Basierend auf dem gleichnamigen Roman des Pulitzer-Preisträgers Philip Roth, bietet „Der menschliche Makel“ ein ebenso scharfsinniges wie zutiefst berührendes Drama über Schuld, Sühne und falsche Moral in Zeiten politischer Korrektheit - und damit auch ein Porträt der späten Clinton-Ära. Auf zwei geschickt verwobenen Erzählebenen entblößt der Film die noch immer vorherrschenden Berührungsängste zwischen dem schwarzen und weißen Amerika.
Der renommierte Literaturprofessor Coleman Silk soll einen afroamerikanischen Studenten mit einer rassistischen Äußerung beleidigt haben. In der Folge verliert Coleman Anstellung und Ansehen; seine Frau stirbt und sein Leben zerfällt in Scherben. Die leidenschaftliche Liebesaffäre mit einer weit jüngeren Frau, auf die er sich daraufhin einlässt, gibt ihm neue Kraft zum Weiterleben. Doch diese Affäre führt schließlich zur Konfrontation mit seiner Lebenslüge, die einen „Makel“ decken sollte. (ARD)
Der menschliche Makel, Spielfilm, USA / Deutschland / Frankreich 2003, Donnerstag, 21.1., ARD, 23.30 – 1.10 Uhr
Mehr Informationen gibt es auf der Webseite der ARD.