Jean-Dominique Bauby, Chefredakteur der französischen „Elle“, wird im Alter von 42 Jahren brutal aus seinem gewohnten Leben gerissen. Durch einen Hirnschlag nahezu vollständig gelähmt, kann er nur noch das linke Augenlid bewegen. Jean-Do, wie seine Freunde ihn nennen, ist in seinem Körper gefangen wie in einer Taucherglocke und will nur noch sterben. Doch eine Therapeutin lehrt ihn, mittels Blinzeln Worte zu bilden. Buchstabe für Buchstabe diktiert Jean-Do so seine Memoiren und lernt allmählich, sich mit seinem schweren Schicksal auszusöhnen.
In seinem visuell mitreißenden Porträt schildert Julian Schnabel das beschwerliche Dasein eines Gelähmten, der nur noch in der Fantasie lebt. Das auf Jean-Dominique Baubys autobiografischem Buch basierende Drama erhielt 2007 auf den Filmfestspielen in Cannes den Preis für die Beste Regie. Das Erste zeigt den Film als Beitrag seiner Reihe „Neues französisches Kino“. (Quelle: ARD)
Schmetterling und Taucherglocke, Spielfilm, Frankreich / USA 2007, Sonntag, 15.8., ARD, 23.30 – 1.15 Uhr
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