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Film: Bitterfelder Bogen

Monika Marons Buch „Bitterfelder Bogen“ soll verfilmt werden

© Die Berliner Literaturkritik, 17.07.09

BITTERFELD/WOLFEN (BLK) - Die Schriftstellerin Monika Maron will nach Angaben der Stadt Bitterfeld-Wolfen ihr neues Buch verfilmen. Sie sei dafür in der Stadt auf Recherche und führe Interviews, so auch mit Bürgermeisterin Petra Wust (parteilos), teilte eine Stadtsprecherin am Donnerstag mit. Maron hatte ihr Buch „Bitterfelder Bogen“ am 24. Juni in Berlin erstmals vorgestellt. Sie knüpft damit an ihren Debütroman „Flugasche“ von 1981 an, in dem sie ihre Erfahrungen als Reporterin im Bitterfelder Chemie-Revier mit den ungeheuren Umweltverschmutzungen verarbeitete. Fast drei Jahrzehnte später besuchte die heute 68-Jährige die Stadt erneut und schildert die Wiederauferstehung der einst „schmutzigsten Stadt Europas“

Am 23. Juli wolle die Schriftstellerin ihr Filmvorhaben den Medien in Bitterfeld-Wolfen vorstellen, teilte die Stadtverwaltung weiter mit.

Maron war am 16. Juni zusammen mit den Autoren Erich Loest und Uwe Tellkamp für ihre literarischen Verdienste um das Verständnis deutscher Geschichte in Weimar mit dem Deutschen Nationalpreis 2009 ausgezeichnet worden. Zu ihren Werken gehören „Stille Zeile Sechs“, „Animal triste“, „Pawels Briefe“, „Geburtsort Berlin“ und „Ach Glück“. „Flugasche“ durfte in der DDR nicht erscheinen. Maron siedelte 1988 in den Westen über, heute lebt sie in Berlin. (rud/ber)


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