag) 20 Uhr. Salvatorplatz 1, 80333 München.
10.12. --- Münchner Kammerspiele Lesung. Alexander Schimmelbusch – „Blut im Wasser“. „In klarer und kalter Sprache erzählt Alexander Schimmelbusch die Geschichte von Pia und Alex, zweier Frankfurter Vorstandskinder, die in ihrer Jugend unzertrennlich waren und sich seit Jahren nicht mehr gesehen haben. Beide leben inzwischen in den luxuriösen amerikanischen Anwesen ihrer verstorbenen Eltern. Alex besucht Empfänge, hat Affären, geht im Schneetreiben spazieren. Pia, die weiß, dass sie den Frühling nicht mehr erleben wird, will ihn wieder sehen. Sie ahnt, dass er sich über die Feiertage nach Montauk zurückgezogen hat, und bricht auf zu einer letzten Reise.“ (Blumenbar Verlag) 9 / 5 €. 20 Uhr. Falckenbergstraße 2, 80539 München.
11.12. --- Lyrik Kabinett Lesung. Ralf Bönt – „Die Entdeckung des Lichts“. „Michael Faraday genügt die Welt nicht, in die er 1791 geboren wird. Dem Sohn eines einfachen Schmieds fehlt es an allem, vor allem an Nahrung für seine unstillbare Neugier. Statt zur Schule zu gehen, muss er Zeitungen austragen – und lernt durch sie die Welt kennen. Seiner Herkunft zum Trotz bringt er es bald zum Laborhelfer der Londoner Royal Institution.“ (Dumont Verlag) 20 Uhr. Amalienstraße 83a, München-Schwabing.
13.12. --- Seidlvilla Lesung. Rolf-Bernhard Essig – „Da wird doch der Hund in der Pfanne verrückt“. Schon als Kinder staunen wir Bauklötze oder führen einen Eiertanz auf. Als Jugendliche verstehen wir oft nur Bahnhof, haben eine lange Leitung oder gar keinen Bock. Und später packen wir entweder die Gelegenheit beim Schopf oder werfen die Flinte ins Korn. Ein Sprichwort begleitet uns durchs Leben, es macht unsere Sprache lebendig, bunter und anschaulicher. 16 Uhr. Mühsam-Saal, Nikolaiplatz 1b, 80802 München.
13.12. --- Literaturhaus Lesung. Luc Bondy – „Am Fenster“. Nach einem Aufenthalt im Sanatorium ist Donatey in seine Zürcher Wohnung zurückgekehrt. Es quält ihn nicht nur die Stange im Rückgrat, die seine Wirbelsäule stabilisieren soll, sondern auch die Befürchtung, von Seraphine, seiner jüngeren Freundin, verlassen zu werden. 17 Uhr. Salvatorplatz 1, 80333 München.
15.12. --- Literaturhaus Lesung. Ruth Rehmann – „Ferne Schwester“. Ende der vierziger Jahre: Die junge Madeleine hat im Zweiten Weltkrieg alles verloren, Familie und Heimat. Ihr Traum, einen Neuanfang zu machen, erfüllt sich nicht. Als auch die Liebe zu Anton scheitert, wagt sie den großen Schritt. Madeleine schließt sich einer Gruppe deutscher Journalisten an, die als Erste über Frankreich nach Algerien reisen dürfen. Doch dort scheint sich schon der nächste Krieg anzubahnen. 20 Uhr. Salvatorplatz 1, 80333 München.
15.12. --- Kriminalbuchhandlung Glatteis Lesung. Eva Rossmann - „Leben lassen“. Eva Rossmann liest aus „Leben lassen“. Ein Mira-Valensky-Krimi über Manipulation und die Suche nach Glück in unsicheren Zeiten. 7 €. 20 Uhr. Corneliusgasse 31, 80333 München.
18.12. --- Münchner Kammerspiele Gespräch. Georg Zoche – „Welt Macht Geld“. „Mit ‚Welt Macht Geld’ liefert Georg Zoche in einer allgemein verständlichen Sprache die Grundlagen zu einem neuen Verständnis von Geld, Finanzkrise und internationaler Politik. Sein Buch entstand in jahrelangen Recherchen und basiert auf bisher weitgehend unbekannten Protokollen der amerikanischen Zentralbank. Zoche erklärt, dass Geld nicht nur als Rechnungseinheit, Tauschmittel und Vermögensspeicher dient sondern immer auch ein Instrument der Macht ist.“ (Blumenbar Verlag) 9 / 5 €. 20 Uhr. Falckenbergstraße 2, 80539 München.
29.12. --- Café Indigo Lesung. Volker Ufertinger – „Warum feiern wir Weihnachten?“ „Weihnachten ist das Fest der Familie, der Geschenke und der großen Fragen: Wurde Jesus wirklich am 24. Dezember des Jahres Null in Bethlehem geboren? Worin unterscheiden sich eigentlich Christkind, Nikolaus und Weihnachtsmann? Anschaulich und sachkundig erklärt Volker Ufertinger, weshalb Weihnachten das schönste Fest der Welt ist.“ (cbj) 17 Uhr. Karlstraße 3, 80333 München.
10.12. --- Städtische Galerie Lesung. Jutta Voigt – „Westbesuch. Vom Leben in den Zeiten der Sehnsucht“. „Westbesuch – ein Wort, das Erinnerung in sich trägt, an Willkommen und Abschied, Umarmung und Entfremdung. In ihrem brillant geschriebenen, ironischen und hellsichtigen Text stellt Jutta Voigt fest: Ost- und Westdeutsche kannten sich viel besser, als nach 1989 gemutmaßt wurde – und sie profitierten voneinander. Die einen freuten sich auf schöne Geschenke, die anderen genossen die Bewunderung ihres dicken Audis, ihres Lebensstandards, vor allem aber die Dankbarkeit für die mitmenschlichen Dienste an den Brüdern und Schwestern. Zwanzig Jahre nach dem Mauerfall ist die Besuchszeit vorbei. Dennoch fühlen sich viele Ostdeutsche immer noch zu Besuch im Westen und viele Westdeutsche als generöse Gastgeber. Das Glück ist nicht mehr da, wo wir nicht sind. Es hat da zu sein, wo wir sind.“ (Aufbau Verlag) 19.30 Uhr. Marienstraße 2, 66538 Neunkirchen.
8.12. --- Adventgemeinde Lesung. Titus Müller – „Das Mysterium“. München, 1336. Nemo ist ein Meister der Täuschung. Und er hat allen Grund, seine wahre Identität zu verbergen. Denn er hütet ein düsteres Geheimnis: das Vermächtnis der Katharer. Doch als eines Tages Amiel von Ax, der charismatische Sektenführer, auftaucht, holt Nemo seine Vergangenheit ein. Nicht nur die Inquisition, sondern auch William von Ockham, Intimus des Kaisers, wollen Amiel von Ax vernichten. Nemo steht plötzlich zwischen den großen Magiern, und ein Kampf um das heilige Vermächtnis entbrennt. Ein historischer Roman höchsten Ranges mit einem faszinierenden geschichtlichen Hintergrund. Mit musikalischer Begleitung: Sören Wendt begleitet mit mittelalterlicher Musik auf der Böhmischen Wanderharfe. 19.30 Uhr. Wallstraße 3, 16816 Neuruppin.
10.12. --- Bürgerhaus Lesung. Sarah Kuttner – „Mängelexemplar“. „Dem Wahnwitz unserer Gegenwart zwischen Partylaune und Panikattacke gibt Sarah Kuttner eine Stimme: vom Augenzwinkern zum Ernstmachen, vom launigen Plaudern zur bitteren Selbstkritik. Lustig und tieftraurig, radikal und leidenschaftlich erzählt sie von dem Riss, der sich plötzlich durch das Leben ziehen kann.“ (S. Fischer) 20 Uhr. Hinter dem Brauhaus 15, 63667 Nidda.
4.12. --- Nordsport Center Lesung. Christoph Nagel und Michael Pahl – „FC St. Pauli. Das Buch“. „Einer der beliebtesten Fußballvereine Deutschlands zieht zum 100-jährigen Bestehen Bilanz. Ein opulentes Jubiläumsbuch präsentiert die Geschichte des FC St. Pauli erstmals zusammen mit der seines Stadtteils: von der Wunderelf, die um die Deutsche Meisterschaft mitspielte, bis zum Weltpokalsiegerbesieger, vom Niemandsland zwischen Hamburg und Altona zum pulsierenden Vergnügungsviertel.“ (Hoffmann & Campe) 18 Uhr. Robert-Bosch-Straße 1, 25899 Niebüll.
2.12. --- Frauen-Stadthaus Lesung. Jutta Voigt – „Westbesuch. Vom Leben in den Zeiten der Sehnsucht“. „Westbesuch – ein Wort, das Erinnerung in sich trägt, an Willkommen und Abschied, Umarmung und Entfremdung. In ihrem brillant geschriebenen, ironischen und hellsichtigen Text stellt Jutta Voigt fest: Ost- und Westdeutsche kannten sich viel besser, als nach 1989 gemutmaßt wurde – und sie profitierten voneinander. Die einen freuten sich auf schöne Geschenke, die anderen genossen die Bewunderung ihres dicken Audis, ihres Lebensstandards, vor allem aber die Dankbarkeit für die mitmenschlichen Dienste an den Brüdern und Schwestern. Zwanzig Jahre nach dem Mauerfall ist die Besuchszeit vorbei. Dennoch fühlen sich viele Ostdeutsche immer noch zu Besuch im Westen und viele Westdeutsche als generöse Gastgeber. Das Glück ist nicht mehr da, wo wir nicht sind. Es hat da zu sein, wo wir sind.“ (Aufbau Verlag) 19.30 Uhr. Neue Straße 33, 31582 Nienburg/Weser.
13.12. --- Martin-Luther-Haus Lesung. Jürgen Becker – „Schnee in den Ardennen“. „Eine Dachkammer in einem abgelegenen Gehöft ist der Raum von Imaginationen und Erinnerungen. Hier beginnt der Erzähler sein ‚Journal’, und was er aufzeichnet, sind Vorgänge in nächster Umgebung und in ferner Vergangenheit, im Traum und in der Wirklichkeit. Beckers Beobachtungen streifen die Hügellandschaft seiner rheinischen Heimat, wandern nach Berlin und in den deutschen Osten, richten sich auf Bilder der ersten Jahre nach dem Krieg, erinnern sich an einen Karmann Ghia und an lange Fernsehabende, daran, wie man vor dem Radio saß, um Welt zu empfangen, an Möbel und Bilder. Indem sich der Autor seiner Wahrnehmungen vergewissert, geht er ihren Spuren nach, reflektiert sie, variiert ihre Motive, schreibt sie – und damit sein wie das Leben anderer – fort.“ (Suhrkamp) 5 €. 17 Uhr. Carl-Mosterts-Straße 1, 51519 Odenthal.
17.12. --- Evangelische Stadtkirche Lesung. Christoph Quarch – „Die Erotik des Betens“. „Zum mystischen Sprechen gehören Worte der Liebe, der Hingabe, der Verschmelzung und der Ekstase. Diese mystische Gebetsschule übt über zauberhafte Texte der deutschen Mystikerin Mechthild von Magdeburg und des persischen Sufi-Poeten Rumi erotisches Beten für heute ein.“ (Kösel) 20 Uhr. Poststraße 16, 77652 Offenburg.
6.12. --- Kulturzentrum PFL Lesung. Nora Bossong – „Webers Protokoll“. Konrad Weber ist stellvertretender Leiter des deutschen Generalkonsulats in Mailand, 1943 eine scheinbar friedliche Enklave, die ihn vor der nationalsozialistischen Diktatur und dem Krieg schützt. Beim Einmarsch deutscher Truppen in Italien wird ihm der im diplomatischen Dienst unerfahrene, weit jüngere Parteischnösel Palmer vor die Nase gesetzt, der das Konsulat bis unter das Dach nazifizieren soll. Palmer entdeckt Unstimmigkeiten in den Rechnungsbüchern, die in die Verantwortung Webers fallen. 7 / 5 €. 11 Uhr. Peterstraße 3, 26121 Oldenburg.
7.12. --- Theater Laboratorium Lesung. Inge Jens – „Unvollständige Erinnerungen“. „Ein couragiertes Leben, eine ungewöhnliche Frau – Inge Jens erzählt ihre eigene Geschichte. Aus dem Inhalt: Kindheit und Jugend. Nach dem Krieg Aufbruch in die Fremde – und ein Hausgenosse aus Hamburg.“ (Rowohlt) 20 Uhr. Kleine Straße 8, 26122 Oldenburg.
3.12. --- VHS Osnabrück Lesung. Manfred Flügge – „Die vier Leben der Marta Feuchtwanger“. Wiederholt hat Lion Feuchtwanger versucht, einen Roman über seine Frau zu schreiben; es gelang ihm nicht. Und in der Tat, Marta Feuchtwanger ist eine Herausforderung, ihre Geschichte ist, wie jedes bedeutsame Leben, auch ein Roman ihrer Epoche. 19.30 Uhr. Bergstraße 8, 49076 Osnabrück.
20.12. --- Lagerhalle Lesung. Martin Sonneborn – „Das Partei Buch“. „Fast zwanzig Jahre nach dem Fall der Mauer versucht eine schmierige kleine populistische Oppositionspartei, in Deutschland die Macht zu übernehmen und das Land wieder zu teilen!“ (Kiepenheuer & Witsch) 20 Uhr. Rolandsmauer 26, 49074 Osnabrück.
7.12. --- Buchhandlung Rolles OHG Lesung. Andreas Giebel – „Altstadtrebellen“. „Der Münchner Viktualienmarkt wird zum Epizentrum menschlicher Begegnungen. Und von hier aus schickt Andreas Giebel seine stehtischgestählten Antihelden auf eine Irrfahrt durch die Gemeinde, vordergründig auf der Suche nach einem Ersatzteil für ein Fitnessgerät, tatsächlich aber den zentralen Themen des Daseins auf der Spur: Worüber unterhalte ich mich beim Essen mit ‚befreundeten Ehepaaren’, ohne sie zu beleidigen? Was ist der Unterschied zwischen Esoterik- und Erotikmesse? Warum hat’s die FDP in Bayern so schwer? Das ist kabarettistische Lebensberatung der Spitzenklasse.“ (Blessing) 20 Uhr. Bahnhofstraße 24 A, 82377 Penzberg.
1.12. --- Buchhandlung Rupprecht Lesung. Stephan Kulle – „40 Tage im Kloster des Dalai Lama“. „Als erster westlicher Journalist lebte Stephan Kulle mehrere Wochen im Kloster des Dalai Lama. Der Journalist und Theologe Stephan Kulle gehört zu den profiliertesten Kennern des Papstes und des Vatikans. Für dieses Buch suchte er den anderen großen religiösen Führer unserer Zeit auf, den Dalai Lama. In dessen Kloster im nordindischen Exil gewährten ihm die Mönche 40 Tage lang einen ungewöhnlich offenen Zugang zum Innersten des tibetischen Buddhismus.“ (S. Fischer) 20 Uhr. Bahnhofstraße 14, 84347 Pfarrkirchen.
8.12. --- PZ-Forum Lesung. Joachim Gauck – „Winter im Sommer – Frühling im Herbst“. „Eine Schlüsselfigur der jüngsten deutschen Geschichte erinnert sich: Joachim Gauck, engagierter Systemgegner in der friedlichen Revolution der DDR und herausragender Protagonist im Prozess der Wiedervereinigung als erster Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen.“ (Siedler) 19 Uhr. Poststrasse/Ecke Luisenstraße, 75172 Pforzheim.
12.12. --- Stadtbibliothek Pirna Lesung & Vortrag. Friedrich Schorlemmer – „Wohl dem, der Heimat hat“. Als engagierter Bürgerrechtler und streitbarer Publizist beschreibt Schorlemmer seine Heimat in der DDR und im vereinigten Deutschland. Er ermutigt zur Suche nach einem Ort, an dem wir anerkannt und gebraucht werden, zum Bruch mit falschen Überzeugungen und zu Toleranz. Für Schorlemmer umfasst Heimat alles, was unser Selbst ausmacht: Herkunft, Bindungen an Menschen und Landschaften, politische Ereignisse, Erinnerungen, Geschichten, Bilder und Bücher. Aufgewachsen in einem Pfarrhaus, prägten ihn die Weite der Elblandschaft und die bedrückende Enge der fünfziger Jahre. 20 Uhr. Dohnaische Straße 76, 01796 Pirna.
2.12. --- Literaturhaus Lesung. Maxim Leo – „Haltet euer Herz bereit“. „Die Familie von Maxim Leo war wie eine kleine DDR. In ihr konzentrierte sich vieles, was in diesem Land einmal wichtig war: die Hoffnung und der Glaube der Gründerväter. Die Enttäuschung und das Lavieren ihrer Kinder, die den Traum vom Sozialismus nicht einfach so teilen wollten. Und die Erleichterung der Enkel, als es endlich vorbei war.“ (Blessing) 19 Uhr. Schloßstraße 12, 14467 Potsdam.
9.12. --- Waschhaus-Arena Lesung. Peter Scholl-Latour – „Die Angst des weißen Mannes. Ein Abgesang“. Die Wahl eines amerikanischen Präsidenten mit afrikanischen Wurzeln und pazifischer Heimat ist Sinnbild eines tief greifenden Wandels, der weit über die USA hinausweist. Der fünfhundertjährige Siegeszug des weißen Mannes ist Geschichte. Die ehemals koloniale Welt ist im Aufbruch begriffen – demographisch, wirtschaftlich, politisch. Dabei wendet sie sich vom Westen ab, sucht neue Leitbilder, besinnt sich auf eigene Stärken und Traditionen. Die Maßstäbe der Welt werden zu Recht gerückt, die Verlierer von einst sind die Gewinner von morgen. 20 Uhr. Schiffbauergasse 5, 14467 Potsdam.
2.12. --- Buchhandlung Friedrich Pustet Kabarettistische Lesung. Andreas Giebel – „Altstadtrebellen“. „Der Münchner Viktualienmarkt wird zum Epizentrum menschlicher Begegnungen. Und von hier aus schickt Andreas Giebel seine Stehtischgestählten Antihelden auf eine Irrfahrt durch die Gemeinde, vordergründig auf der Suche nach einem Ersatzteil für ein Fitnessgerät, tatsächlich aber den zentralen Themen des Daseins auf der Spur: Worüber unterhalte ich mich beim Essen mit ‚befreundeten Ehepaaren’, ohne sie zu beleidigen? Was ist der Unterschied zwischen Esoterik- und Erotikmesse? Warum hat’s die FDP in Bayern so schwer?“ (Blessing) 20.30 Uhr. Gesandtenstraße 6-8, 93047 Regensburg.
11.12.-13.12. --- Nordkolleg Seminar. „Vom Manuskript zum Verlag ‑ Wie bietet man Verlagen erfolgreich ein Mauskript an?“. Autor und Verlag – wie kommen diese beiden zueinander? Dieser Frage wird Dr. Uwe Heldt nachgehen und den Teilnehmern des Seminars einen Leitfaden an die Hand geben. In einem Überblick über die Verlagslandschaft in Deutschland, die Funktionen von Verlagen, Lektoren, Literaturagenten und anderen Instrumenten des Literaturbetriebs soll zunächst ein Kontext geschaffen werden, der als Basis für die anschließende praktische Arbeit dienen wird. 120 / 95 €. 18 Uhr. Am Gerhardshain 44, 24768 Rendsburg.
6.12 --- Schloss Ribbeck Lesung. Christine Gräfin von Brühl ‑ „Out of Adel“. Ein Blick hinter die Hochglanzkulissen einer Parallelgesellschaft. 12 Uhr. Theodor-Fontane-Straße 10, 14641 Nauen.
14.12. --- Altes Progymnasium Lesung. Hellmuth Karasek – „Ihr tausendfaches Weh und Ach“. „Leicht und doch mit chaplineskem Ernst erzählt Karasek, wie Männer versuchen, zu lieben und zu flüchten, zu erobern und zu vergessen. Der ‚publizistische Turbokarpfen im Teich der grauen Hechte’ (Gerhard Stadelmaier) berichtet von glücklichen und schmerzlichen Selbstversuchen und von Ausflügen in das unbekannte Land der Frauen.“ (Hoffmann & Campe) 20 Uhr. Ratssaal, Klosterstraße 13, 33397 Rietberg.
3.12. --- Ballhaus Lesung. Wolf Haas – „Der Brenner und der liebe Gott“. „Der Brenner, Expolizist und Exdetektiv, hat endlich einen guten Job gefunden. Noch nie im Leben hat er sich so wohl gefühlt. Aber es wäre nicht der Brenner, wenn es lange dauern würde, bis wieder was passiert. So sorgt eine Tafel Schokolade für eine Kettenreaktion, an deren Ende sieben Begräbnisse stehen.“ (Hoffmann & Campe) 20 Uhr. Weinstraße 12, 83022 Rosenheim.
18.12. --- KuKo Kabarett. Waldemar Hartmann – „Born to be Waldi“. „Immer witzig, immer treffsicher, immer Waldi: Ob im Gespräch mit Rudi Völler (‚Du sitzt hier locker auf deinem Stuhl’) oder im Ring mit Wladimir Klitschko – niemand ist vor ihm sicher. Aber das dicke Ende kommt noch, denn jetzt plaudert Waldi aus der Schule. Und erzählt von den Spielerfrauen (er wäre selber gern eine!) über die Geheimnisse aus den Fußball-Kulissen bis zu den schönsten Bars dieser Welt (und wen man dort trifft).“ (Heyne) 20 Uhr. Kufsteiner Straße 4, 83022 Rosenheim.
6.12. --- Thalia Universitätsbuchhandlung Lesung. Rolf-Bernhard Essig – „Warum die Schweine pfeifen“. Sprichwörter können trösten, Rat geben oder einer Auseinandersetzung die Schärfe nehmen, und sie bringen uns zum Lachen. Hier werden spannende und komische Geschichten erzählt, die sich hinter unserer Sprache verbergen: Warum es Erasmus von Rotterdam – und nicht in die Jahre gekommenen Rockstars – zu verdanken ist, dass so mancher Stein ins Rollen gebracht wurde, was erfolgreich geführte Verhandlungen mit trockenen Babypopos gemeinsam haben, inwiefern das Werfen von Gegenständen Hochzeiten und Boxkämpfe verbindet, weshalb es am Bergbau liegt, wenn endlich mal alles geritzt ist; wie die Vandalen völlig zu Unrecht in Verruf gerieten, wieso nicht der Alkohol schuld sein muss, wenn man etwas volle Pulle tut, und was die braunen Augen von Regina Halmich mit dem Faustrecht zu tun haben. 18 Uhr. Breite Straße 15-17, 18055 Rostock.
10.12. --- Mau Club Lesung. Jürgen Kuttner – „Die Geburt des radikalen Islamismus aus dem Hüftspeck des deutschen Schlagers“. „Kuttner erklärt die Welt. Grundsätzliches wie Liebe, Sex, Kampf der Geschlechter, Essen oder Autos, aber auch diffizile Probleme wie das Demokratisierungspotenzial des deutschen Schlagers nimmt er scharfzüngig und mit seinem unerbittlichen Blick für das Detail unter die Lupe.“ (Rowohlt) 20 Uhr. Warnowufer 56, 18057 Rostock.
11.12. --- Peter-Weiss-Haus Lesung. Noah Sow – „Deutschland Schwarz Weiß“. „Wir sind mit den vielfältigsten Rassismen aufgewachsen. Wir spielten im Kindergarten ‚Wer hat Angst vorm schwarzen Mann’, sangen ‚Zehn kleine Negerlein’ und finden es normal, dass uns im Schuhgeschäft ein schwarzer Diener aus Porzellan begrüßt. Wenn wir gefragt werden, sind wir natürlich gegen Rassismus. Rassismus zu bekämpfen heißt jedoch, ihn zunächst zu verstehen. Dazu müssen wir lieb gewonnene Vorstellungen und ‚Gewissheiten’ hinterfragen. Vor dem Hintergrund langjähriger Erfahrung mit Antirassismus-Arbeit legt Noah Sow den Finger in die Wunde des unbewussten Rassismus und sorgt für jede Menge erkenntnisfördernder Stolpersteine. Das Buch ist ein Angebot für mehr Fairness und Normalität.“ (C. Bertelsmann) 20 Uhr. Doberaner Straße 21, 18057 Rostock.
1.12. --- Thalia Buchpräsentationen. Sind Sie noch auf der Suche nach einem passenden Weihnachtsgeschenk? Oder nach einem schönen Buch für die langen Winterabende? Auch in diesem Jahr möchten wir Ihnen in der Vorweihnachtszeit bei einem Glas Wein unsere neuen und alten Lieblingsbücher vorstellen. 20.15 Uhr. Bahnhofstraße 54 , 66111 Saarbrücken.
1.12. --- Grudtvighaus Vortrag. Friedrich Schorlemmer – „Lass es gut sein. Ermutigung zu einem gelingenden Leben“. Anleitung zum Glücklichsein. Wie richten wir unser Leben ein? Schorlemmer ermutigt jeden Einzelnen, Selbstverwirklichung und Gemeinsinn miteinander zu versöhnen. Er plädiert für Werte, die jeden mit Glück erfüllen können. 19.30 Uhr. Seestraße 3, 18546 Sassnitz.
16.12. --- Manufaktur Lesung. Jan Weiler – „Mein Leben als Mensch“. „Und wo es einmal nicht um die Familie geht, werden andere, mindestens ebenso brisante Themen erörtert: der grassierende Kevinismus unter Deutschlands Eltern etwa, das Wesen des schwedischen Krimis oder das Geheimnis erfolgreicher Kontaktanzeigen. Die 61 allerschönsten Kolumnen – jetzt erstmals in Buchform.“ (Rowohlt) 20 Uhr. Hammerschlag 8, 73614 Schorndorf.
14.12. --- Bücherei Lesung. Klaus-Peter Wolf – „Ostfriesengrab“. „Im zauberhaften Park von Schloss Lütetsburg wird eine weibliche Leiche gefunden. Der Mörder hat sie wie eine Elfe in den blühenden Sträuchern drapiert. Welche Botschaft will er Kommissarin Ann Kathrin Klaasen und ihrem Team damit übermitteln? Auch der dritte Kriminalroman mit der beliebten Kommissarin verspricht Spannung pur.“ (S. Fischer) 17 Uhr. Weserstraße 1, 26419 Schortens.
6.12. --- Pumpwerk „Klabund“ Lesung. Barbara Teuber – „Bracke“. Wie jeden ersten Sonntag im Monat, literarische Matineé im Pumpwerk. Diesmal liest die Bonner Schauspielerin Barbara Teuber aus „Bracke“ von Klabund. Klabund war ein deutscher Schriftsteller, der eigentlich Alfred Henschke hieß. „Bracke“ ist ein Eulenspiegel-Roman, der 1918 erschienen ist. 4-5 €. 11 Uhr. Markt 16-19, 53721 Siegburg.
4.12. --- Buchhandlung Schaumburg Lesung. Friedrich Dönhoff – „Die Welt ist so, wie man sie sieht“. „Regelmäßig trafen sich Marion Gräfin Dönhoff und ihr Großneffe Friedrich zum sehr persönlichen Gedankenaustausch. Friedrich Dönhoff begleitete seine Tante bis zu ihrem Tod und schildert in seinem Buch auch die letzten, besonders intensiven Gespräche, die er mit ihr führte.“ (Hoffmann & Campe) 20 Uhr. Große Schmiedstraße 27, 21682 Stade.
16.12. --- Markmillersaal Lesung. Waldemar Hartmann – „Born to be Waldi“. „Immer witzig, immer treffsicher, immer Waldi: Ob im Gespräch mit Rudi Völler (‚Du sitzt hier locker auf deinem Stuhl’) oder im Ring mit Wladimir Klitschko – niemand ist vor ihm sicher. Aber das dicke Ende kommt noch, denn jetzt plaudert Waldi aus der Schule. Und erzählt von den Spielerfrauen (er wär selber gern eine!) über die Geheimnisse aus den Fußball-Kulissen bis zu den schönsten Bars dieser Welt (und wen man dort trifft).“ (Heyne) 19 Uhr. Äußere Passauer Straße 60, 94315 Straubing.
1.12. --- Schillerbuchhandlung Lesung. Wolfgang Schorlau – „Das München-Komplott“. „In seinem neuen Roman entwickelt Wolfgang Schorlau aus realen Geschehnissen eine Geschichte, die aus dem Kalten Krieg bis in unsere Zeit reicht und den Leser bis zur letzten Seite in Atem hält.“ (Kiepenheuer & Witsch) 20 Uhr. Vaihinger Markt 17, 70563 Stuttgart.
2.12. --- Haus der Wirtschaft Lesung. Andreas Schlüter – „Startschuss Fünf Asse“. „Die Vorbereitungen zur Mini-Olympiade an der Sportschule der Fünf Asse laufen auf Hochtouren. Und natürlich trainieren auch die fünf unzertrennlichen Freunde intensiver denn je. Ihre Chancen auf viele Medaillen stehen gut. Doch schon am ersten Tag scheint alles schief zu gehen: Michael kann wegen plötzlicher Magenschmerzen kaum seinen Lauf antreten, in Jabalis Schuhen steckt Juckpulver und wenig später ist Ilkas Schwimmanzug kurz vor ihrem Wettkampf spurlos verschwunden. Die Vorfälle häufen sich, und es sieht fast so aus, als wolle jemand ganz gezielt die Fünf Asse sabotieren.“ (DTV) 11 Uhr. Willi-Bleicher-Straße 18, 70174 Stuttgart.
2.12. --- Stadtteilbücherei Untertürkheim Lesung. Wolfgang Schorlau – „Das München-Komplott“. „In seinem neuen Roman entwickelt Wolfgang Schorlau aus realen Geschehnissen eine Geschichte, die aus dem Kalten Krieg bis in unsere Zeit reicht und den Leser bis zur letzten Seite in Atem hält.“ (Kiepenheuer & Witsch) 19 Uhr. Stümpfelbacher Straße 45, 70327 Stuttgart.
2.12. --- Haus der Wirtschaft Lesung. Ralph Martin – „Ein Amerikaner in Berlin“. „Als er in Deutschland ankommt, ist Ralph Martin der typische New Yorker: smart, snobistisch, immer ein wenig overdressed. Die ideale Mischung, um in Berlin so richtig schön anzuecken. Für ihn, der aus dem Big Apple kommt, ist die deutsche Hauptstadt allenfalls ein wurmstichiger Bioapfel. Eins ist klar, einer von beiden muss sich ändern. Und da Berlin sich standhaft weigert, über Nacht zu New York zu werden, muss sich der Manhattaner in einen Berliner verwandeln.“ (Dumont Verlag) 20.15 Uhr. Willi-Bleicher-Straße 18, 70174 Stuttgart.
4.12. --- Bertha-Benz-Saal Lesung. Hanns-Josef Ortheil – „Die Erfindung des Lebens“. „‚Die Erfindung des Lebens’ ist die Geschichte eines jungen Mannes von seinen Kinderjahren bis zu seinen ersten Erfolgen als Schriftsteller. Als einziges überlebendes Kind seiner Eltern, die im Zweiten Weltkrieg und der Zeit danach vier Söhne verloren haben, wächst er in Köln auf. Die Mutter ist stumm geworden, und auch ihr letzter Sohn lebt zunächst stumm an ihrer Seite. Nach Jahren erst kann er sich aus der Umklammerung der Familie lösen, in Rom eine Karriere als Pianist beginnen und nach deren Scheitern mit dem Schreiben sein Glück zu machen versuchen.“ (Luchterhand Literaturverlag) 6 / 4 €. 18 Uhr. Willi-Bleicher-Strasse 19, 70174 Stuttgart.
4.12. --- CVJM Lesung. Björn Süfke – „Männerseelen ‑ ein psychologischer Reiseführer“. „Die männliche Seele ist ein unbekanntes Land – nicht nur für Frauen, sondern oft auch für die Männer selbst. Sie verdrängen, rationalisieren, flüchten sich in Arbeit oder Einsamkeit um nicht mit den eigenen Gefühlen konfrontiert zu werden. Wie entsteht die männliche Gefühlsabwehr und wie kann sie überwunden werden? Humorvoll und mit Hilfe vieler Fallbeispiele ermutigt der Psychotherapeut Björn Süfke Männer dazu, den verlorenen Zugang zur eigenen Innenwelt wiederherzustellen.“ (Patmos Verlag) 19.30 Uhr. Großer Saal, Büchsenstraße 37, 70174 Stuttgart.
4.12. --- Haus der Wirtschaft Lesung. Jutta Voigt – „Westbesuch. Vom Leben in den Zeiten der Sehnsucht“. „Westbesuch – ein Wort, das Erinnerung in sich trägt, an Willkommen und Abschied, Umarmung und Entfremdung. In ihrem brillant geschriebenen, ironischen und hellsichtigen Text stellt Jutta Voigt fest: Ost- und Westdeutsche kannten sich viel besser, als nach 1989 gemutmaßt wurde – und sie profitierten voneinander. Die einen freuten sich auf schöne Geschenke, die anderen genossen die Bewunderung ihres dicken Audis, ihres Lebensstandards, vor allem aber die Dankbarkeit für die mitmenschlichen Dienste an den Brüdern und Schwestern. Zwanzig Jahre nach dem Mauerfall ist die Besuchszeit vorbei. Dennoch fühlen sich viele Ostdeutsche immer noch zu Besuch im Westen und viele Westdeutsche als generöse Gastgeber. Das Glück ist nicht mehr da, wo wir nicht sind. Es hat da zu sein, wo wir sind.“ (Aufbau Verlag) 20.15 Uhr. Willi-Bleicher-Straße 19, 70174 Stuttgart.
7.12. --- Institut Francais Lesung. Michèle Lesbre – „Das rote Canapé“. „Anne fährt mit der Transsibirischen Eisenbahn nach Irkutsk, um ihren Geliebten Gyl am Baikalsee zu suchen. Während der Zug sie immer weiter nach Osten bringt, wandern ihre Gedanken zurück zu ihrem Leben in Paris. Vor allem an Clémence Barrot muss sie denken, ihre Nachbarin auf dem roten Canapé, der sie oft etwas vorgelesen hat. Während der Zeit der Résistance führte Clémence ein abenteuerliches Leben, später wurde sie Hutmacherin. Ihre große Liebe starb im Krieg ‑ vergessen aber hat sie Paul nie.“ (DTV) 19.30 Uhr. Diemershaldenstraße 11, 70184 Stuttgart.
7.12. --- Hospitalhof Vortrag. Bärbel Wardetzki – „Eitle Liebe“. „Narzisstische Beziehungen gleichen einem Feuerwerk: Heiße Gefühle, große Begierde, Verführung und Verschmelzung sind groß – doch meist erlöscht das Feuer rasch. Zurück bleiben Verletzungen und Frustration durch die Egozentrik der Partner.“ (Kösel) 20 Uhr. Gymnasiumstraße 36, 70174 Stuttgart.
8.12. --- Haus der Wirtschaft Lesung. Isabelle Müller – „Phönixtochter“. „‚Phönixtochter’ erzählt die Geschichte einer bemerkenswerten Frau, die sich vom Unglück nicht überwältigen lässt, die das Leben meistert und am Ende – trotz aller Schicksalsschläge – eine erfolgreiche Unternehmerin in Deutschland wird.“ (S. Fischer) 18 Uhr. Willi-Bleicher-Straße 19, 70174 Stuttgart.
11.12. --- Haus der Wirtschaft Lesung. Hans Neuenfels – „Wie viel Musik braucht der Mensch?“. „Hans Neuenfels ist nicht nur das ‚enfant terrible’ der deutschen Opernregie, dessen Inszenierungen regelmäßig heftige Kontroversen hervorrufen, er war auch immer schriftstellerisch tätig. So entstanden Gedichte, Libretti, Erzählungen und ein Roman. In den vorliegenden Texten setzt er sich mit Komponisten und Opern auf eine ganz persönliche und unverwechselbare Weise auseinander.“ (C. Bertelsmann) 6 / 4 €. 20.15 Uhr. Buchcafe, Willi-Bleicher-Straße 19, 70174 Stuttgart.
13.12. --- Schauspiel Stuttgart Lesung. Ralf Bönt – „Die Entdeckung des Lichts“. „Michael Faraday genügt die Welt nicht, in die er 1791 geboren wird. Dem Sohn eines einfachen Schmieds fehlt es an allem, vor allem an Nahrung für seine unstillbare Neugier. Statt zur Schule zu gehen, muss er Zeitungen austragen – und lernt durch sie die Welt kennen. Seiner Herkunft zum Trotz bringt er es bald zum Laborhelfer der Londoner Royal Institution.“ (Dumont Verlag) 11 Uhr. Oberer Schlossgarten 6, 70173 Stuttgart.
1.12. --- Osiandersche Buchhandlung Lesung. Michael Maar – „Proust Pharao“. „Marcel Proust ist der Größte: Über Mann und Nabokov hat Michael Maar Bücher geschrieben, in denen er in unnachahmlicher Weise anhand neuer Sichtweisen auf unbeachtet gebliebene biographische Details Neuinterpretationen von großer Tragweite gewagt hat. Keiner der beiden aber vermag wie Proust, den Spürsinn des Interpretationsjägers zu wecken und gleichzeitig sein Herz zu erwärmen. Der große Marcel war kein Hohepriester seiner selbst, sondern ein ebenso liebenswürdiger wie boshafter Plauderer. Wie kaum ein anderer hat er seine Freunde, seine Liebhaber, seine Welt, die eigene Biographie in Literatur verwandelt und die Geheimnisse des eigenen Lebens in den unergründlichen Weiten, den verborgenen Ecken und Nebenräumen jenes prächtigen Gebäudes untergebracht, das die ‚Recherche du temps perdu’ für alle Zeiten darstellt.“ (Berenberg Verlag) 8 / 4 €. 20 Uhr. Wilhelmstraße 12, 72074 Tübingen.
4.12. --- Buchhandlung Gastl Lesung. Manfred Koch – „Brot und Spiele“. „Die Formel 1 der Antike startete im Circus Maximus, ihr Michael Schumacher hieß Gutta. En passant erzählt Manfred Koch eine Kulturgeschichte des Sports.“ (Wallstein Verlag) 20 Uhr. Am Lustnauer Tor 7, 72074 Tübingen.
1.12. --- Stadtbibliothek Lesung. Burkhard Spinnen – „Müller hoch Drei“. „Sieben Tage vor seinem 14. Geburtstag wird Paul Müller von seinen Eltern verlassen. Die gehen mal eben auf Weltreise. Paul, ein zögerliches und übervorsichtiges Einzelkind, soll jetzt fix erwachsen werden und alleine zurechtkommen. Das findet er nicht so toll. Im Gegenteil, das haut ihn um.“ (Schöffling & Co.) 14.30 Uhr. Vestgasse 1, 89073 Ulm.
2.12. --- Bücherstube Jastram Lesung. Michael Maar – „Proust Pharao“. „Marcel Proust ist der Größte: Über Mann und Nabokov hat Michael Maar Bücher geschrieben, in denen er in unnachahmlicher Weise anhand neuer Sichtweisen auf unbeachtet gebliebene biographische Details Neuinterpretationen von großer Tragweite gewagt hat. Keiner der beiden aber vermag wie Proust, den Spürsinn des Interpretationsjägers zu wecken und gleichzeitig sein Herz zu erwärmen. Der große Marcel war kein Hohepriester seiner selbst, sondern ein ebenso liebenswürdiger wie boshafter Plauderer. Wie kaum ein anderer hat er seine Freunde, seine Liebhaber, seine Welt, die eigene Biographie in Literatur verwandelt und die Geheimnisse des eigenen Lebens in den unergründlichen Weiten, den verborgenen Ecken und Nebenräumen jenes prächtigen Gebäudes untergebracht, das die ‚Recherche du temps perdu’ für alle Zeiten darstellt.“ (Berenberg Verlag) 20 Uhr. Schuhhausgasse 8, 89073 Ulm.
1.12. --- Altes Rathaus Lesung. Mirjam Pressler – „Grüße und Küsse an alle“. „Eine Sensation: Die ganze Geschichte von Aufstieg und Schicksal der Familie Anne Franks über drei Jahrhunderte, erzählt auf der Grundlage tausender unbekannter Briefe und Dokumente.“ (S. Fischer) 19.30 Uhr. Rathausgasse 1, 78050 Villingen.
9.12. --- Evangelisches Gemeindehaus Lesung. Jürgen Becker – „Schnee in den Ardennen“. Eine Dachkammer in einem abgelegenen Gehöft ist der Raum von Imaginationen und Erinnerungen. Hier beginnt der Erzähler sein „Journal“, und was er aufzeichnet, sind Vorgänge in nächster Umgebung und in ferner Vergangenheit, im Traum und in der Wirklichkeit. Beckers Beobachtungen streifen die Hügellandschaft seiner rheinischen Heimat, wandern nach Berlin und in den deutschen Osten, richten sich auf Bilder der ersten Jahre nach dem Krieg, erinnern sich an einen Karmann Ghia und an lange Fernsehabende, daran, wie man vor dem Radio saß, um Welt zu empfangen, an Möbel und Bilder. Indem sich der Autor seiner Wahrnehmungen vergewissert, geht er ihren Spuren nach, reflektiert sie, variiert ihre Motive, schreibt sie ‑ und damit sein wie das Leben anderer ‑ fort. 5 €. 20 Uhr. Wiedenhof, 51545 Waldbröl.
3.12. --- Stein’sche Buchhandlung Ein Abend mit Stuart Pigott – „Wein weit weg“. „Noch nie gab es so weit im Norden so reife und aromareiche Weine: In Kanada, in Dänemark und Norwegen lotet Stuart Pigott die polaren Grenzen der neuen Weinwelt aus. In China und Japan begegnet ihm eine aufstrebende fernöstliche Weinwirtschaft, die auf dem besten Weg ist, westliche Spitzenweinerzeuger in den Schatten zu stellen. An der Schnittstelle zwischen Europa und Asien entdeckt Pigott im Kaukasus zahlreiche Ur-Rebsorten, die in Amphoren ausgebaut grandiose Weine ergeben.“ (S. Fischer) 19.30 Uhr. Steinerstraße 10, 59457 Werl.
4.12. --- Kunstverein Wesseling Lesung. Jürgen Becker – „Schnee in den Ardennen“. Eine Dachkammer in einem abgelegenen Gehöft ist der Raum von Imaginationen und Erinnerungen. Hier beginnt der Erzähler sein „Journal“, und was er aufzeichnet, sind Vorgänge in nächster Umgebung und in ferner Vergangenheit, im Traum und in der Wirklichkeit. Beckers Beobachtungen streifen die Hügellandschaft seiner rheinischen Heimat, wandern nach Berlin und in den deutschen Osten, richten sich auf Bilder der ersten Jahre nach dem Krieg, erinnern sich an einen Karmann Ghia und an lange Fernsehabende, daran, wie man vor dem Radio saß, um Welt zu empfangen, an Möbel und Bilder. Indem sich der Autor seiner Wahrnehmungen vergewissert, geht er ihren Spuren nach, reflektiert sie, variiert ihre Motive, schreibt sie ‑ und damit sein wie das Leben anderer ‑ fort. 20 Uhr. Bonner Straße 43, 50389 Wesseling.
2.12. --- Villa Clementine Lesung. Klaus Kordon – „Zeitfragen: 20 Jahre Mauerfall“. In seinem neuen autobiographisch geprägten Roman blickt Klaus Kordon zurück auf sein Leben in den Jahren von 1973 bis 1989 und damit auf ein Stück jüngster deutscher Geschichte. Es ist die Lebensgeschichte eines ehemaligen DDR-Bürgers, der nach seiner Entlassung aus der Stasi-Haft im Westen neu anfängt, voller Hoffnung, „auf der Sonnenseite“ gelandet zu sein. 6 / 5 €. 20 Uhr. Frankfurter Straße 1, 65183 Wiesbaden.
6.12. --- Marktkirche Lesung. Inge Jens – „Unvollständige Erinnerungen“. „Ein couragiertes Leben, eine ungewöhnliche Frau – Inge Jens erzählt ihre eigene Geschichte. Aus dem Inhalt: Kindheit und Jugend. Nach dem Krieg Aufbruch in die Fremde – und ein Hausgenosse aus Hamburg.“ (Rowohlt) 19.30 Uhr. Schlossplatz 6, 65183 Wiesbaden.
15.12. --- Marktkirche Lesung. Hans Werner Kettenbach – „Glatteis“. „Durch einen Sturz kommt die attraktive Ehefrau von Tiefbauunternehmer Wallmann zu Tode. Ein tragischer Unfall, meint die Polizei. Ein fast perfekter Mord – vermutet dagegen der Angestellte Scholten, der einige unschöne Details aus dem Eheleben der Wallmanns kennt.“ (Diogenes Verlag) 19.30 Uhr. Schlossplatz 6, 65183 Wiesbaden.
20.12. --- Marktkirche Lesung. Karl-Heinz Otto ‑ „Tumult und Grazie. Georg Friedrich Händel.“ Karl-Heinz Ott wurde 1957 in Ehingen an der Donau geboren und studierte Philosophie, Germanistik und Musikwissenschaft. Anschließend arbeitete er als Dramaturg an den Theatern in Freiburg, Basel und Zürich. 1998 erschien sein Romandebüt „Ins Offene“, das mit dem Friedrich-Hölderlin-Förderpreis sowie dem Thaddäus-Troll-Preis ausgezeichnet wurde. Für seinen zweiten Roman „Endlich Stille“, der 2005 bei Hoffmann und Campe herauskam, erhielt er den Alemannischen Literaturpreis, den Candide-Preis sowie den Preis der LiteraTour Nord. 19.30 Uhr. Schlossplatz 4 , 65183 Wiesbaden.
6.12. --- Loisachhalle Lesung. Brigitta Rambeck – „Weihnachten bleibt Weihnachten“. „Das schönste Fest der Welt ist und bleibt ein sprudelnder Quell für immer neue Geschichten, Gedichte und Berichte. Weihnachten: Verheißung oder Drohung? Heiteres, Nachdenkliches und Unterhaltsames von u. a. Dietmar Bittrich, Ingrid Noll, Georg Ringsgwandl, Franziska Sperr, Uwe Tellkamp und Martin Walser.“ (DTV) 20 Uhr. Hammerschmiedweg 6, 82515 Wolfratshausen.
3.12. --- Ratsgymnasium Lesung. Ulla Hahn – „Aufbruch“. „Ihr Leben scheint vorgezeichnet: Kinder, Küche, Kirche. Doch Hilla träumt sich weg aus dem Dorf am Rhein. Nichts kann dem Kind kleiner Leute die Sehnsucht nach der Freiheit des Geistes austreiben. Unverhofft bietet sich ihr ein neues Leben – Abitur, Studium, ihre selbst gewählte Zukunft liegt vor ihr. Nach ‚Das verborgene Wort’ hat die Lyrikerin und Bestsellerautorin Ulla Hahn erneut ein imposantes Epos vorgelegt, das feinnervig vom Erwachsenwerden, Wachwerden, Menschwerden erzählt.“ (DVA Belletristik) 20 Uhr. Aula, Pestalozziallee 2, 38440 Wolfsburg.
12.12. --- Lincoln Theater Lesung. Kim Fisher und Martina Conradt – „Schöne Bescherung“. „Weihnachten – kaum ein Wort verbinden die Menschen mit einer so großen Erwartung: Alles muss perfekt sein. Die Welt heile, das Essen lecker, die Liebsten in bester Stimmung und gleicher Meinung. Der Schnee soll rieseln und die Sterne funkeln. Kurzum: Das kann nicht klappen.“ (Goldmann) 20 Uhr. Obermarkt 10, 67547 Worms.
7.12. --- Rex Theater Lesung. Kim Fisher und Martina Conradt – „Schöne Bescherung“. „Weihnachten – kaum ein Wort verbinden die Menschen mit einer so großen Erwartung: Alles muss perfekt sein. Die Welt heile, das Essen lecker, die Liebsten in bester Stimmung und gleicher Meinung. Der Schnee soll rieseln und die Sterne funkeln. Kurzum: Das kann nicht klappen.“ (Goldmann) 20 Uhr. Kipdorf 29, 42103 Wuppertal.
9.12. --- Literaturhaus Lesung. „Gedichte zwischen Unschuldsweiß und Trauerschwarz“. Nicht nur die bildende Kunst, auch die Dichtung hat dem Farbkontrast von Schwarz und Weiß zahllose Variationen abgewonnen. Zu den literarischen Themen gehören Licht und Schatten, weiße „Blütenträume“ im Frühling, schwarz-weiße Landschaften, Tiere, Kleider. 5 / 3 €. 19.30 Uhr. Friedrich-Engels-Allee 83, 42285 Wuppertal.
15.12. --- Saalbau Luisengarten Lesung. Rafik Schami – „Poetischer Spaziergang durch Damaskus“ und „Das Geheimnis des Kalligraphen“. „In Damaskus macht ein Gerücht die Runde. Nura, die schöne Frau des berühmten Kalligraphen Hamid Farsi, sei geflüchtet. Warum hat sie ein Leben, um das viele sie beneiden, hinter sich gelassen? Oder war sie Opfer einer Entführung der Gegner ihres Mannes? Schon als junger Mann wird Farsi als Wunderkind der Kalligraphie gefeiert. Nun arbeitet er verbissen an Plänen für eine radikale Reform der arabischen Sprache, nicht ahnend, dass zwischen Nura und seinem Lehrling Salman eine leidenschaftliche Liebe ihren Anfang nimmt ‑ die Liebe zwischen einer Muslimin und einem Christen.“ (Hanser Verlag) 20 Uhr. Martin-Luther-Straße 1, 97072 Würzburg.
1.12. --- Sparkasse Lesung. Heinz Florian Oertel – „Pfui Teufel ‑ Über Verdrängtes und Vergessenes“. Heinz Florian Oertel will Tatsachen und keine Klischees diskutieren und plädiert für eine vorbehaltlose Geschichtsschreibung. Zu dieser gehörten auch eine kritische Reflexion über die BRD-Geschichte und ein Ende mit Vorurteilen, wie dem des undankbaren ostdeutschen Jammerers. 19.30 Uhr. Crimmitschauer Straße 2, 08056 Zwickau.
10.12. --- Sparkasse Lesung. Bernd-Lutz Lange – „Heute hier und morgen gestern“. „Mit seinen kleinen Geschichten, die er Miniaturen nennt, präsentiert Bernd-Lutz Lange Kabinettstücke seines hintergründigen Humors, die Menschen und Zustände in der Gegenwart und in der jüngsten Vergangenheit charakterisieren. Sie spielen nicht nur unter Deutschen, sondern auch unter ihren Nachbarn. Sie werden durch ‚Witze zum Nachdenken’, darunter viele aus dem Ostblock, und durch Aphorismen ergänzt, mit denen er oft die Wahrheit mit einem einzigen Satz trifft und sich wieder einmal als ‚Philosoph unter den Kabarettisten’ entpuppt. So schreibt Lange ‚Im Vorhof der Lüge wartet die Statistik’. Oder ‚Ehe wir die Vergangenheit aufarbeiten, bewältigen wir sie lieber.’“ (Hohenheim Verlag) 10 €. 19.30 Uhr. Crimmitschauer Straße 2, 08056 Zwickau. (ros/olb)