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Hoffnungslosigkeit á la Hollywood?

Daniel Grey Marshall: No Exit

© Die Berliner Literaturkritik, 11.12.03

 

BERLIN (BLK) -- Daniel Grey Marshall erzählt in seinem Roman "No Exit" souverän, fast schon konventionell, die Geschichte eines Jugendlichen aus schwierigem Elternhaus, erklärt der Kritiker der "Berliner Zeitung" (11.12.03).

Die Trunksucht des Vaters und das dunkle Geheimnis der geliebten Schwester seien die Hauptkomponenten des Romans. Der Leser werde von der Wut und Hilflosigkeit der jugendlichen Helden unmittelbar getroffen. Schon so früh erscheine ihnen ihr Leben als ausweglose Sackgasse. Der Autor wisse genau wie man den emotionalen Output der Protagonisten als Faustschlag in die Magengrube der Leser weiterleite, so die Zeitung weiter. Daniel Grey Marshall selbst habe auch in früher Jugend Erfahrungen mit Drogen und einem Leben auf der Straße gesammelt. Diese lasse er nun in sein Werk einfließen.   

Der Autor besitze jenes Talent den Leser zu fesseln, das vielleicht nicht unbedingt den Pulitzer-Preis auf den Plan rufe, aber mit großer Sicherheit die Aufmerksamkeit Hollywoods wecke. Der junge amerikanische Autor Daniel Grey Marshall gehe bestimmt seinen Weg, prophezeit der Kritiker schliesslich. (mön/ott)

Literaturangaben:
MARSHALL, DANIEL GREY: No Exit. Übersetzt aus dem Amerikanischen von Frederike Levin, Reclam 2003, 346 S., € 18,90.

Zur Rezension:


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