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Clemens Berger liest beim „o-töne“-Festival in Wien aus seinem Roman „Das Streichelinstitut“. „Eine super Lesung“, findet der österreichische Schriftsteller.
Das zwanzigste Jahrhundert ist längst schon Geschichte geworden. Wie in „Die Säulen der Erde“ entwirft Ken Follett in seinem neuen Roman ein gewaltiges Panorama einer ganzen Epoche. Der „Sturz der Titanen“ ist der Auftakt zu einer dreibändigen Jahrhundert-Saga, die drei Länder, drei Familien und drei Generationen umfasst.
In den großen Buchhandelsketten gilt die Devise: Nicht die Qualität entscheidet, sondern derjenige, der am meisten zahlt. Eine Entwicklung, die vor allem den kleinen Verlagen gewaltig zusetzt. Das Buch ist vom Kultur- zum Konsumgut geworden. Ein Bericht über die Einöde der bunten Bücherwelt.
Charmant, provokant und witzig - der Schriftsteller Wladimir Kaminer aus Berlin hat viele Gesichter. Die „Lausitzer Rundschau“ sprach mit ihm nach seiner Lesung im Cottbuser Glad-House über Nachbarn, seinen Eindruck von Cottbus und die Qualen eines Schriftstellers.
Der Bildband „Lost Places Leipzig“ entführt in das Reich der Leipziger Ruinenwelten, an Orte, die sich heute schon fast mystisch dem Auge des Betrachters entziehen. Von Marc Mielzarjewicz in ästhetischem Schwarz-Weiß eingefangen und durch eine wirkungsvolle Lichtregie zu neuem, düsterem Leben erweckt, offenbaren sie ihre einstige Schönheit, die ihnen selbst der Verfall nicht zu nehmen vermag.
Arno Geiger spricht über seinen neuen Roman „Alles über Sally“. Der international gefeierte Buchpreisträger aus Österreich schreibt noch einmal den großen Roman vom Liebesverrat. Eine Geschichte von Ehe und Liebe in unserer Zeit.
Die „Zeit“ hat ihn unlängst als „Erzähler der seelischen Kollateralschäden des Sozialismus“ abgestempelt. Ziemlicher Quatsch, findet Lutz Seiler. Im Interview spricht der in Gera geborene Schriftsteller außerdem über seinen neuen Erzählband „Die Zeitwaage“ und besondere Momente im Ablauf der Zeit.
Literatur-Nobelpreis-Trägerin Herta Müller liest im Literaturhaus München aus ihrem Roman „Atemschaukel“. In dem Buch gelingt es ihr, die Verfolgung Rumäniendeutscher unter Stalin in einer zutiefst individuellen Geschichte sichtbar zu machen.
„Wir sind alle Menschen, die unserer eigenen Spur folgen“, meint Peter Stamm. Im Videoporträt spricht der 1963 geborene Autor über seine Schweizer Heimat, sein Leben als Schriftsteller und das stumme Glück der Fische.
Ingo Schulze spricht auf der Prager Buchmesse über gelungene Übersetzungen, das reizvolle Spiel mit der Fiktion und die gefährliche Polarisation der Gesellschaft. Anlässlich der tschechischen EU-Ratspräsidentschaft veranstaltete die Buchmesse ein literarisches Festival, an dem Autoren aus 27 Ländern teilnahmen.