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Der deutsch-türkische Autor Feridun Zaimoglu spricht über sein Leben: vom zweifachen Studienabbrecher zum gefeierten Schriftsteller. Außerdem erklärt er, weshalb das Hässliche immer zuerst kommt.
Arno Geiger spricht über seinen neuen Roman „Alles über Sally“. Der international gefeierte Buchpreisträger aus Österreich schreibt noch einmal den großen Roman vom Liebesverrat. Eine Geschichte von Ehe und Liebe in unserer Zeit.
„Nicht ich bin der Mörder, sondern er“, erklärte der junge Armenier Soromon Tehlirjan bei seiner Festnahme. Tehlirjan war davon überzeugt, dass der von ihm erschossene ehemalige osmanische Innenminister Mehmet Talaat Pascha zu den Hauptverantwortlichen für den Völkermord gehörte, den das Osmanische Reich während des Ersten Weltkrieges an seinen armenischen Bürgern verübt hatte. In einer szenischen Lesung werden Auszüge aus dem stenografischen Prozessprotokoll am Kriminalgericht in Berlin als dokumentarisches Theater aufgeführt. Durch seinen interkulturellen Ansatz möchte das Projekt zur Aussöhnung beitragen und die Verständigung zwischen den betroffenen Ländern verbessern.
Jan Weiler im Interview mit Nadine Brockmann anlässlich seiner Lesung „Mein Leben als Mensch“. Der Journalist und Buchautor verrät, ob das Leben als Mensch wirklich so schwierig ist und weshalb auch Italiener total liebe Menschen sind. Außerdem beweist er, dass die mysteriöse „Bielefeld-Verschwörung“ bloßer Humbug ist.
In ihrer Phantasie dreht sich alles um Elfen, Feen, Einhörner und andere Gestalten aus fernen Königreichen. Mit gerade einmal 19 Jahren hat Miriam Broicher bereits zwei Bücher veröffentlicht. Der große Erfolg überrascht die Kölner Schülerin sogar selbst ein wenig. Jetzt ist ihrer dritter Roman „Tor zum Schattenreich“ erschienen.
Wissen Sie, was eine Menülesung ist? Ein Kurzgeschichtenwettbewerb eingebettet in Konzert und Menü, danach ein großes Fest – genau, das ist eine Menülesung. „Wir hatten einfach Lust, Anspruch mit Unterhaltung zu verbinden“, sagen die Veranstalter.
Die „Zeit“ hat ihn unlängst als „Erzähler der seelischen Kollateralschäden des Sozialismus“ abgestempelt. Ziemlicher Quatsch, findet Lutz Seiler. Im Interview spricht der in Gera geborene Schriftsteller außerdem über seinen neuen Erzählband „Die Zeitwaage“ und besondere Momente im Ablauf der Zeit.
Ab 24. Februar 2010 bringt Frank Schätzing seinen neuen Thriller „Limit“ auf die Bühne. Die Besucher der Lesetour erwartet eine multimediale Show, die Frank Schätzing bis ins Detail selbst konzipiert hat und in Szene setzt.
In vielen Weinbüchern werden häufig nur bekannte Themen wiedergekäut, Weinautoren ergötzen sich an Punktebewertungen und endloser Gaumenlyrik oder geben Wein-Lifestyle-Tips. Stuart Pigott agiert anders! Wie – das sehen wir hier.
Literatur-Nobelpreis-Trägerin Herta Müller liest im Literaturhaus München aus ihrem Roman „Atemschaukel“. In dem Buch gelingt es ihr, die Verfolgung Rumäniendeutscher unter Stalin in einer zutiefst individuellen Geschichte sichtbar zu machen.
„Wir sind alle Menschen, die unserer eigenen Spur folgen“, meint Peter Stamm. Im Videoporträt spricht der 1963 geborene Autor über seine Schweizer Heimat, sein Leben als Schriftsteller und das stumme Glück der Fische.
Maxim Leo schildert das Leben in der DDR anhand seiner eigenen Familiengeschichte. Warum haben die Generationen vor ihm an diesen Staat geglaubt? Und wie ist er selbst so schnell vom Ostler zum Westler geworden?
Ulrich Matthes liest aus David Wroblewskis „Die Geschichte des Edgar Sawtelle“. Romanheld Edgar ist stumm. Am besten versteht er sich mit seinen Hunden. Sein Onkel, der Edgar in diesem Kapitel eine Fahrstunde gibt, ist ihm hingegen regelrecht verhasst.
Einmal Weltkrieg und zurück. Edlef Köppen zeigt in seinem berühmten Antikriegs-Roman „Heeresbericht“ (1930), dass auch das Leben als Kanonenfutter seinen Reiz haben kann – aber nur dann, wenn man am bitteren Ende mit seinem Häufchen Leben davonkommt. Eine verstörende Lesung, untermalt mit herbstlichen Bildern aus Berlin.
Autor und Comedian Oliver Polak liest das Kapitel „Alf und ich“ aus seinem Buch „Ich darf das, ich bin Jude“ im Admiralspalast Berlin.
David Grashoff liest im Rahmen der ersten Lesebühne der Wuppertaler-Wortpiraten drei kurze, lustige Poetry-Slam-Texte.
Der ehemalige Fritz-Moderator Jürgen Kuttner erklärt die Welt: Er liest aus seinem Buch „Die Geburt des radikalen Islamismus aus dem Hüftspeck des deutschen Schlagers“. Die Lesung fand am 25. September 2009 im Prater Berlin statt.
Mit seiner dichterischen Kraft hat Kenzaburō Ōe der japanischen Nachkriegsliteratur neue Wege gewiesen. Seine kaum ein Tabu scheuenden Romane könnten der westlichen Welt ein neues, aufregend vielfältiges Japan zeigen. Der Literaturnobelpreisträger von 1994 in einem Porträt.
Sibylle Lewitscharoffs Roman „Apostoloff“ ist die bissige und doch versöhnliche Abrechnung mit dem eigenen Vater und dessen Heimat. Bei der Fahrt durch Bulgarien wissen die beiden Hauptfiguren des Buches nicht recht, was man an diesem Fleck Erde schön finden soll.
Ingo Schulze spricht auf der Prager Buchmesse über gelungene Übersetzungen, das reizvolle Spiel mit der Fiktion und die gefährliche Polarisation der Gesellschaft. Anlässlich der tschechischen EU-Ratspräsidentschaft veranstaltete die Buchmesse ein literarisches Festival, an dem Autoren aus 27 Ländern teilnahmen.
Elke Heidenreich und Bernd Schroeder stellen ihr Buch „Alte Liebe“ vor, das ab 7. September im Buchhandel ist. In witzigen Dialogen erzählen sie die Geschichte eines Ehepaars. Viele Kritiker meinen: Komischer sind die Szenen einer Ehe noch nicht erzählt worden.
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