HAMBURG (BLK) - Der Rowohlt Verlag hat Klage gegen das Nachrichtenmagazin „Spiegel“ eingereicht, weil es eine Rezension über Daniel Kehlmanns neuen Roman „Ruhm“ zwei Wochen vor dem Erstverkaufstag veröffentlicht hat. „Wir haben Klage beim Landgericht Hamburg eingereicht, weil der ‚Spiegel’ sich nicht an die Verabredung gehalten hat und eine außergerichtliche Einigung nicht zustande kam“, bestätigte Rowohlt-Sprecherin Ursula Steffens am Donnerstag. Rowohlt wirft dem „Spiegel“ vor, sich nicht an die Sperrfrist gehalten zu haben. Zwei Wochen vor dem Erstverkaufstag erschien ein Kehlmann-Porträt, das Rowohlt zufolge Züge einer Rezension trägt. (dpa/jud)